Kündigungszustellung & Hausverbot

Moderator: FDR-Team

nordlicht02
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Re: Kündigungszustellung & Hausverbot

Beitrag von nordlicht02 »

Pünktchen hat geschrieben: Selbst schon erlebt, dass der Sendevorgang abgebrochen wurde und ein Sendebericht mit Fehlermeldung gegeben hat, als sich das Empfangsgerät verabschiedet hat.
Und ich habe bereits mehrfach erlebt, dass das Gegenteil der Fall war.
In dem von Ihnen zitierten Text ist von "modernen" Faxgeräten die Rede. Was glauben Sie, wie viele alte Geräte noch in Betrieb sind, bei denen dass eben nicht funktioniert.
Und dann ist Essig mit Zustellung.
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ (Hanns Joachim Friedrichs)

Dummerchen
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Re: Kündigungszustellung & Hausverbot

Beitrag von Dummerchen »

Und auch bei einem modernen Gerät kann das Papier ausgehen und der Speicher voll sein. Ein ordentlicher Spammer reicht, um weitere Faxe wirkungsvoll zu unterbinden.
Das Sendefax weiß davon nichts, die Datenübertragung an sich hat ja ordentlich funktioniert. Nur die "Endverarbeitung" der Daten hakt.
The nine most terrifying words in the English language are, 'I'm from the government and I'm here to help.'
Ronald Reagan
40th president of US (1911 - 2004)

Roni
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Re: Kündigungszustellung & Hausverbot

Beitrag von Roni »

FM hat geschrieben:
Roni hat geschrieben: das würde ich aber auch sagen, alleine schon dass man eingrenzen kann wem das Dokument übergeben werden darf und wem nicht.
Außerdem kann man eine PZA im Gegenteil zum Einschreiben nicht annahmeverweigern.
Wird meistens in den Briefkasten geworfen. Also recht ähnlich wie beim Einwurf-Einschreiben.
Natürlich nur äußerlich, der tiefere Sinn des Vorganges ist ein ganz anderer.
auch das ist falsch,

man kann in einer PZA angeben an wen das Schreiben zu übergeben ist und kann gleichgzeitig Personen vom Empfäng, bzw. Übergabe ausschließen.In diesem Fall darf das Ding nicht einfach eingeworfen werden, sonder muss übergeben werden mit Vermerk in der Urkunde an wen das übergeben wurde.
Doch etwas anders als Einschreiben, egal welcher Art, deswegen auch teurer.

FM
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Re: Kündigungszustellung & Hausverbot

Beitrag von FM »

Roni hat geschrieben: man kann in einer PZA angeben an wen das Schreiben zu übergeben ist und kann gleichgzeitig Personen vom Empfäng, bzw. Übergabe ausschließen.In diesem Fall darf das Ding nicht einfach eingeworfen werden, sonder muss übergeben werden mit Vermerk in der Urkunde an wen das übergeben wurde.
Doch etwas anders als Einschreiben, egal welcher Art, deswegen auch teurer.
Entspricht dann dem "Einschreiben eigenhändig" vom Ablauf her, ist aber für einen Zustellungsnachweis nur in Ausnahmefällen nötig (z.B. in Scheidungssachen, wenn beide noch gemeinsam wohnen).

Somit ist der äußere Ablauf schon vergleichbar, nur ist es eben bei PZU eine "öffentliche Urkunde". Das dürfte noch aus der Zeit stammen, als die Post eine Bundesbehörde war.

Roni
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Re: Kündigungszustellung & Hausverbot

Beitrag von Roni »

Entspricht dann dem "Einschreiben eigenhändig" vom Ablauf her, ist aber für einen Zustellungsnachweis nur in Ausnahmefällen nötig (z.B. in Scheidungssachen, wenn beide noch gemeinsam wohnen).
wird oft bei Jugendsachen gemacht, 1 Brief an die Eltern mit dem Vermerk nicht zustedllen an den " Name des Kindes " und das zweite Schreiben geht dann an das Kind ( Jugendlicher ) natürlich ohne den Vermerk dass an die Eltern nicht ausgeliefert werden dar.

Nein, der Unterschied zum ES eigenhändig ist der, dass man auch zustedllen lassen kann an verschiedene Personen im Haushalt ( nichtmal Familienangehörige ) aner eine gewisse Person von der Zustellung ausschließen kann.
Den Ursprung kenne ich nicht, aber nicht nur die Gelben stellen PZA zu.

Pünktchen
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Re: Kündigungszustellung & Hausverbot

Beitrag von Pünktchen »

Roni hat geschrieben:
auch das ist falsch,

man kann in einer PZA angeben an wen das Schreiben zu übergeben ist und kann gleichgzeitig Personen vom Empfäng, bzw. Übergabe ausschließen.
Darum schrieb ich ja meistens. Und was würde das in so einem Fall wie dem hier bringen?
In diesem Fall darf das Ding nicht einfach eingeworfen werden, sonder muss übergeben werden mit Vermerk in der Urkunde an wen das übergeben wurde.
Dann hat man aber wieder, das Problem, dass diese Personen evtl. gar nicht da sind.
Roni hat geschrieben: Doch etwas anders als Einschreiben, egal welcher Art, deswegen auch teurer.
Ein PZA ist sogar billiger als noch manches Einschreiben. Wenn man die Leistungen vergleicht, in jedem Fall.
Dummerchen hat geschrieben: Und auch bei einem modernen Gerät kann das Papier ausgehen und der Speicher voll sein.
Ganz so blöd, sind die Faxgeräte auch nicht, dass die nicht merken, wenn das Papier leer ist und dem Sender erklären, sie hätten das Fax orndungsgemäß empfangen.

Roni
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Re: Kündigungszustellung & Hausverbot

Beitrag von Roni »

Dann hat man aber wieder, das Problem, dass diese Personen evtl. gar nicht da sind.
ja, das kommt sogar oft vor.

dann werden 3 Zustellversuche gemacht und wenn beim 3 Versuch der Empfänger nicht anzutreffen ist wird es niedergelegt. So einfach ist das.

nordlicht02
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Re: Kündigungszustellung & Hausverbot

Beitrag von nordlicht02 »

Pünktchen hat geschrieben: Ganz so blöd, sind die Faxgeräte auch nicht,
Die sind meist sogar so blöd, dass der OK-Vermerk lediglich besagt, dass eine Verbindung zustande gekommen ist, nicht aber, dass die Übermittlung der Daten erfolgreich war. Denn, zumindest bei älteren Geräten, druckt das Sendegerät das Protokoll eigenständig aus. Das Empfangsgerät hat dann mit dem Sendeprotokoll so viel zu tun, wie ein Bismarckhering mit Vanillesoße.
Der von Ihnen verlinkte Text hinsichtlich eines Urteils geht ja auch von "hochmodernen" Faxgeräten aus. Deshalb hat der BGH im Jahr 2012 wohl auch festgestellt, dass ein Fax-Protokoll nicht als Zugangsbeweis ausreicht.
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