Einpark Dilemma

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hambre
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Re: Einpark Dilemma

Beitrag von hambre » 16.06.17, 20:56

Doch, die Versicherung kann einfach zahlen und das war's. Klagen kann man, wenn man selbst auch einen Schaden hatte und deswegen Schadenersatz fordern.

Es ist aber nicht möglich, die Schadenregulierung der Versicherung irgendwie rückgängig zu machen.

ktown
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Re: Einpark Dilemma

Beitrag von ktown » 16.06.17, 21:46

Der Schaden könnte die Höherstufung sein. Vielfach will man ja den Schaden, sollte er gering sein, lieber selbst bezahlen um die Schadenfreiheitsklasse zu behalten. Andererseits will man die Versicherung nutzen um unberechtigte Forderungen abzuwehren.
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe

hambre
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Re: Einpark Dilemma

Beitrag von hambre » 16.06.17, 22:05

Der Schaden könnte die Höherstufung sein.
Diese Art von Schaden kann aber vom Unfallgegner nicht eingeklagt werden.
Vielfach will man ja den Schaden, sollte er gering sein, lieber selbst bezahlen um die Schadenfreiheitsklasse zu behalten.
Dann darf man die Versicherung gar nicht erst einschalten. Da das eine Obliegenheitsverletzung ist, ist die Versicherung auch dann nicht zur Leistung verpflichtet, wenn die Entscheidung sich als Eigentor herausstellt.
Andererseits will man die Versicherung nutzen um unberechtigte Forderungen abzuwehren.
Die Versicherung trifft die Entscheidung, ob sie reguliert (leider) auch unter Wirtschaftlichkeitsaspekten. Es gibt keine Möglichkeit, dagegen vorzugehen außer einer Kündigung des Versicherungsvertrages.

fodeure
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Re: Einpark Dilemma

Beitrag von fodeure » 16.06.17, 23:07

hambre hat geschrieben:Diese Art von Schaden kann aber vom Unfallgegner nicht eingeklagt werden.
Aber von der eigenen Versicherung.
hambre hat geschrieben:Da das eine Obliegenheitsverletzung ist, ist die Versicherung auch dann nicht zur Leistung verpflichtet,
Die Kfz-Haftpflicht ist immer zur Leistung verpflichtet. Sie kann den Versicherungsnehmer aber gegebenfalls in Regreß nehmen.
hambre hat geschrieben:Die Versicherung trifft die Entscheidung, ob sie reguliert (leider) auch unter Wirtschaftlichkeitsaspekten.
Letzeres ist aber nicht zulässig. Die Versicherung hat durchaus eine Prüfpflicht. Nach Lust und Laune darf sie keineswegs regulieren.
hambre hat geschrieben:Es gibt keine Möglichkeit, dagegen vorzugehen außer einer Kündigung des Versicherungsvertrages.
Doch die gibt es, indem man die eigene Versicherung verklagt.

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