Seite 1 von 1

Fallbeispiel Wehrrecht

Verfasst: 25.08.10, 12:59
von MarkusPal
Hallo,
ich hoffe Sie können mir bei meinem Fallbeispiel weiterhelfen.
1) Herr S. wurde mit 21 Jahren gemustert (T2), es wurde erfolgreich ein KDV Antrag gestellt, mit gleichzeitigem Antrag um Aufschub.
2) nach einem Jahr änderte sich die gesundheitliche Situation von Herr S. Diagnose Hautkrebs.
3) Nach 3 Jahren Aufschub zur Heranziehung bekam Herr S. einen Bescheid, sich eine Stelle innerhalb vier Wochen zu suchen. Alle möglichen Stellen vor Ort hatten allerdings erst wieder Plätze für das folge Jahr.
4) Herr S. betrachtet das Schreiben der Zivildienststelle damit als erledigt.
5) Seit einem Jahr hat Herr S. kein Schreiben mehr bekommen.
6) Herr S vollendet in 2 Monaten das 25. Lebensjahr. Ist berufstätig wohnt seit dem Tag des Aufschubes vor vier Jahren in einer eigenen Wohnung, mehr als zwei Stunden von seinem Elternhaus entfernt. Herr S. hat sich dieses Jahr eine Eigentumswohnung geleistet.

Welche Chancen auf nicht Heranziehung bestehen noch?
Welche Möglichkeiten bieten sich Ihnen eine Heranziehung zu vermeiden?
-----

Ich dachte selbst durch die 2) Situation könnt durch einen Antrag auf Nachmusterung eine Ausmusterung erreicht werden. Was würde denn passieren wenn man diese 2 Monate bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres wartet? oder wie ist die Rechtslage bei so einem Fall?

Re: Fallbeispiel Wehrrecht

Verfasst: 01.09.10, 19:49
von Torstein
Wie hier die genaue Rechtslage ist, kann ich nun zwar nicht sagen.

Was ich aber weiß ist, dass Hautkrebs kein Grund für eine Ausmusterung respektive nicht-Einziehung ist!