Fahrzeug zur Verfügung stellen?!?!

Moderator: FDR-Team

Antworten
Olihase
Topicstarter
FDR-Mitglied
Beiträge: 45
Registriert: 14.06.07, 21:45

Fahrzeug zur Verfügung stellen?!?!

Beitrag von Olihase »

Hallo!
Der Arbeitnehmer arbeitet seit 5 Jahren als Familienhelfer und Erziehungsbeistand bei einem kirchlichen Träger für ein Jugendamt. Als Familienhelfer fährt er täglich zu den Familien in deren Wohnung und leitet an, gibt Hilfestellungen usw.
Die Frage:
Seit 5 Jahren fährt er monatlich im Schnitt 1000km mit seinem eigenen privaten PKW (obwohl hierbei nichts im Arbeitsvertrag steht). Er kann dies mit 0,30 Euro abrechnen - - was im eigentlich niemals die Kosten bei 1000km/Monat mal 12 Monate mal 5 Jahre deckt.

1. Frage: Kann er hierbei rückwirkend für diese 5 Jahre einen entsprechenden höheren Betrag als die 0,30 Euro verlangen bzw. über einen Anwalt nachfordern.

2. Frage: Der AN hat aufgrund eines Unfalls seit 3 Wochen kein Auto mehr, so dass er sich von Bekannten eins aktuell geliehen hat. Dies kann er noch 2 Wochen haben, dann nicht mehr.
Muss der Arbeitgeber ihm eine fahrtechnisch andere Möglichkeit bieten, da er die Arbeit sonst nicht fortführen kann? Die Möglichkeit der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel würde bestehen, der AG schneidet sich jedoch ins eigene Fleisch, da hierbei aufgrund der schlechten Anbindung im Landkreis nur die Hälfte der "Fälle" besucht werden könnten.

MfG Olihase

Was weiß ich?
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 615
Registriert: 15.01.08, 17:55
Wohnort: Niedersachsen

Re: Fahrzeug zur Verfügung stellen?!?!

Beitrag von Was weiß ich? »

Wichtig wäre m.E. erst einmal zu wissen, was im Arbeitsvertrag steht. Was ist denn damals beim Einstellungsgespräch gesagt worden? "Du musst" mit deinem privat PKW fahren? Weiß dein AG bereits, dass dein Auto zzt. hinüber ist? Wenn nicht, würde ich ihn umgehend informieren und dass du keine Möglichkeit hast irgendwie an ein anderes Fahrzeug zu kommen. Wie würdest du zur Arbeit kommen, wenn dein Auto weiterhin kaputt bleibt? Fahrrad? Öffentliche Verkehrsmittel?

Im übrigen ist es die Crux mit der privaten Fahrzeugnutzung beim Arbeitgeber. Mit den 0,30 Euro pro Kilometer kommt heute keiner mehr "über die Runden". Ich hatte das auch mal. Fahre leider so eine alte Karre die ziemlich Benzin schluckt. Da hatte ich nicht mal meine Benzinkosten mit drin. Die einzige Kollegin die "plus" machte war eine, die mit Gas fährt. Alle anderen sind sehr unzufrieden mit dieser Regelung. Klar, dass gerade auch die kirhclicheh und öffentlichen Träger bei den Kosten sparen wollen. Logisch. Aber diese Kosten auf den AN abzuwälzen, dafür dass er diese Arbeit machen "darf" - ich weiß nicht. Ich finde es höchst unsozial.

Bzgl. der Nachforderung hinsichtlich der letzten 5 Jahre würde ich meinen, dass du da nichts mehr beschicken kannst. Ist mehr so ein Gefühl, denn profundes Wissen. :oops:
Scientia potentia est. - Scio me nihil scire.
(Wissen ist Macht! - Ich weiß, dass ich nichts weiß)

thomys
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 112
Registriert: 10.08.05, 22:02

Re: Fahrzeug zur Verfügung stellen?!?!

Beitrag von thomys »

0,30 € pro km = 30 € pro 100 km

Bei 1,60 €/l ergibt das einen Verbrauch von > 18,75 l/100 km.

@ Was weiß ich? Tank undicht ? :D

@ Olihase

1000 km/Monat x 12 x 5 Jahre = 60.000 km

60.000 km x 0,30 € = 18.000 €

Spritverbrauch Annahme: 8 l/100 km 1,50 €/Liter
Spritkosten über Laufzeit 7200 €

Verbleiben für Wartung und Wertverlust 10.800 €

Das sind 2160 € pro Jahr für Wartung und Wertverlust bei einer jährlichen Laufleistung von 12.000 km!!!!

Das reicht für ein Fahrzeug der Oberklasse :D

matthias.
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 23940
Registriert: 07.06.05, 21:10

Re: Fahrzeug zur Verfügung stellen?!?!

Beitrag von matthias. »

thomys hat geschrieben: Das sind 2160 € pro Jahr für Wartung und Wertverlust bei einer jährlichen Laufleistung von 12.000 km!!!!

Das reicht für ein Fahrzeug der Oberklasse :D

Sorry du hast keine Ahnung.

Ein Auto der Oberklasse hat allein jedes Jahr ein Vielfaches des Wertverlustes von 2160 oder über wieviel Jahre willst du ein Auto für 100.000 € abschreiben?

Ansonsten sind 30 cent vielleicht nicht üppig um eine S Klasse zu fahren aber ein gebrauchter Mittel bis Kleinwagen sollte gehen.

Von daher wenn 30 cent abgemacht waren, kann man nicht mehr verlangen.

Olihase
Topicstarter
FDR-Mitglied
Beiträge: 45
Registriert: 14.06.07, 21:45

Re: Fahrzeug zur Verfügung stellen?!?!

Beitrag von Olihase »

Nein, es ist nichts ausgemacht oder steht in irgend einem Vertrag!
Der kirchliche Träger hat nur mit dem Landratsamt eine Vereinbarung, dass er 0.30 Euro pro Kilometer erstattet und von diesen wieder bekommt.

matthias.
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 23940
Registriert: 07.06.05, 21:10

Re: Fahrzeug zur Verfügung stellen?!?!

Beitrag von matthias. »

Vereinbarungen kann man auch konkludent schließen und da man 5 Jahre damit einverstanden war ist das hier wohl der Fall. Zumindest als AG würde ich so agumentieren und als AN würde es mit schwer fallen was dagegen zu sagen.

MfG
Matthias

thomys
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 112
Registriert: 10.08.05, 22:02

Re: Fahrzeug zur Verfügung stellen?!?!

Beitrag von thomys »

@ matthias

Du hast ja klasse Umgangsformen.

Zum einen ist ein Auto für 100.000 € bei mir Luxusklasse, zum anderen nutzt Olihase sein eigenes Fahrzeug mit recht hoher
Wahrscheinlichkeit auch privat, so dass hier nur der Wertverlust der Kilometerleistung anzusetzen ist, da der Wertverlust über das Lebensalter eh besteht.

kdM
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 4683
Registriert: 27.09.04, 22:40
Wohnort: Raum Flensburg-Regensburg
Kontaktdaten:

Re: Fahrzeug zur Verfügung stellen?!?!

Beitrag von kdM »

thomys hat geschrieben:@ matthias

Du hast ja klasse Umgangsformen.
Das kann man unterschiedlich beurteilen, aber vor allem hat matthias eines:
matthias. hat geschrieben:
thomys hat geschrieben: Das sind 2160 € pro Jahr für Wartung und Wertverlust bei einer jährlichen Laufleistung von 12.000 km!!!!

Das reicht für ein Fahrzeug der Oberklasse :D

Sorry du hast keine Ahnung.
Er hat recht.

Berücksichtigt hast Du in Deiner Rechnung lediglich, dass das Fahrzeug des Arbeitnehmers Sprit verbraucht. :ironie: Immerhin...

Nicht berücksichtigt hast Du in Deiner Rechnung, dass das Fahrzeug auf Kosten des Arbeitnehmers versichert werden muss (höhere Laufleistung = höhere Prämien), versteuert werden muss, Reifen verschleisst, Haupt- und Abgasuntersuchung gezahlt werden müssen, Kosten für den Autokredit bzw. kalkulatorische Zinsen anfallen.
thomys hat geschrieben:Zum einen ist ein Auto für 100.000 € bei mir Luxusklasse,
Du solltest dich vielleicht von Deinen Kenntnissen des Marktes aus den Autoquartett-Zeiten auf dem Schulhof lösen. Ein stinknormaler Passat Variant 2.0 TDI – solide und so langweilig, zielend auf Familien und Handelsvertreter, kostete mit ein paar Extras voriges Jahr bereits 54.682,00 €.

Luxusklasse? Ich bitte Dich, da ist der Wertverlust noch gaaaanz anders. :D
autozeitung.de hat geschrieben:Auch wenn der Audi A8 mit langem Radstand und seinem W12- Antriebsstrang mit 138.300 Euro der Günstigste in diesem Luxustrio ist, ist er alles andere als billig. Selbst bei ihm muss man nach vier Jahren und 80.000 km 86.714 Euro Wertverlust in die Kostenbilanz einrechnen. Damit steht er gegenüber (Wortsperre: Firma) (98.347 Euro) und Xyz (104.696 Euro) [...]

Quelle: http://www.autozeitung.de/auto-vergleic ... elt-kosten
Also: jährlicher Wertverlust ab 21 678,50 € pro Jahr aufwärts...
thomys hat geschrieben:zum anderen nutzt Olihase sein eigenes Fahrzeug mit recht hoher
Wahrscheinlichkeit auch privat,
Du fängst an, drauflos zu spekulieren. Damit musst Du nicht recht haben.
Wer sagt Dir denn, dass ein olihase, der nicht 12.000 km im Jahr beruflich fahren würde, sich dann immer noch ein privates Auto, oder ein so teures Auto leisten würde?
Und mal angenommen, er nutzt ein 100.000 €-Dickschiff auch privat: Soll er sich jetzt noch zusäzlich einen billigen Kleinwagen kaufen und zulassen, den er sich dann für Dienstfahrten daneben stellt, um mit den 0,30 € auszukommen?
so dass hier nur der Wertverlust der Kilometerleistung anzusetzen ist, da der Wertverlust über das Lebensalter eh besteht.
Den Wertverlust des PKW kann man sowohl zeit- als auch kilometerabhängig berechnen.
Hier hat es einer am Beispiel eines Golf schön vorgerechnet:
Martin Randelhoff hat geschrieben:Laut AXA Verkehrssicherheits-Report 2009 liegt der Mittelwert der pro Jahr in Deutschland gefahrenen Kilometer bei 18.693 km. Das durchschnittliche Alter eines PKW betrug 2010 8,1 Jahre. Im Schnitt wird ein Fahrzeug in Deutschland mit etwa zwölfeinhalb Jahren außer Betrieb gesetzt, d.h. entweder verschrottet oder ins Ausland verkauft. Daher ergibt sich eine durchschnittliche Laufleistung eines in Deutschland gefahrenen PKW von 235.141 Kilometern (siehe auch Wertverlust).

Für meine Beispielrechnung habe ich den VW Golf VI Comfortline 1,2 l TSI mit 63 kW (85 PS), 1197 cm³ Hubraum und 5-Gang Getriebe für 19.995 Euro ausgewählt. Der fiktive Kauf fand am 1.1.2011 statt.

Den Wertverlust des PKW kann man sowohl zeit- als auch kilometerabhängig berechnen. Im Jahr 2007 wurden Fahrzeuge im Durchschnitt in einem Alter von 9,7 Jahren “außer Betrieb gesetzt”, d.h. entweder vorübergehend stillgelegt, verschrottet oder ins Ausland verkauft. Um den Anteil der nur kurz durch Autohäuser o.ä. stillgelegten Fahrzeuge aus dieser Grundgesamtheit herauszurechnen, werden diejenigen Fahrzeuge wieder abgezogen, die innerhalb von 18 Monaten wieder zugelassen worden sind.

Somit ergibt sich für Deutschland ein durchschnittliches Alter, in dem Fahrzeuge durch neue ersetzt werden, von 12,4 Jahren (2007). Im Jahr 2008 lag dieser Wert bei 12,3; im Jahr 2006 bei 12,7. 3.

Bei einem Alter von 12,4 Jahren und einer durchschnittlichen jährlichen Fahrweite von 18.963 Kilometer wird ein Fahrzeug mit einer Laufleistung von etwa 235.141 Kilometern außer Betrieb gesetzt. Der Restwert wird mit 0 Euro angesetzt.

Somit erleidet der VW Golf pro gefahrenen Kilometer einen Wertverlust von 0,085 Euro. [...]

http://www.zukunft-mobilitaet.net/2487/ ... autofahrt/
In unserem Beispiel: 0,085 x 12 000 km pro Jahr = 1020 € Wertverlust.

Aber da ja Sprit und Wertverlust nicht das einzige ist, kommt der Autor dort (weiterlesen lohnt sich...) dann zu folgendem Ergebnis:
Somit erhöhen sich die Gesamtkosten pro gefahrenen Kilometer auf 0,3985€ (10.000€ bei 36 Monaten), 0,3015 Euro (20.000€ bei 48 Monaten) bzw. 0,2873 Euro (Eigenfinanzierung).
Für einen stinknormalen Golf. Wie matthias schon sagte: Mit den 0,30 Euro pro Kilometer kommt heute keiner mehr "über die Runden".

Back to topic:
Olihase hat geschrieben:1. Frage: Kann er hierbei rückwirkend für diese 5 Jahre einen entsprechenden höheren Betrag als die 0,30 Euro verlangen bzw. über einen Anwalt nachfordern.
Vermutlich nicht. Selbst wenn es gelingen würde, einen Kostenersatz in richtiger Höhe zu berechnen,
selbst wenn der Arbeitgeber diese Kosten gem. § 670 BGB in voller Höhe und nicht pauschaliert zu tragen hätte, wäre ein Teil der Kostenerstattungsansprüche mittlerweile gesetzlich verjährt, ein weiterer Teil mg. verfallen oder verwirkt.

Olihase hat geschrieben:2. Frage: Der AN hat aufgrund eines Unfalls seit 3 Wochen kein Auto mehr, so dass er sich von Bekannten eins aktuell geliehen hat. Dies kann er noch 2 Wochen haben, dann nicht mehr.
Muss der Arbeitgeber ihm eine fahrtechnisch andere Möglichkeit bieten, da er die Arbeit sonst nicht fortführen kann? Die Möglichkeit der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel würde bestehen, der AG schneidet sich jedoch ins eigene Fleisch, da hierbei aufgrund der schlechten Anbindung im Landkreis nur die Hälfte der "Fälle" besucht werden könnten.
Für die schlechte ÖPNV-Anbindung im Landkreis kann der Arbeitnehmer nichts.

Was weiß ich? hat geschrieben:Wichtig wäre m.E. erst einmal zu wissen, was im Arbeitsvertrag steht. Was ist denn damals beim Einstellungsgespräch gesagt worden?
Denn sonst kann man nur Allgemeinplätze loswerden:

:arrow: Wenn der Arbeitnehmer nicht vertraglich verpflichtet ist, (s)ein Fahrzeug zur Verfügung zu stellen, ist dies erst einmal ein Arbeitgeberproblem.

:arrow: Wenn der Arbeitgeber nicht vertraglich verpflichtet ist, ein Fahrzeug zur Verfügung zu stellen, wird der Arbeitnehmer mit dem Arbeitgeber klären müssen, wie der AG sich das vorstellt.

:arrow: Es ist dem Arbeitgeber nicht verboten, sich ins eigene Fleisch zu schneiden.

Vielleicht muss der Mitarbeiter sich dann die Familien in Zukunft ins Büro einbestellen, vielleicht werden ihm (oder den Familien...) ÖPNV- und in bestimmten Fällen Taxikosten erstattet. Hängt von der anzuwendenen Dienstreisekostenerstattungsverordnung oder wie auch immer das da bei diesem Arbeitgeber heissen mag, ab.

Denkbar ist als Kompromiss vieles, z.B. das der Arbeitgeber in Zukunft höhere Reisekosten zahlt, dass er dem ArbN einen Dienstwagen stellt, oder dem Arbeitnehmer ein Darlehen zur Anschaffung eines neuen Pkw gibt.

An Stelle des Arbeitgeber würde ich übrigens so eine Diskussion nicht lange führen, sondern anbieten, ihm ab jetzt so eine billige Leasing-Kleinstwagen-Gurke ohne alle Extras hinzustellen. Wie sie mittlerweile vor jedem Altenpflegedienst stehen. Standort des Fahrzeuges natürlich am Büro des Trägers, Fahrten von und nach zu Hause damit sind nicht gestattet. :mrgreen:

Und für den Arbeitgeber, der die anfallenden Kosten in voller Höhe als Betriebsausgaben einsetzen kann, vielleicht auch finanziell attraktiver, als dem ArbN jedes Jahr 3600 € Fahrkosten zu erstatten.
"Die meisten fortschrittsoptimistischen Leute sind so lange für neue digitale Geschäftsmodelle, bis ihr eigener Job durch eine 99-Cent-App ersetzbar wird." (Sascha Lobo)

barbara müller
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 422
Registriert: 30.11.05, 16:48

Re: Fahrzeug zur Verfügung stellen?!?!

Beitrag von barbara müller »

kdM
Das war/ist klasse!
Einer hingeschluderten Kilometerabrechnung eine derart fundierte Kmabrechnung gegenüberzustellen.
Schade, dass man keine Punkte mehr vergeben kann.
MfG b.m.

FM
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 18335
Registriert: 05.12.04, 16:06

Re: Fahrzeug zur Verfügung stellen?!?!

Beitrag von FM »

Olihase hat geschrieben:Nein, es ist nichts ausgemacht oder steht in irgend einem Vertrag!
Der kirchliche Träger hat nur mit dem Landratsamt eine Vereinbarung, dass er 0.30 Euro pro Kilometer erstattet und von diesen wieder bekommt.
Was der Arbeitgeber mit seinem Kunden vereinbart hat, ist für den Arbeitnehmer hier ohne Bedeutung. Da ist wichtig, was im Arbeitsvertrag steht.

Sollte der kirchliche Träger z.B. dem Deutschen Caritasverband angeschlossen sein, steht mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Verweis auf dessen AVR im Vertrag, und dann gilt:

http://www.schiering.org/arhilfen/geset ... age13a.htm

Bei anderen kirchlichen Trägern ist es ähnlich.

FM
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 18335
Registriert: 05.12.04, 16:06

Re: Fahrzeug zur Verfügung stellen?!?!

Beitrag von FM »

kdM hat geschrieben:An Stelle des Arbeitgeber würde ich übrigens so eine Diskussion nicht lange führen, sondern anbieten, ihm ab jetzt so eine billige Leasing-Kleinstwagen-Gurke ohne alle Extras hinzustellen. Wie sie mittlerweile vor jedem Altenpflegedienst stehen. Standort des Fahrzeuges natürlich am Büro des Trägers, Fahrten von und nach zu Hause damit sind nicht gestattet. :mrgreen:

Und für den Arbeitgeber, der die anfallenden Kosten in voller Höhe als Betriebsausgaben einsetzen kann, vielleicht auch finanziell attraktiver, als dem ArbN jedes Jahr 3600 € Fahrkosten zu erstatten.
Geht noch billiger, kirchliche Einrichtungen bekommen so etwas:
http://www.diediakonie.de/140433,1031,131301,-1.aspx
umsonst.

kdM
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 4683
Registriert: 27.09.04, 22:40
Wohnort: Raum Flensburg-Regensburg
Kontaktdaten:

Re: Fahrzeug zur Verfügung stellen?!?!

Beitrag von kdM »

FM hat geschrieben:
Geht noch billiger, kirchliche Einrichtungen bekommen so etwas:
http://www.diediakonie.de/140433,1031,131301,-1.aspx
umsonst.
Aber dann fordern einen die Klienten doch auf, lieber in der Nebenstrasse zu parken, damit die Nachbarn nicht sofort sehen, wer da wieder zum Kontrollbesuch kommt.
"Die meisten fortschrittsoptimistischen Leute sind so lange für neue digitale Geschäftsmodelle, bis ihr eigener Job durch eine 99-Cent-App ersetzbar wird." (Sascha Lobo)

Antworten