DU-Verfahren, Dienstzeitverkürzung - mein Dilemma

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bo2908
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DU-Verfahren, Dienstzeitverkürzung - mein Dilemma

Beitrag von bo2908 » 11.02.14, 22:49

    Guten Abend zusammen, ich bräuchte dringend einen ernstgemeinten und sachdienlichen Rat. Ich bin seit ca 1,5 jahren wegen Depressionen mehr oder weniger in ärztlicher Behandlung. So richtig das Gefühl, dass mir jemand helfen will habe ich nicht. Ich habe mich mit meinen Problemen bei meinem SanZ vorgestellt und nach einigen Umwegen habe ich dann einen Termin in einem Bundeswehrkrankenhaus in der Psychiatrie bekommen. Das war im April 2013. Ich verließ das KH mit einem Facharztbericht, dass ich zum Oktober 2013 entlassen werden soll. Dann hätte ich vier von acht Jahren voll und würde die Bundeswehr als SAZ4 verlassen. Dem ist nicht Nachgekommen, stattdessen musste ich mich stationär in der Psychiatrie im BwK Hamburg vorstellen. In der Zwischenzeit war ich noch einmal bei einer zivilen Psychiaterin, die ausgesagt hat, dass ich bis dato nicht dienstfähig sei, woraufhin mich mein SanZ krank geschrieben hat. Solange bis dieser Termin in Hamburg war. kurz vor Weihnachten 2013 war ich schließlich dort und machte eine Woche lang die schlimmsten Erfahrungen meines Lebens. Ich habe nie ein schlimmeres Gefühl gekannt, denn ich MUSS dem Nachkommen was mir befohlen wird, anderenfalls wird mir meine Freiheit komplett entzogen... Naja sei es drum. Das Resultat von Hamburg war eine weitere Empfehlung mich zu entlassen, desweiteren sollte ich weiterhin den KzH Status erhalten. Seit dem bin ich nun krank geschrieben. Heute hat mich meine Ärztin angerufen und mit mitgeteilt, dass ich eine Wiedereingliederung machen soll. D.h. Ich soll vier Monate nur stundenweise arbeiten und danach noch einmal stationär in ein BwK, um eine erneute Begutachtung vornehmen zu lassen. Ich hatte am Telefon einen Nervenzusammenbruch als ich das erfahren habe. Jetzt meine Frage: wie kann ich diese Scheiße umgehen. Das wird mir auf keinen Fall helfen, es ist eher noch viel schlimmer, weil ich dann weniger arbeite und noch viel mehr dumm rumhängen muss. Ich habe schließlich kein Burn out. Mir bleibt keine andere Wahl als eine Straftat zu begehen indem ich vom Dienst fern bleibe, oder mir passiert ein Unfall... Ich weiß mir absolut nicht mehr zu helfen, ich habe drei voneinander unabhängige Gutachten, die alle besagen, dass ich entlassen werden soll und diese f*#king sdbw macht mir mein Leben zur absoluten Hölle... Ich danke euch sehr für jede Art von Hilfe

    webelch
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    Re: DU-Verfahren, Dienstzeitverkürzung - mein Dilemma

    Beitrag von webelch » 12.02.14, 09:57

    ein forum wird und kann hier sicher nicht weiterhelfen. ein oder ihr facharzt vor ort sicher schon.

    bo2908
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    Re: DU-Verfahren, Dienstzeitverkürzung - mein Dilemma

    Beitrag von bo2908 » 12.02.14, 16:22

    ich wollte wissen was ich rechtlich dagegen tun kann und da hab ich gedacht dass ich in diesem Forum genau richtig bin. aber gut. Danke für deinen Senf

    webelch
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    Re: DU-Verfahren, Dienstzeitverkürzung - mein Dilemma

    Beitrag von webelch » 12.02.14, 18:48

    ok. dann noch etwas rechtlichen ketchup: passenden fachanwalt suchen, fall in allen details besprechen und ggfs klagen.

    und ohne anwalt mal etwas an der eigenen haltung arbeiten.

    KaiHH
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    Re: DU-Verfahren, Dienstzeitverkürzung - mein Dilemma

    Beitrag von KaiHH » 02.04.14, 10:07

    Ich würde Ihnen empfehlen das Gespräch mit Ihrem Disziplinarvorgesetzen zu suchen, wobei unterstützend die für Sie zuständige Vertrauensperson anwesend sein sollte.

    Da Sie ja alles schriftlich haben, was Ihre Dienstunfähigkeit betrifft (BwKrHs), sollte es kein Problem für den Disziplinarvorgesetzen sein alles nötige in die Wege zu leiten. (SDH / SDL oder SDM könnten den Vorgesetzten auch unterstützen, oder der entsprechende S1-(St)Offz.

    Gruß
    Kai

    Infosuchender
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    Re: DU-Verfahren, Dienstzeitverkürzung - mein Dilemma

    Beitrag von Infosuchender » 18.04.14, 11:26

    Alternativ mal mit dem Standortpfarrer reden, wird zwar immer wieder gern beschmunzelt aber die haben durchaus einen guten Einfluss.

    Des weiteren auch eine Eingabe an den Wehrdienstbeauftragten aufsetzen, da kann man auch anrufen.

    Bist Du im Bundeswehrverband ? Wenn ja dann helfen auch die.
    Ich bin kein Anwalt, Tipps die ich evtl gebe spiegeln nur meine persönliche Auffassung wieder.

    Makaveli4646
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    Re: DU-Verfahren, Dienstzeitverkürzung - mein Dilemma

    Beitrag von Makaveli4646 » 27.05.15, 09:02

    Und wie siehts n aus bist du jetzt endlich raus??

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