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recht.de • Thema anzeigen - Arzt trägt in Patientenakte Diagnose ein - Ohne Info an Pat.
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BeitragVerfasst: 06.01.18, 13:49 
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Beiträge: 357
Folgende (natürlich) fiktive Situation:

Nehmen wir an, Patient war im Januar / Februar / März bei seinem Hausarzt in Behandlung. Beispiel: Taubheit in den Beinen. Der Hausarzt hat eine "Weiterbildung", so dass er auch Einränken darf / kann. Das macht er auch mehrmals, da jedes Mal mehrere Wirbel eingerenkt werden - somit der Verdacht besteht, dass es von den Wirbeln kommt. Die Beschwerden werden aber nicht wirklich besser.

Im April gibt es einen Termin beim Orthopäden (mit Überweisung des Hausarztes). Dieser sagt jedoch bei einer Untersuchung, es ist nichts orthopädisches, sondern wahrscheinlich etwas Neurologisches.
Im Mai bestätigt ein Neurologe, dass es eine neurologische Erkrankung ist.

Patient hat im Zeitraum März eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Die vorhandenen Beschwerden wurden eingetragen. Allerdings wurde angegeben, dass Wirbel eingerenkt worden sind - was zu diesem Zeitpunkt auch korrekt war - und nichts neurologisches.

Der Hausarzt hat allerdings im Januar / Februar bereits die Neurologische Krankheit angegeben, wie wir nun von der Krankenkasse erfahren haben. Er hat aber nicht zu einem Neurologen verwiesen, sondern selbst orthopädische Behandlungen vorgenommen / zu einem Orthopäden verwiesen.

Wenn nun die BU geltend gemacht werden soll, werden die natürlich bei der Entbindung der Schweigepflicht erfahren, dass lt. Hausarzt eine Neurologische Erkrankung vorliegt. Mit diesem Wissen wäre eine Versicherung nie zustande gekommen. Der Patient hat allerdings zu diesem Zeitpunkt tatsächlich nach "Bestem Wissen und Gewissen" alle Fragen korrekt beantwortet; was die Versicherung natürlich bestreiten wird.


Gibt es da irgendwelche Möglichkeiten, oder sollte der Patient die Versicherung kündigen, um nicht unnötig weiter Geld in eine Versicherung zu zahlen, die nie leisten wird?


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