Studienabbrecher

politische Aspekte von Rechtsprechung und Gesetzesvorhaben; rechtliche Aspekte von politischem Agieren

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windalf
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Studienabbrecher

Beitrag von windalf »

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobund ... 64253.html
Die OECD schätzt, dass derzeit lediglich 36 Prozent aller jungen Menschen erfolgreich ein Studium beenden werden. Im Schnitt der Industrieländer schafft dagegen die Hälfte einen Hochschulabschluss.
Der Artikel wirft dem Staat ja mehr oder weniger Versäumnisse vor. Das die Hochschulen derzeit überfüllt sind, dass ist ja tatsächlich so. Dass es aber schlecht ist, wenn wir mehr Studienabbrecher als im Durchschnitt haben würde ich nicht so pauschal verurteiln. Mein Bruder ist zum Beispiel noch Assi an der Uni. Der teilt meinen Eindruck. Raus fliegt am ehesten der, der besser gar nicht hätte studieren sollen.

Ich halte es für grundfalsch das Niveau zu senken, nur weil es x% nicht schaffen. Man wird es wohl kaum so hinbekommen, dass beim Zugang so bewertet werden kann, dass einem die Note der Schule wirklich sagt, ob derjenige für ein Studium geeignet ist oder nicht. Ich halte es daher für richtig an der Uni weiterhin zu sieben und nur die durchzulassen, die es auch "verdienen" einen Abschluss zu schaffen.... Andere Meinungen?

Die Meinung des Artikels es wäre furchtbar, wenn in Deutschland nur x% den Abschluss schaffen teile ich nicht. Ich sehe das eher als Qualitätskennzahl der Lehre. Der Abschluss in Deutschland ist weiterhin noch was wert...
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.
Ronny1958
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Re: Studienabbrecher

Beitrag von Ronny1958 »

Zur Niveauabsenkung durch Bologna II noch eine weitere?
Das Bonner Grundgesetz ist unverändert in Kraft. Eine deutsche Reichsverfassung, eine kommissarische Reichs-Regierung oder ein kommissarisches Reichsgericht existieren ebenso wenig, wie die Erde eine Scheibe ist. (AG Duisburg 26.01.2006)
Chavah
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Re: Studienabbrecher

Beitrag von Chavah »

Ich weigere mich seit ca 10 Jahren erfolgreich, im Niveau meiner Veranstaltungen weiter herunterzugehen. Ich sehe bei den Anfängern das Problem, dass diese heute eben nicht mehr über das Abitur zu uns kommen, sondern sich auch anderweitig qualifizieren (Kurse wie "Makramee für Fortgeschrittene"), dann müssen wir uns nicht wundern, dass wir so viele Abbrecher haben. Die Hochschulen sind nicht dazu da, möglichst viele Abschlüsse zu produzieren. Sie sind dazu da, Menschen mit akzeptabem Schulabschluss eine gute akademische Ausbildung angedeihen zu lassen. So einfach ist das.

Noch in Ergänzung. In meinem Land bekommen die Hochschulen pro Student einen Betrag xy im Semester. Je mehr Studis man unten rein pumpt, desto mehr Geld gibt es. Auch ganz sicherlich ein Grund, dass jeder 2., 3., 4. Bildungsweg akzepiert wird.

Chavah
Deputy
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Re: Studienabbrecher

Beitrag von Deputy »

Chavah hat geschrieben:Die Hochschulen sind nicht dazu da, möglichst viele Abschlüsse zu produzieren. Sie sind dazu da, Menschen mit akzeptabem Schulabschluss eine gute akademische Ausbildung angedeihen zu lassen
Die Einstellung wird Dir aber in etlichen Kreisen ganz böse Gegenstimmen einbringen.

Recht hast Du trotzdem.
kingofthehill
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Re: Studienabbrecher

Beitrag von kingofthehill »

So so ... nur die durchlassen, die es "verdienen". Verstehe. Laut OECD hängt der Studienabschluss nicht mit dem "Niveau" zusammen, sondern mit dem Geldbeutel. Das wüsste man, wenn man sich einmal mit den seit vielen Jahren existierenden Studien auseinandergesetzt hätte. Aber hier reicht es nur zum üblichen Schnellschuss: "Abbrecher brechen ab, weil das Studium zu hohes Niveau hat." Ich lache mich tot.

Ach so, kleiner Tipp noch: Die mit 2., 3. usw. Bildungsweg haben mit die höchsten Abschlussquoten.

Einfach mal einlesen, statt hier halbgares Zeug runterzuleiern... .
rabenthaus
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Re: Studienabbrecher

Beitrag von rabenthaus »

Hallo

vielleicht sollte man vorher einmal prüfen wieso Leute ihr Studium nicht beenden. Außerdem sollte man sich auch die absoluten Zahlen ansehen. Die Beurteilung die hier mitschwingt:

Wir sind zu doof in Deutschland / Unsere Universitäten sind zu anspruchsvoll / Unsere Studiengänge sind zu hochwertig, etc. sehe ich jedenfalls aus den reinen Zahlen so nicht als bestätigt an.
Wir sind dafür, dass wir dagegen sind.
windalf
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Re: Studienabbrecher

Beitrag von windalf »

So so ... nur die durchlassen, die es "verdienen". Verstehe. Laut OECD hängt der Studienabschluss nicht mit dem "Niveau" zusammen, sondern mit dem Geldbeutel. Das wüsste man, wenn man sich einmal mit den seit vielen Jahren existierenden Studien auseinandergesetzt hätte
Als selbst Betroffener kann ich sagen das ist Blödsinn. Ich komme aus einer Sozialhilfeempfängerfamilie und hatte nie Geld vor Abschluss meines Studium. Das hat mich nicht daran gehindert trotzdem ein Studium abzuschließen und nebenbei halbtags arbeiten zu gehen. MIt Geld mag es deutlich einfacher sein aber im Ergebnis ist das alles eine Frage des Wollens oder nicht Wollens. Schaffen kann das jeder der will in Deutschland. Ist problemlos machbar. Man darf halt den damit verbundnen Aufwand nicht scheuen...
Ach so, kleiner Tipp noch: Die mit 2., 3. usw. Bildungsweg haben mit die höchsten Abschlussquoten.
Woran könnte das wohl liegen. Intrinsisch stärker motiviert?
Einfach mal einlesen, statt hier halbgares Zeug runterzuleiern... .
Statt mich in etwas einzulesen, war ich lieber Teil des ganzen und beurteile das mit Insiderwissen :wink:
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.
Chavah
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Re: Studienabbrecher

Beitrag von Chavah »

Wir haben heute zu viele Studenten mit erschreckend wenig Grundwissen. Es ist nicht unsere Aufgabe an der Hochschule, das nachzuholen, was für einen Studenten als Grundvoraussetzung da sein muss, z.B. die Fähigkeit, einen Satz (Subjekt, Prädikat, Objekt) allein und selbständig zu formulieren. Wer das nicht kann, hat bei uns nichts zu suchen. Jemand, der mich nach 3 Semestern fragt, ob ich wisse, wo sich die Bibliothek befinde, ehrlich, wir müssen keine Leute mit Lesephobie durchbringen.

Und, eine Hauptschulschülerin, die sich ihre Credit-Points über Praktika "erarbeitet" hat, nunmehr mit 24 bei uns grandios scheitert, die muss sich auch nicht wundern. Da hilft auch der Hinweis nicht, dass man ja seit 9 Jahren aus der Schule sei. Die einzige Frage, die sich mir stellt, die ist, warum man es nicht schafft, bei den Quereinsteigern das Niveau zu erreichen, wie es Abiturienten normalerweise haben. Früher gab es die sog. Begabtenprüfung. War doch prima. Wieso geht das heute nicht mehr? Vielleicht, weil es zu peinlich wäre?

@ Deputy: keine Angst, inzwischen hab ich keine Gegenstimmen mehr. Ich lehre das, was in der Praxis benötigt wird. Und dazu gehören weder Flüster- oder Murmelgruppen, noch Regenbögen mit dem Goldtopf am Ende, noch kleine grüne Krokodile, die sich dem Nachbarn gegenüber flüsternd outen.

Immerhin spricht man in meinem Land inzwischen von der "Chavah-Schule." Und die, die bei mir erfolgreich waren, die bekommen in der Regel auch einen Job. Woran das wohl liegen mag?

Chavah
Ronny1958
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Re: Studienabbrecher

Beitrag von Ronny1958 »

Ich bin kein Bildungspolitiker, ich bin nur Realist und versuche mir meine Wahrnehmungen zu erklären.

Wenn ich mir die vergangenen 18 Jahre Personalratstätigkeit (eine der Aufgaben meiner Person ist die Sichtung der Bewerberunterlagen und die personalvertretungsrechtliche Begleitung des Auswahlverfahrens) vergegenwärtige, dann sind die dort gewonnenen Erkenntnisse:

1. der mittlere Bildungsabschluß hat heute so gut wie keine Bedeutung mehr für den öffentlichen Dienst,

2. die allgemeine Hochschulreife, das klassische Abitur ebensowenig, jedenfalls nicht für das duale Studium,

3. die Mehrzahl der Kandidaten für die gehobene Verwaltungslaufbahn, Abschluß heute ein Bachelor, (früher ein Diplomabschluß) hat heute (im Gegensatz zu früheren Auswahlverfahren) nur noch ein Fachabitur (vorzugsweise Wi/Vw), aber dabei einen Notendurchschnitt von 1,xx.

Schaue ich mir aber dann als Sachbearbeiter und Ausbilder in den drei Jahren des dualen Studiums meine 1,xx - Praktikanten mal genauer an, wird ein Manko deutlich, für das ich keine Erklärung habe.

Dieses Manko äußert sich in einer grottenschlechten Allgemeinbildung, in miserablen Mathematikkenntnissen (die aber von der Anforderung her eher dem mittleren Bildungsabschluß als einer Hochschulreife zuzuordnen sind) und einer von dem selbständigen Erarbeiten und Beurteilen eines Sachverhaltes meilenweit entfernten Grundfertigkeit zum eigenständigen Handeln.

Dazu vermisse ich oft die Bereitschaft, Lehrangebote zum Ausgleich dieser Defizite überhaupt wahrnehmen zu wollen.
Das Bonner Grundgesetz ist unverändert in Kraft. Eine deutsche Reichsverfassung, eine kommissarische Reichs-Regierung oder ein kommissarisches Reichsgericht existieren ebenso wenig, wie die Erde eine Scheibe ist. (AG Duisburg 26.01.2006)
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Re: Studienabbrecher

Beitrag von Chavah »

@ Ronny: das ist ja das, was ich schreibe. In meinem Land darf Rechtschreibung nicht mehr in die Deutschnote an Haupt- und Realschulabschlüssen einfließen. Wie es im Abi ist, keine Ahnung. Nur, die Säumnisse liegen vor dem Studium. Und es geht jetzt nicht darum, das Niveau so zu senken, dass jeder sein Abi schafft, dass jeder ein Studium schafft. Es geht darum, dafür Sorge zu tragen, dass aus den Abschlüssen in etwa rückgeschlossen werden kann, welcher Kenntnisstand vorhanden ist.

Und wenn viele auf was für Wegen auch immer die Einschreibung in einer Hochschule schaffen, die da nicht hingehören, dann müssen wir an der Hochschule nicht das Niveau senken, damit die Ungeeigneten auch den Abschluß bekommen. Wirklich nicht.

chavah
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Re: Studienabbrecher

Beitrag von Ronny1958 »

Jetzt kommt der Realist, Chavah. Soweit
... es geht jetzt nicht darum, das Niveau so zu senken, dass jeder sein Abi schafft,
sind wir schon und durch die niedrigeren Anforderungen an Bachelor und respektive Master

befürchte ich dass das
dass jeder ein Studium schafft.


schon auf dem Weg zur Realität ist.
Das Bonner Grundgesetz ist unverändert in Kraft. Eine deutsche Reichsverfassung, eine kommissarische Reichs-Regierung oder ein kommissarisches Reichsgericht existieren ebenso wenig, wie die Erde eine Scheibe ist. (AG Duisburg 26.01.2006)
Chavah
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Re: Studienabbrecher

Beitrag von Chavah »

Na ja, bei uns nicht. Wir haben viele Abbrecher, die eben einfach an den Anforderungen scheitern. Und das ist auch gut so. Die hätten überhaupt nicht aufgenommen werden dürfen. Aber wir müssen ja aufnehmen. Ich hab gerade mal in unsere Zahlen geguckt. Die sind noch schlechter. Von 400 Erstsemestern kommen bei uns etwa 200 bis zum Schluss. Von denen die sich exmatrikulieren, studiert etwa 1/4 woanders weiter, der Rest scheitert. Die Schere zwischen grottenschlechten Studis und sehr guten geht immer weiter auseinander. Aber wenn jemand auf Umwegen einem Abiturienten gleichgestellt wird, dann einen international ausgerichteten Studiengang auswählt und sich beschwert, dass man für diesen die englische Sprache beherrschen muss, sorry, da fehlt mir jedes Verständnis. Was hat der in jenem Studiengang zu suchen? Und nein, es ist keine Diskriminierung, dass die Klausuren auf englisch geschrieben werden müssen.

Ich hab meine Nische gefunden, nach fast 40-jähriger Berufstätigkeit kann ich mir aussuchen, was ich wie mache. Aber, ich sehe natürlich den Trend. Und der ist beunruhigend.

Chavah
Cordelia
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Re: Studienabbrecher

Beitrag von Cordelia »

Jetzt muss ich doch mal eine Lanze für unsere Jugend brechen. „Unsere Schüler werden immer dümmer“. Könnte eine aktuelle Schlagzeile sein, stammt aber aus dem Jahr 1968 und war einer Studie des Deutschen Industrie- und Handelstags geschuldet. Man kann auch noch weiter zurückgehen, z.B. ins Jahr 1788, da hieß es „Es ist bisher vielfältig bemerkt, dass so viele zum Studieren bestimmte Jünglinge ohne gründliche Vorbereitung, unreif und unwissend zur Universität eilen“ – der Begründungstext zur Einführung eines Abiturs in Preußen. Die Klage ist vermutlich so alt wie es Schulen gibt, deshalb werden unsere Kinder nicht dümmer. Betrachtet man z.B. die hier beklagte Rechtschreibung, so hatte ein Brief früher eine andere Bedeutung. Mittlerweile kommuniziert man mittels Instand Massaging ohne Punkt und Komma, das hat wenig mit Intelligenz zu tun ist aber sicher für jemanden schwer verständlich, der heute noch so unterrichtet wie vor 40 Jahren und bei dem der Begriff „Hauptschüler“ schon einen schalen Geschmack hinterlässt. Der zweithäufigste Grund, weshalb Studenten ihr Studium abbrechen, ist nebenbei bemerkt finanziellen Aspekten geschuldet. Von Chancengerechtigkeit sind wir noch weit entfernt.
Newbie2007
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Re: Studienabbrecher

Beitrag von Newbie2007 »

windalf hat geschrieben: Als selbst Betroffener kann ich sagen das ist Blödsinn. Ich komme aus einer Sozialhilfeempfängerfamilie und hatte nie Geld vor Abschluss meines Studium. Das hat mich nicht daran gehindert trotzdem ein Studium abzuschließen und nebenbei halbtags arbeiten zu gehen. MIt Geld mag es deutlich einfacher sein aber im Ergebnis ist das alles eine Frage des Wollens oder nicht Wollens. Schaffen kann das jeder der will in Deutschland.
Und was beweist das? Ich dachte, SIe kommen aus der Informatik; dann sollte man eigentlich auch Grundlagenwissen in Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung besitzen.

Klar gibt es immer den ein oder anderen "Ausreißer", das widerlegt aber nicht die Statistik. In den USA hat es ein Schwarzer sogar ins Präsidentenamt geschafft; das bedeutet aber nicht, dass Schwarze in den USA plötzlich nicht mehr diskriminiert werden.
windalf hat geschrieben: MIt Geld mag es deutlich einfacher sein aber im Ergebnis ist das alles eine Frage des Wollens oder nicht Wollens.
Das Wollen oder nicht Wollen ist ja nicht a priori vorhanden, sondern es hängt natürlich auch von den Schwierigkeiten ab, die man vor sich sieht. Und wenn die recht groß sind, dann überlegt man es sich dreimal, ob man sich das antut, auch wenn man "eigentlich" die nötige Begabung hätte. Da mag man nun dem Einzelnen vorwerfen, er sei "selbst schuld", in der Masse ist das Ergebnis aber, dass die, die erfolgreich studiert haben, nicht die geistige Elite sind, die man sich wünschen würde, sondern überwiegend die Kinder der "Besserverdienenden".
Chavah
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Re: Studienabbrecher

Beitrag von Chavah »

@ Cordelia: ich habe nicht geschrieben, dass die Schüler dümmer werden. Ganz sicherlich ist das nicht der Fall. Ich habe nur geschrieben, dass sich heute viele an Hochschulen tummeln, die da nicht hingehören. Das ist ein himmelweiter Unterschied.

Chavah
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