Fondsgebundene Rentenversicherung wird aufgelöst

Moderator: FDR-Team

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Celestro
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Fondsgebundene Rentenversicherung wird aufgelöst

Beitrag von Celestro »

Hallo !

Nehmen wir doch mal folgenden hypothetischen Fall an:

Person A zahlt monatlich eine Summe (sagen wir mal 50 Euro) in eine fondsgebundene Rentenversicherung ein. Nehmen wir ferner an, die anbietende Gesellschaft würde einen Brief schicken, das man aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung den Fonds nun auflöst. Der Brief solle darüber hinaus Informationen enthalten, daß die Auflösung zum Garantiewert (jemals höchster erreichter Wert) vornehmen würde.

Wenn wir nun davon ausgehen, das die Gesellschaft das Geld ja behalten will, würde Sie (die Gesellschaft) vermutlich 2 DIN-A4 Seiten mitschicken, in denen erklärt wird, was innerhalb der nächsten 3 Wochen mit der Anlagesumme passieren wird. Diese 2 Seiten Text wären aber so geschrieben, das Sie den Kunden eher abschrecken (weil die Gesellschaft das Geld lustig hin und her schieben dürfte, was vorher nicht ging). Müßte es für so einen Fall nicht möglich sein, sich dieses Geld einfach (zum Garantiewert) auszahlen zu lassen ?

Danke fürs Lesen

Baden-57
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Re: Fondsgebundene Rentenversicherung wird aufgelöst

Beitrag von Baden-57 »

Bei einer Kündigung kann es auch zu einern 0€-Auszahlung kommen, wenn die Laufzeit der Fondsgebundenen zu kurzfristig ist.
Gibt es ein Guthaben?

Alternativ: vorläufig beitragsfrei stellen

Celestro
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Re: Fondsgebundene Rentenversicherung wird aufgelöst

Beitrag von Celestro »

Nehmen wir mal an, die Laufzeit wäre schon mehrere Jahre und ein Guthaben einer mittleren 4 stelligen Summe vorhanden.
Alternativ: vorläufig beitragsfrei stellen
Diese Alternative sehe ich anhand der bisherigen Fallbeschreibung nicht. Denn das Problem, daß die Gesellschaft hier einfach den Vertrag ändert und das Geld umschichtet, wie Sie es gerne hätte, wäre mit einer Beitragsfreistellung nicht vom Tisch.

Herzog, Jörg
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Umschichtung oder nicht, das ist hier die Frage ...

Beitrag von Herzog, Jörg »

Ohne die Papiere im Einzelnen zu kennen, kann hier leider keine vernünftige Auskunft gegeben werden. Vermutlich kann der Versicherer VR nicht einfach tun, was ihm beliebt, es sei denn der Versicherungsnehmer VN hat dazu sein Einverständnis erklärt. Möglicherweise geben die Versicherungsbedingungen (AVBs) hierzu nähere Auskunft. Diese liegen dem FDR aber nicht zur Prüfung vor. Sie können auch hier nicht vorgelegt werden. Sehr wahrscheinlich kann der VN der "Umschichtung" bzw. der "Änderung" oder was auch immer widersprechen. Dann bleibt alles so, wie es war. :shock:

Vermutlich gibt es aber einen wirtschaftlichen Grund für den nun vorliegenden Fall. Dieser Grund liegt sehr wahrscheinlich sogar im alleinigen Interesse des VN. :shock: Anstelle des VN würde ich Kontakt zu meinem Versicherungsvermittler VM aufnehmen und in einem persönlichen Gespräch unter vier Augen - keinesfalls am Telefon - klären, was jetzt am besten zu tun ist. Wenn der VN nicht weiß, wer sein zuständiger VM ist, so möchte er bitte den VR anrufen/kontaktieren und ihn bitten, einen VM zu benennen bzw. gesondert einzurichten. Wenn der VN den Vertrag über einen Versicherungsmakler abgeschlossen hat, so mag sich der VN bitte direkt an den Makler wenden. Der Makler ist verpflichtet, dem VN alles vorwärts und rückwärts zu erklären - nötigenfalls auch dreimal. :wink:

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