Seite 1 von 1

Stundenlohn

Verfasst: 25.11.09, 14:41
von andase
Hallo
Also AN hat einen Std. von 10 Euro,und regulär eine 45 std. Woche.AG ist ein Lohnbetrieb.
Nun die Frage
AG hat nicht genügend Aufträge so das AN fast den ganzen Monat zuhause ist,wie muss der AG den AN weiterbezahlen?Also braucht der AG nur die geleisteten std. abrechenen,oder muss er zumindest die 180 std. Monat abrechnen,auch wenn er sie leider nicht leisten konnte da ja keine Aufträge da sind.

Verfasst: 25.11.09, 14:48
von Smiler
Wenn nichts anderes gilt, trägt das Risiko alleine der AG.
§ 615 BGB hat geschrieben: Vergütung bei Annahmeverzug und bei Betriebsrisiko
Kommt der Dienstberechtigte mit der Annahme der Dienste in Verzug, so kann der Verpflichtete für die infolge des Verzugs nicht geleisteten Dienste die vereinbarte Vergütung verlangen, ohne zur Nachleistung verpflichtet zu sein. Er muss sich jedoch den Wert desjenigen anrechnen lassen, was er infolge des Unterbleibens der Dienstleistung erspart oder durch anderweitige Verwendung seiner Dienste erwirbt oder zu erwerben böswillig unterlässt. Die Sätze 1 und 2 gelten entsprechend in den Fällen, in denen der Arbeitgeber das Risiko des Arbeitsausfalls trägt.

Verfasst: 25.11.09, 16:35
von questionable content
Was verstehen Sie genauer unter "Lohnbetrieb"?

Verfasst: 25.11.09, 16:55
von andase
Der AG ist in der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft eingeordnet,und die Tätigkeiten sind auch sehr in der Landwirtschaft einzuordnen,machen aber auch Abbruch arbeiten.Der AN dagegen ist da als Kraftfahrer tätig und soll eigentlich Container fahren.