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recht.de • Thema anzeigen - Regionales Fest: "Durchfahrt nur mit Ausweis"?
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BeitragVerfasst: 08.02.18, 21:28 
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Zitat:
Wie ich schon mehrfach betonte ist dies eine unwahre Tatsachenbehauptung. :-| Niemand - zumindest nicht ich - möchte, dass das Fest direkt abgesagt wird. Aber es muss ein Kompromis zwischen lokaler Wirtschaft und Anliegen der Bürger gefunden werden.
sei doch ehrlich - wenn deine Wünsche erfüllt werden sollen, geht das nur, indem das Fest abgesagt wird.
Der Kompromiss besteht doch schon - indem die "Rechte des Einzelnen" für ein paar Tage eingeschränkt werden.
Genau wie bei der Cranger Kirmes, Pützchens Markt und anderen Festen auch.

_________________
Was du nicht willst, das man dir will, das will auch nicht -
was willst denn du.


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BeitragVerfasst: 08.02.18, 23:14 
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ktown hat geschrieben:
OK. Ich fasse mal Zusammen.
Kalex hat geschrieben:
Letzterer hat dann natürlich weiterhin das zuvor geschilderte Problem, dass er die hilfebedürftige Person nicht erreichen kann.
Kalex hat geschrieben:
Deren Problem ist auch wohl kaum - ebenfalls wie zuvor erwähnt - nicht eine mangelnde Einfahrtsberechtigung, sondern die physisch unmögliche Zufahrt.
Kalex hat geschrieben:
Die Zufahrt ist physisch unmöglich.
Es ist vollkommen offensichtlich.
Kalex hat geschrieben:
Niemand - zumindest nicht ich - möchte, dass das Fest direkt abgesagt wird.
Es geht rein um die neue Regelung der Zufahrtsberechtigung. und nicht
Kalex hat geschrieben:
um und hunderte, die Straße verstopfenden, Menschenmengen sowie auf den Straßen platzierte Gastronomie-Bänke und -Thresen
:lachen: :lachen: Ja ne....ist klar..... :lachen: :lachen: Nur die blöde Zufahrtsbeschränkung.
Du solltest wirklich in die Politik gehen, wenn Du dermaßen absurd Zusammenhänge auseinanderreißen kannst. Aber wenn Du schon so - wie man hier in der Region zu sagen pflegst - dumm daher babbeln willst, dann zitiere bitte die Stelle, nach welcher es einzig und allein um die Zufahrtsgenehmigung geht. Die Zufahrtsgenehmigung war der Anstoß des Threads und steht daher so im Titel, ja, doch nachdem die grundsätzliche Frage danach bereits auf Seite 1 beantwortet wurde, ging es zusätzlich um die Problematik, dass die Genehmigung faktisch wertlos ist, solange die Zufahrt physisch unmöglich ist. In einer produktiven Diskussion entwickeln sich komplexe Sachverhalte thematisch während der Diskussion weiter. Auf der anderen Seite, nachdem ich nun nochmal sämtliche deiner weitestgehend unproduktiven Antworten im Thread durchlas, wird mir nun klar, dass Du hier nur mit Ironie rumtrollst. Daher bitte ich dich, lieber Troll, dich von nun an aus dem Thema rauszuhalten, obgleich deines Mod-Status, in der Hoffnung den Thread nochmal on-topic bringen zu können.

hawethie hat geschrieben:
Zitat:
Wie ich schon mehrfach betonte ist dies eine unwahre Tatsachenbehauptung. :-| Niemand - zumindest nicht ich - möchte, dass das Fest direkt abgesagt wird. Aber es muss ein Kompromis zwischen lokaler Wirtschaft und Anliegen der Bürger gefunden werden.
sei doch ehrlich - wenn deine Wünsche erfüllt werden sollen, geht das nur, indem das Fest abgesagt wird.
Der Kompromiss besteht doch schon - indem die "Rechte des Einzelnen" für ein paar Tage eingeschränkt werden.
Genau wie bei der Cranger Kirmes, Pützchens Markt und anderen Festen auch.
Ich glaube nicht, dass dies ein wirksamer Kompromis ist, wenn die lokalen Gastronomen den Profit einholen, während einzig die Anwohner die Nachteile erdulden müssen.

Ein wirksamer Kompromis wäre beispielsweise, wenn die Festlichkeiten auf die ausreichend vorhandenen Flächen im und um das Dorf herum verteilt würden.

Mal beispielhaft, wenn auch für Euch nicht unbedingt nachvollziehbar formuliert:
- Ein großer Teil der Stände befindet sich bereits auf einer Straße, die das Dorf mit einem Nachbarort verbindet und an der sich keine Anliegerwohnungen befinden. Damit wäre für den Großteil aller Stände gar kein Änderungsbedarf vorhanden.
- Die Flächen des Kirchplatzes können ebenfalls weiterhin verwendet werden, da hier nur Zugänge zur Kirche und einer KiTa vorhanden sind, welche an den betreffenden Tagen eh geschlossen ist und für diesen Platz eine nahegelegene Umgehungsstraße vorhanden ist.
- Das Dorf ist umgeben von größeren Flächen, die hauptsächlich aus Wirtschaftswegen der Weinwirtschaft besteht. Diese Wirtschaftswege sind genauso breit wie jene, die im Dorf verstopft werden. Da die hauptsächlichen Profitnehmer des Fests die Winzer und Besitzer dieser Wirtschaftswege sind, könnte ein Großteil des Fests auch auf diese Wirtschaftswege ausgelagert werden.
- Die örtliche Grundschule ist an den Tagen der Festlichkeiten ebenfalls geschlossen, doch der große Schulhof wird aus (Miet?-)Kostengründen seit Jahren nicht mehr für das Fest genutzt, obwohl sich dieser direkt im Dorfzentrum befindet und etliche Stände und hunderte Festbesucher aufnehmen könnte.
- Das gleiche gilt für den Sportplatz am Rand des Dorfes, welcher ebenfalls gänzlich von der Festnutzung ausgeschlossen wird.

Es gibt also massig Spielraum um die Anwohner zu entlasten.

Die größte Hilfe war bisher FM's Hinweis bzgl. des Bürgerentscheids, den wir wohl für das Fest im nächsten Jahr anstreben werden:
FM hat geschrieben:
Und dann gibt es in Rheinland-Pfalz auch noch: http://landesrecht.rlp.de/jportal/?quel ... pprod.psml

Und die meisten Denkanstöße kamen von hawethie.

Hätte mir nur erhofft, dass hier noch etwas mehr produktive Diskussion stattfinden könnte, anstellte von Mutmaßungen worum es mir nun überhaupt gehen könnte.

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mit freundlichen Grüßen
Kalex

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BeitragVerfasst: 08.02.18, 23:25 
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Zitat:
Sollte tatsächlich ein Notfall in dieser Zeit eintreten, wird es organisatorisch schlicht unmöglich sein hunderte Menschen eine Rettungsgasse bilden zu lassen (Straße zu eng) oder den Ort verlassen zu lassen - zumindest nicht ohne LoveParade-katastrophenähnliche Zustände dabei auszulösen.
Sicher - hunderte Menschen die alle nicht wissen was ein Rettungswagen ist oder denen dieses Wissen dass ein Rettungswagen vorbeizulassen ist alkoholbedingt abhanden gekommen ist und/oder die so dicht an dicht gequetscht sich auf dem Festgelände befinden dass es physisch unmöglich ist zur Seite zu treten und andererseits beim Anblick des Notarztwagens und dem Versuch eine Gasse zu bilden, Panik ausbrechen würde und Menschen totgetrampelt würden.

Und Ihnen geht es dabei nur um die Nachbars-Oma, die 14 Tage lang ohne Nahrung ist weil der Essenbringservice nicht durchkommt und ohne ärztliche Hilfe ausharren muss, die aber auch nicht am Tod von Menschen schuld sein möchte bei der Panik die ausbricht sobald ein Fahrzeug versucht ihr Hilfe zu bringen.

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Grüße, Susanne


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BeitragVerfasst: 09.02.18, 07:50 
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SusanneBerlin hat geschrieben:
Sicher - hunderte Menschen die alle nicht wissen was ein Rettungswagen ist oder denen dieses Wissen dass ein Rettungswagen vorbeizulassen ist alkoholbedingt abhanden gekommen ist...

Aus meiner Erfahrung im Rettungsdient: Ja. Alkohol braucht es da nichtmal. Und beim letzten Weihnachtsmarkt hatten wir allein in einer Stunde schon zwei Leute, die aufgrund des dichten Gedränges Atem- und Kreislaufprobleme hatten und zu uns gebracht wurden. An ein Einfahren auf das Gelände war gar nicht zu denken, da kam man selbst mit Rucksack und Trage nicht durch....


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BeitragVerfasst: 09.02.18, 07:56 
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Das mit der Oma "zieht" halt einfach nicht. Kalex sollte aus taktischen Gründen auf Kinder umschwenken. Ok, nicht auf irgendwelche Kinder. Am besten nur auf Mädchen. Nicht irgendwelche Mädchen natürlich, am besten behinderte, also, schwerbehinderte. Besser gesagt, schwerbehinderte Waisenmädchen, Vollwaisen natürlich, selbstredend mit Migrationshintergrund und jüdischen Glaubens. Dann könnte sich das hier endlich in die gewünschte Richtung entwickeln.


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BeitragVerfasst: 09.02.18, 20:13 
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SusanneBerlin hat geschrieben:
Zitat:
Sollte tatsächlich ein Notfall in dieser Zeit eintreten, wird es organisatorisch schlicht unmöglich sein hunderte Menschen eine Rettungsgasse bilden zu lassen (Straße zu eng) oder den Ort verlassen zu lassen - zumindest nicht ohne LoveParade-katastrophenähnliche Zustände dabei auszulösen.
Sicher - hunderte Menschen die alle nicht wissen was ein Rettungswagen ist oder denen dieses Wissen dass ein Rettungswagen vorbeizulassen ist alkoholbedingt abhanden gekommen ist und/oder die so dicht an dicht gequetscht sich auf dem Festgelände befinden dass es physisch unmöglich ist zur Seite zu treten und andererseits beim Anblick des Notarztwagens und dem Versuch eine Gasse zu bilden, Panik ausbrechen würde und Menschen totgetrampelt würden.
Du selbst hast es doch gerade nochmal selbst zitiert. Warum schreibst Du solch einen Unfug, wenn bereits in dem Zitat, auf welches Du dich inhaltlich beziehst, deine Argumentation bereits ad absurdum geführt wird?
Auch ist es natürlich Quatsch von einem "Festgelände" zu reden, wenn es sich hier um kein abgegrenztes Gelände, sondern eine Straße handelt.

Nochmals, falls es noch nicht verständlich genug war; die Hauptstraße, die durch das Dorf führt, hat folgende Eigenschaften:
  1. Einbahnstraße
  2. Kein Bürgersteig
  3. Nur wenige Meter breit. So eng, dass neben einem vorbeifahrenden Kfz keine 2 Personen nebeneinander stehen können.
  4. Keine Ausweichmöglichkeiten zur Gassenbildung, da die Straßengrenze von Hauswänden gebildet werden. Einzige Ausweichmöglichkeit für eine größere Menschenmenge ist das vollständige Verlassen der Straße an dessen Beginn oder dessen Ende.

Um dies noch deutlicher zu veranschaulichen, mache ich es nochmal wie die HeuteShow im ZDF und erkläre es in Bildern.

Bild 1: https://abload.de/img/r17qsvo.jpg
Erklärung: Straße eng, Kfz breit, Restplatz genügt für nur 1 Person. Dicke Menschen müssen auch schon mal den Bauch einziehen. Ich zum Beispiel.

Bild 2: https://abload.de/img/r26jscy.jpg
Erklärung: Menschen, welche auf der Straße Party feiern. Man bemerke den fehlenden Platz für ein Kfz.

Bild 3: https://abload.de/img/r3h2ska.jpg
Erklärung: Dieses Bild ist nur mit Photoshop möglich. In der Realität kann man natürlich keine hundert Menschen, die zuvor die gesamte Straße ausfüllten, derart nebeneinander pferchen. Zusatzaufgabe für Zweifler: Kinderwägen und Rollstuhlfahrer hinzudenken.

Bild 4: https://abload.de/img/r4u3seu.jpg
Erklärung: Vogelperspektive. Wohin mit den vielen Menschen, wenn der Notdienst durch muss?
Antwort: nach oben die Straße raus oder nach unten die Straße raus.
Zusatzfrage: Funktioniert das im Notfall innerhalb einer angemessenen Zeitspanne?
Antwort: Nö. - Love-Parade lässt grüßen.

(An diesem Punkt wünschte ich mir, dass Gernot Hassknecht in diesem Forum aktiv wäre...)

SusanneBerlin hat geschrieben:
Und Ihnen geht es dabei nur um die Nachbars-Oma, die 14 Tage lang ohne Nahrung ist weil der Essenbringservice nicht durchkommt und ohne ärztliche Hilfe ausharren muss, die aber auch nicht am Tod von Menschen schuld sein möchte bei der Panik die ausbricht sobald ein Fahrzeug versucht ihr Hilfe zu bringen.
Also eigentlich geht es mir in erster Linie nicht um eine Nachbars-Oma, sondern um meine Schwieger-Oma, die tagtäglich von uns versorgt wird, für den wir also den erwähnten Essenbring-Service darstellen. Ärztliche Hilfe können wir aber tatsächlich nicht ersetzen. Wir können weder einen Katheter wechseln, noch Blut abnehmen und sie schon gar nicht mit dem eigenen Helikopter ins Krankenhaus fliegen.
Die Aussage bzgl. der toten Menschen durch Panikausbruch vermag sie vermutlich mit 92 nicht mehr zu bewerten.
Grundsätzlich mache ich mir aber natürlich auch um die benachbarte Dame jenseits der 70 im Nachbarhaus und alle weiteren regelmäßig Hilfebedürftigen Menschen im Ort.

Für den realitätsnahen Erfahrungsbericht bedanke ich mich bei zimtrecht.

FelixSt hat geschrieben:
Das mit der Oma "zieht" halt einfach nicht. Kalex sollte aus taktischen Gründen auf Kinder umschwenken. Ok, nicht auf irgendwelche Kinder. Am besten nur auf Mädchen. Nicht irgendwelche Mädchen natürlich, am besten behinderte, also, schwerbehinderte. Besser gesagt, schwerbehinderte Waisenmädchen, Vollwaisen natürlich, selbstredend mit Migrationshintergrund und jüdischen Glaubens. Dann könnte sich das hier endlich in die gewünschte Richtung entwickeln.

Ja, das merke ich auch allmählich. Tatsächlich erfüllt die besagte Dame aber bereits die meisten dieser Klischees. Sie ist 92 und seit etwa 80 Jahren schwerstbehindert. Damals soll es ja Krieg gegeben haben. Mit 92 ist sie auch bereits eine ganze Zeit lang eine Vollwaise. Die Sache mit der Migration ist fraglich. Sie ist hier nicht geboren worden, aber auch nicht außerhalb Deutschlands. Genügt das für einen Migrationshintergrund? Einzig das mit dem Glauben kann ich nicht bestätigen, aber sonst würden ja auch verdächtig viele Klischees bedient werden...

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mit freundlichen Grüßen
Kalex

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BeitragVerfasst: 09.02.18, 21:45 
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Zitat:
Mit 92 ist sie auch bereits eine ganze Zeit lang eine Vollwaise.
Bei Über-90 von Vollwaise zu sprechen, ist gut. :lol: In dem Alter ist es der Nirmalfall, dass die Eltern seit 30-40 Jahren tot sind.

Zitat:
Sie ist hier nicht geboren worden, aber auch nicht außerhalb Deutschlands
Und sie ist in ihrem über-90-jährigen Leben mindestens einmal umgezogen, und dann auch noch in eine andere Stadt? Starke Leistung!

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Grüße, Susanne


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BeitragVerfasst: 09.02.18, 23:43 
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Wegen 2 Tagen und das auch noch an einem Wochenende so ein Theater?

Wir durften wegen eines 10 tägigen Landesfestes gute 14 Tage mit diversen Unannehmlichkeiten leben, da wir sozusagen inmitten des Festes wohnten.

Durchfahrt auch nur zwischen 1 Uhr nachts und 9 Uhr morgens (ja das macht das Einkaufen für eine Familie wirklich etwas schwierig, wenn man arbeitet. Wir konnten z.B. unsere Garage gar nicht anfahren. Ausgegebene Berechtigungen waren natürlich mehr, als die ausgewiesenen Parkplätze. Diese waren dann auch noch weiter weg.

Auch im Sperrgebiet ansässig 2 Seniorenheime und damit auch die entsprechende ambulanten Pflegedienste (ja auch mit Patienten im Sperrgebiet)

Und ja. Wir haben es alle überlebt (zugegeben oft mir sehr wenig Schlaf und irgendwann durchaus genervt, wenn die Musik bis 2 Uhr schallte und das Gläsergeklirre bis 3 Uhr anhielt und ab 5 Uhr bereits die Stadtreinigung wieder laut zugange war.

Für alle Probleme gab es Lösungen. So gab es ein Konzept für die ambulanten Pflegedienste, die es ermöglich haben ihre Klienten trotzdem normal zu versorgen. Für einige Anwohner, die aus verschiedeben Gründen auf einen näheren Parkplatz angewiesen waren wurde auch da ein Platz geschaffen der sogar den Zugang 24/7 hatte. Reden und das Problem schildern hat da einfach geholfen.

Evtl. muss man eben mal ein wenig kreativer sein. Vorher Vorräte einkaufen, Essen einfrieren oder ähnliches. Bei uns haben diverse Geschäfte ohne Aufpreis in dieser Zeit für die blockierten Anwohner Lieferservice angeboten. Geht alles, wenn der Wille auf allen Seiten da ist und man nicht nur sieht was nicht funktioniert, sondern danach sucht, wie es funktionieren kann


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BeitragVerfasst: 10.02.18, 15:24 
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SusanneBerlin hat geschrieben:
und dann auch noch in eine andere Stadt? Starke Leistung!
Und sogar in ein anderes Land! Immer dran denken: Bundesländer sind und bleiben für sich gestellte Länder, welche einfach nur in einen Länderbund namens BRD eingetreten sind.
:ironie:


ratlose mama hat geschrieben:
Und ja. Wir haben es alle überlebt [...]
Das freut mich wirklich sehr. Es ist schön zu sehen, dass andere Gemeinden sich einerseits ihrem Elend und der Hoffnung, dass nichts schlimmes passieren wird, tatenlos hingeben und damit Erfolg haben.
Dennoch darf man schlicht nicht das Fest der einen Gemeinde mit einem offenbar funktionierenden Sicherheitskonzept mit den Festen anderer Gemeinden vergleichen.
Die tatenlose Hinnahme von Misständen darf keine Lösung sein.

Möchte sich hier irgendwann noch irgendjemand rational einbringen?
Vielleicht mit Bezug auf meinen vorherigen Beitrag, welcher darlegt, weshalb kein Sicherheitskonzept der Welt diese Problematik ohne Abänderungen der Festorganisation überwinden kann?
Ansonsten kann ich das hier wohl bald abbrechen...

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Kalex

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BeitragVerfasst: 10.02.18, 16:09 
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Kalex hat geschrieben:
Möchte sich hier irgendwann noch irgendjemand rational einbringen?
:lachen: :lachen: Der Witz ist gut. Sie strotzen ja so vor rationalem Denken.
Kalex hat geschrieben:
weshalb kein Sicherheitskonzept der Welt diese Problematik ohne Abänderungen der Festorganisation überwinden kann?
Vielleicht sollten sie, anstatt hier über die Unzulänglichkeiten des Sicherheitskonzeptes zu fabulieren, dieser Festorganisation beitreten um die, ihrer Meinung nach eklatanten Lücken zu schließen.

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BeitragVerfasst: 13.02.18, 10:44 
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Also: die "Bilder" sind ein Witz - versuchs doch mal mit Fotos. Aber bitte irgendetwas dazutun, damit man die Maßstäbe erkennen kann.
Zitat:
Bundesländer sind und bleiben für sich gestellte Länder, welche einfach nur in einen Länderbund namens BRD eingetreten sind.
:lachen: :lachen: :lachen:

Dir bleibt nichts anderes, als für die Zukunft den Bürgerentscheid zu initiieren und dann auch die Ochsentour zu durchlaufen und als Bürgermeister die nächsten Feste zu verhindern (wie haben die in dem Dorf nur das Wochenende überlebt, bevor es dich gab?).
Der Ortsvorsteher dürfte da nicht ausreichend sein, da bei der von dir geschilderten Besuchermenge das Fest nicht nur Bedeutung für das Dorf oder die Gemeinde haben dürfte sondern überörtlich relevant sein muss.

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BeitragVerfasst: 13.02.18, 11:14 
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Also ich war gestern auch auf einem Umzug im Nachbarort und musste mit Entsetzen feststellen, dass während des Umzuges (alles in allem ca. 5 Stunden) die Straße für Anwohner wie auch Rettungskräfte nicht passierbar waren. :shock:
Wie schaffen die Anwohner das ganze nur jedes Jahr zu ertragen?

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BeitragVerfasst: 13.02.18, 15:01 
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SusanneBerlin hat geschrieben:
Kalex hat geschrieben:
Doch, mit allerhöchster Priorität geht es um das Erreichen der Häuser. Die anderen geschilderten Probleme sind ein sekundäres Anliegen. Es gibt hier viele alte Menschen im Dorf,beispielsweise eine Dame 90+ aus meinem näheren Umfeld, welche nicht mehr selbst das Haus verlassen kann und für welche die Service-Fahrzeuge (Altenpflege u.ä.) und Notdienste definitiv keine zeitnahe Zufahrt haben werden während der Festlichkeiten. Wir selbst können sie dann im Ernstfall nicht einmal aus dem Dorf heraus bekommen, etwa um sie ins Krankenhaus bringen, da uns ja selbst jede Form der Ausfahrt unmöglich sein wird. (Auch MIT dem o.g. Genehmigungsschein!) Sollte tatsächlich ein Notfall in dieser Zeit eintreten, wird es organisatorisch schlicht unmöglich sein hunderte Menschen eine Rettungsgasse bilden zu lassen (Straße zu eng) oder den Ort verlassen zu lassen - zumindest nicht ohne LoveParade-katastrophenähnliche Zustände dabei auszulösen. <- Das nutze ich nicht als rhetorisches Mittel zur Dramatisierung, sondern sehe ich tatsächlich so.


Tatsächlich werden auf dem Dorffest Rettungssanitäter postiert sein. Die können im Notfall zu der Dame ins Haus komnen.


Wir wohnen an/auf einem mehrtägigen Volksfest (Pützchens Markt) - dort knubbelt es sich tagelang und es sind einige Wohnstraßen gleich mit einbegriffen...ich kann Ihnen versichern, dass der Rettungsdienst einschließlich Notarzt immer zum Ort des Geschehens durch kommt, egal wie verstopft die Gassen sind.

Man hat den Eindruck, Sie versuchen mit allen Mitteln irgendwie eine justiziable Situation zu finden/schaffen (erst Zufahrt, dann Hauswand, dann die Ommi im rechten Haus links...), um Ihre vorgeschobene Sorge um diese "Zustände" endlich zum Verbot/zur Abschaffung des Festes nutzen zu können. Vielleicht fallen Ihnen ja noch ein paar Sachen ein, die sind - aber (Ihrer Meinung nach) nicht sein dürfen...?

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BeitragVerfasst: 14.02.18, 12:17 
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Typischer Fall von:
Zugezogen - will meine Ruhe haben - Sitten und Gebräuche interessieren mich nicht...

@ktown: schlimmer - in köln laufen die Schul- und Veedelszöch am Sonntag und der große Umzug am Montag... das sind dann zwei Tage ohne ....
noch schlimmer sind Teile der Altstadt - da kommt man mit dem Rettungswagen gar nicht hin.

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BeitragVerfasst: 15.02.18, 11:06 
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Biggi0001 hat geschrieben:
Wir wohnen an/auf einem mehrtägigen Volksfest (Pützchens Markt) - dort knubbelt es sich tagelang und es sind einige Wohnstraßen gleich mit einbegriffen...ich kann Ihnen versichern, dass der Rettungsdienst einschließlich Notarzt immer zum Ort des Geschehens durch kommt, egal wie verstopft die Gassen sind.
Wie zuvor schon gesagt kann ich die Situation bei Pützchens Mark nicht einschätzen, aber ich wäre wirklich dankbar, wenn Sie mal etwas genauer erklären könnten wie die Rettungsdienste im Zweifelsfall durchkommen. Vielleicht übersehe ich ja etwas?
Ist auch bei diesem Volksfest die Situation so, dass es keine Ausweichpfade für die Besucher gibt, die die Bildung einer Rettungsgasse ermöglichen?

Biggi0001 hat geschrieben:
Man hat den Eindruck, Sie versuchen mit allen Mitteln irgendwie eine justiziable Situation zu finden/schaffen (erst Zufahrt, dann Hauswand, dann die Ommi im rechten Haus links...), um Ihre vorgeschobene Sorge um diese "Zustände" endlich zum Verbot/zur Abschaffung des Festes nutzen zu können. Vielleicht fallen Ihnen ja noch ein paar Sachen ein, die sind - aber (Ihrer Meinung nach) nicht sein dürfen...?
Ich denke es ist wohl in Ordnung, wenn man mehrere Probleme anspricht, die einem aufgefallen sind und zu denen man mehrere Meinungen hören möchte. Das hat ja nichts mit "sich Probleme ausdenken wo keine sind" zu tun.
Es ist doch nun mal ein berechtigtes Interesse von Hauseigentümer und Mieter, dass das Mauerwerk eines denkmalgeschützten Gebäudes nicht noch weiter in Mitleidenschaft gezogen werden muss, oder sehe ich das falsch?
Es ist doch ebenso eine berechtigte Sorge, dass für alle Bürger, egal ob Besucher oder Anwohner, der Rettungsdienst in Reichweite ist, oder sehe ich das falsch?

Und ich bins nun wirklich leid, dass hier jeder Dummschwätzer daher kommt und mir unterstellen will, dass ich das Fest komplett abschaffen will, egal wie oft ich beteuer, dass das weder gewünscht, noch ein angestrebtes Ziel ist. Und selbst wenn dem so wäre, würde man dafür niemals auch nur im Ansatz eine Mehrheit für finden können. Wer sich mit "Dummschwätzer" nun angesprochen fühlt, überlasse ich jedem selbst und ich möchte damit niemanden direkt ansprechen.

hawethie hat geschrieben:
Typischer Fall von:
Zugezogen - will meine Ruhe haben - Sitten und Gebräuche interessieren mich nicht...
Hier gilt genau das gleiche. Wenn dies stimmen würde, dann hätt ich auch im Heimatort versauern können. Gerade die kulturelle Überlegenheit gegenüber den quasi nicht mehr vorhandenen nord- und ostdeutschen Kulturen hat mich ja hierher gezogen.
Mag beleidigend für Betroffene klingen, spiegelt aber meine Erfahrung wieder.
Und die Frauen sind hier auch schöner. So.
:ironie:

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