Unangeleinte Hunde, die einen bedrängen

Recht rund ums Tier

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Loanstar
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Re: Unangeleinte Hunde, die einen bedrängen

Beitrag von Loanstar »

Sehr schön erklärt. Leider herrscht selbst in vielen Hundeschulen noch viel zu viel Unwissen darüber, was den Hund und seine Bedürfnisse tatsächlich ausmacht und wie man seinen Hund führen muss, damit das Zusammenleben für alle Beteiligten möglichst stressarm ausfällt.

Waschbärin
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Re: Unangeleinte Hunde, die einen bedrängen

Beitrag von Waschbärin »

all-in hat geschrieben:]as für ein sinnloser Vergleich. Der Unterschied ist dass die Wiese nicht Waschbäring gehört, sondern dass sie das in der Öffentlichkeit abzieht, jedenfalls hat sie nichts anderes verlautbaren lassen. Da hat sie überhaupt kein Vorrecht, jeder andere Vier- oder Zweibeiner darf sich da ebenso aufhalten, rumtoben oder in ihre Fährte reintrampeln. Man kann nicht indem man ein Stück Land absteckt dieses in Beschlag nehmen, um es dann gegen angebliche Eindringlinge zu verteidigen.
Also wenn ich auf einer Wiese oder einem Feld steht (im betreffenden Fallohne Hund), dann darf mich so ein 30 kg-Kugelblitz mit Matschepfoten über den Haufen rennen? Weil gleiuches Recht für alle?

Sorry, ich kann inzwischen die vielen Nichthundehalter verstehen, die einen generellen Leinenzwang fordern. Weil sich jemand irgendwo auf hält (egal ob mit oder ohne Hund), darf mein freilaufender Hund sich ebenso an genau dieser Stelle aufhalten und tun und lassen was er möchte... Das ist leider die Denkweise vieler anderer Hundehalter.

Sorry, ich sehe das nun mal etwas anders. Ich respekiere andere Menschen und halte meine Hunde fern von diesen. Ausser sie wünschen Kontakt zu meinen Hunden. Und dabei ist es völlig egal ob diese Menschen alleine sind, Kinder dabei haben, einen Hund, ein Pferd oder sónst etwas. Ich lasse meine Hunde nicht in den direkten Nahbereich anderer Menschen laufen. Und ich erwarte das von anderen Hundehaltern ganz genau so. Egal ob ich gerade ohne Hund unterwegs bin (wie gestern Morgen beim Fährtenlegen) oder meine Hunde dabei habe.
all-in hat geschrieben:Sie schreibt ja selbst davon dass ein Hund bloß angerannt kam, auf den sie gleich eingedroschen hat. Um das zu legitimieren werden dem anderen irgendwelche Absichten unterstellt, aber wer tatsächlich gewalttätiges Verhalten gezeigt hat steht ja mal fest.
Nachdem der Labbi mich derb angesprungen hatte bekam der tatsächlich einen Kick in die Rippen. Zumal der sich sonst wohl nie zurück zu Herrchen bequemt hätte. Der Schäferhund, der den Karabiner der Suchleine auf die Nase gedroschen bekommen hat, kam knurrend mit gesträubtem Fell auf meine Hündin zugerast. Die selbe Aktion habe ich auch mit einem Rhodesian Ridgeback veranstaltet, der mir auf ähnliche Weise eine hochtragende Hündin mit 10 Welpen im Bauch angegange ist. Sorry, ich lasse meine Hunde so etwas nun mal nicht "unter sich" austragen. Ich nehme weder in Kauf dass meine Hunde verletzt werden noch dass sie das Vertrauen in mich verlieren (und künftig denken sie müssten so etwas von sich aus mit einem angreifenden Hund regeln) oder gar dass eine Hündin kurz vor der Geburt ihre Welpen verliert. Da werde ich persönlich dann tatsächlich aggressiv und regele die Situation derart dass der andere Hund uns in Ruhe lässt.
all-in hat geschrieben:Wenn man ungestört sein will dann hat man das auf einem eigenen, abgezäunten Gelände zu tun, und sich nicht in der Öffentlichkeit irgendwelche eingebildeten Sonderrechte rauszunehmen, die einem schlicht nicht zustehen.
Es ist ein "Sonderrecht", wenn man von fremden Hunden weder belästigt noch gefährdet werden möchte??? Mich wundert inzwischen dass nicht noch sehr viel mehr Nichthundehalter "Anti-Hund" eingestellt sind bei einer derartigen Denkweise der Hundehalter. Da es für viele Hundehalter offensichtlich völlig in Ordnung ist dass ihre Hunde andere Menschen verfolgen, über den Haufen rennen, mit Dreck beschmutzen, deren Kinder, Hunde oder andere Tiere belästigen etc.
all-in hat geschrieben:Soll hier suggeriert werden dass ein Arbeitshund prinzipiell andere anfällt? Ich hatte 2x Kontakt mit einer Schafherde nebst Hunden. Einmal - das war nun echt nicht gut - sind meine mitten in eine Herde rein. Der Schäferhund hat sich drum gekümmert die Schafe zusammenzuhalten und weiter war gar nichts.
Da hat Dein Hund sehr viel Glück gehabt! Offensichtlich hat sich der Herdengebrauchshund nicht in seiner Arbeit behindert gefühlt. Oft führen derartige Situationen aber zu Siebenern im Fell. Die meiner Meinung nach auch angemessen sind. Denn was hat ein fremder Hund in einer Schafherde verloren? Und am nächsten Morgen hat der Schäfer dann mehrere tote Lämmer im Pferch liegen...
all-in hat geschrieben: Vielleicht bildet Waschbärin ihre Viecher so aus dass sie agressiv auf Artgenossen reagieren, das muss aber keinesfalls so sein.
Das ist auch nicht so. Meine Hunde sollen sich fremden Hunden gegenüber neutral verhalten. Aber sie müssen es nicht dulden wenn sich ihnen gegenüber ein fremder Hund daneben benimmt. I.d.R. weichen ich anderen Hundehaltern mit ihren Hunden aus bzw. bin sowieso schon weit abseits. Ich lasse wirklich jedem genügend Platz so dass es völlig überflüssig ist dass es zu irgendwelchen Konfrontationen zwischen den Hunden kommt. Müssen andere Hundehalter denn wirklich ausgerechnet den Quadratmeter, auf dem ich mit meinen Hunden (oder auch ohne) stehe, für ihren Hund beanspruchen? Nach dem Motto "Wenn Du da blöd rum stehst, darf mein Hund das genau dort auch..."

Ich persönlich bevorzuge das Motto "Wer zuerst blöd herum steht, malt zuerst...". D.h. ist da schon wer, egal ob mit oder ohne Hund, mit oder ohne Kind, mit oder ohne Rollator etc., dann lasse ich meinen Hund nicht direkt zu dieser Person und somit auf genau dieses winzige Stückchen Erde. Angebliche Gleichberechtigung hin oder her. Mein Hund kann auch auf einer anderen Wiese hüpfen und muss es nicht genau auf der tun wo er jemanden stört oder gar gefährdet.

Bottenbach
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Re: Unangeleinte Hunde, die einen bedrängen

Beitrag von Bottenbach »

Loanstar hat geschrieben:Leider herrscht selbst in vielen Hundeschulen noch viel zu viel Unwissen darüber, was den Hund und seine Bedürfnisse tatsächlich ausmacht und wie man seinen Hund führen muss, damit das Zusammenleben für alle Beteiligten möglichst stressarm ausfällt.
Das liegt daran, daß jeder selbsternannte Hundeversteher, der sich dazu berufen fühlt, eine Hundeschule aufmachen kann und von dort aus seinen eigenen geistigen Dünnschiss über Hundehaltung und Hundeverhalten verbreiten kann. Und die Leute, die zu ihm kommen, halten es für wissenschaftlich fundiert und plappern es nach.

Hundetrainer ist halt kein staatlich geprüfter Ausbildungsberuf, da kann echt jeder kommen und auf dem Sektor mitmischen.

gitta.
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Re: Unangeleinte Hunde, die einen bedrängen

Beitrag von gitta. »

@ Waschbärin

Ich denke, Du solltest etwas weniger mit Deinem Hund und dafür mehr an Deinem übersteigerten Aggressionsverhalten arbeiten.

Dann klappt es auch mit den Hunden der Nachbarn. :devil: ( Und mit den Nachbarn. :lachen: )

flokon
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Re: Unangeleinte Hunde, die einen bedrängen

Beitrag von flokon »

@ Waschbärin: Wie es wohl rechtlich ausgesehen hätte, wenn Du nach der 'Attacke' mal im Schlamm gewühlt und dann den Jogger angesprungen hättest?
Ich mein wenn das etwas völlig normales ist und man das wo man geht und steht einfach hinnehmen muss, egal welche Größe oder Gewichtsklasse der Hund hat, wieso darf man dann als Mensch nicht auch mitmachen? :lachen:

A propos Schafherde und die waren sogar eingezäunt. :shock:

http://www.derwesten.de/staedte/hatting ... 42150.html

Wild wird auch gerne mal gejagt...

http://www.shz.de/lokales/flensburger-t ... 75761.html

Sry aber ich kanns nur wiederholen als Mutter und Hundelaie: Lieber eine aggressive Waschbärin :P im Feld, als ein jogger der keine Ahnung von seinem Hund hat.

all-in
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Re: Unangeleinte Hunde, die einen bedrängen

Beitrag von all-in »

Hier werden ja fleisig tierische und menschliche Verhaltensweisen gleichgesetzt. Was für ein Unsinn! Freilich haben Menschen eine Intime Zone, aber wie schon gesagt vor allem gegenüber Artgenossen. Während es kein Problem darstellt wenn ein Vierbeiner neugierig ankommt, herumschnuppert und einen auch berührt, empfinden wir das von Menschen als inakzeptabel. Dies kann man nicht gleichstellen.
Was ist schon dabei wenn einem mal ein fremder Hund anspringt? Ich habe sowas stets mit Humor genommen, das kann vorkommen, und gerade wenn man auf der Hundewiese ist sollte man nicht im Sonntagsanzug unterwegs sein. Aber hier werden potentielle Kinder und Greise bemüht, die gar nicht anwesend waren, um eine Rechtfertigung zu kontruieren auf fremde Tiere eintzuschlagen, weil die den eigenen Verhaltensvorstellungen nicht entsprechen.
Da hat Dein Hund sehr viel Glück gehabt! Offensichtlich hat sich der Herdengebrauchshund nicht in seiner Arbeit behindert gefühlt. Oft führen derartige Situationen aber zu Siebenern im Fell. Die meiner Meinung nach auch angemessen sind. Denn was hat ein fremder Hund in einer Schafherde verloren? Und am nächsten Morgen hat der Schäfer dann mehrere tote Lämmer im Pferch liegen...
Geht's auch mal ohne Gewaltphantasien, und entspr. Nachhilfe durch den Hundehalter- oder Trainer? Was ich bisher im Thread lese, da ist vor allem letzterer ausgerastet, und weniger die Vierbeiner.

SabrinaHH
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Re: Unangeleinte Hunde, die einen bedrängen

Beitrag von SabrinaHH »

Ich habe jetzt nicht alles gelesen, weil ich beim ersten Post schon herzhaft lachen musste ....sorry also, wenn ich etwas nicht mitbekommen habe ..

Ich bin von der Gegenseite ;) ich habe eine 45 Kilo Hündin welche das liebste Wesen auf Erden ist...mein Seelenhund eben .

Was ich in deinem Post lese finde ich ehrlich gesagt ziemlich amüsant weil ich es so oft selbst sehe ..

Magst du mir mal beschreiben wie sich die Aggression der anderen Hunde äußert ??

Ich bekomme nämlich sehr oft mit, dass das Problem nicht beim Hund sondern beim Halter liegt..

Sonen Fiffi kann man an seiner (meist ) Flexileine natürlich ganz schnell nach oben angeln und natürlich denkt der große Hund dann " geil,das Quietschi fliegt auch noch "

Du hast dir einen HUND gekauft und mal Hand aufs Herz , die kleinen sind meist frecher und aggressiver als die Großen was auch einen guten Grund hat ..
Komischerweise denken die Menschen wenn sie ein drei Kilo hund anspringt sei das süß, wenn meine Wuchtbrumme das macht plötzlich nicht mehr ...

Wieso ??? Es ist doch auch ein Hund ....

Akzeptiere es das du ein Rudeltier welches Instinkte hat zu Hause hast:) so schnell passiert ihm nix.

Viele Grüße sabrina und ihre dicke Inge... ( deren bester Freund ein 1,2 kg toy Terrier ist ) :wink:

mariameme
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Re: Unangeleinte Hunde, die einen bedrängen

Beitrag von mariameme »

An und für sich hab ich ja auch nix dagegen wenn Hunde, die hören, frei laufen und Besitzer verstehen dass nicht jeder angelabbert werden will.

Leider habe ich Angst vor unbekannten Hunden (ich kann mich aber gut langsam auf bekannte und gut erzogene Hunde einstellen)
Ich bin sehr sehr klein für eine Erwachsene, das kommt dazu.

Im Moment bin ich in einem Kurs. Der Parallelkurs hat eine Teilnehmerin mit einem grossen Pudel. Alle wuseln um das Hundili rum, ich fände den Hund ja auch nicht schlimm wenn ihm nicht erlaubt würde ständig überbordend auf mich zuzustürzen. Zu gucken ob ich was essbares in der Hand halte, auch mal die Hände abzulecken ungefragt (bislang hatte ich nix essbares dabei, sobald der an meinem Brot leckt ist Schicht am Schacht!) - oder sogar MEIN GESICHT!. Bei meiner Grösse ist es so dass ich selbst die Arme an die Brust ziehen kann, der Hund kommt da problemlos dran (Riesenpudel). Und Frauchen und der Rest? "oooh hundili du sollst duch die Dame in Ruhe lassen" (was den Hund nicht stört, der wuselt mir nach bis ich ne Türe zwischen uns kriege)

Heut hat er mich in den Unterarm gezwackt den ich an die Brust gezogen hatte. Zwar spielerisch, wohl im zu sagen "zeig was du in der Hand hast" (war meine e-Zigarette -.-) aber trotzdem.

Wenn das nochmal vorkommt ist bei mir Schluss mit Lustig. Dann muss der Hund eben zu Hause bleiben, in der Hausordnung steht das ja auch so drin.

Es kann doch nicht sein dass mich in Schulungsräumen ungefragt ein fremder Hund ableckt und zwackt!

Und solche Besitzer ärgern mich, weil genau wegen ihnen die Freiheiten von gut erzogenen Hunden eingeschränkt werden. Und das sagt jemand der im grossen und ganzen nicht begeistert ist von fremden Hunden....
:engel:

SabrinaHH
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Re: Unangeleinte Hunde, die einen bedrängen

Beitrag von SabrinaHH »

Hallo Mariameme,

Ich kann Dich beruhigen, es liegt nicht an deiner Größe..
Leider muss ich dir sagen, es liegt an deiner Ausstrahlung ;)

Hunde merken auf einen gefühlten Kilometer ob jemand Angst hat oder nicht ..
Leider überträgst du das auch auf deinen eigenen Hund was durch dein hochnehmen dann bestärkt wirkt.
Dein Hund hat eigentlich gar keine Möglichkeit sich ein eigenes Bild von der Situation zu machen weil sie gleich vermittelt bekommt " große Hunde sind böse"
Meine ist genauso, die probiert sich nen Spaß draus zu machen Menschen die Angst vor ihr haben zu ärgern ..
Kommen die Besitzer da nicht zur Hilfe ?? Oder die hundetrainerin ??

Ich kann dir für die Zukunft folgenden tip geben ..
Wenn ein fremder hund auf dich zugestürmt kommt bleibst du einfach stehen und wenn dich einer anspringt hebst du dein Knie , dann springt er erstmal ins Leere da er sich an deinem Knie nicht festhalten kann..

Du hebst NIE wieder die Arme!!!!!! Das kann definitiv schief gehen was auch der Grund für das Zwicken gewesen sein wird ..
Dreh dich nicht weg, geh drauf zu und immer IMMER eine gerade aufrechte Haltung ..
Zeig Selbstbewusstsein :) hunde merken das sofort ..

Du wirst bei jedem kleinenm Fortschritt selbstbewusster und sicherer werden und irgendwann kannst du Lächeln wenn ein größerer Hund auf dich zukommt..

Dein Zwerg wird es dir danken :wink:

mariameme
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Re: Unangeleinte Hunde, die einen bedrängen

Beitrag von mariameme »

1.: ich habe keinen Hund

2.: muss ha nicht ICH lernen dass ich meine Arme nicht an meinen Körper ziehen soll oder nicht Angst haben darf!

Ich hab doch nicht dafür zu sorgen dass meine "Ausstrahlung" besser wird sondern ein Herrchen muss dafür sorgen dass mich sein Hund oder ihr Hund nicht zwackt, v.a. nicht in Schulungsräumen die ich betreten muss. Da möchte ich mich bewegen können wie es normal ist und wie ich das will, und nicht hundepsychologie betreiben!!!!!

Das ist ja wohl die Höhe!
:engel:

lisa63
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Re: Unangeleinte Hunde, die einen bedrängen

Beitrag von lisa63 »

mariameme hat geschrieben:Ich hab doch nicht dafür zu sorgen dass meine "Ausstrahlung" besser wird sondern ein Herrchen muss dafür sorgen dass mich sein Hund oder ihr Hund nicht zwackt, v.a. nicht in Schulungsräumen die ich betreten muss. Da möchte ich mich bewegen können wie es normal ist und wie ich das will, und nicht hundepsychologie betreiben!!!!!
So sehe ich das auch!

Der Hundebesitzer hat dafür zu sorgen, dass sein Hund so erzogen wird, dass er gut durch den Alltag kommt.

Kormoran
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Re: Unangeleinte Hunde, die einen bedrängen

Beitrag von Kormoran »

SabrinaHH hat geschrieben:Ich habe jetzt nicht alles gelesen, weil ich beim ersten Post schon herzhaft lachen musste ....sorry also, wenn ich etwas nicht mitbekommen habe ..
Ganz offensichtlich bekommen Sie in der Tat vor lauter Lachen nicht mehr alles mit. Sie bekommen nicht einmal mehr mit, wenn Sie Diskussionsteilnehmern Vorhalte machen, die diese gar nicht betreffen. :?
SabrinaHH hat geschrieben:Ich kann Dich beruhigen, es liegt nicht an deiner Größe..
Leider muss ich dir sagen, es liegt an deiner Ausstrahlung ;)
a) Siehe oben.
b) Das beruhigt überhaupt nicht. Sondern das ist die unverfrorene Standardausrede, mit der sich Hundebesitzer regelmäßig einen Persilschein für ihr eigenes Fehlverhalten ausstellen wollen.
Es gibt keinerlei Verpflichtung, sich irgendeine Ausstrahlung anzutrainieren, damit unwillige oder unfähige Hundehalter von der Sorge frei werden, ihren Hund so zu halten, dass von diesem keine Gefahr oder Belästigung für andere ausgeht.
SabrinaHH hat geschrieben:Meine ist genauso, die probiert sich nen Spaß draus zu machen Menschen die Angst vor ihr haben zu ärgern ..
Und was unternehmen Sie dagegen - außer den anderen schlaue Ratschläge in der oben genannten Weise zu geben? Allein in solchem Zusammenhang noch von "Spaß" zu sprechen, wirft ein unrühmliches Licht auf Sie. Was Sie oder Ihr Hund als Spaß verstehen, findet ein anderer möglicherweise gar nicht mehr lustig - und das muss er auch nicht.
SabrinaHH hat geschrieben:Ich kann dir für die Zukunft folgenden tip geben ..
Schade, dass Sie im Rahmen Ihrer Tipps so gar kein Wort darüber verlieren, welchen Verpflichtungen der Armleuchter am hinteren Ende der (nicht vorhandenen) Leine unterliegen könnte.
SabrinaHH hat geschrieben:Du wirst bei jedem kleinenm Fortschritt selbstbewusster und sicherer werden
Die Rechtslage ist aber nun so, dass man Angst vor Hunden haben darf. Man hat auch keine Verpflichtung, selbstbewusster zu werden. Sondern der Hundehalter ist in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass es keinen durch seinen Hund Geschädigten oder Belästigten gibt.

Ihre sogenannte Argumentation ist m.E. ein Bilderbuchbeispiel dafür, weshalb ein Zusammenleben zwischen Hundehaltern und Nichthundehaltern bisweilen so problematisch wird. Auf andere Lebenssituationen lässt sich das übertragen. Der, der rücksichtslos agiert, versucht, den schwarzen Peter dem Betroffenen zuzuschieben. In aller Regel wird in derlei Zusammenhang dann auch sofort von Toleranz gefaselt, was natürlich immer nur bedeuten soll, dass der andere "erdulden" müsse, nicht etwa, dass der Agierende sein "Fehlverhalten unterlassen" könnte.

Bottenbach
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Re: Unangeleinte Hunde, die einen bedrängen

Beitrag von Bottenbach »

Diese unverschämte Einstellung, daß jedermann sein Verhalten deren Hunden anpassen muß, ist leider typisch für einen großen Teil der Hundehalter.

SabrinaHH
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Re: Unangeleinte Hunde, die einen bedrängen

Beitrag von SabrinaHH »

Die Einstellung hier ist echt unfassbar ..

Ein Hund ist ein Lebewesen und keine batteriebetriebene Puppe.

Ich wollte der threadstellerin eigentlich nur einen Hinweis geben womit sie ihre Angst eventuell ein bisschen reduzieren kann.

Wenn man zwischen Hundehaltern und nicht Hundehaltern keinen Kompromiss findet wird es eh nie klappen.

Also,reiß die Arme weiter hoch und reg dich dann auf ...

Unfassbar diese Einstellung das alle anderen etwas ändern sollen, aber bloß selbst nix ändern

Tz :engel:

Roni
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Re: Unangeleinte Hunde, die einen bedrängen

Beitrag von Roni »

Unfassbar diese Einstellung das alle anderen etwas ändern sollen, aber bloß selbst nix ändern
wieso alle anderen, nur der hirnlose Hundehalter.
Ich habe auch einen Hund und meiner darf nur da und dann von der Leine wo ich ihn sofort abrufen und anleinen kann, und anders geht das halt mal nicht.

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