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Mauschelei nach Personalratswahl

Verfasst: 05.06.19, 10:04
von AndreasHL
Hallo,

der Vorsitzende eines Gesamtpersonalrates fällt aus allen Wolken, als er bei der turnusmäßigen Neuwahl nicht wiedergewählt wird. Besonders, da er zu 30 % seiner Arbeitszeit freigestellt war aufgrund seiner Tätigkeit als Vorsitzender.

Nun bequatscht er die Mitbewerberin mit der nächsthöheren Stimmenzahl, auf ihr Mandat zu verzichten, da er dann nachrücken kann und -in der Hoffnung auf eine Wiederwahl als Vorsitzender- seine Freistellung behält.

Die Mitbewerberin hat dann auch das Mandat nicht angenommen. :-(

Wer kann gegen diese Mauschelei etwas unternehmen? Welcher Rechtsweg wäre zu beschreiten? Mir fällt nur § 22 Mitbestimmungsgesetz Schleswig-Holstein ein.

Viele Grüße

Andreas

Re: Mauschelei nach Personalratswahl

Verfasst: 05.06.19, 10:24
von khmlev
Ich kann keine Mauschelei erkennen.

Frau Nahles wurde auch "gut zugeredet", so dass sie nun Platz für wen auch immer macht.

Darüber kann man sich empören. Mehr auch nicht.

Re: Mauschelei nach Personalratswahl

Verfasst: 05.06.19, 11:26
von ExDevil67
Worauf begründet er seine Hoffnung als Vorsitzender wiedergewählt zu werden? Nur weil er es geschafft hat noch in den Personalrat nachzurücken, heißt das ja nicht das er auch wieder zum Vorsitzenden gewählt wird.
Zumal, wie kam es dass er nicht direkt reingewählt wurde? Üblicherweise gibt es doch Wahllisten, und da hätte man ihn doch entsprechend platzieren können.

Re: Mauschelei nach Personalratswahl

Verfasst: 05.06.19, 11:31
von matthias.
Da hat man wohl die Frauenquote erfüllt :devil: