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recht.de • Thema anzeigen - Welpe wird dem Züchter zurück gebracht
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BeitragVerfasst: 18.09.16, 18:26 
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Ein Welpe wurde von mir gekauft und bereits am nächsten Tag wieder zurück gebracht.
Begründung: Mann kann mir den Hund nicht weg nehmen.
Die Käufer waren 5 Wochen lang einmal wöchentlich hier und haben den Welpen besucht und sich allgemein über die Rasse informiert.
Der Hund wurde zur freien Verfügung zurück gegeben (schriftlich erklärt).

Haben die Käufer ein Recht auf die Rückzahlung des Kaufpreise?


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BeitragVerfasst: 18.09.16, 20:30 
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kerrys hat geschrieben:
Ein Welpe wurde von mir gekauft und bereits am nächsten Tag wieder zurück gebracht.

Meinen Sie: Sie haben einen Welpen verkauft?
Zitat:
Begründung: Mann kann mir den Hund nicht weg nehmen.

Diese Begründung verstehe ich nicht. Sie haben doch mindestens noch die Mutterhündin.
Wer kann wem welchen Hund nicht wegnehmen?

kerrys hat geschrieben:
Die Käufer waren 5 Wochen lang einmal wöchentlich hier und haben den Welpen besucht und sich allgemein über die Rasse informiert.
Der Hund wurde zur freien Verfügung zurück gegeben (schriftlich erklärt).

Haben die Käufer ein Recht auf die Rückzahlung des Kaufpreise?

War denn bei der Rückgabe eine Rückzahlung vereinbart?

_________________
Grüße, Susanne


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BeitragVerfasst: 18.09.16, 20:40 
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BeitragVerfasst: 18.09.16, 21:31 
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Beiträge: 14054
Das "Nein" galt jetzt welcher der drei Fragen des Vorredners?


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BeitragVerfasst: 19.09.16, 12:50 
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Beiträge: 7

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Ich habe den Welpen verkauft.

Die Begründung der Käufer zur Rückgabe war:
Man merkte, dass wir (die Verkäufer) an dem Welpen hängen.
Der Käufer könne uns den Hund nicht weg nehmen.

Es wurde bei der Rückgabe unterschrieben, dass der Hund zur freien Verfügung zurück gebracht wird. Über Geld wurde nicht gesprochen.


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BeitragVerfasst: 19.09.16, 15:40 
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Für mich klingt dies zunächst so, dass der Hund ohne Gegenleistung übergeben worden ist. Fordert denn jetzt der Käufer sein Geld oder warum stellt sich die Frage nach der Rückzahlung?


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BeitragVerfasst: 19.09.16, 16:17 
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Nach genau einer Woche habe ich Eier Mail erhalten, mit der Bitte das Geld zu überweisen.


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BeitragVerfasst: 19.09.16, 16:19 
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Entschuldigung:
habe ich eine Mail ....


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BeitragVerfasst: 19.09.16, 16:30 
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Beiträge: 11319
Schreiben Sie denen doch: "Ich kann auf den Hund verzichten, aber nicht auf das Geld."

_________________
Grüße, Susanne


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BeitragVerfasst: 19.09.16, 17:24 
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Mir geht es darum, ob in diesem Fall die Käuferin berechtigt ist, den Kaufpreis nachträglich zurück zu fordern.


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BeitragVerfasst: 19.09.16, 19:00 
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Beiträge: 13861
kerrys hat geschrieben:
Mir geht es darum, ob in diesem Fall die Käuferin berechtigt ist, den Kaufpreis nachträglich zurück zu fordern.

M. E. nein.
Sie hat nach dem Grundsatz Pacta sunt servanda den Vertrag einzuhalten und den Hund zu nehmen. Einen Grund für einen Widerruf oder Rücktritt vom Vertrag kann ich hier nicht erkennen.

_________________
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ (Hanns Joachim Friedrichs)


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BeitragVerfasst: 19.09.16, 19:11 
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Andererseits müsste man sich angucken, was bei der Rücknahme genau vereinbart wurde.
Wenn sogar etwas unterschrieben wurde...

Vielleicht ging die Käuferin ja davon aus, man habe eine Rückabwicklung vereinbart.


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BeitragVerfasst: 19.09.16, 19:19 
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Beiträge: 2632
Wohnort: Niedersachsen
Gammaflyer hat geschrieben:
Vielleicht ging die Käuferin ja davon aus, man habe eine Rückabwicklung vereinbart.
Dann müsste sie das wirklich schriftlich haben. Allein die Tatsache, von etwas auszugehen, heißt noch nicht, dass ein Rechtsanspruch besteht :wink:

_________________
Ich bin kein Jurist.
- alle Angaben ohne Gewähr -


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BeitragVerfasst: 19.09.16, 19:20 
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Beiträge: 7

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Vielen Dank


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BeitragVerfasst: 19.09.16, 20:36 
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Registriert: 06.10.04, 16:43
Beiträge: 14054
Froggel hat geschrieben:
Gammaflyer hat geschrieben:
Vielleicht ging die Käuferin ja davon aus, man habe eine Rückabwicklung vereinbart.
Dann müsste sie das wirklich schriftlich haben. Allein die Tatsache, von etwas auszugehen, heißt noch nicht, dass ein Rechtsanspruch besteht :wink:
Das nicht, aber es würde begründen, warum nunmehr offenkundig unterschiedliche Ansichten bezüglich dieses Geschäfts bestehen. Im Streitfall müsste man natürlich seinen (vermeintlichen) Anspruch beweisen können.


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