Wer muss Tierarzt zahlen / Privater Tiersitter / Fahrlässig

Recht rund ums Tier

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karli
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Re: Wer muss Tierarzt zahlen / Privater Tiersitter / Fahrläs

Beitrag von karli » 09.01.14, 16:47

SusanneBerlin hat geschrieben:Eine Sache darf man jederzeit zerstören (lassen), ein Tier nicht!
Das ist ja im geschilderten fall nicht passiert.
Das Tier hat sich den Schaden selbst zugefügt und eine Rechtsnorm die besagt, das man einem Tier Hilfe leisten muss kenne ich nicht.
Die Katze wäre vermutlich von alleine Eingegangen.
Wenn du kritisiert wirst, dann mußt du irgend etwas richtig machen, denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat. (Bruce Lee)
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kitty
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Re: Wer muss Tierarzt zahlen / Privater Tiersitter / Fahrläs

Beitrag von kitty » 10.01.14, 04:28

Erstmal danke für die Antworten. Wenn die Katze noch 15 Jahre ohne Beschwerden weiterlebt, ist das Geld relativ... Solche Summen kommen heutzutage schnell zusammen beim Tierarzt, pauschal kann man 8-12€ plus MwSt je Besuch rechnen, ohne dass der Tierarzt auch nur einen Finger krum macht. Ich schaffe mir jedenfalls kein Haustier mehr an.

Zurück zum Thema:
Mich würde halt interessieren, ob der Aspekt der Fahrlässigkeit (die Katze kann Türen öffnen ist bekannt, gerade deshalb die eindeutige Anweisung die Türe abzuschließen, wenn sich die Katze in der Wohnung befindet) hier Anwendung finden kann und sich daraus ein Fall für die PHV ergibt.

DerKoch
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Re: Wer muss Tierarzt zahlen / Privater Tiersitter / Fahrläs

Beitrag von DerKoch » 11.01.14, 01:33

Hier wurde ja richtig viel geschrieben seit ich das letzte Mal hier war und ich habe keine Benachrichtigung bekommen obwohl ich das meines Wissens so eingestellt habe. Wie dem auch sei, das meiste was ich geantwortet hätte wurde eh schon geschrieben.

Eine Katze mag zwar grundsätzlich eine Sache sein und z.B. im Kaufrecht wird das auch so umgesetzt aber eben nicht wenn es um Leib und Leben des Tieres geht.

Ansonsten bleibe ich dabei dass bei einem Gefälligkeitsdienst der "Schädiger" nicht haftbar zu machen ist.

gitta.
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Re: Wer muss Tierarzt zahlen / Privater Tiersitter / Fahrläs

Beitrag von gitta. » 13.01.14, 07:53

Um Unklarheiten zu vermeiden sollte der TS dann wohl vor dem nächsten Urlaub
seinem freundlichen, hilfsbereiten Nachbarn ( oder sonstigen Tiersitter ) darüber
informieren, wieviel ihm sein Tier wert ist und ob bei einem erneuten Unfall
das Tier sofort getötet werden soll, um Kosten zu vermeiden und wer
die Tierarztkosten übernimmt.

Dann kann der Nachbar entscheiden, ob er noch einmal Nachbarschaftsdienste
leistet. :devil:

Ansonsten gibt es ja auch Tiersitter, die das beruflich machen, die machen das natürlich
nicht kostenfrei, aber dann unterschreibt man in der Regel einen Vertrag, in dem so etwas
geregelt ist.

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