Was gilt bei Rechtsschutzversicherungen als "Ereignis"?

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MrHüller
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Was gilt bei Rechtsschutzversicherungen als "Ereignis"?

Beitrag von MrHüller »

Guten Tag,

Ich lese bei Rechtschutzversicherungen oft von Wartefristen, welche verstrichen sein müssen, bevor "ein Ereignis" eintritt.
Wie ist dies bei Vertragsstreitigkeiten zu werten - ist in diesem Fall das "Ereignis" die Nichterfüllung durch einen Vertragspartner oder bereits der Abschluss des Vertrages.

Ein fiktives Beispiel wäre:
A gewährt B ein Privatdarlehen und schließt 6 Monate später eine Rechtsschutzversicherung ab.
Nach 2 Jahren kommt B seinen Vertragsverpflichtungen nicht nach, woraufhin A sich entschließt, diese einzuklaren.
Ist das "Ereignis" hier der Vertragsabschluss, oder das erstmalige Nichtnachkommen der Vertragsverpflichtungen von B?

Wie ist in diesem Fall die Rechtslage?

Danke, Gerhard

Hanomag
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Re: Was gilt bei Rechtsschutzversicherungen als "Ereignis"?

Beitrag von Hanomag »

MrHüller hat geschrieben:Wie ist in diesem Fall die Rechtslage?
Wenn ich das mal mit den vielen Rechtsschutzfällen aufgrund des Widerrufjokers vergleiche, dann ist es nicht der Vertragsabschluß. Der wird ja nicht in Frage gestellt. Auch hier dürfte das Ereignis der Vertragsbruch sein.

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