Versicherung und Anwaltskosten unklar

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ktown
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Re: Versicherung und Anwaltskosten unklar

Beitrag von ktown » 28.11.17, 18:28

freemont hat geschrieben:Wenn ein Geschädigter Anwaltskosten geltend macht, muss er das auf eine Anspruchsgrundlage stützen. Irgendwelche "Sätze der gegnerischen Versicherung" sind keine Anspruchsgrundlage. Es kann aber sein, dass das hier in diesem Forum gegen das geltende Recht so propagiert werden soll. Das weiss ich nicht.
Hier wird nichts propagiert. Ich versuche nur aus Unwissenheit im Trüben zu fischen und versuche zu ergründen, wieso der Anwalt erstens den Mandanten nach der Erstberatung weggeschickt und und zweitens beim geschädigten abrechnet und nicht direkt bei der gegnerischen Versicherung.
Sie werden es kaum glauben, aber auch sowas ist in einem Forum erlaubt. Auch wenn sie der Meinung sind, es gibt nur eine Richtung und das muss grundsätzlich Ihre sein.

Der TE soll aus der Diskussion und den einzelnen Aspekten heraus sich ein Bild machen. Es soll und darf nicht beraten werden. Daher sind auch Statements Andersdenkender zulässig. :wink:

Ich habe also den Vergleich mit Kassenpatienten und Privatpatienten heran gezogen und die Frage gestellt, ob es vielleicht bei den Abrechnungsmöglichkeiten mit den Versicherungen eventuell weniger zu holen gibt, als beim Mandanten direkt.
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freemont
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Re: Versicherung und Anwaltskosten unklar

Beitrag von freemont » 28.11.17, 18:55

ktown hat geschrieben:...

Ich habe also den Vergleich mit Kassenpatienten und Privatpatienten heran gezogen und die Frage gestellt, ob es vielleicht bei den Abrechnungsmöglichkeiten mit den Versicherungen eventuell weniger zu holen gibt, als beim Mandanten direkt.
Geht es hier nicht um Schadensersatz? Sachbeschädigung? Deliktischer Anspruch? §§ 249 ff. BGB?

Was hat das denn mit der Krankenversicherung zu tun? Das ist krank. Mir stellt sich immer mehr die Sinnfrage.

ktown
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Re: Versicherung und Anwaltskosten unklar

Beitrag von ktown » 28.11.17, 19:13

freemont hat geschrieben:Geht es hier nicht um Schadensersatz? Sachbeschädigung? Deliktischer Anspruch? §§ 249 ff. BGB?
Auch. Es geht aber auch um die Frage:
Ist es wirklich so, dass ich die Erstberatung selber zahlen muss?
bzw.
Wie der Anwalt zu seiner Meinung kommt, ist mir schleierhaft.
und ich denke es ist in einem Forum legitim diese Tatsache zu hinterfragen und Thesen für das Handeln aufzustellen. Sie können diese aber gerne wiederlegen, wenn sie Dokumente haben, die es wiederlegen.
freemont hat geschrieben:Was hat das denn mit der Krankenversicherung zu tun?
Nichts, aber ich sehe schon, dass sie es nicht verstehen wollen. Es sei ihnen gegönnt.
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Re: Versicherung und Anwaltskosten unklar

Beitrag von freemont » 28.11.17, 19:51

ktown hat geschrieben:... und ich denke es ist in einem Forum legitim diese Tatsache zu hinterfragen und Thesen für das Handeln aufzustellen. Sie können diese aber gerne wiederlegen, wenn sie Dokumente haben, die es wiederlegen.
...
Nein, ich habe leider keine "Dokumente", die Ihre "Thesen für das Handeln" widerlegen.

Ich mache mir langsam Sorgen, das ist beängstigend.

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Re: Versicherung und Anwaltskosten unklar

Beitrag von Philipp90 » 28.11.17, 21:38

windalf hat geschrieben:Ist denn die Schuldfrage überhaupt eindeutig?
Die Schuldfrage ist eigentlich eindeutig(mein parkendes Auto wurde verkratzt, ich selbst war nicht vor Ort).
Eigentlich lässt zumindest ein wenig Interpretationsspielraum. Parkend heißt ja zum Beispiel nicht automatisch, dass das Fahrzeug dort parken durfte, ob es ordnungsgemäß abgestellt wurde usw.
Also ich stand völlig rechtmäßig auf dem gemeinsamen Parkplatz, den sich diverse Firmen teilen.

MfG

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Re: Versicherung und Anwaltskosten unklar

Beitrag von ktown » 28.11.17, 21:56

freemont hat geschrieben:Ich mache mir langsam Sorgen, das ist beängstigend.
Es rührt mich, wenn sie sich Sorgen um mich machen. :wink:
freemont hat geschrieben:Nein, ich habe leider keine "Dokumente", die Ihre "Thesen für das Handeln" widerlegen.
Scheuen sie sich nicht es zu sagen.....es tut nicht weh. Sie wissen es nicht, ob nicht außerhalb das RVG abgerechnet wird. Bei unseren Lobby der Versicherungen würde mich es nicht wundern.
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