Kaufvertrag Hund Rückgabe zum Verkäufer

Recht rund ums Tier

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Rustydachs
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Re: Kaufvertrag Hund

Beitrag von Rustydachs » 16.04.14, 07:45

ratlose mama hat geschrieben:Du hattest doch schon einen anderen Thread in dem du nach diesem Vertrag gefragt hattest. Da hattest du geschrieben, dass du bei Abholung die erste Rate hättest zahlen müssen.

Ich werde aus deinen Schilderungen nicht wirklich schlau. Jetzt willst du erst zahlen, wenn du einen Welpen verkauft hast. Woher soll denn nun dieser Welpe kommen? Willst du züchten? Wenn ja ist dir hoffentlichklar, dass man dafüraucherstmal in die finanzielle Vorleistung gehen muss, da die Welpen untersucht undgeimpft werden müssen.

Ich würde als Verkäufer das Tier auch zurückhaben wollen, da es erhebliche Zweifel gibt, ob du überhaupt je in der Lage sein wirst das Tier zu bezahlen (und in einem Jahr wäre der Hund je nachdem wie er behandelt und versorgt wird) wohlfür den Verkäufer "wertlos". Ich würde sogar in Fragestellen, ob du die nötigen finanziellen Mittel für Hundesteuer, Versicherung, Impfungen etc. hast und ob du das Tier tatsächlich versorgen kannst.

Als Verkäufer hätte ich den Hund erst gar nicht herausgegeben. Aber gut.Tu dir und dem Hund besser den Gefallen und gib ihn zurück.

Tina
Sorry darauf muss ich einfach antworten:
Jeder so seine Meinungfreiheit ja!
Ja in bin Züchter. Ja der Verkäufer hat die finanzielle Situation gekannt. ja die Hunde kosten Geld. Ich zahle für alle meine Hunde meine Steuer. Meine Hunde sind versorgt und an denen fehlt es an nichts!!! das mal so hier geschrieben und um das geht es nicht!!! ich möchte eine Zivilrechtliche Auskunft, womit ich etwas anfangen kann.

Kann mich nur noch mals entschuldigen, dass ich alles hier so wirr aufgeschrieben habe....

vielen Dank dafür
Zuletzt geändert von Dipl.-Sozialarbeiter am 16.04.14, 09:45, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat von Erwiderung getrennt.

Kormoran
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Re: Kaufvertrag Hund Rückgabe zum Verkäufer

Beitrag von Kormoran » 16.04.14, 08:47

Rustydachs hat geschrieben:ich möchte eine Zivilrechtliche Auskunft, womit ich etwas anfangen kann.
Jetzt drehen Sie den Spieß mal nicht kuzerhand um. Die ersten zwei Seiten dieses Threads wollten die anderen nichts anderes, als eine Sachverhaltsbeschreibung, mit der man etwas anfangen kann. :evil:

Und wenn Sie als Züchter eine fundierte zivilrechtliche Auskunft zur Durchführung Ihres Gewerbes benötigen, "mit der Sie etwas anfangen können", wäre vermutlich ein Rechtsanwalt einem Internetforum vorzuziehen. Der haftet für seine Auskünfte und kennt dann möglicherweise auch den gesamten tatsächlichen Zusammenhang. Er wird allerdings vermutlich bezahlt werden wollen. :shock:


Die von der ratlosen mama vorgetragenen Bedenken sind m.E. insoweit berechtigt, als hier unter Umständen tatsächlich der Eindruck entstehen könnte, dass Sie den Hund von Anfang an gar nicht bezahlen wollten und konnten. Dann wäre man evtl. beim (versuchten) Betrug.

Man kann die Präzisierung der Sachverhaltsbeschreibung auch darauf beschränken, wegzulassen oder zu ändern, was unbequem zu werden scheint. So kommt man natürlich zur Wunschantwort - nur ob die dann in der Praxis bestand hat?

Es nimmt sich schon eigenartig aus, dass Sie selbst - wo es Ihnen gefällt - ständig auf gültige Nebenabreden hinweisen, die zu Ihren Gunsten sind (Der Verkäufer kannte Ihre finanzielle Situation, genau deshalb wurde die Ratenhöhe nicht festgeschrieben, der Verkäufer wusste, dass Sie erst Welpen verkaufen müssen, usw.). Da, wo es Ihnen nicht nicht mehr gefällt, wollen Sie von Nebenabreden (z.B. wann man sich "vorstellen konnte", welche Rate zu bezahlen) nichts mehr wissen, sondern ziehen sich stur auf den Vertragstext zurück.

Es ist realistisch wohl nicht unbedingt davon auszugehen, dass der Vortrag der Gegenseite Ihrer Darstellung entsprechen würde. Es zeichnet sich ja schon ab, dass der Verkäufer offensichtlich nicht der Ansicht ist, dass verabredet war, dass Sie bis Ende 2014 gar keine Raten bezahlen sollen und dann erst feststellen, dass Sie den Hund auch zu diesem Zeitpunkt nicht bezahlen können.

Sie müssen den Hund also vermutlich nicht am Freitag herausgeben. Sie sollten sich aber gedanklich darauf einrichten, dass die Gegenseite das dann nicht unbedingt einfach unter Pech gehabt abhaken wird. Und Sie sollten sich gedanklich weiterhin darauf einrichten, dass die Gegenseite evtl. mit Ihrem Vortrag durchdringen könnte und dass das dann statt Hund weitere Unkosten für Sie mit sich bringen könnte.


Das Vorstehende ist kein Vorwurf, sondern eher eine Warnung. Ich halte es für gefährlich, sich aufgrund der Auskunft eines Internetforums, die auf der hier "vorliegenden" (oder auch nicht vorliegenden) Beschreibung fußt, auf der sicheren Seite zu wähnen.

DerKoch
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Re: Kaufvertrag Hund Rückgabe zum Verkäufer

Beitrag von DerKoch » 16.04.14, 21:26

Ein Teil des Sachverhalts (der übrigens erst nach meiner ersten Antwort bekannt wurde) wird hier überhaupt nicht bewertet.

1. Der Hund hätte gar nicht von B an C gehen dürfen, zumindest nicht ohne Wissen von A.
2. Gemacht wurde das aber trotzdem so und C nennt sich gegenüber B >Käufer< (steht weiter oben irgendwo) ist da Geld geflossen?
3. C meldet sich bei A und Teil mit "Dein Hund ist jetzt bei mir" warum tut C das? Gab ja keine Verpflichtung dazu.
4. Nun fühlt sich A berufen Geld von C zu verlangen obwohl er ja schon Geld von B bekommen hat welches mit großer Gewissheit nicht zurück geflossen ist.

Punkt 3 mag für die Ursprungsfrage irrelevant sein aber interessiert mich halt.

Mir stellt sich hier die Frage ob A überhaupt Geld von B verlangen kann da ihm der Hund ja gar nicht mehr gehört/gehörte.
B hat den Hund an C herausgegeben obwohl er das laut Vertrag der zwischen A und B geschlossen wurde nicht gedurft hätte aber das ist m.E. nicht das Problem von C.

Kormoran
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Re: Kaufvertrag Hund Rückgabe zum Verkäufer

Beitrag von Kormoran » 16.04.14, 23:09

DerKoch hat geschrieben:Ein Teil des Sachverhalts (der übrigens erst nach meiner ersten Antwort bekannt wurde) wird hier überhaupt nicht bewertet.
Es wurde aber versucht. Ich habe ja nicht ohne Grund einen Gedanken an den § 932 BGB verschwendet. Da der TE auf entsprechende Fragen so
Klarer kann ich das echt nicht mehr schreiben.... das andere ist eine Vorgeschichte. Sagt zum kaufvertag nichts aus!!!!!
reagiert, ist dann eben Ende im Gelände.

Der glaubt doch nicht ernsthaft, dass die anderen hier seitenweise um eine verständliche Sachverhaltsbeschreibung betteln, damit er eine "Zitat: zivilrechtliche Auskunft erhält, mit der er etwas anfangen kann"?

Aileen
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Re: Kaufvertrag Hund Rückgabe zum Verkäufer

Beitrag von Aileen » 17.04.14, 08:01

Ja in bin Züchter.
:idea:

Unter diesem (mal wieder völlig neuen :?: ) Aspekt kann ich gut verstehen, warum A den Hund zurückhaben möchte.
Wenn ich mich Züchter nenne und nicht einmal in der Lage bin, einen "gekauften" Hund zu bezahlen, würden bei mir als A auch Zweifel aufkommen, wie der Hund dort versorgt wird und ob es nicht am Nötigsten fehlt.

Ich würde mir auch noch Gedanken darüber machen, warum jemand noch einen Hund kaufen möchte, obwohl er die eignen Welpen ganz offensichtlich nicht verkauft bekommt.

Vielleicht kommen ja noch einige vergessene Kleinigkeiten zu Tage, je länger der Thread wird...

PS: Geschäft Züchter an Züchter gilt normalerweise nicht als Privatgeschäft sondern als Geschäft unter Kaufleuten.

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Re: Kaufvertrag Hund Rückgabe zum Verkäufer

Beitrag von Biggi0001 » 17.07.14, 01:01

Ich vermute, der "kleine, süße Hund" soll sozusagen für sich selbst zahlen - nämlich durch noch zu werfende Welpen.

Wenn die dann verkauft sind, kann auch der Kaufpreis gezahlt werden.

Eigentlich ganz einfach ;)
Verba docent, exempla trahunt et quae nocent, docent.

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