Rentenzahlung nach Tod

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sapho05
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Rentenzahlung nach Tod

Beitrag von sapho05 » 15.07.18, 09:50

Eine Person stirbt Mitte März. Es erfolgt eine Rentenzahlung einer Versicherung Ende März (vierteljährliche Zahlungsweise).

Die Versicherung schreibt: Aus der Versicherung sind mit Ablauf des Kalendervierteljahres, in dem die Person verstarb, alle Rentenansprüche erloschen. Die Rentenzahlung endet mit dem ersten Quartal. Die Rente ist bis zum Ende des Kalendervierteljahres, in dem der Rentenberechtigte verstirbt zu zahlen. Die aus Unkenntnis über den Tod des Rentenberechtigten geleisteten Zahlungen sind zurückzuzahlen.

Ist Zahlung für das 1. Quartal noch zulässig oder muss sie zurück überwiesen werden?

Tastenspitz
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Re: Rentenzahlung nach Tod

Beitrag von Tastenspitz » 15.07.18, 10:03

sapho05 hat geschrieben: Die Rente ist bis zum Ende des Kalendervierteljahres, in dem der Rentenberechtigte verstirbt zu zahlen.
Der Berechtigte verstirbt im 1. Quartal. Also Wird bis zum Ende des 1 Quartals = 31.03. bezahlt.
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

SusanneBerlin
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Re: Rentenzahlung nach Tod

Beitrag von SusanneBerlin » 15.07.18, 10:05

Der März liegt im ersten Quartal, also dürfen die Erben die Zahlung, die für das erste Quartal erfolge, behalten.

Es kommt also darauf an, ob die Zahlung rückwirkend für das erste Quartal erfolgte oder ob die Überweisung Ende März bereits für das zweite Quartal war.
Grüße, Susanne

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