Betriebliches Eingliederungsmanagement

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RonMcDon
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Betriebliches Eingliederungsmanagement

Beitrag von RonMcDon »

Hallo und guten Tag liebe Forengemeinde,
habe mich mal zum BEM-Verfahren reingelesen. Bei einer Arbeitsunfähigkeit nach knapp 1 Jahr wird einem BEM-Verfahren nach mehrmaligen Einladungen gemäß § 167 Abs. 2 SGB IX zugestimmt, Schwerbehinderung/Gleichstellung liegt vor.Der Arbeitgeber wird informiert, dass auch Integrationsfachdienst mit einbezogen wird zum BEM (nach Empfehlung durch Reha). Dann möchte der Arbeitgeber "auf einmal" die BEM-Gespräche erst starten, wenn ein Personalgespräch zu Verhalten im Unternehmen (bisher keine Abmahnungen erfolgt), Weiterbeschäftigung bzw. das zukünftige Einsatzgebiet erfolgt ist. Zu letzterem wäre ja eigentlich ein BEM angebracht. Ich frage mich daher, ob das Präventionsverfahren nach § 167 Abs. 1 aus den Themen des Personalgespräch angebracht bzw. zwingend ist (sogenanntes Initiativrecht/Wahlrecht des Arbeitgebers oder verpflichtend?), wenn BEM-Verfahren nach § 167 Abs. 2 nicht durchgeführt wird. Außerdem frage ich mich, ob das BEM rein theoretisch von Arbeitgeberseite als nicht ordnungsgemäß durchgeführt bzw. Abbruch bewertet werden kann und eine neue Einladung zu erfolgen hat.
Wie ist die Rechtslage?
Herzlichen Dank für die Erklärung zur Rechtslage!
Ron
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