Planungspflichten einer Gemeinde

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instfw
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Planungspflichten einer Gemeinde

Beitrag von instfw »

Ich hoffe das Thema ist hier richtig, ansonsten bitte ich die Mods das Thema richtig zu plazieren.

Wenn eine Gemeinde ein Neubaugebiet plant, inwieweit hat Sie bei der Planung das Volumen der bestehenden Kanalisation zu berücksichtigen?

Zu Erläuterug des Sachverhaltes:
Familie X wohnt seit mehreren Jahren in einer bausubstanzlich alten Bergbausiedlung, da die meisten Häuser mittlerweile privatisiert sind wurden die Häser saniert, so das einige mittlerweile auf Niedrigenergiestand sind. Vor ca. 10 Jahren wies die Gemeinde oberhalb dieser Siedlung ein Neubagebiet aus, welches erschlossen und voll bebaut worden ist.
Die Kanalisation des Neubaugebietes wurde an die der "Bestandssiedlung" angeschlossen. An den Kanälen der "Bestandsiedlung" wurde nicht geändert.
Seit dieser Zeit laufen in der "Bestandsiedlung" regelmäßig bei Starkregen die Keller voll, was vorher bei Starkregen nicht passiert ist.
Neben Schädigung der Bausubstanz ist mittlerweile auch eine Gesundheitsgefährdng durch Schimmel gegeben und die Gemeinde erklärt sich nicht für zuständig.
Wie ist da die Rechtslage, muss die Gemeinde bei der Planung nicht denn erhöten Durchfluss berechen und ggf. die Kanalisation in der Bestandsiedlung erweitern?
Freu mich über eine rege Diskussion

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