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Re: Kriegsdienstverweigerer wg. „Dienstflucht" verurteilt

Verfasst: 03.01.11, 15:26
von hws
Ronny1958 hat geschrieben:Siehste ;)
Können wir da nicht bald mal nen Deckel draufmachen?
Immer weider die alten (untauglichen, vermeintlichen) Argumente.
Neue Ansätze hab ich schon lange nicht mehr gesehen. Das Thema ist doch sowas von ausgenudelt.
Ich hab's jetzt abbestellt.

hws

Re: Kriegsdienstverweigerer wg. „Dienstflucht" verurteilt

Verfasst: 03.01.11, 20:43
von Fussmatte
Dipl.-Sozialarbeiter hat geschrieben:
hawethie hat geschrieben:...
Du hast verweigert, was dein gutes recht ist und weigerst dich nun, den Zivildienst zu machen.
Wo ist das Problem? ...
Was ist eigentlich verfassungswidrig an der Verfassung? Ich denke da an Art. 12a?
Dies ist genau der Punkt den ich auch nicht ganz verstehe. Er verweigert den Kriegsdienst entsprechend der Verfassung. Es erfolgt nun die Anerkennung als KDV und jetzt will er als Zivildienstpflichtiger die Zivildienstflucht mit der seiner Meinung nach verfasssungswidrigen Wehrpflicht begründen.

Sicher durchschauen dies die Juristen, denn in der Regel sollen die sehr clever sein. ;-)

Und m.E. will er sich zudem nicht mit dem "kalten Krieg" auseinander setzen.
Es tut mir sehr leid, dass der Angeklagte Ihren Anspruch an Gerechtigkeit nicht erfüllt. Stellen Sie sich aber mal evtl. die Frage nach der Wahrhaftigkeit des Ganzen. Unabhängig gedacht ob der kalte Krieg in der Geschichte der Menschheit auch hätte vermieden werden können, kommen wir zur heutigen Situation. Hier werden doch nun offenbar materielle Interessen des Staates über die Würde des einzelnen Menschen gestellt, wodurch Menschen wie der Angeklagte diskriminiert werden.

Re: Kriegsdienstverweigerer wg. „Dienstflucht" verurteilt

Verfasst: 03.01.11, 21:06
von rockbender
Fussmatte hat geschrieben:
Dipl.-Sozialarbeiter hat geschrieben:
hawethie hat geschrieben:...
Du hast verweigert, was dein gutes recht ist und weigerst dich nun, den Zivildienst zu machen.
Wo ist das Problem? ...
Was ist eigentlich verfassungswidrig an der Verfassung? Ich denke da an Art. 12a?
Dies ist genau der Punkt den ich auch nicht ganz verstehe. Er verweigert den Kriegsdienst entsprechend der Verfassung. Es erfolgt nun die Anerkennung als KDV und jetzt will er als Zivildienstpflichtiger die Zivildienstflucht mit der seiner Meinung nach verfasssungswidrigen Wehrpflicht begründen.

Sicher durchschauen dies die Juristen, denn in der Regel sollen die sehr clever sein. ;-)

Und m.E. will er sich zudem nicht mit dem "kalten Krieg" auseinander setzen.
Es tut mir sehr leid, dass der Angeklagte Ihren Anspruch an Gerechtigkeit nicht erfüllt. Stellen Sie sich aber mal evtl. die Frage nach der Wahrhaftigkeit des Ganzen. Unabhängig gedacht ob der kalte Krieg in der Geschichte der Menschheit auch hätte vermieden werden können, kommen wir zur heutigen Situation. Hier werden doch nun offenbar materielle Interessen des Staates über die Würde des einzelnen Menschen gestellt, wodurch Menschen wie der Angeklagte diskriminiert werden.
Es gibt ja Ungerechtigkeiten im Staate Deutschland, nur durch ignorieren und laut schreien werden diese nicht abgeschafft, man muss sich schon dagegen wehren.

Gesetze sind erstmal gültig und müssen beachtet werden.

Wenn einem etwas nicht passt, muss man gucken das man davon wegkommt, entweder man kämpft dagegen oder versucht sich dem gegebenem zu entziehen.

Ich rege micht auch nicht über den Whiskeypreis in der Kneipe auf und trinke dann trotzdem weiter.

Re: Kriegsdienstverweigerer wg. „Dienstflucht" verurteilt

Verfasst: 04.01.11, 14:44
von Dummerchen
rockbender hat geschrieben:Ich rege micht auch nicht über den Whiskeypreis in der Kneipe auf und trinke dann trotzdem weiter.
Verstoesst der denn auch gegen das Grundgesetz und beeintraechtigt deine Menschenwuerde?
Doch eher umgekehrt: je teurer der Fusel, destoweniger unwuerdiges Besoffensein.

Re: Kriegsdienstverweigerer wg. „Dienstflucht" verurteilt

Verfasst: 07.01.11, 13:22
von spraadhans
So,

ich denke hier sollte jetzt Schluss sein.