Zivildienst: Wie viel Flüssigkeit pro Tag?

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abcde
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Zivildienst: Wie viel Flüssigkeit pro Tag?

Beitrag von abcde » 14.10.09, 15:37

Hallo!
Zivi A und bekommt Frühstück und Abendessen ausbezahlt.......... nur das Mittagessen wird ihm vom Sold abgezogen.
Im Leitfaden für den Zivildienst steht, dass man laut F 6 1.2.2 2,5 Liter Flüssigkeit bekommt. Jedoch muss die Dienststelle keine Getränke bereitstellen, wenn man das Essen ausbezahlt bekommt.
Auf wie viel Liter Flüssigkeit hat Zivi A Anspruch, da er ja Frühstück und Abendessen ausbezalht bekommt?
Vielen Dank

Tastenspitz
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Beitrag von Tastenspitz » 14.10.09, 15:45

Ist ein Scherz, oder? :shock:
Ich würde mal tippen, dass der Zivi soviel Flüssigkeit bekommen kann, bis der Wasserhahn leer ist.
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
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abcde
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Beitrag von abcde » 14.10.09, 16:09

hmm Zivi a möchte gerne Saft oder Mineralwasser( gibts zum Mittagessen dazu).
Also wie viel muss die Dienststelle bereitstellen?

Tastenspitz
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Beitrag von Tastenspitz » 14.10.09, 16:12

abcde hat geschrieben:hmm Zivi a möchte gerne Saft oder Mineralwasser( gibts zum Mittagessen dazu).
Also wie viel muss die Dienststelle bereitstellen?
Mit oder ohne Suppe?
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Karsten
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Beitrag von Karsten » 14.10.09, 16:16

Man sollte auch nicht vergessen, dass die Klospülung beim Verbrauch mit angerechnet wird.
[size=75]Es heißt Frist, nicht Frits, auch nicht First, sondern Frist, Frist, Frist, Frist, Frsit... Ich lern's nicht mehr.[/size]

Dipl.-Sozialarbeiter
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Beitrag von Dipl.-Sozialarbeiter » 14.10.09, 16:19

abcde hat geschrieben:...
Also wie viel muss die Dienststelle bereitstellen?
Anfrage bitte hier stellen. ;-)

„Don't feed the trolls! - give him water!“ 8)

abcde
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Beitrag von abcde » 14.10.09, 17:07

naja, schade, dass niemand ahnung hat.......und nur blöde komentare kommen

Dipl.-Sozialarbeiter
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Beitrag von Dipl.-Sozialarbeiter » 14.10.09, 17:12

abcde hat geschrieben:naja, schade, dass niemand ahnung hat.......
... aber das Bundesamt für den Zivildienst wird die Frage kompetent beantworten können. ;-)

Tastenspitz
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Beitrag von Tastenspitz » 14.10.09, 17:15

abcde hat geschrieben:naja, schade, dass niemand ahnung hat.......und nur blöde komentare kommen
Ich hatte eine Frage gestellt. Leider ohne Antwort.

Grundsätzlich muß nur Flüssigkeit bereitgestellt werden. Nicht Saft oder sonstwas. Und das erfüllt der Dienstherr schon mit einem frei zugänglichen Wasserhahn.
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Questor

Beitrag von Questor » 14.10.09, 17:44

Ich finde, das ist eine sehr interessante Frage. Denn angenommen, dem Zivi stehen so 2 l zu und er weigert sich, die zu trinken. Hat der Dienstherr dann die Pflicht, ihm einen Schlauch in den Magen - oder an anderer Stelle :oops: - einzuführen, damit er seiner Verpflichtung nachkommt?

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Beitrag von Dipl.-Sozialarbeiter » 14.10.09, 18:14

Die Frage läßt sich auch mathematisch lösen.
  • Ein Tag hat 24 Stunden. Der Arbeitstag hat 8 Stunden. Der Zivi hat einen Anspruch auf 3 Mahlzeiten. Zu den Mahlzeiten können jeweils ein Getränk gehören. Da der Zivi mindestens 6 Stunden schläft, bleiben ihm noch 18 Stunden zur Flüssigkeitsaufnahme.
abcde hat geschrieben:Im Leitfaden für den Zivildienst steht, dass man laut F 6 1.2.2 2,5 Liter Flüssigkeit bekommt.
Wieviel Liter darf er nun pro Stunde trinken? Da er aber 2/3 der benötigten Flüssigkeit ausgezahlt bekommt, müßte dieser Umstand bei der Berechnung mit berücksichtigt werden.

Was sagt der Leitfaden zu dem Umstand aus, daß es im Sommer heißer ist, als im Winter? Dies wirkt sich auf den täglichen Bedarf an Flüssigkeitsmenge aus. Daher muß dies ebenfalls bei der Berechnung berücksichtigt werden. ;-)

Erwin44
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Beitrag von Erwin44 » 14.10.09, 18:28

Also ich glaube auch nicht, dass die Frage so ganz ernst gemeint war.
Da wird jemand gezwungen, einen Dienst zu verrichten, für den er ganz liederlich bezahlt wird.
Entweder an der Waffe oder eben ein ziviler Dienst an der Allgemeinheit.

Und da ist Frage nach der Umsetzung einer Anweisung aus einem Leitfaden
Im Leitfaden für den Zivildienst steht, dass man laut F 6 1.2.2 2,5 Liter Flüssigkeit bekommt.

schon berechtigt. Es ist eine Art ziviler Ungehorsam. Warum denn nicht. Es werden auch Gerichte für ganz andere Kinkerlitzchen bemüht.

Ich finde die Frage gut (wenn man seinen Chef etwas ärgern will)!

Erwin44

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Beitrag von Tastenspitz » 14.10.09, 18:56

Erwin44 hat geschrieben:Also ich glaube auch nicht, dass die Frage so ganz ernst gemeint war.
Da wird jemand gezwungen, einen Dienst zu verrichten, für den er ganz liederlich bezahlt wird.
Entweder an der Waffe oder eben ein ziviler Dienst an der Allgemeinheit.

Und da ist Frage nach der Umsetzung einer Anweisung aus einem Leitfaden
Im Leitfaden für den Zivildienst steht, dass man laut F 6 1.2.2 2,5 Liter Flüssigkeit bekommt.

schon berechtigt. Es ist eine Art ziviler Ungehorsam. Warum denn nicht. Es werden auch Gerichte für ganz andere Kinkerlitzchen bemüht.

Ich finde die Frage gut (wenn man seinen Chef etwas ärgern will)!

Erwin44
OK.
Hier die Umsetzung :mrgreen:
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

abcde
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Beitrag von abcde » 14.10.09, 19:18

es geht eig darum, ob man immer noch 2,5 liter bekommt wenn man nur eine mahlzeit einnimmt und die restlichen ausbezahlt bekommt, weil im Leitfaden steht dass wenn die Mahlzeiten ausbezahlt werden, keine Getränke bereitgestellt werden müssen!
Lg

questionable content
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Beitrag von questionable content » 14.10.09, 19:29

Sie können ja schlicht schauen, wie viel Sie vom Tagessatz prozentual nicht ausgezahlt bekommen und dann exakt diesen Prozentwert von 2,5 Liter vor Ort beim Mittagessen zu sich nehmen inkl . Suppe. Wasseranteil im Übrigen Essen und natürlich wieder abzüglich des Volumens der Schweisstropfen, die Ihnen bei dieser anstrengenden Prozentrechenaufgabe von Ihrer Denkerstirn abgeperlt sind.
Few people are capable of expressing with equanimity opinions which differ from the prejudices of their social environment. Most people are even incapable of forming such opinions.

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