Kündigung bei Sanitätsoffizieranwärtern/offizieren (SaZ17)

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Rambadoo
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Kündigung bei Sanitätsoffizieranwärtern/offizieren (SaZ17)

Beitrag von Rambadoo » 18.05.11, 11:40

Hallo, ich habe eine Frage zu den Moeglichkeiten, die man als Sanitaetsoffizieranwaerter bzw. Sanitaetsoffizier hat, den Vertrag zu kuendigen.
Mir sind die Paragraphen aus dem Soldatengesetz bekannt, nur sind diese ja nicht fest definiert und unter "besonderer Haerte" ist es schwer, sich etwas vorzustellen. Weitere mir bekannte Moeglichkeiten sind ein Dienstunfaehigkeitsverfahren und eine Straftat. Da beides jedoch auch den Verlust der Approbation bedeuten kann, erscheinen mir diese sicher nicht als geeignet. Meines Wissens kann man als Sanitaetsoffizier keinen KDV Antrag stellen, da die Arbeit im Sanitaetsdienst nicht als Dienst an der Waffe definiert ist.
Als Sanitätsoffizieranwärter ergibt sich selbstverstaendlich noch die Moeglichkeit, Pruefungen nicht zu bestehen und Zusatzsemester anzusammeln.
Um meine Frage nochmal zu konkretisieren: Gibt es einen Weg fuer einen Sanitätsoffizieranwärter nach dem Studium, seinen Vertrag zu kuendigen, natuerlich in dem Wissen, dass das Ausbildungsgeld zurueckgezahlt werden muss? Bzw. was bedeutet "besondere Haerte"?
Wie ist die Rechtslage? Vielen Dank!

PS: Kommentare wie "sowas kann man sich vorher ueberlegen" sind wenig hilfreich, da wie allen sicher bewusst ist, sich im Laufe eines langen Dienstverhaeltnisses persoenliche Gegebenheiten aendern koennen.

Torstein
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Re: Kündigung bei Sanitätsoffizieranwärtern/offizieren (SaZ1

Beitrag von Torstein » 24.05.11, 21:05

Eine Möglichkeit (die gerne und oft genutzt wird) ist:

Medizinstudium (oder was auch immer gewünscht ist) als Zweitstudiengang wählen, bestehen, aber im Primärstudiengang durchfallen. Dann ist man nach spätestens 6 Jahren "raus", hat seine Examen und muss nichtmal was zurückzahlen.

Was den "Dienst an der Waffe" angeht...
Natürlich sind Angehörige des Zentralen- sowie des Flottensanitätsdienstes Waffenträger! Denn auch diese Menschen müssen sich und auch ihre Schutzbefohlenen (zB Patienten) schützen können. Somit ist auch hier ein KDV Antrag möglich.
Tastenspitz hat geschrieben: Da will man einmal als Nichtbehinderter diskriminiert sein - und? Wieder nix!

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