Kündigung des Arbeitsplatzes aus gesundheitlichen Gründen

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Michi74
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Kündigung des Arbeitsplatzes aus gesundheitlichen Gründen

Beitrag von Michi74 » 02.11.19, 08:07

Hallo,

AN will job kündigen aus gesundheitlichen gründen (psychische Probleme wegen job/Burnout). Muss im Kündigungsschreiben aus gesundheitlichen Gründen drinstehen und diese benennen oder reicht Hiermit kündige zum... aus gesundheitlichen Gründen das geschlossene Arbeitsverhältnis vom...?

AN will auch die Sperrfirst verhindern. Das Arbeitsamt braucht bestimmt ein ärztliches Attest? Ist es für den AN ratsam, bevor dieser die Kündigung dem AG vorlegt, Rücksprache mit dem Arbeitsamt zuhalten? Worauf muss man beim Amt achten?

Vielen Dank euch an euer Feedback!

winterspaziergang
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Re: Kündigung des Arbeitsplatzes aus gesundheitlichen Gründen

Beitrag von winterspaziergang » 02.11.19, 09:31

Michi74 hat geschrieben:
02.11.19, 08:07
Hallo,

AN will job kündigen aus gesundheitlichen gründen (psychische Probleme wegen job/Burnout). Muss im Kündigungsschreiben aus gesundheitlichen Gründen drinstehen und diese benennen oder reicht Hiermit kündige zum... aus gesundheitlichen Gründen das geschlossene Arbeitsverhältnis vom...?
so lange man die KüFri einhält, dürfte das dem AG egal sein und ist auch rechtlich nicht notwendig. Die Kündigung ist eine einseitige Willensbekundung und ein AN hat ja keinen Kündigungsschutz des AG zu beachten
AN will auch die Sperrfirst verhindern. Das Arbeitsamt braucht bestimmt ein ärztliches Attest?
Es macht Sinn. Auch, warum man wegen der Erkrankung gleich kündigen möchte und nicht die psychischen Probleme behandeln lässt, vorher mit AU wenn notwendig oder sich einen anderen Arbeitsplatz sucht, ehe man kündigt.
Ist es für den AN ratsam, bevor dieser die Kündigung dem AG vorlegt, Rücksprache mit dem Arbeitsamt zuhalten? Worauf muss man beim Amt achten?
ja, in jedem Fall. Das "Amt" wird einem dann sagen, was notwendig ist. Worauf man achten soll, steht oben. Wieso sollte man aufgrund psychischer Probleme seine wirtschaftliche Lage durch selbst herbei geführte Arbeitslosigkeit verschlechtern und hierdurch vielleicht noch weiter psychisch destabilisieren?
Für Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer Erkrankung gibt es die AU. Und Therapie.

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