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recht.de • Thema anzeigen - Wechsel von PKV zu GKV: Vorgehensweise
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BeitragVerfasst: 10.01.18, 17:02 
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Zitat:
Davon abgesehen sind solche Spielchen relativ praxisfern, da die meisten Arbeitgeber keine solche Personalplanung mitmachen.

Es gibt ja relativ viele Arbeitnehmer (von denen die über der JAEG verdienen), die sind nur deswegen Arbeitnehmer, weil die Sozialversicherungen das so wollen. Faktisch sind die eigentlich Selbstständige arbeiten aber nur für einen "Auftraggeber". Nämlich für ihren Chef. Weil die Sozialversicherungen keine solche Gestalltung wollen, müssen diese "eigentlich Selbstständigen" Arbeitnehmer sein. Es ist mitnichten so, als ob der Arbeitgeber bei so etwas nicht mitspielen würde

a) bestimmen viele dieser "Arbeitnehmer" über ihre Arbeitszeit in einem gewissen Rahmen selbst. Das ist nicht selten auch vertraglich festgelegt, dass man seine Arbeitszeit auf Wunsch mittel bis langfristig ändern kann (Man ist ja nur Arbeitnehmer auf dem Papier aber eigentlich ist man Dienstleister)
b) ist es bei Arbeitnehmer in diesem eher hochbezahlten Bereich so, dass die nicht auf Bäumen wachsen und der eine oder andere Chef zumindest bei aktueller Arbeitsmarktlage bereit ist wünschen dieser Arbeitnehmer (die dem Chef ja auch nahezu nichts kosten) nachzukommen

Sowie der Arbeitnehmer seiner Arbeitszeit in gewissen Rahmen selbst steuern kann, hat der Chef dahingehend doch wenig zu melden. Der Arbeitnehmer kann es sich nach der Stichtagsbeurteilung zum 01.01. immer kurzfristig anders überlegen, wie er es gerne hätte. Dafür braucht es auch keinen neuen Arbeitsvertrag. Er hat das Recht ja auch Grund seines bestehenden Vertrages seine Arbeitszeit zu ändern. Er kündig das halt einfach an.

Zitat:
dann wird man also ggf. erst zum übernächsten 01.01. versicherungsfrei

Das hatte ich in deinem Rundschreiben meine ich anders gelesen. Es würde dann nicht erst das übernächste gelten...

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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.


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BeitragVerfasst: 10.01.18, 17:23 
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Ich habe auch "ggf." geschrieben, Ihre "eigentlich Selbstständigen" dürften wiederum grds. häufig unter die Überschrift "schwankende Einkünfte" fallen. Finanziell ist der ganze Aufwand eigentlich auch nur interessant, wenn man nicht sowieso himmelweit über der Einkommensgrenze verdient und sich am Selbstbehalt stört, also kann es auch knapp werden, die Einkommensüberschreitung zu halten.

Sie haben schon mit allem Recht, da sind aber schon äußerst viele Unwägbarkeiten, wenn man das Problem mit dem Selbstbehalt ausgerechnet noch im Dezember lösen muss, dieses dann auch vorher gezielt terminlich so planen kann, gleichzeitig der Einkommensverzicht den Selbstbehalt aufwiegt, wo man Prämien und Beiträge gegenrechnen müsste, man nicht als Privatpatient zum Arzt gehen will - was ja eben für viele Privatpatienten attraktiv ist - man also ergo gewünschte Mehrleistungen selbst bezahlen müsste - gibt es einen Wunschbehandler und ist der überhaupt GKV-Vertragspartner, unter 55 Jahre alt müsste man noch sein...

Ich sehe da keinen Dezember-Versichertenanstum auf die GKV zukommen.


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BeitragVerfasst: 10.01.18, 17:42 
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Zitat:
Ich sehe da keinen Dezember-Versichertenanstum auf die GKV zukommen.

Das mit dem Dezember war ja nur ein Beispiel. Es geht ja jeder beliebige Monat im Jahr. Man kann bis Monat x Anfang des Jahres privat versichert bleiben und dreht es dann halt so, dass man es ab Monat x+1 nicht mehr ist.

Das kann im Dezember sein oder aber halt auch schon ab Februar. Es muss ja nur in Summe passen...

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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.


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BeitragVerfasst: 10.01.18, 18:30 
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Ab Februar - oder Monat X - ist man dann halt immer in der GKV gefangen bis Jahresende.

Der PKV-versicherte Arbteitnehmer an sich, der auf die GKV schielt, weiß ja ganz genau, dass er jederzeit versicherungspflichtig werden kann, wenn er will, und das muss er am besten unter 55, sonst ist der Zug abgefahren. Erst ab 55 wird´s schwierig, vorher ist lustiges Wechseln angezeigt.

Sie haben ja auch richtig quasi geschrieben, dass wir hier eine Luxusfrage weniger Personengruppen besprechen. Das Problem der allermeisten Arbeitnehmer besteht ja schon darin, dass sie sowieso unter der Einkommensgrenze verdienenen und die Arbeitgeber insoweit wenig verhandlungsbereit sind.


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BeitragVerfasst: 22.01.18, 09:36 
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Will der Arbeitnehmer überhaupt in die GKV oder möchte er lieber in der PKV bleiben? Das geht für mich aus der Schildung noch nicht hervor.

Wenn die Pflichtversicherungsgrenze das Einkommen "überholt", kann der AN einen Antrag auf Befreiung der Versicherungspflicht stellen.


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BeitragVerfasst: 22.01.18, 09:59 
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Zitat:
Wenn die Pflichtversicherungsgrenze das Einkommen "überholt", kann der AN einen Antrag auf Befreiung der Versicherungspflicht stellen.

Wobei dann die Nummer fix wird. Die Karte kann man nur einmal spielen und nicht wieder zurücknehmen. Sonst kann über Einkommenssteuerung weiterhin lustig hin und her gehüpft werden. Das geht dann nicht mehr.

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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.


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BeitragVerfasst: 22.01.18, 10:30 
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windalf hat geschrieben:
Wobei dann die Nummer fix wird. Die Karte kann man nur einmal spielen und nicht wieder zurücknehmen. Sonst kann über Einkommenssteuerung weiterhin lustig hin und her gehüpft werden. Das geht dann nicht mehr.


Klingt im ersten Moment gut, wird aber in der Praxis schnell teuer, denn jeder Sprung zurück in die PKV bedeutet, dass ein neuer Vertrag geschlossen wird und das mit steigendem Alter und häufiger auftretenden Vorerkrankungen. Sprich: das wird irgendwann richtig teuer. Eine große Anwartschaft ist auch nicht die Lösung, da die meist 50% des Vollbetrags kostet, was auch schnell teuer wird.

Meine Frage war halt: meint der TE, dass er in die GVK muss weil er nun unter die Grenze gefallen ist oder möchte er die Gelegenheit nutzen, um in die GKV zurück zu kommen, da er nun Frau und Kind mitfinanzieren muss?


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