Gelber Umschlag an Adresse der Eltern, wo schon ewig nicht mehr gemeldet, was tun?

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FM
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Re: Gelber Umschlag an Adresse der Eltern, wo schon ewig nicht mehr gemeldet, was tun?

Beitrag von FM »

"Zurückarbeiten" macht keinen Sinn, wenn man eine ladungsfähige Anschrift braucht.
Oktavia
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Re: Gelber Umschlag an Adresse der Eltern, wo schon ewig nicht mehr gemeldet, was tun?

Beitrag von Oktavia »

Ganz pragmatisch könnte man den Brief auch versehentlich öffnen :wink: Muss man ja nicht mit rechnen dass fremde PZU im Briefkasten landen.
Dann kann man den immer noch mit dem Hinweis versehentlich geöffnet ans Amtsgericht zurückschicken bzw das dort melden.
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FM
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Re: Gelber Umschlag an Adresse der Eltern, wo schon ewig nicht mehr gemeldet, was tun?

Beitrag von FM »

Versehentlich geht nicht, da die Eltern bereits festgestellt haben, dass es für den Sohn ist.

Aber natürlich dürfen sie den Brief öffnen, wenn der Sohn sie beauftragt.
hawethie
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Re: Gelber Umschlag an Adresse der Eltern, wo schon ewig nicht mehr gemeldet, was tun?

Beitrag von hawethie »

Interessante Diskussion - wo doch die Lösung schon ganz am Anfang steht:
Die Zustellung gilt als nicht erfolgt, da der Empfänger dort nicht mehr wohnt.
Ob die Eltern mit ihm in Kontakt stehen oder wissen wo er wohnt oder oder oder - ist egal.
Evtl. Fristen beginnen nicht zu laufen - Verjährungsfristen etc. werden nicht unterbrochen.
Was du nicht willst, das man dir will, das will auch nicht -
was willst denn du.
lottchen
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Re: Gelber Umschlag an Adresse der Eltern, wo schon ewig nicht mehr gemeldet, was tun?

Beitrag von lottchen »

Wenn die Eltern nicht reagieren kommt der Vollstreckungsbescheid. Und wenn darauf auch nicht reagiert wird steht als Nächstes vermutlich der Gerichtsvollzieher auf der Matte. Wenn es sich die Gegenseite in der Zwischenzeit anders überlegt hat könnte auch die Zustellung einer Klageschrift kommen. Das alles haben erst mal die Eltern "auf dem Hals". Also wäre es schon sinnvoll dem Gericht zu erklären, dass der Sohn ins Ausland verzogen ist und diese einheimische Adresse keine Zustelladresse für den Sohn ist. Die neue Adresse des Sohnes anzugeben dazu sind die Eltern nicht verpflichtet.
Ich empfehle, Beiträge unserer Forentrolle BäckerHD, FelixSt und Dieter_Meisenkaiser konsequent zu ignorieren!
Oktavia
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Re: Gelber Umschlag an Adresse der Eltern, wo schon ewig nicht mehr gemeldet, was tun?

Beitrag von Oktavia »

FM hat geschrieben: 14.02.21, 21:20 Versehentlich geht nicht, da die Eltern bereits festgestellt haben, dass es für den Sohn ist.

Aber natürlich dürfen sie den Brief öffnen, wenn der Sohn sie beauftragt.
Ich bin jetzt hier mal davon ausgegangen dass a) die Eltern mit dem Sohn in Kontakt sind b) nicht bekannt ist welchen Inhalt der Brief hat c) finanzieller Schaden vom Sohn abgewendet werden soll :wink:
Wenn man den Brief versehentlich öffnet und es befindet sich eine berechtigte Forderung darin dann könnte man entscheiden ob man aus welchen Gründen auch immer (weil der Sohn die nächsten 50 Jahre unauffindbar im Dschungel haust)die Kosten für Nachermittlung der neuen Adresse in Kauf nimmt oder eine Forderung begleicht, gegen eine unberechtigte Forderung vorgeht oder die PZU als versehentlich geöffnet und unbekannt verzogen (oder mit neuer Adresse) zurückgehen lässt. Ist halt immer blöd wenn man beim Post öffnen die Brille nicht auf hat :roll: :wink:
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George Bernard Shaw

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hawethie
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Re: Gelber Umschlag an Adresse der Eltern, wo schon ewig nicht mehr gemeldet, was tun?

Beitrag von hawethie »

steht als Nächstes vermutlich der Gerichtsvollzieher auf der Matte
dem würd ich dann mitteilen, dass der Sohn nicht mehr da wohnt - und auch seit Jahren nicht mehr gemeldet ist.
Was du nicht willst, das man dir will, das will auch nicht -
was willst denn du.
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