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recht.de • Thema anzeigen - Entlassungsbrief Gemeinschaftskrankenhaus
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BeitragVerfasst: 21.05.18, 14:24 
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Hallo, ich habe folgendes Problem. Meine Tochter 17 Jahre alt, war im stationäre Behandlung seit den 1 Februar 2018 über 6 Wochen im Krankenhaus. Über ihre Entlassung wurde ich von zuständigen Therapeut nicht informiert. Erst als ich dem Krankenhaus angerufen habe, wurde mir vermittelt, dass sie schon von ihren Betreuer abgeholt wurde.
Die Korrespondenz mit zuständigen Ärzten ist schlecht oder erfolgt gar nicht. Auf einem Rückanruf konnte ich vergebens warten. Auf meine E-Mail mit der bitte um Zusendung dem aktuellen Entlassungsbriefes wurde nicht reagiert geschweige geschickt.

Um die Klärung der zukunftigen therapeutischen Wohnperspektive für meine Tochter, benötige ich dem Entlassungsbrief, damit sie überhaupt im eine therapeutische Gruppe aufgenommen wird.
Das Jugendamt weisst alles bescheid und wir haben uns abgesprochen, dass auch ich aktiv werden kann nach der Suche einem geeigneten Unterkunft für meine Tochter.

Ich warte seit April immer noch auf dem Entlassungsbrief und meine Tochter ist deshalb so lange im eine Wohngruppe mir Erzieher.

Wie kann sowas passieren? Darf das Krankenhaus so vorgehen? Was kann ich dagegen noch machen?


Mit freundlichen Grüßen
Marzena


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BeitragVerfasst: 21.05.18, 14:42 
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Hallo,

dass der Entlassungsbrief Ihrer Tochter bzw. dem Betreuer mitgegeben wurde ist nicht gegeben? Wieso wird Ihre Tochter überhaupt von einem Betreuer abgeholt und nicht von Ihnen? Wir kennen die Vorgeschichte ja nicht, da kann man nur raten warum Ihnen der Entlassungsbericht nicht überlassen wird. Es könnte noch mit dem Datenschutz zu tun haben, denn per e-mail und Telefon kann ja jede behaupten sie sei die Mutter. Haben Sie sich vorher mal persönlich im Krankenhaus als Mutter vorgestellt und Ihre Kontaktdaten hinterlassen?

_________________
Grüße, Susanne


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BeitragVerfasst: 21.05.18, 15:07 
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Eine 17jährige kann keinen Betreuer haben.


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BeitragVerfasst: 21.05.18, 15:35 
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FM hat geschrieben:
Eine 17jährige kann keinen Betreuer haben.
Keinen rechtlichen, aber da sie anscheibend nicht bei der Mutter wohnt, könnte ein Erzieher/Sozialbetreuer der Wohngruppe damit gemeint sein.

_________________
Grüße, Susanne


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BeitragVerfasst: 21.05.18, 22:22 
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Registriert: 25.02.18, 11:54
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Themenstarter
SusanneBerlin hat geschrieben:
Hallo,

dass der Entlassungsbrief Ihrer Tochter bzw. dem Betreuer mitgegeben wurde ist nicht gegeben? Wieso wird Ihre Tochter überhaupt von einem Betreuer abgeholt und nicht von Ihnen? Wir kennen die Vorgeschichte ja nicht, da kann man nur raten warum Ihnen der Entlassungsbericht nicht überlassen wird. Es könnte noch mit dem Datenschutz zu tun haben, denn per e-mail und Telefon kann ja jede behaupten sie sei die Mutter. Haben Sie sich vorher mal persönlich im Krankenhaus als Mutter vorgestellt und Ihre Kontaktdaten hinterlassen?



Hallo Susanne. Es handelt sich um einem Erzieher der Wohngruppe. Auch die Wohngruppe bekommt keine Informationen, da ich im Anmeldeunterlagen angekreuzt habe, dass alle Informationen hauptsächlich ich-Mutter und das Jugendamt erhalten darf (wegen Unterkunft). Meine Tochter war schon mal kurzfristig in dem gleichen Krankenhaus und nach ihren ersten Entlassung sollte sie vorübergehend bis sie einem therapeutischen Platz bekommt im Wohngruppe mit Betreuer wohnen.
Ich bin die Erziehungsberechtigte und ich habe mich natürlich in dem Krankenhaus persönlich vorgestellt. Schliesslich musste ich zustimmen und unterschreiben, dass meine Tochter therapiert werden darf (was bis heute nicht geschehen ist). So wie ich schon beschrieben habe, habe ich oft das Krankenhaus besucht und angerufen und manchmal musste ich paar Wochen auf ein Rückruf von einem Arzt warten. Das alles ist geschehen als meine Tochter dort stationär über Wochen aufgenommen ist. Da ich nicht wusste wann sie genau entlassen wird, habe ich die letzte 6-te Woche jeden Tag die Station angerufen und eines Tages wurde mir einfach gesagt, meine Tochter sei schon von einem Betreuer abgeholt worden. Der Arzt sollte sich natürlich noch bei mir melden, hat er leider nicht gemacht. Angeblich hat er sogar vergessen, dass meine Tochter entlassen werden sollte...Die Informationen habe ich von meine Tochter bekommen. Im dem Krankenhaus herrscht totale Unordnung und Chaos. Tabletten werden sofort verschrieben wie Bonbons.

Nach dem ersten Entlassung (eine Woche in Dezember 2017) wurde mir eine kurze Entlassungsbrief zugeschickt. Es wurde kurz berichtet, dass meine Tochter unter Zwangstörung und suizide Gedanken leidet und um eine Diagnose zu stellen, wurde empfohlen eine mehrwöchige stationäre Aufenthalt im psychiatrischen Station. Danach sollte eine richtige therapeutische Unterkunft nach gemeinsamen Gespräch mit dem Jugendamt und meiner Zustimmung gefunden werden. Sie ist zwar 17 Jahre alt aber darf nicht alleine wohnen.
Bei dem Gespräch vor einem Monat habe ich dem Arzt wegen dem Unterlagen angesprochen. Die Ausrede war- Stress und viel zu tun. Vor über eine Woche habe ich E-mail geschrieben mit meine Adresse. Entlassungsbrief sollte per Brief und nicht per E-mail geschickt werden. Die gleiche Adresse die das Krankenhaus auch im Unterlagen haben. Erst mal soviel dazu...


Zuletzt geändert von Marzena77 am 21.05.18, 22:43, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 21.05.18, 22:25 
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Beiträge: 9

Themenstarter
SusanneBerlin hat geschrieben:
FM hat geschrieben:
Eine 17jährige kann keinen Betreuer haben.
Keinen rechtlichen, aber da sie anscheibend nicht bei der Mutter wohnt, könnte ein Erzieher/Sozialbetreuer der Wohngruppe damit gemeint sein.


Das ist richtig


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BeitragVerfasst: 22.05.18, 07:03 
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Beiträge: 5896
Wohnort: Leverkusen
Adressiert ist der Arztbrief an erster Stelle an den zuweisenden Arzt. Hat dieser bereits den Entlassungsbrief erhalten?
Der Patient kann aber eine Kopie fordern.

Da jeder Arztbrief im Krankenhaus in der Regel vom Chefarzt, zuständiger Oberarzt und betreuender Stationsarzt im Sinne eines Mehr-Augen-Prinzips gelesen und ggf. korrigiert wird, kommt es oft zu Verzögerungen in der Übermittlung der Entlassungsberichte. Diese liegen oft erst Wochen nach Abschluss einer Krankenhausbehandlung in ihrer endgültigen Form beim weiterbehandelnden Arzt vor.
(Burkowitz, Jörg, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité, Effektivität ärztlicher Kooperationsbeziehungen - Aus den Augen, aus dem Sinn ... ? Empirische Analyse auf der Basis von Patientendaten)

_________________
Gruß
khmlev
- out of order -


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