Papagei bei Vergesellschaftungsversuch gestorben - Kosten ?

Recht rund ums Tier

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Pauline2014
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Papagei bei Vergesellschaftungsversuch gestorben - Kosten ?

Beitrag von Pauline2014 » 25.08.14, 14:58

Hallo liebe Forenmitglieder,
ich habe mich aus folgendem Grund angemeldet um die Rechtslage genauer zu folgendem Fall zu erfragen:
Also am 28.07.2014 haben wir eine Papageienküken (futterfest und selbst aufgezogen) zur Vergesellschaftung abgegeben. Es wurde lediglich eine Anzahlung in Höhe von 10% des eigentlichen Kaufpreises geleistet.
Am 10.08.2014 rief mich die Dame an, sie musste mit dem Papagei in die Tierklinik. Er wäre fast erstickt und sei nun in Behandlung. Die Information der Klinik an diesem Tag lautete: Aspergillose.
Am 11.08.2014 wollte ich die Tierklinik anrufen und fragen, was denn nun los sei. Bevor ich allerdings dazu kam, rief mich wiederrum die Dame an und erzählte mir, der Papagei sei bereits verstorben.
Daraufhin rief ich die Tierklinik an und veranlasste die Einsendung des Tieres in die Uniklinik zur pathologischen Untersuchung.
Am 12.08.2014 rief mich dann die Tierärztin an, die den Vogel aufgenommen hatte. Diese erklärte es seien Bakterien auf den angelegten Platten gewachsen, die Pilzplatten seien mit Schimmelpilz überzogen, daher nicht verwehrt bar. Der Verdacht läge ihrerseits auf Chlamydien. Sonntags habe man eine Standartprogramm mit verschiedenen Medikamenten angewendet, sowie ein Röntgenbild erstellt, auf dem Verschattungen zu erkennen seien.
Wir vereinbarten den Befundbericht der pathologsichen Untersuchung abzuwarten.

Nun rief mich die Dame am 23.08.2014 an und erklärte sie habe die Rechnung der Tierklinik vorliegen. Sie hat mir diese via Mail auch zur Verfügung gestellt.
Leider ist bisher weder ein Befundbericht der Tierklinik bei mir, noch der pathologische Befund.
Daraufhin habe ich wieder die Tierklinik angerufen, dort seien die Befunde nun vorhanden und man wolle sie mir via Mail senden.
Was ich bisher nun in Erfahrung bringen konnte ist:
Der Papagei hatte wohl einen Herzfehler, einen vergrößerten Drüsenmagen (ohne bekannte Ursache)....

Nun meine eigentliche Frage: wer trägt den nun welche Kosten und wer ersetzt mir den Wert meines Tieres ?
Vielleicht kennt sich jemand in dieser Rechtslage aus und kann mir zumindest erklären, wie es aussieht .....
ganz lieben Dank schonmal....

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