Unfall mit Fahrradfahrer // Schadensübernahme

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maxdegaug
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Unfall mit Fahrradfahrer // Schadensübernahme

Beitrag von maxdegaug » 01.04.19, 16:20

Guten Tag hier schreibt Maximilian aus Berlin.

Ich hatte vor Kurzem einen Verkehrsunfall mit einem Fahrradfahrer. Der Fall war eindeutig, keine überhöte Geschwindigkeit von mir (mit Transporter)
und Fahrradfahrer kam aus Einbahnstraße nicht zu sehen für mich, hinter (Wortsperre: Firmenname) Fahrzeug nicht zu sehen an der Kreuzung. Also meiner Meinung nach eindeutig der Radfahrer Schuld.
Leider war der Transporter mit dem ich gefahren bin von der Winterdienst Firma wo ich gearbeitet habe und dieser hat nun von dem Unfall eine fette Schramme an der Stoßstange.

Nun meine Frage. Da der Fahrradfahrer ja eindeutig Schuld war muss er den Schaden am Transporter bezahlen oder? Wie läuft das dann ab? Als Fahradfahrer ist man ja nicht versichert oder?
Muss man dann eine Anwalt beauftragen,damit dieser die Schadenssumme eintreibt?

Danke für Eure Hilfe!

Gruß Maximilian

SusanneBerlin
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Re: Unfall mit Fahrradfahrer // Schadensübernahme

Beitrag von SusanneBerlin » 01.04.19, 16:31

Hallo,
und Fahrradfahrer kam aus Einbahnstraße nicht zu sehen für mich, hinter (Wortsperre: Firmenname) Fahrzeug nicht zu sehen an der Kreuzung. Also meiner Meinung nach eindeutig der Radfahrer Schuld.
Nicht ganz unwesentlich ist: kam der Fahrradfahrer aus der richtigen Richtung der Einbahnstraße oder fuhr der Radfahrer entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung?

Bzw. in manchen Städten ist es in manchen Einbahnstraßen erlaubt, dass Fahrradfahrer in beiden Richtungen fahren. Dann ist aber meist auch ein Hinweisschild für die Befahrer der Straße vorhanden, die die Einbahnstraße einmündet.
Grüße, Susanne

maxdegaug
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Re: Unfall mit Fahrradfahrer // Schadensübernahme

Beitrag von maxdegaug » 01.04.19, 16:40

SusanneBerlin hat geschrieben:Hallo,
und Fahrradfahrer kam aus Einbahnstraße nicht zu sehen für mich, hinter (Wortsperre: Firmenname) Fahrzeug nicht zu sehen an der Kreuzung. Also meiner Meinung nach eindeutig der Radfahrer Schuld.
Nicht ganz unwesentlich ist: kam der Fahrradfahrer aus der richtigen Richtung der Einbahnstraße oder fuhr der Radfahrer entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung?

Bzw. in manchen Städten ist es in manchen Einbahnstraßen erlaubt, dass Fahrradfahrer in beiden Richtungen fahren. Dann ist aber meist auch ein Hinweisschild für die Befahrer der Straße vorhanden, die die Einbahnstraße einmündet.
Sorry hatte vergessen zu schreiben das der Radfahrer in falscher Richtung in der Einbahnstraße unterwegs war. Kein Schild am Beginn der Einbahnstraße.

FM
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Re: Unfall mit Fahrradfahrer // Schadensübernahme

Beitrag von FM » 01.04.19, 17:07

maxdegaug hat geschrieben:Als Fahradfahrer ist man ja nicht versichert oder?
Nicht pflichtversichert, aber die weitaus meisten Radfahrer dürften schon so klug sein und eine Privathaftpflichtversicherung haben - wie fast jeder andere eben auch. Ca. 85 % der Haushalte haben das. Die restlichen sind dann oft die bei denen ohnehin nichts zu pfänden ist, da hat der Geschädigte Pech gehabt.

Dig
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Re: Unfall mit Fahrradfahrer // Schadensübernahme

Beitrag von Dig » 04.04.19, 15:51

maxdegaug hat geschrieben:...
und Fahrradfahrer kam aus Einbahnstraße nicht zu sehen für mich, hinter (Wortsperre: Firmenname) Fahrzeug nicht zu sehen an der Kreuzung. Also meiner Meinung nach eindeutig der Radfahrer Schuld. ...
Bist Du Dir da ganz sicher? Nach §8 StVO hat, wer von rechts kommt Vorfahrt. Das Zeichen für die Einbahnstraße ist da nicht mit dabei. Wenn man sich andere Foren und Diskussionen zu dem Thema anschaut, dann gehen die Meinungen dazu auseinander. :?:
Viele Grüße Dig

CDS
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Re: Unfall mit Fahrradfahrer // Schadensübernahme

Beitrag von CDS » 08.04.19, 15:37

Nunja,
die STVO geht ja immer von korrekter Befolgung der Verkehrsregeln aus, also gilt die Vorfahrt von Rechts auch nur dann wenn der Verkehr korrekter weise von Rechts kommt.
Ein Fahrzeug, das eine Rote Ampel überfährt hat auch dann keine Vorfahrt wenn es von Rechts kommt ....

SusanneBerlin
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Re: Unfall mit Fahrradfahrer // Schadensübernahme

Beitrag von SusanneBerlin » 08.04.19, 15:55

Nun meine Frage. Da der Fahrradfahrer ja eindeutig Schuld war muss er den Schaden am Transporter bezahlen oder? Wie läuft das dann ab? Als Fahradfahrer ist man ja nicht versichert oder?
Muss man dann eine Anwalt beauftragen,damit dieser die Schadenssumme eintreibt?
Nun ja, den Schaden hat ja die Firma, die werden schon wissen was zu tun ist. Im Allgemeinen fordert man den Schaden vom Verursacher ein, dazu kann man sich eines Anwalts bedienen, man kann es auch erst mal selbst versuchen.

Wenn man nicht mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist, ist es aus Beweisgründen immer besser, die Polizei hinzuzuziehen, bei z.B. Mietfahrzeugen ist das Vertragsbedingung und du hast doch sicher von deinem Arbeutgeber Anweisungen erhalten, wie du dich im Fall eines Unfalls zu verhalten hast.
Grüße, Susanne

zimtrecht
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Re: Unfall mit Fahrradfahrer // Schadensübernahme

Beitrag von zimtrecht » 08.04.19, 16:27

CDS hat geschrieben:Nunja,
die STVO geht ja immer von korrekter Befolgung der Verkehrsregeln aus, also gilt die Vorfahrt von Rechts auch nur dann wenn der Verkehr korrekter weise von Rechts kommt.
Ein Fahrzeug, das eine Rote Ampel überfährt hat auch dann keine Vorfahrt wenn es von Rechts kommt ....
Wo eine Ampel die Vorfahrt regelt, gilt ja auch nach StVO kein Rechts-vor-Links mehr.... Die Frage der Fahrtrichtung, Fahrgeschwindigkeit usw. ist da eine ganz andere hinsichtlich der Vorfahrt.

Interessant z.B. Urteil OLG Jena, wodurch durch ein Verkehrszeichen die StVO mal eben auf Privatgelände ausgeweitet wurde und da plötzlich an der Grundstückzufahrt rechts-vor-links gilt.... https://dejure.org/dienste/vernetzung/r ... U%20326/15

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