nach Elternzeit

Moderator: FDR-Team

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Micky1075
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nach Elternzeit

Beitrag von Micky1075 »

Hallo!

Arzthelferin A hat 3 Jahre Elternzeit genutzt. In 2 Monaten ist sie beendet.
Sie hat Ihren Arbeitgeber nach einer Beschäftigung nach dieser Zeit gefragt.
Für Arbeitgeber B kommt eine Beschäftigung nicht in Frage; weder in Voll- noch
in Teilzeit, da genügend Personal vorhanden ist.
Nun wird nach einer für beide Seiten sinnvollen Lösung gesucht.
B drängt A darauf, selber zu kündigen...wohl nicht sinnvoll, da dann Sperrzeit für
das Arbeitslosengeld, oder?
B darf ja in der Elternzeit nicht kündigen.
Nun die Frage wie lang ist die Kündigungsfrist für B?
Arbeitsverhältnis besteht 8 Jahre!
Kann der bestehende Arbeitsvertrag irgendwie beendet werden, daß A Arbeitslosengeld ohne Sperrfrist bekommt, und B auch aus seiner Verpflichtung kommt?

Danke schonmal!

maconaut
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Beitrag von maconaut »

Der Arbeitgeber kann den Arbeitsvertrag nach Ende der Elternzeit zu den gleichen Bedingungen kündigen wie er es vor der Elternzeit des Arbeitnehmers gekonnt hätte. Der Arbeitsvertrag läuft ja einfach weiter, die Elternzeit wird praktisch "ausgeblendet". Der AG braucht (je nach Betriebsgröße) natürlich einen zulässigen Kündigungsgrund usw.

Vor Ende der Elternzeit kann der AG gar nicht kündigen, der AN mit Dreimonatsfrist zum Ende der EZ. Ist aber aufgrund der Sperrfrist nicht sinnvoll.

Will der AN denn kündigen? Wenn nicht, dann erscheint AN am ersten Tag nach der EZ beim AG und bietet seine Arbeitskraft an - ab da wird nämlich auch die Lohnzahlung wieder fällig. Eben so, als wäre AN nie in EZ gewesen....

Micky1075
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Beitrag von Micky1075 »

AN würde wieder arbeiten wollen...
AG will aber weder Teil- noch Vollzeit anbieten aus o.g. Gründen.
Daher sucht AG auch nach einer sinvollen Lösung.
Käme Aufhebungsvertrag in Frage?
Oder auch wg. Sperrfrist nicht sinnvoll?
Was wäre, wenn AN nicht mehr VZ sondern nur noch TZ arbeiten könnte?
Dann würde AN ja den bestehenden Vertrag nicht erfüllen; und der AG
müsste AN ja nicht weiterbeschäftigen.
Wie sieht es an mit Arbeitslosengeld aus?

woazn-king
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Beitrag von woazn-king »

meine persönliche meinung: ich würde mich nicht auf irgendwelche deals einlassen!! wie bereits gesagt wurde, besteht das arbeitsverhältnis nach wie vor. also warum sollte der an kündigen oder nen aufhebungsvertrag unterschreiben? dass der an nach der elternzeit wieder zurück kommt und arbeiten möchte, wusste der ag. und wenn dieser nun argumentiert, er hätte keine verwendung mehr für den an, dann ist das das problem des ag!! an stelle des an würde ich am ersten tag nach ende der elternzeit am arbeitsplatz erscheinen.

kann der an nur noch teilzeit arbeiten? falls ja, dann kann er ja einen antrag auf teilzeit stellen.

darkles
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Beitrag von darkles »

ich würde meinem chef vorschlager er soll mir eine kündigung schreiben in der der grund die wirtschaftlichenverhältnisse sind und mit einer kündigungsfrisst von 3 monaten, somit wäre die sperre der arge umgangen ;)
vorraus gesetzt natürlich ich würde nicht mehr arbeiten wollen :)

Micky1075
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Beitrag von Micky1075 »

Hallo!

Also, Antrag auf TZ hat keinen Sinn, da Betriebsgrösse nicht gegeben.
Also keinen Anspruch auf Reduzierung der Arbeitszeit.
Mal angenommen, AN kann aufgrund von fam. Verhältnissen, Kinderbetreuung etc
gar nicht mehr VZ arbeiten; besteht dann trotzdem Anspruch auf Arbeitslosengeld?
AN würde ja gern wieder arbeiten; AG will aber weder TZ noch VZ.

LG

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