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Versicherung lässt sich Zeit mit korrekter Berechnung Schade

Verfasst: 13.01.19, 23:48
von KarlRanseier
Hallo,

nach einem Hausbrand und der Begutachtung von einem Sachverständigen, hat die Versicherung die Schadenssumme mitgeteilt. Die Schadenssumme wurde gekürzt, da es mehr Wohnfläche gab als im Vertrag angegeben.

Die Versicherung hat im ersten Schreiben den zu regulierenden Betrag Anhand der tatsächlichen Wohnfläche gekürzt. Das hat ca 2 Monate gedauert.

Laut Versicherungsvertrag wird in so einem Fall aber der Unterversicherung die Höhe des Abzugs wie folgt berechnet: Die Höhe des Abzugs richtet sich nach der Differenz der zu zahlenden und gezahlten Prämie.

Das wurde der Versicherung mitgeteilt und trotz mehrmaligem Nachfragen wurde erst nach weiteren 4 Monaten ein neues Ergebnis vorläufig per Email mitgeteilt. - Erst nachdem eine Beschwerde bei der Versicherung eingereicht wurde und damit gedroht wurde, einen Ombudsmann einzuschalten.

Der Abzug war geringer.

Auf Nachfrage nach der Berechnungsgrundlage, wie der Betrag zustande kommt, ist bisher ein weiterer Monat ohne Antwort der Versicherung vergangen.

Kann ich die Versicherung in Verzug setzen? Ich möchte nur, dass der Schaden korrekt und für mich als Kunden nachvollziehbar berechnet und reguliert wird.

Vielen Dank

Re: Versicherung lässt sich Zeit mit korrekter Berechnung Sc

Verfasst: 14.01.19, 08:40
von zimtrecht
KarlRanseier hat geschrieben: nach einem Hausbrand und der Begutachtung von einem Sachverständigen, hat die Versicherung die Schadenssumme mitgeteilt. Die Schadenssumme wurde gekürzt, da es mehr Wohnfläche gab als im Vertrag angegeben.

Die Versicherung hat im ersten Schreiben den zu regulierenden Betrag Anhand der tatsächlichen Wohnfläche gekürzt. Das hat ca 2 Monate gedauert.

Laut Versicherungsvertrag wird in so einem Fall aber der Unterversicherung die Höhe des Abzugs wie folgt berechnet: Die Höhe des Abzugs richtet sich nach der Differenz der zu zahlenden und gezahlten Prämie.

Das wurde der Versicherung mitgeteilt und trotz mehrmaligem Nachfragen wurde erst nach weiteren 4 Monaten ein neues Ergebnis vorläufig per Email mitgeteilt.... Der Abzug war geringer.
Der Abzug war geringer als was? Und ein geringerer Abzug ist doch gut für den Kunden? Warum nicht nach der Mitteilung der Versicherung regulieren lassen sondern nachbohren? Aber natürlich kann der Kunde auf Vertragserfüllung pochen und ggf. gegen die Versicherung klagen - was aber bei einer höheren angebotenen Summe als nach Vertrag erwartbar irgendwie seltsam ist...

Re: Versicherung lässt sich Zeit mit korrekter Berechnung Sc

Verfasst: 14.01.19, 10:31
von KarlRanseier
Es geht um die Frage ob ich die Versicherung in Verzug setzen kann. Alles andere waren nur Hintergrundinformationen. Der Vertreter hat eine Summe berechnet, die zu gering war und nicht nach Vertragsgrundlage berechnet wurde. Das hat er bereits eingestanden und mir eine neue, höhere Summe genannt. Den Vertreter von dem zu überzeugen, was mir zusteht, bekomme ich schon alleine hin.

Es geht aber darum ob die Versicherung eine Frist wahren muss, in der der Schaden reguliert wird. Der Vertreter lässt sich extrem viel Zeit mit seinen Antworten. Das Ganze zieht sich schon seit Mai 2018.

Re: Versicherung lässt sich Zeit mit korrekter Berechnung Sc

Verfasst: 14.01.19, 11:07
von SusanneBerlin
Es geht um die Frage ob ich die Versicherung in Verzug setzen kann.
Ja, sicher kann man die Versicherung auffordern, bis zu einem bestimmten Datum einen bestimmten Betrag auf ein bestimmtes Konto zu bezahlen. Die Versicherung wäre dann ab Erhalt des Schreibens in Verzug gesetzt.