Was ist hiervon zu halten?

Moderator: FDR-Team

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DaChris77
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Was ist hiervon zu halten?

Beitrag von DaChris77 »

AN ist 12 Jahre im Betrieb in leitender Position (in D)

Der Geschäftsführer wechselt und es gibt mit AN persönliche/betriebliche Differenzen. AN bekommt Abmahnungen und wird fristlos gekündigt, zudem wird ein Grossteil der Provision einbehalten und ein schlechtes Arbeitszeugnis ausgestellt und AN werden Diebstal und Unterschlagung unterstellt.
AN erfährt von der Kündigung erst als er morgens zur Arbeit will und der Werksschutz ihn nicht hinein lässt und er den Erhalt der Kündigung dort unterschreiben muss.
Das Ganze war vor 6 Monaten

AN hat einen neuen Job aber mit schlechteren Konditionen.

Nun kommt der stellvertertende GF der ex Firma auf ex AN zu und bietet ihm einen neuen Vertrag zu den vorherigen Konditionen an und sagt ihm "unter 4 Augen" zu dass der GF gekündigt sei und bald weg wäre. Man bräuchte AN dringend, und die Vorwürfe (Diebstahl, Unterschlagung) seinen ja sowieso erfunden gewesen.

AN müsste sich allerdings binnen 2 Wochen entscheiden, etwas schriftliches gibt es nicht.

Roni
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Re: Was ist hiervon zu halten?

Beitrag von Roni »

das sollte sich der AN gut überlegen ob er in solch einem " Betrieb " arbeiten will,
ich wollte es nicht

mailo
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Re: Was ist hiervon zu halten?

Beitrag von mailo »

Eyeyeyeya,

Sachen gibts..

Also mich würden da keine 10 Pferde und noch so gute Konditionen, schon gar nicht die gleichen wie vorher, wieder hin kriegen, allerdings würde ich die Fa. wegen Verleumdung auf Schadenersatz veklagen.

Denn wo so etwas ein Mal passiert, da kann es auch wieder passieren und dann? - Nein Danke.

Roni
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Re: Was ist hiervon zu halten?

Beitrag von Roni »

allerdings würde ich die Fa. wegen Verleumdung auf Schadenersatz veklagen.
wird man nicht beweisen können, gibt ja nix schriftliches :shock:

Redfox

Re: Was ist hiervon zu halten?

Beitrag von Redfox »

Und wie ist jetzt die Frage?

Roni
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Re: Was ist hiervon zu halten?

Beitrag von Roni »

Redfox hat geschrieben:Und wie ist jetzt die Frage?
steht doch als Überschrift

Redfox

Re: Was ist hiervon zu halten?

Beitrag von Redfox »

Aha. Nun, auch mündliche Arbeitsverträge sind wirksam.

DaChris77
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Re: Was ist hiervon zu halten?

Beitrag von DaChris77 »

Redfox hat geschrieben:Aha. Nun, auch mündliche Arbeitsverträge sind wirksam.

Nein, es geht um die mündliche Zusage, dass der Vorgesetzte bald "weg" ist und man die anderen Sachen aus der Personalakte löschen wird, da man dies ohnehin nicht beweisen könne. Der einzige der diese Aussage bezeugt hat war der (scheidende) GF.

Ich wollte nur mal eure Meinung hören zum Umgang mit MItarbeitern in solchen Unternehmen.

filter
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Re: Was ist hiervon zu halten?

Beitrag von filter »

Ich wollte nur mal eure Meinung hören zum Umgang mit MItarbeitern in solchen Unternehmen.
Interessant. In Deinen sonst üblichen Beispielfällen willst Du immer AN sofort fristlos kündigen. :lachen:

Redfox

Re: Was ist hiervon zu halten?

Beitrag von Redfox »

DaChris77 hat geschrieben:Nein, es geht um die mündliche Zusage, dass der Vorgesetzte bald "weg" ist und man die anderen Sachen aus der Personalakte löschen wird, da man dies ohnehin nicht beweisen könne. Der einzige der diese Aussage bezeugt hat war der (scheidende) GF.
Ja, schön. Und?

Möchte AN sich auf Grund dieser mündlichen Zusage nun in das alte Unternehmen einklagen? Oder möchte er auf Schadenersatz und ggf. ein neues Arbeitszeugnis klagen?
DaChris77 hat geschrieben:Ich wollte nur mal eure Meinung hören zum Umgang mit MItarbeitern in solchen Unternehmen.
Das ist wohl weniger eine Frage des Unternehmens, sondern des Geschäftsführers. Ist der Geschäftsführer weg, kann es für den AN dort zukünftig gut laufen. Wechselt der Geschäftsführer zu dem jetzigen Unternehmen des AN, wird es für ihn wohl dort erneut Probleme geben.

Wechselt der Geschäftsführer nicht, wird es wohl keinen neuen Arbeitsvertrag mit der alten Firma für AN geben.

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