Berufssoldat - Beamter auf Lebenszeit

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Christian-Recht
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Berufssoldat - Beamter auf Lebenszeit

Beitrag von Christian-Recht » 03.07.09, 16:57

Hallo

ein Beamter auf Lebenszeit (zugleich Hauptmann der Reserve) überlegt bei der Bundeswehr einzusteigen.

Man bietet ihm die Übernahme als Berufssoldat an.

Kann mir jemand die wesentlichen Unterschiede (auch vorsorgungsrechtlich) zwischen dem Status Lebenszeitbeamter und Berufssoldat nennen?

Ich gehe davon aus, das als Berufssoldat eine ähnlich feste Bindung (Unkündbarkeit) wie bei BaL besteht.

Wie ist die medizinische Versorgung bei der Bundeswehr zu bewerten (da ja nach "Versoldatung" Anspruch auf freie Heilfürsorge besteht) ?

Danke !

mecki111
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Beitrag von mecki111 » 09.07.09, 06:47

Auskunft gibt hier das Soldatengesetz und das Soldatenversorgungsgesetz. Die Versorgung entspricht im wesentlichen der der Beamten des Bundes, ist jedoch in Nuancen etwas besser (Randgebiete). Detailauskünfte kann man auch bei den Wehrbereichsverwaltungen in Düsseldorf und Stuttgart erhalten.
Die medizinische Versorgung entspricht dem allgemeinen Standard. Allerdings muss man unter Umständen in Kauf nehmen, in Bundeswehrkrankenhäusern behandelt zu werden, die aber einen guten Ruf haben. Es empfiehlt sich auch eine Anwartschaftsversicherung bei der bisherigen PKV aufrecht zu erhalten, da die freie Heilfürsorge bei Eintritt in den Ruhestand endet. Nähere Auskünfte erteilt auch die Wehrbereichsverwaltung.

Ronny1958
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Beitrag von Ronny1958 » 09.07.09, 06:53

Bei der Anwartschaft empfiehlt sich eine große A. da sie sowohl das Eintrittsalter als auch den aktuellen Gesundheitszustand "einfriert".

Grüße
Ronny ;)
Das Bonner Grundgesetz ist unverändert in Kraft. Eine deutsche Reichsverfassung, eine kommissarische Reichs-Regierung oder ein kommissarisches Reichsgericht existieren ebenso wenig, wie die Erde eine Scheibe ist. (AG Duisburg 26.01.2006)

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