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gutgläubiger Erwerb eines Pferdes

Verfasst: 26.01.14, 23:43
von cattie
Folgende Situation: A gibt sein Pferd bei B aus Zeitmangel übergangsweise in Pflege, jedoch ohne schriftlichen Vertrag. Später "erbt" (es gibt einen Überlassungsvertrag) C von B das Pferd in dem Glauben, es habe B gehört. C verkauft das Pferd an D.

Zwei Jahre später tritt A wieder auf den Plan und möchte das Pferd zurück haben. Pferdepass und Eigentumsurkunde waren die ganze Zeit bei A, jedoch ohne dass eine der anderen Parteien von der Existenz der Dokumente wusste. Wer hat an dieser Stelle gegen wen Ansprüche? Können C und D auf gutgläubigen Erwerb setzen oder schließt das Fehlen der Papiere diese Annahme aus?

Vielen Dank für eure Einschätzung.

Re: gutgläubiger Erwerb eines Pferdes

Verfasst: 14.02.14, 23:00
von spraadhans
Soweit Papiere in diesem Bereich nicht absolut verkehrsüblich sind, hat der Käufer wirksam Eigentum am Pferd erworben.

Re: gutgläubiger Erwerb eines Pferdes

Verfasst: 15.02.14, 15:13
von hws
cattie hat geschrieben:Folgende Situation: A gibt sein Pferd bei B aus Zeitmangel ...
Ist das immer noch der alte Sachverhalt, nur unter einem anderen Namen?

Egal, man sollte in den alten Thread mal reinschauen.

hws