Unterbezahlt im Job - Diskriminierung

Moderator: FDR-Team

Celestro
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Re: Unterbezahlt im Job - Diskriminierung

Beitrag von Celestro »

BäckerHD hat geschrieben:
11.10.19, 16:46
DAS MIT DER VORGÄNGERIN IST SCHEISSEGAL!

Jetzt verstanden?
Sind Sie von allen guten Geistern verlassen? Die Vorgängerin kann jawohl beurteilen, ob die Eingruppierung etc. korrekt war. Das Sie also "schockiert" ist, sagt eine ganze Menge aus.

SusanneBerlin
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Re: Unterbezahlt im Job - Diskriminierung

Beitrag von SusanneBerlin »

Lernt man doch in online- bzw. Juraforen als erstes: Wenn jemand schockiert ist, ist das immer ein Beweis für ein großes Unrecht.

Das hätte gleich in den Eröffnungsbeitrag gemusst, dann hätten wir uns die ellenlange Duskussion ersparen können.
Grüße, Susanne

Soraya
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Re: Unterbezahlt im Job - Diskriminierung

Beitrag von Soraya »

BäckerHD hat geschrieben:
11.10.19, 16:46
DAS MIT DER VORGÄNGERIN IST SCHEISSEGAL!

Jetzt verstanden?
:kopfstreichel: ,gaaanz ruhig bleiben. Sonst geht's aufs Herz!

Soraya
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Re: Unterbezahlt im Job - Diskriminierung

Beitrag von Soraya »

SusanneBerlin hat geschrieben:
11.10.19, 17:04
Lernt man doch in online- bzw. Juraforen als erstes: Wenn jemand schockiert ist, ist das immer ein Beweis für ein großes Unrecht.

Das hätte gleich in den Eröffnungsbeitrag gemusst, dann hätten wir uns die ellenlange Duskussion ersparen können.
Susanne, ich schrieb im Eingangspost, der BR sprach mich auf die Eingruppierung an. Das sollte doch Signalwirkung genug haben.

Dieter_Meisenkaiser
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Re: Unterbezahlt im Job - Diskriminierung

Beitrag von Dieter_Meisenkaiser »

Celestro hat geschrieben:
11.10.19, 16:53
Sind Sie von allen guten Geistern verlassen? Die Vorgängerin kann jawohl beurteilen, ob die Eingruppierung etc. korrekt war. Das Sie also "schockiert" ist, sagt eine ganze Menge aus.
Sind Sie von allen guten Geistern verlassen? Seit wann sind Stelleninhaber und Stellenvorgängerinnen qualifiziert und zuständig, ihre eigene Tätigkeit sowie die ihrer gekränkten Nachfolgerin tarifkonform und rechtssicher zu bewerten? Und seit wann sind schockierte Frauen tarifrechtlich relevante Indikatoren?

SusanneBerlin
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Re: Unterbezahlt im Job - Diskriminierung

Beitrag von SusanneBerlin »

Soraya hat geschrieben:
11.10.19, 17:55
SusanneBerlin hat geschrieben:
11.10.19, 17:04
Lernt man doch in online- bzw. Juraforen als erstes: Wenn jemand schockiert ist, ist das immer ein Beweis für ein großes Unrecht.

Das hätte gleich in den Eröffnungsbeitrag gemusst, dann hätten wir uns die ellenlange Duskussion ersparen können.
Susanne, ich schrieb im Eingangspost, der BR sprach mich auf die Eingruppierung an. Das sollte doch Signalwirkung genug haben.
Der BR ja, die schockierte Vorgängerin nein. Schreiben Sie doch einfach die Gehaltsdifferenz zur Vorgängerin hin. (Fakten, Fakten, Fakten)
Grüße, Susanne

Soraya
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Re: Unterbezahlt im Job - Diskriminierung

Beitrag von Soraya »

SusanneBerlin hat geschrieben:
11.10.19, 18:11
Soraya hat geschrieben:
11.10.19, 17:55
SusanneBerlin hat geschrieben:
11.10.19, 17:04
Lernt man doch in online- bzw. Juraforen als erstes: Wenn jemand schockiert ist, ist das immer ein Beweis für ein großes Unrecht.

Das hätte gleich in den Eröffnungsbeitrag gemusst, dann hätten wir uns die ellenlange Duskussion ersparen können.
Susanne, ich schrieb im Eingangspost, der BR sprach mich auf die Eingruppierung an. Das sollte doch Signalwirkung genug haben.
Der BR ja, die schockierte Vorgängerin nein. Schreiben Sie doch einfach die Gehaltsdifferenz zur Vorgängerin hin. (Fakten, Fakten, Fakten)
Oh Mann, Susanne, lesen Sie doch. Das steht doch weiter oben. Die andere hatte fast 50% mehr.

BäckerHD
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Re: Unterbezahlt im Job - Diskriminierung

Beitrag von BäckerHD »

Soraya hat geschrieben:
10.10.19, 12:28
Die Vorgängerin verdiente annähernd doppelt soviel
Soraya hat geschrieben:
11.10.19, 18:43
SusanneBerlin hat geschrieben:
11.10.19, 18:11
Schreiben Sie doch einfach die Gehaltsdifferenz zur Vorgängerin hin.
Oh Mann, Susanne, lesen Sie doch. Das steht doch weiter oben. Die andere hatte fast 50% mehr.
Ja, oh Mann, genau. Wenn jemand 50 % mehr bekommt, dann hat er nicht "das doppelte".

Vielleicht geht die geringere Bezahlung ja auch auf defizitäre mathematische Kenntnisse und Fähigkeiten der aktuellen Stelleninhaberin zurück.

SusanneBerlin
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Re: Unterbezahlt im Job - Diskriminierung

Beitrag von SusanneBerlin »

Soraya hat geschrieben:
11.10.19, 18:43
SusanneBerlin hat geschrieben:
11.10.19, 18:11
Soraya hat geschrieben:
11.10.19, 17:55

Susanne, ich schrieb im Eingangspost, der BR sprach mich auf die Eingruppierung an. Das sollte doch Signalwirkung genug haben.
Der BR ja, die schockierte Vorgängerin nein. Schreiben Sie doch einfach die Gehaltsdifferenz zur Vorgängerin hin. (Fakten, Fakten, Fakten)
Oh Mann, Susanne, lesen Sie doch. Das steht doch weiter oben. Die andere hatte fast 50% mehr.
Ach ja hier stehts:
Soraya hat geschrieben:
10.10.19, 12:28
A hat die gleiche Stellenbeschreibung, sowie eine höhere Qualifizierung als ihre Vorgängerin.

Die Vorgängerin verdiente annähernd doppelt soviel wie nun A. Aber das wusste A ja nicht, dies war alles andere als transparent.
Sie wissen aber schon, dass "50% mehr" nicht "doppelt so viel" ist. :lachen: :lachen: :lachen: :lachen: Auch nicht "annähernd".

Deshalb wäre es wahrscheinlich doch besser, Sie schreiben den einfach die konkreten Bruttomonatslöhne hin, Multiplizieren und Prozentrechnen ist nicht so Ihre Sache.
(Tipp: das brutto ist die größere Zahl, die ganz oben steht, noch vor den ganzen Abzügen.)

Und brutto natürlich deswegen, weil A als Alleinerziehende eine andere Steuerklasse hat wie kinderlose Singles und auch wie verheiratete Arbeitnehmer mit und ohne Kinder, das netto ist also keine gute Vergleichsbasis.


Und dann vielleicht noch daran denken, dass die Vorgängerin das zuletzt bezogene Gehalt auch nicht als Einstiegsgehalt bekommen hat. Also immer dazusagen, wie lange jemand im Unternehmen und auf dieser Stelle war.
Grüße, Susanne

Soraya
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Re: Unterbezahlt im Job - Diskriminierung

Beitrag von Soraya »

Nun, da haben Sie recht, Susanne. Das ist falsch formuliert. A erhält knapp die Hälfte des Gehalts der Vorgängerin. :lachen: :lachen: :lachen: So ist es dann richtig, und so war es ja vorher schon gesagt worden.

Und die TE wird hier einen :devil: tun, A s Gehalt breit zu treten.

Sie sind mir übrigens extrem sympathisch :ironie:

Soraya
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Re: Unterbezahlt im Job - Diskriminierung

Beitrag von Soraya »

BäckerHD hat geschrieben:
11.10.19, 19:05
Soraya hat geschrieben:
10.10.19, 12:28
Die Vorgängerin verdiente annähernd doppelt soviel
Soraya hat geschrieben:
11.10.19, 18:43
SusanneBerlin hat geschrieben:
11.10.19, 18:11
Schreiben Sie doch einfach die Gehaltsdifferenz zur Vorgängerin hin.
Oh Mann, Susanne, lesen Sie doch. Das steht doch weiter oben. Die andere hatte fast 50% mehr.
Ja, oh Mann, genau. Wenn jemand 50 % mehr bekommt, dann hat er nicht "das doppelte".

Vielleicht geht die geringere Bezahlung ja auch auf defizitäre mathematische Kenntnisse und Fähigkeiten der aktuellen Stelleninhaberin zurück.
Keine Angst, Gutester, A. ist weder in der Buchhaltung oder im Controlling, sie kann ihre Rechenschwäche ganz gut durch vier Fremdsprachen und das große Latinum kompensieren.

Ach Gott, verdammte Dyskalkulie, das sind ja fünf Sprachen!

SusanneBerlin
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Re: Unterbezahlt im Job - Diskriminierung

Beitrag von SusanneBerlin »

Als Überbringer einer schlechten Nachricht macht man sich eben nicht beliebt. Weitere Hinweise wären eh Perlen vor die Nutztiere, werd ich mir sparen. Ich hoffe Sie kommen nun zurecht!!!!
Grüße, Susanne

Soraya
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Re: Unterbezahlt im Job - Diskriminierung

Beitrag von Soraya »

SusanneBerlin hat geschrieben:
11.10.19, 20:55
Als Überbringer einer schlechten Nachricht macht man sich eben nicht beliebt. Weitere Hinweise wären eh Perlen vor die Nutztiere, werd ich mir sparen. Ich hoffe Sie kommen nun zurecht!!!!
:liegestuhl:

webmaster76
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Re: Unterbezahlt im Job - Diskriminierung

Beitrag von webmaster76 »

SusanneBerlin hat geschrieben:
11.10.19, 15:11
webmaster67 hat geschrieben:3. ALG beantragen
Wie soll das gehen, wenn A den 1-Jahresvertrag erst vor 2 Monaten unterschrieben hat?

Eigenkündigung ohne neuen Job und 3 Monate beim ALG gesperrt ist nun wirklich die schlechteste aller Varianten.
Von 2 Monaten war hier nichts zu lesen. Aufgrund der bisherigen Aussagen der TE war für mich herauszulesen, dass sich das AV dem Ende des Arbeitsjahres nähert. Daher ist meine Aussage zu lesen: 3. Nach dem Ende des AV ALG beantragen.

webmaster76
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Re: Unterbezahlt im Job - Diskriminierung

Beitrag von webmaster76 »

SusanneBerlin hat geschrieben:
11.10.19, 15:35
webmaster76 hat geschrieben:
11.10.19, 14:45
1. den Job mit dem sicheren (wenn auch überschaubaren) Einkommen. Dort die Befristung(en) überstehen, bis das AV unbefristet ist, und dann die Sache mit der Bezahlung angehen
So wird das nichts. Wenn man von sich überzeugt ist, dass man gute Arbeit leistet und dass man dafür eine gute Bezahlung erwartet, dann muss man auch bereit sein zu gehen wenn die Lohnerhöhung abgelehnt wird. Das heißt: 3-4 Monate vor Befristungsende anfangen, sich woanders zu bewerben. Parallel dazu, 2-3 Monate vor Befristungsende beim aktuellen Arbeitgeber die Gehaltsverhandlung beginnen.

Ziel sollte sein, entweder der aktuelle AG bietet mit der Entfristung eine entsprechende Lohnerhöhung an oder A lässt den Vertrag auslaufen und arbeitet ab dem darauf folgenden Monat bei einem anderen Unternehmen zu dem Lohn X, den sie sich vorstellt.


Mit der Strategie "abwarten", ist man genau an der selben Stelle wo man vor einem Jahr war. Nur man hat dann einen unbefristeten Vertrag zu genau dem Gehalt X-500, das einem zu wenig ist.
Vom Prinzip her gebe ich Ihnen absolut Recht. Aber: in dem vorliegenden Fall hat die A doch keinerlei Asse im Ärmel um zu pokern. In der Umgebung gibt es offenbar (fast) keine passende Jobs, ein Umzug ist nicht möglich, der AV ist befristet, die A gehört aufgrund der Umstände (sorry, wenn ich das so ausdrücke) nicht (mehr) zur A-Auswahl usw. Klar kann sie z.B. mit Hilfe des BR/der Gewerkschaft/Anwalts um die korrekte Einstufung kämpfen. Und dann? Steht A in x Monaten beim Amt. Genauso bei einem Poker um eine Lohnerhöhung. Da A sich damals schon locker hat um 500€ herunterhandeln lassen ist dem B sicher bewusst, dass A die Stelle viel dringender braucht als B die A. Und dass der A nicht jeden Tag zig Angebote ins Haus flattern.

Daher: wenn A nicht in die staatliche Unterstützung fallen möchte wird sie aus meiner Sicht bis zum Festvertrag die Zähne zusammenbeißen und dann schauen müssen, wie sie richtig eingruppiert wird.

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