Minijob - inoffizielle Grundregeln ...

Moderator: FDR-Team

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helmes63
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Minijob - inoffizielle Grundregeln ...

Beitrag von helmes63 »

Hallo -
Guten Tag liebe Forenfreunde,

... es heißt immer inoffiziell das man bei 2 Minijobs eine Sondergenehmigung braucht. Das war mir ehrlich gesagt immer etwas
suspekt. Bei wem soll das denn sein - sicherlich nicht bei der Bundesknappschaft ?! ...

Unabhängig davon müsste es hierfür ja auch einen konkreten Anlass geben, denn man überschreitet hier ja nicht die zulässige
Tagesarbeitszeit von 10 Zeitstunden welche von der Arbeitszeitordnung so vorgegeben ist.

a) Kann es sein, dass diese Bewilligungsvoraussetzung sich ausschließlich auf den Umstand bezieht, dass man beim ersten
Minijob (geringfügigen Beschäftigungsverhältnis) im Schichtdienst arbeitet ?!

b) Gibt es zw. 2 Minijobs auch eine vorgeschriebene Ruhezeit zw. den beiden Beschäftigungen ?!

Gaia
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Re: Minijob - inoffizielle Grundregeln ...

Beitrag von Gaia »

helmes63 hat geschrieben:
25.11.19, 12:12
... es heißt immer inoffiziell
Bis zu dem Zeitpunkt, an dem es das offiziell heißt, kann man sich jeglichen Gedanken darum ersparen.

Tastenspitz
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Re: Minijob - inoffizielle Grundregeln ...

Beitrag von Tastenspitz »

helmes63 hat geschrieben:
25.11.19, 12:12
es heißt immer inoffiziell das man bei 2 Minijobs eine Sondergenehmigung braucht.
Das steht dann im Inoffiziellen Gesetzbuch nachzulesen. Das hab ich aber grade nicht da. Liegt in Hogwarts.
BTT:
Man kann soviele Minijobs machen wie man möchte, solange man die Kriterien des Minijobs erfüllt. Welche das sind, kann man auf der Homepage der Minijobzentrale nachlesen.
Darüber hinaus ist hauptsächlich das Arbeitszeitgesetz zu beachten, weil hier speziell bei einem Vollzeitler das Tages bzw. Wochenmaximum gerne mal überschritten wird.
Ansonsten:
a: Nein
b: Kommt drauf an.
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

matthias.
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Re: Minijob - inoffizielle Grundregeln ...

Beitrag von matthias. »

Von was sprichts du?

Man muss grundsätzlich 2 Fälle unterscheiden:


1. Man hat nur Minijobs, die insgesamt nicht mehr als 450 € im Monat einbringen.

2. Man hat einen Hauptjob über 450 € und dann noch Minijob(s).

Fall 1 oder 2?

helmes63
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Re: Minijob - inoffizielle Grundregeln ...

Beitrag von helmes63 »

Die Konstellation von Vollzeitjob und Minijob ginge ja eigentlich nur dann wenn man das richtig organisiert.
Wenn man bspw. den Chef des Vollzeitjobs nicht vom Minijob unterrichtet gibt es sicherlich so oder so heftigen Ärger !!!

Was hier bisher nicht angesprochen worden ist : in manchen Arbeitsverträgen gibt es eine Klausel
die eine Unterrichtungs- und Bewilligungspflicht vorgibt. Das sollte man natürlich als AN ernst nehmen.

Die Annahme, dass ein MINIJOB gleichzusetzen ist mit einem NEBENJOB ist wohl eine echte
Fehleinschätzung im Hinblick auf die Gesetzesvorgaben und Gepflogenheiten in der Arbeitspraxis.

Tastenspitz
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Re: Minijob - inoffizielle Grundregeln ...

Beitrag von Tastenspitz »

matthias. hat geschrieben:
25.11.19, 12:50
Von was sprichts du?
DAS ist die Frage der Fragen an Lord Helmchen. :D
Nur - Die Macht der Anwort ist nicht stark in seiner Familie....
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