Alte vs. neue Wohngebäudeversicherung bei "alt"-Schaden

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Kamin
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Alte vs. neue Wohngebäudeversicherung bei "alt"-Schaden

Beitrag von Kamin » 20.02.17, 16:03

Hallo Liebe Forenmitglieder, ich bin neu hier und erhoffe mir eure Hilfe bei meiner aktuellen Fragestellung:

Frage 1:
Die Situation: Person A kaufte ein Haus vor 2 Jahren von Person B. Nach dem Hauskauf wurde ordnungsgemäß die Wohngebäudeversicherung geändert, Person wechselte zu einem anderen Versicherungsunternehmen.
Nun wurde ein Schaden an Abwasserrohren durch Wurzeleinwuchs und Risse festgestellt. Diese Art von Schaden ist von (der neuen) Versicherung A abgedeckt, allerdings möchte sie die Schadensregulierung auf (die alte) Versicherung B abwälzen. :shock: :roll:

Darf Versicherung A dies?

Wie wäre das bei mehreren Vorbesitzern? - So ein Wurzeleinwuchs oder ein Riss kann ja schlecht datiert werden...

Frage 2:
Wie kann bzw. kann man sich auf Aspekte aus den Allgemeinen Informationen berufen, die man nicht in den Versicherungsbedingungen wieder findet. So etwas wie "kostenlos gibts dazu ..." (ist natürlich nicht der echte Text).

Nun schonmal gaaaanz Herzlichen Dank für eure Antworten!

Baden-57
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Re: Alte vs. neue Wohngebäudeversicherung bei "alt"-Schaden

Beitrag von Baden-57 » 22.02.17, 12:17

Wenn der Schaden durch die neue Versicherung abgedeckt ist, hat es den Versicherungsnehmer nicht zu interessieren, ob die neue Versicherung dies auf die alte Versicherung abwälzen will; das sollen die Versicherungen untereinander abklären, zumal der derzeitige Eigentümer ja keinen Vertrag mit der alten Versicherung hatte.

Man teil der neuen Versicherung mit, dass der Schaden versichert ist und bittet um zeitnahe Regulierung (bis zu 8 Wochen dürfen sich die Versicherer dazu Zeit nehmen), andernfalls man die Forderung einklagen werde. Man sollte nach 4-6 Wochen einmal schriftlich nach dem Sachstand nachfragen. Stellt sich die Versicherung quer, kann und sollte man dringend beim Ombudsmann der Versicherung die Sache vortragen; der Ombudsmann der Versicherung ergibt sich aus den Versicherungsunterlagen oder über die Homepage der Versicherungsgesellschaft, denn die Daten des Ombudmannes, Name, Anschrift etc. sind gesetzlich geregelt.

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