Rote Ampel - nur nicht für Radfahrer

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Zafilutsche
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Re: Rote Ampel - nur nicht für Radfahrer

Beitrag von Zafilutsche »

Ich nehme gerade aus dem Radio zur Kenntnis, dass es z.Zt in Köln eine Schwerpunktkontrolle "Radfahrer" gibt.
Das ist ein klares Signal das beim Rad keine Narrenfreiheit existiert.
Aber dieser Ideenvorschlag zum möglichen Einführen einer "Fahrrad Haftpflichtversicherung" finde ich persönlich sehr gut
und könnte mich damit anfreunden. Die Kennzeichnung sollte nur Ortsunabhängig sein (z.B nicht wie beim Auto oder Motorrad da diese wie aktuell passiert
diskriminiert, Beleidigt beschädigt werden)
Man stelle sich vor, da wäre ein Radfahrer aus Gütersloh … :oops:
Bei manchen Staaten gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat. [Freiheit f. Assange]

Tastenspitz
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Re: Rote Ampel - nur nicht für Radfahrer

Beitrag von Tastenspitz »

Gaia hat geschrieben:
29.06.20, 15:05
Ich nehme an, die Frage ist nicht wirklich ernst gemeint.
:mrgreen:
Gaia hat geschrieben:
29.06.20, 15:05
Man kann ohne Probleme aufzeigen, daß ein Autofahrer per se eine Vielzahl an Verstößen begehen kann, die man mit einem Fahrrad nicht hinbekommt.
Wir sind bei Rotlichtverstößen. Bin auf die Varianten gespannt. :)
Gaia hat geschrieben:
29.06.20, 15:05
weil die Zahl der Kontrollen im Verhältnis zur Zahl der Fahrzeuge bzw. der täglich gefahrenen Kilometer gegen null geht.
Bei der Betrachtung muss man dann aber die automatisierten Kontrollen (aka Blitzer) außen vor lassen.
Zafilutsche hat geschrieben:
29.06.20, 16:07
Die Kennzeichnung sollte nur Ortsunabhängig sein
Versicherungskennzeichen. Gibt es alles.
Hans Ulg hat geschrieben:
29.06.20, 15:50
Wenn ein Radfahrer bei rot fährt, nachdem er sich vergewissert hat, dass nichts passieren kann, dann gefährdet er sich (und andere) auch nicht.
Wo finde ich das denn in der STVO? Oder gilt das wieder nur in Ulgistan?
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

Zafilutsche
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Re: Rote Ampel - nur nicht für Radfahrer

Beitrag von Zafilutsche »

Hans Ulg hat geschrieben:
29.06.20, 15:50
Wenn ein Radfahrer bei rot fährt, nachdem er sich vergewissert hat, dass nichts passieren kann, dann gefährdet er sich (und andere) auch nicht. Wenn er aber treu-brav bei grün fährt, dann riskiert er, von einem Abbieger umgemangelt zu werden.
Ein Witz, oder?

Diesen kannte ich aber so:

Fahrgast: "Bringen Sie mich schnell zum Flughafen. Mein Flieger geht in 30 min".
Taxifahrt gibt Stoff: An der ersten Kreuzung zeigt die Ampel Rot, der Taxifahrer mit Vollgas drüber.
Fahrgast wundert sich, sagt aber nichts.
Zweite Kreuzung, wieder Rot, erneut mit Vollgas über die Kreuzung. Die Schweißperlen beim Fahrgast laufen.
Die dritte Ampel zeigt zum Glück "grün", der Taxifahrer macht vor der Ampel eine Notbremsung.
Der Fahrgast entsetz: "Was ist los? Sie haben doch grün! Sind Sie Wahnsinnig?
Taxifahrer: Ich kann nicht fahren, jetzt kommt mein Kollege von rechts! :devil:
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khmlev
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Re: Rote Ampel - nur nicht für Radfahrer

Beitrag von khmlev »

Tastenspitz hat geschrieben:
29.06.20, 12:10
Und zum Zweiten darum, dass die Radfahrer auch oft damit davonkommen, weil sie kein Kennzeichen führen.
Ein Kennzeichenpflicht wird aber nicht den gewünschten Erfolg bringen. Viele Räder werden noch öfters von Dritten genutzt, als dies beim Auto der Fall ist. Soll dann jedesmal die Halterhaftung greifen?
Auch werden trotz Kennzeichenpflicht beim Auto doch die Mehrzahl der Verstöße überhaupt nicht geahndet, weil es auch da nur auf Schwerpunktkontrollen hinausläuft.
Zafilutsche hat geschrieben:
29.06.20, 16:25
Hans Ulg hat geschrieben:
29.06.20, 15:50
Wenn ein Radfahrer bei rot fährt, nachdem er sich vergewissert hat, dass nichts passieren kann, dann gefährdet er sich (und andere) auch nicht. Wenn er aber treu-brav bei grün fährt, dann riskiert er, von einem Abbieger umgemangelt zu werden.
Ein Witz, oder?
Nein, traurige Realität mit einem wahren Kern.
Je nach Kreuzungs-/Abbiegesituation ist es für den Radfahrerer subjektiv sicherer, bei Rot über die Ampel und Kreuzung zu fahren, als bei grüner Ampel zu fahren und vom Rechtsabbieger übersehen zu werden und unter die Räder zu kommen. Toter Winkel und mangelnde Seiten- und Rückschau vieler Autofahrer endet für viele Radfahrer schmerzlich oder gar tödlich.
Zafilutsche hat geschrieben:
29.06.20, 16:07
Ich nehme gerade aus dem Radio zur Kenntnis, dass es z.Zt in Köln eine Schwerpunktkontrolle "Radfahrer" gibt.
Die augenblicklichen Schwerpunktkontrollen in Köln dienen nach meiner Kenntnis mehr dem Schutz der Radfahrer.
Es werden nämlich die Verstöße der Autofahrer mit Schwerpunkt Behinderung und Gefährtung der Radfahrer im Augenblick verstärkt kontrolliert und geandet. Auf der Venloer Straße im Stadtteil Ehrenfeld wurden am Freitag eine Vielzahl von Fahrzeuge an einem Vormittag abgeschleppt, die auf Radwegen oder in zweiter Reihe parken, Überholen ohne den Sicherheitsabstand von 1,50 einzuhalten wurde ebenfalls geahndet und vieles mehr.
Als "Abfallprodukt" wurden Verstöße der Radfahrer in nicht unbeachtlicher Anzahl gleich mitgeahndet.

Aber mit ihren Schwerpunktkontrollen versucht die Polizei in Köln schon seit langem "Verkehrsrowdies" zu schnappen. Dabei ist jede Verkehrsgruppe einmal mit dabei.
Gruß
khmlev
- out of order -

Deputy
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Re: Rote Ampel - nur nicht für Radfahrer

Beitrag von Deputy »

Zafilutsche hat geschrieben:
29.06.20, 16:25
Hans Ulg hat geschrieben:
29.06.20, 15:50
Wenn ein Radfahrer bei rot fährt, nachdem er sich vergewissert hat, dass nichts passieren kann, dann gefährdet er sich (und andere) auch nicht. Wenn er aber treu-brav bei grün fährt, dann riskiert er, von einem Abbieger umgemangelt zu werden.
Ein Witz, oder?
Diesen Blödsinn - anders kann man es nicht nennen - bringt er bei absolut jedem Thread wo "Fahrradfahrer" und "Rotlicht" drin vorkommen. Er glaubt wahrscheinlich selbst daran.

Ich hab schonmal so einen Fahrradfahrer gesehen, der sich vergewissert hat ... der fuhr nicht selbst weiter, der wurde abtransportiert. Von der Pietät. Und als ON01 geführt. Und in Fernschreiben hab ich noch deutlich öfter davon gelesen ...

Wie erklärst Du dir das?

Gaia
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Re: Rote Ampel - nur nicht für Radfahrer

Beitrag von Gaia »

Hans Ulg hat geschrieben:
29.06.20, 15:50
Wenn ein Radfahrer bei rot fährt, nachdem er sich vergewissert hat, dass nichts passieren kann, dann gefährdet er sich (und andere) auch nicht.
Ich kann diesen Stuss nicht mehr hören. Wie ideologisch verbohrt muß man eigentlich sein oder welches Zeug muß man intus haben, um so etwas tatsächlich ernsthaft von sich zu geben? (das gilt auch für den khmlev-Beitrag, eh' klar).

Der Auto- / Bus- / LKW-Fahrer, den dieser radfahrende Ignorant übersehen hat, wird bedauerlicherweise immer eine Mitschuld bekommen, wenn er es nicht schafft, rechtzeitig zu bremsen bzw. diesem Typen auszuweichen. Und der Typ wird ausnahmslos immer spurlos verschwinden, wenn der motorisierte VT ihn nicht erwischt hat und nun versucht, ihn zur Rede zu stellen bzw. ihm die Gelegenheit zu einem Gespräch mit den Ordnungsbehörden zu bieten. Spurlos bedeutet dabei natürlich nicht ohne Einsatz verbaler und non-verbaler Beleidigungen. Solche Typen haben nie die Eier, zu ihrem Verhalten zu stehen. Sie gehören schließlich zu den besonders Guten, und die stehen nun mal über dem Gesetz.

Von dem Fußgänger, der sich auf sein Grün verlässt, wollen wir gar nicht erst reden. Denen kann der Rotlicht-ich-sch...-drauf-Held ja jederzeit problemlos und elegant ausweichen, schließlich ist er ja fix und flexibel und jederzeit Herr der Situation. Natürlich auch bei Kindern, und das Senioren bei solchen Vorfällen schon mal einfach zu Schaden kommen, weil sie erschreckt umfallen, who cares. Gibt sowieso zu viel davon, die den Gehweg blockieren, den er benutzen will.

Wenn er aber treu-brav bei grün fährt, dann riskiert er, von einem Abbieger umgemangelt zu werden.
Die Möglichkeit, daß ein anderer VT sich nicht an die Regeln hält, berechtigt niemanden, sich quasi prophylaktisch über Regeln hinwegzusetzen. Ansonsten: ja. Aber das Problem wird nicht dadurch gelöst, daß irgendwelche Hohlbirnen das Rotlicht ignorieren.
Tastenspitz hat geschrieben:
29.06.20, 16:16
Wir sind bei Rotlichtverstößen. Bin auf die Varianten gespannt. :)
Wir hatten ja bereits geklärt, daß es generell um Verstöße ging. Aber wenn es denn unbedingt der 'Kindergarten' sein soll, hier und hier mal etwas Lektüre.

Die Varianten sind in der StVO aufgeführt und den entsprechenden Tatbeständen zum Bußgeldkatalog bepreist.
Bei der Betrachtung muss man dann aber die automatisierten Kontrollen (aka Blitzer) außen vor lassen.
Nein. Die paar Blitzer sind da mit drin. Die festen Anlagen sind quasi jedem Navigationsgerät bekannt, die mobilen werden regelmäßig bekannt, bevor der Aufbau des Gerätes beendet ist. Und selbst wer sich ans Gesetz hält und keine Warn-App nutzt und auch nicht die einschlägigen Radiodurchsagen beachtet, hat recht große Chancen, so einem Teil eher selten zu begegnen.

Hans Ulg
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Re: Rote Ampel - nur nicht für Radfahrer

Beitrag von Hans Ulg »

Gaia hat geschrieben:
29.06.20, 18:35
Von dem Fußgänger, der sich auf sein Grün verlässt, wollen wir gar nicht erst reden.... Natürlich auch bei Kindern, und das Senioren
Wie schön, dass sie um deren Wohl so besorgt sind. Allerdings werden hunderte Fußgänger jährlich von Autofahrern und nicht von Radfahrern getötet und daran würden auch noch so restriktive Maßnahmen gegen Radfahrer nichts ändern - wohl aber ein generelles Tempo 30. Aber da schreien natürlich die meisten Autofahrer gleich auf. Ums Fußgängerwohl sind Autofahrer nur so lange besorgt, wie es gegen Radfahrer geht.

Celestro
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Re: Rote Ampel - nur nicht für Radfahrer

Beitrag von Celestro »

Hans Ulg hat geschrieben:
29.06.20, 19:51
Allerdings werden hunderte Fußgänger jährlich von Autofahrern und nicht von Radfahrern getötet und daran würden auch noch so restriktive Maßnahmen gegen Radfahrer nichts ändern - wohl aber ein generelles Tempo 30.
1.) Ich glaube nicht, dass sich da viel ändern würde. Denn schon jetzt fahren die Leute nicht "maximal 50".

2.) Wieviele der Fußgänger tragen an den Unfällen eine Mitschuld?

Davon abgesehen:
Hans Ulg hat geschrieben:
29.06.20, 15:50
Wenn ein Radfahrer bei rot fährt, nachdem er sich vergewissert hat, dass nichts passieren kann, dann gefährdet er sich (und andere) auch nicht.
trifft das auch auf den Autofahrer zu. Sollen wir jetzt also alle bei rot fahren, weil ja auch alle so schön aufpassen? :lachen:

Froggel
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Re: Rote Ampel - nur nicht für Radfahrer

Beitrag von Froggel »

Ich frage mich, warum hier überhaupt diskutiert wird. Jeder Verkehrsteilnehmer verstößt gegen die Straßenverkehrsordnung, wenn er das Rotlicht missachtet. Darüber sind sich wohl alle einig, auch diejenigen, die das als Radfahrer oder Fußgänger nicht als so schlimm erachten. Dass manche einen Verstoß gegen Gesetze und Verordnungen eher flexibel eingestellt sind und das gern zu ihren Gunsten auslegen, wissen wir auch alle. Wo ist also die Rechtsfrage?
Ich bin kein Jurist.
- alle Angaben ohne Gewähr -

WHKD2000
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Re: Rote Ampel - nur nicht für Radfahrer

Beitrag von WHKD2000 »

Gaia hat geschrieben:
29.06.20, 18:35
Solche Typen haben nie die Eier, zu ihrem Verhalten zu stehen. Sie gehören schließlich zu den besonders Guten, und die stehen nun mal über dem Gesetz.
nanana, :shock: wer begrenzt nun solcherhand asoziales Verhalten nur auf die männliche Spezies??

Außer, ich habe mit Eier was mißverstanden....

:engel:

Zafilutsche
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Re: Rote Ampel - nur nicht für Radfahrer

Beitrag von Zafilutsche »

Zufällig? Alle Rennradfahrer die ich gesehen hatte, waren Männer. :shock: Hm ...
Bei manchen Staaten gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat. [Freiheit f. Assange]

WHKD2000
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Re: Rote Ampel - nur nicht für Radfahrer

Beitrag von WHKD2000 »

Zafilutsche hat geschrieben:
29.06.20, 22:11
Zufällig? Alle Rennradfahrer die ich gesehen hatte, waren Männer. :shock: Hm ...
nun, dann käme nun die nächste uncorrect-Frage................ :shock:


"Hatten die auch Ei....................????" :lachen:


:engel:

Zafilutsche
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Re: Rote Ampel - nur nicht für Radfahrer

Beitrag von Zafilutsche »

Ich darf also nicht fragen, "ob-das-über-rot-fahren" wirklich sein müsste, sondern "Haben Sie Ei ....................????"
Also wirklich! Beim Autoführerschein kann die Fragestellung aufgeworfen werden, ob ein Fahrer überhaupt in der Lage ist ein Auto zu lenken.
Diese Fragestellung gibt's bei E-biker und Co ja nicht.
P.S Im Radio wurde erwähnt, das die Unfallzahlen bei Radfahrern in Köln sprunghaft angestiegen sein. Daher die Kontrollen.
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Tastenspitz
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Re: Rote Ampel - nur nicht für Radfahrer

Beitrag von Tastenspitz »

Gaia hat geschrieben:
29.06.20, 18:35
Die paar Blitzer sind da mit drin.
Die paar sind lt. Statista etwa 4.600 feste in Deutschland. Für die Anzahl der Mobilen sehe ich derzeit keine Quelle.
Gaia hat geschrieben:
29.06.20, 18:35
Wir hatten ja bereits geklärt, daß es generell um Verstöße ging.
Hatten wir? Ich dachte bisher, die Zielsetzung einer Fragestellung kommt vom TE.
Gaia hat geschrieben:
29.06.20, 18:35
der 'Kindergarten'
Tut mir leid, dass ich offensichtlich unter Ihrem Niveau nachfrage und sie trotzdem nicht klar antworten können oder wollen. Wenn es denn genehm sein darf zitire ich mal aus den genannten Quellen:
Nahezu die Hälfte der Fußgänger (49%) beobachtet oft oder sehr oft Rotlichtmissachtungen bei anderen Fußgängern. Ebenfalls werden oft oder sehr oft Rotlichtverstöße bei Fahrradfahrern beobachtet (43%). Die Anzahl der oft oder sehr oft beobachteten Rotlichtverstöße bei Pkw-Fahrern ist mit 37% zwar geringer als bei Fußgängern oder Radfahrern, trotzdem aber verhältnismäßig hoch.
Am Platz der Republik fährt an jenem Morgen auch ein Fahrradfahrer noch bei Rot über die Kreuzung. Auch da greift der Bußgeldkatalog, zudem gibt es Punkte in Flensburg. Zu solchen Anzeigen kommt es allerdings sehr selten. Noch seltener werden Fußgänger dafür belangt, wenn sie bei Rot eine Straße überqueren.
Warum werden solche Vergehen nur geahndet, wenn man sie unmittelbar erwischt? Warum nicht, wie in der Quelle benannt, durch mehr und mehr automatisierte Systeme?
khmlev hat geschrieben:
29.06.20, 17:27
Soll dann jedesmal die Halterhaftung greifen?
Die Frage ist doch - warum sollten für einen zunehmenden Teil der Verkehrsteilnehmer andere (einfachere) Regeln gelten? Es fängt bei den Sicherheitseinrichtungen an. Licht, Glocke, Reflektoren, usw. . Es gibt mehr und mehr Fahrräder, die ohne das unterwegs sind. Bei einem Motorrad oder Auto undenkbar, dass es ohne Licht oder Hupe betrieben würde. Gleiches gilt eben für die Kennzeichen und die Haftpflicht. Warum?
Es ist ohne diese Einrichtungen nmE. ein Sportgerät. Und Sportgeräte gehören nicht in den öffentlichen Verkehrsraum.
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

ktown
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Re: Rote Ampel - nur nicht für Radfahrer

Beitrag von ktown »

Hans Ulg hat geschrieben:
29.06.20, 15:50
Wenn ein Radfahrer bei rot fährt, nachdem er sich vergewissert hat, dass nichts passieren kann, dann gefährdet er sich (und andere) auch nicht.
Ein eindeutiger Beleg dafür, dass Ampeln unnötig sind. Wenn man schon durch das einfache vergewissern das nichts passiert die Kreuzung überqueren kann. :lachen: Wäre da nur nicht der Unsicherheitsfaktor Mensch und seine Selbstüberschätzung. :wink:
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe

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