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recht.de • Thema anzeigen - Asyl-Urteil des EuGH - wer entscheidet für Deutschland?
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BeitragVerfasst: 04.10.17, 20:06 
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fool1 hat geschrieben:
Wichtel hat geschrieben:
Wo sehen Sie in meinem Satz eine "Argumentation"; ...
Und wie kommen Sie darauf, dass ich Russe bin?

Eben, die sehe ich nicht.
Wo komme ich daruf, daß sie Russe sind?
Wie kommen sie darauf, daß ich darauf komme?

Nicht nur im Zitat drei Punkte machen, sondern vollständig(!) zitieren - dann sehen auch Sie etwas klarer...!
Weil Sie meinen (von Ihnen offenbar so "gefühlten"?) "Sieg" :?: im Meinungsstreit mit Charon in Stalingrad verortet haben - und das liegt nun mal in Russland; Charon ist offensichtlich kein Russe (Charon ist bekanntlich in der griechischen Mythologie der Fährmann, der in der Unterwelt die Toten über den Styx in den Hades hinüberrudert, wenn sie ihm dafür auf ihrer Zunge einen "Obulus" als Trinkgeld bereitlegen) - also muss doch wohl ich selbst aus Ihrer Sicht der Russe sein, oder? :mrgreen:

fool1 hat geschrieben:
Aber wo sind jetzt ihre Zahlen und Rechentricks? :wink:
... Und auch hier wieder, müssen wir uns mit ihren gefühlten Fakten zufrieden geben?
Erklären sie uns jetzt die Zahlen und Rechentricks?

Sie wollen MEINE "Zahlen und Rechentricks"? - Wo habe ich gesagt, dass ICH solche habe und gebrauche? Für Zahlen und Statistiken scheint mir eher Charon der richtige Ansprechpartner zu sein. Leider hat er meine Frage nicht beantwortet, wieviele "Zuwanderer" seit Herbst 2015 konkret illegal nach Deutschland eingereist sind und sich hier bis heute auch noch immer nicht registrieren haben lassen (wofür es wohl auch nur "zwielichtige" Gründe geben kann). Wie soll ich von dieser nicht bekannten Zahl Illegaler z.B. mindestens 10% ausrechnen können, die ich persönlich dem Gefahrenbereich als potentiell "Einfach"-Kriminelle oder sogar als potentielle Gefährder zurechne?

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Nach dem "Grundgesetz der Intelligenz" kann keiner dümmer daherreden als er selber ist. Trotzdem ist alles, was ich hier äußere, in jeder Hinsicht unverbindlich!


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BeitragVerfasst: 04.10.17, 23:19 
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Moin!

Wichtel hat geschrieben:
... - also muss doch wohl ich selbst aus Ihrer Sicht der Russe sein, oder? :mrgreen:
Oder! :lachen: Wichtel ist doch nun was deutsches. Laut Duden kommt der Begriff aus dem Mittelhochdeutsch, wihtel = kleiner Wicht.

Wichtel hat geschrieben:
Sie wollen MEINE "Zahlen und Rechentricks" - Wo habe ich gesagt, dass ICH solche habe und gebrauche??...
Ne Danke. Ich hätte gerne mal ne Quelle zu den Zahlen und Rechentricks von denen sie fühlen, daß es sie gibt.
Wichtel hat geschrieben:
Sie kennen doch auch die "Rechentricks", wie man "Zahlen" schönt, oder? Was man einfach nur "herausrechnen" oder "umbuchen" muss, um z.B. aus Arbeitslosen Beschäftigte zu machen usw.? Also: Kommen Sie mir bloß nicht mit "belastbaren Zahlen"!
SoSo :lachen: Die Tricks zur Arbeitslosenstatistik kann man immer noch überall nachlesen.

Wichtel hat geschrieben:
... seit Herbst 2015 konkret illegal nach Deutschland...

Ernsthaft? Konkret ilegal? :lachen:

Gruss fool1

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Nichts ist engherziger als Chauvinismus oder Rassenhaß. Mir sind alle Menschen gleich, überall gibt's Schafsköpfe und für alle habe ich die gleiche Verachtung. Nur keine kleinlichen Vorurteile!
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BeitragVerfasst: 05.10.17, 06:34 
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Wichtel hat geschrieben:
Weil Sie meinen (von Ihnen offenbar so "gefühlten"?) "Sieg" :?: im Meinungsstreit mit Charon


Respekt, es gehört schon einiges an Selbstverleugnung dazu, von einem Sieg zu sprechen, wenn man als letztes den Diskussionspartner angefleht hat, Belege für die eigene Auffassung zu liefern, weil man dazu selber nicht in der Lage ist. Das hat was von "du hättest sehen sollen, wie ich solange weinend und wimmernd in der Ecke gelegen habe, bis er atemlos vor lauter Lachen abgewunken hat und gegangen ist".

An deinem Problem, dass es an einer realistischen Basis für deine Behauptungen mangelt, ändert das übrigens nichts.

Wichtel hat geschrieben:
Charon ist bekanntlich in der griechischen Mythologie der Fährmann


Charon ist aber auch ein jüdischer Vorname (je nach Übersetzung aus dem hebräischen Charon oder Sharon), und damit wärst du, nach deiner eigenen kruden Logik, als Ideologiegegner in dem Stalingradbild doch wieder der Deutsche. Das aber nur ganz am Rande.

Wichtel hat geschrieben:
Wo habe ich gesagt, dass ICH solche habe und gebrauche?


Nirgendwo, genau da liegt das Problem. Du erklärst nur laufend, dass durch die Flüchtlinge enorme Schäden verursacht worden wären, kannst aber auch diese nicht beziffern. Über dein Gefühl kann man nicht diskutieren, wenn für dich ein runtergefallenes Glas ein "enormer Schaden" ist, dann ist das so. Das heisst aber nicht, dass der Rest der Menschheit das genauso sehen muss.

Wichtel hat geschrieben:
z.B. mindestens 10% ausrechnen können, die ich persönlich dem Gefahrenbereich als potentiell "Einfach"-Kriminelle oder sogar als potentielle Gefährder zurechne


Und wie kommst du auf die 10%?

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BeitragVerfasst: 05.10.17, 20:24 
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fool1 hat geschrieben:
Wichtel ist doch nun was deutsches. Laut Duden kommt der Begriff aus dem Mittelhochdeutsch, wihtel = kleiner Wicht.

... und dafür hast du wirklich sogar im Duden nachschauen müssen? Wow! Aber umso besser: Dann ist also mein vermutlich aus dem Indogermanischen stammender mittelhochdeutscher Deckname als perfekt getarnter russischer Spion :wink: :roll: zumindest für dich voll überzeugend...! Äh: Wenn du "Wichtel" tatsächlich ernst nimmt - soll ich dann umgekehrt auch "fool" ernst nehmen? :mrgreen: (Du siehst: Ich bin als Zyniker immer gern für ein kleines "Geplänkel" mit einem Radikal-Polemiker zu haben...! :kopfstreichel: )[/quote]

Charon- hat geschrieben:
Wichtel hat geschrieben:
Weil Sie meinen (von Ihnen offenbar so "gefühlten"?) "Sieg" :?: im Meinungsstreit mit Charon
Respekt, es gehört schon einiges an Selbstverleugnung dazu, von einem Sieg zu sprechen, wenn man als letztes den Diskussionspartner angefleht hat, Belege für die eigene Auffassung zu liefern, weil man dazu selber nicht in der Lage ist. Das hat was von "du hättest sehen sollen, wie ich solange weinend und wimmernd in der Ecke gelegen habe, bis er atemlos vor lauter Lachen abgewunken hat und gegangen ist".

Ich freue mich, dass du dein "vor lauter atemlosen Lachen abgewunkenes Gegangensein" beendet hast und dich wieder aus dem Hades (oder aus Hebräa?) hierher zurückgemeldet hast; nichts anderes wollte ich mit meiner kleinen "Provokation" erreichen, damit wir uns vielleicht noch ein wenig argumentatorisch duellieren können :wink: .
Deine vorstehend zitierte Aussage lässt übrigens nicht unbedingt den Rückschluss zu, dass du davor "atemlos gelacht" hast; es klingt eher nach einer (Styx-großen) "Lache an Atemlosigkeit" :P , die dich zeitweilig "aus dem Verkehr gezogen" hat...!
Aber mal im Ernst: Ich hätte "Sieg" nicht in "-" gesetzt und ich hätte auch nicht ein :?: drangefügt, wenn ich selbst dieser Meinung wäre: Jeder Meinungsstreit hat seine eigenen subjektiv "richtigen" Argumente und die so genannte "Wahrheit", die in den allermeisten Fällen auch nur subjektiv ist, liegt in der Regel irgendwo zwischen ihnen.
Charon- hat geschrieben:
An deinem Problem, dass es an einer realistischen Basis für deine Behauptungen mangelt, ändert das übrigens nichts.

Dann hat aber offenbar auch unser Bundespräsident dasselbe "Problem" wie ich, weil er vorgestern in seiner Festrede gesagt hat, dass zwar (1989) eine Mauer niedergerissen worden sei, aber jetzt gerade in unserer gespaltenen Gesellschaft neue Mauern aufgebaut werden. Die größte und gefährlichste Mauer in Deutschland dürfte wohl mit Abstand der vor allem auf Ausländerfeindlichkeit basierende radikale politische Rechtsruck und die dadurch entstandene Spaltung unserer deutschen Gesellschaft sein. Es erscheint mir wegen Offensichtlichkeit schlichtweg hier nicht mehr länger diskussionswürdig, dass an diesen neuen "Mauern" ganz entscheidend auch die Zuwanderungspolitik seit Herbst 2015 schuld ist - und für diese realistische Erkenntnis brauche ich keine "genauen Zahlen", sondern nur den gesunden Menschenverstand und offene Augen und Ohren beim Umgang mit den Menschen. Apropos "belastbare Zahlen": Bei der BT-Wahlanalyse wurde in den Medien berichtet, dass die CDU allein etwa 1 Million Wähler an die AfD verloren habe (ob diese öffentlich verbreitete Zahl stimmt, weiß ich natürlich nicht mit Sicherheit; ich nehme es aber an!). Willst du da wirklich noch länger ernsthaft behaupten, dass dies nicht maßgeblich durch Merkels Zuwanderungspolitik verursacht worden ist?
Charon- hat geschrieben:
Wichtel hat geschrieben:
Charon ist bekanntlich in der griechischen Mythologie der Fährmann

Charon ist aber auch ein jüdischer Vorname (je nach Übersetzung aus dem hebräischen Charon oder Sharon), und damit wärst du, nach deiner eigenen kruden Logik, als Ideologiegegner in dem Stalingradbild doch wieder der Deutsche. Das aber nur ganz am Rande.

Die ursprünglich hebräischen Frauennamen Sharon oder Scharon haben etymologisch nichts mit dem Männernamen Charon zu tun, dessen Herkunft altgriechisch ist. Wenn du also eine Frau bist, dann benenne dich auf Sharon um; andernfalls bleibst du für mich der Hades-Fährmann! - Wer ist also hier im Stalingradbild der Deutsche (auch wenn er sich namentlich hebräischer Herkunft wähnt :mrgreen: )? Aber natürlich auch das hier nur "krud" (= im Sinne von "unbarmherzig") ganz am Rande...![/quote]
Charon- hat geschrieben:
Wichtel hat geschrieben:
Wo habe ich gesagt, dass ICH solche habe und gebrauche?

Nirgendwo, genau da liegt das Problem. Du erklärst nur laufend, dass durch die Flüchtlinge enorme Schäden verursacht worden wären, kannst aber auch diese nicht beziffern. Über dein Gefühl kann man nicht diskutieren, wenn für dich ein runtergefallenes Glas ein "enormer Schaden" ist, dann ist das so. Das heisst aber nicht, dass der Rest der Menschheit das genauso sehen muss.

Irgendwie ist es für mich inzwischen allmählich schon erschütternd, dass du die hauptsächlich durch die Flüchtlingspolitik Merkels verursachte aktuelle Situation in Deutschland (bis hin zum kaum lösbaren Regierungsbildungs-Notstand!) mit "einem runtergefallenen Glas" gleichsetzt...( - außer natürlich, du meinst damit die Glaskuppel des Dt. Reichtagsgebäudes in Berlin! :devil:) Der "Rest der Menschheit" mag sich über deine seichte Verharmlosungs- und Einlull-Strategie aber selbst ein eigenes Bild machen.[/quote]!

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BeitragVerfasst: 06.10.17, 00:07 
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Moin!

Wichtel hat geschrieben:
... und dafür hast du wirklich sogar im Duden nachschauen müssen? Wow!

Nö, das ist eine Quellenangabe. Kennste ne? :lachen:
Wichtel hat geschrieben:
... zumindest für dich voll überzeugend...!

Wie kommen sie darauf?
Wichtel hat geschrieben:
Äh: Wenn du "Wichtel" tatsächlich ernst nimmt - soll ich dann umgekehrt auch "fool" ernst nehmen? :mrgreen:

Ich bitte darum! Wenn sie es richtig übersetzen können.
" Der Narr war also keineswegs eine Figur, die nur Späße machte, sondern eine negative Gestalt. In vielen Bildern wird der Narr häufig jenseits der Ständeordnung oder an allerletzter Stelle neben den Räubern, Blinden und anderen zwielichtigen Gestalten dargestellt. Eben bei jenen Figuren, die als sozial und geographisch heimatlos gelten und in der Welt umherirren, ohne von jemandem Anerkennung zu erhalten; noch in irgendeine gemeinschaftliche Gruppe aufgenommen werden. Da Gott aber den Menschen – laut Gen 1,27 – nach seinem Bild geschaffen haben soll, konnten solche unvollkommenen, nutzlosen, verkehrten Wesen in keiner Weise Ebenbilder desselben sein. Dadurch sagte man dem Narr eine Verwandtschaft mit dem Teufel nach, der für den Ursprung aller Narrheit stand.."
https://de.wikipedia.org/wiki/Narr

Wichtel hat geschrieben:
(Du siehst: Ich bin als Zyniker immer gern für ein kleines "Geplänkel" mit einem Radikal-Polemiker zu haben...! :kopfstreichel: )

Ich sehe, daß sie mit meinem Sarkasmus nicht zurecht kommen :lachen:

Wichtel hat geschrieben:
Jeder Meinungsstreit hat seine eigenen subjektiv "richtigen" Argumente und die so genannte "Wahrheit", die in den allermeisten Fällen auch nur subjektiv ist, liegt in der Regel irgendwo zwischen ihnen.

Da gebe ich ihnen Recht. Aber gefühlte Fakten zählen immer noch nicht.

Wichtel hat geschrieben:
...(bis hin zum kaum lösbaren Regierungsbildungs-Notstand!)...

Diese verdammten Flüchtlinge! Wo die nicht mal wählen dürfen.


Gruss fool1

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BeitragVerfasst: 06.10.17, 11:23 
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Wichtel hat geschrieben:
Es erscheint mir wegen Offensichtlichkeit schlichtweg hier nicht mehr länger diskussionswürdig dass an diesen neuen "Mauern" ganz entscheidend auch die Zuwanderungspolitik seit Herbst 2015 schuld ist


Ersetzt du nun nicht vorhandene Argumente durch "Offensichtlichkeit"? Wie gesagt, du kannst deine subjektiven Eindrücke loslassen, wie du willst, ohne Fakten wird das nichts. Und zum Thema Fakten: Die meisten AFD Wähler, das zeigt die Bundestagswahl recht deutlich, kommen aus Gebieten, in denen kaum Flüchtlinge zugewiesen wurden (dasselbe Problem wie bei der Landtagswahl in Meck-Pomm, in dem Land, in dem am wenigsten Flüchtlinge zugewiesen wurden, kommt die AFD mit der "Ausländer raus" Parole am weitesten). Orientiert an den Zahlen scheint also gerade das Problem vorzuliegen, wenn die Leute keinen direkten Kontakt zu Flüchtlingen haben, sondern sich von Dritten Informationen holen, insbesondere wenn diese Informationen aus simplen Behauptungen bestehen (wie z.B. "die Flüchtlingskrise hat zu gewaltigen Schäden geführt"), die durch keinerlei Fakten sondern nur durch die "gefühlte Wirklichkeit" des Behaupters getragen werden. Das führt natürlich dazu, dass Leute aus der CDU in die AFD wechseln.

Wichtel hat geschrieben:
Die ursprünglich hebräischen Frauennamen Sharon oder Scharon haben etymologisch nichts mit dem Männernamen Charon zu tun


Na, was würde wohl Ariel Scharon zu dieser These zu sagen haben? Davon ab ist das mit dem "etymologisch" ziemlicher Unfug, denn sowohl im griechischen als auch im hebräischen verwendet man andere Schriftzeichen, so dass es sich sowohl bei Sharon als auch bei Charon um latinisierte Aussprachen handelt anderer Begriffe handelt.

Im Übrigen: In welcher Sprache bedeutet krud "unbarmherzig"? kurd kommt von crudus, und das heisst "roh, unfertig", im besten Fall noch "grausam". Auch der Duden kennt für krude kein "unbarmherzig" als synonym, da gibts dann noch "unverdaulich", das trifft es ganz gut.

Wichtel hat geschrieben:
Wer ist also hier im Stalingradbild der Deutsche


Du, nach wie vor und in allen Apsekten.

Wichtel hat geschrieben:
dass du die hauptsächlich durch die Flüchtlingspolitik Merkels verursachte aktuelle Situation in Deutschland


q.e.d

Wichtel hat geschrieben:
damit wir uns vielleicht noch ein wenig argumentatorisch duellieren können


Würde ich mir überlegen, aber da du nach wie vor unbewaffnet weinend in der Ecke liegst, lache ich weiter, winke ab, und verabschiede mich aus diesem "Duell". Du darfst dich aber gerne mal wieder melden, wenn du mal echte Argumente hast, die auf Fakten beruhen (muss nich unbedingt zu diesem Thema sein, da klappt das nicht so richtig).

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BeitragVerfasst: 06.10.17, 11:54 
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Zitat:
sondern sich von Dritten Informationen holen, insbesondere wenn diese Informationen aus simplen Behauptungen bestehen (wie z.B. "die Flüchtlingskrise hat zu gewaltigen Schäden geführt"), die durch keinerlei Fakten sondern nur durch die "gefühlte Wirklichkeit" des Behaupters getragen werden. Das führt natürlich dazu, dass Leute aus der CDU in die AFD wechseln.

Naja Fakt ist schon mal, dass die Kohle nicht vom Himmel fällt. Was an Flüchtlingskosten "verbrannt wird", ist an Steuersenkunden weniger möglich. Es wird wohl keiner drumherkommen zu behaupten, die Flüchtlinge liegen uns nicht auf der Tasche. Es lässt sich also in "gute Flüchtlinge" (die die uns nur kurzfristig auf der Tasche liegen und ggf. sogar noch produktiver Teil der Gesellschaft werden könnten) und in "schlechte Flüchtlinge" (die, die nur Geld kosten und in Zukunft auch weiter kosten werden) teilen.

Da wir von den Pfosten die nur Kosten in ihrem Leben verursachen aber nie für die Gesellschaft einzahlen. (Bevor das Argument kommt Renter und Co. haben ja in der Vergangenheit eingezahlt) schon selbst genug haben sollten (und die leider auch nicht ausweisen können) sollten wir "schlechte Flüchtlinge" so schnell wie möglich loswerden und die "guten Flüchtlinge" so schnell wie möglich integrieren.

Irgendwie gibt es aber scheinbar keine Partei die das offen so auspricht. Von "Gutmenschen" abgesehen ist das aber eigentlich genau das, was ein Großteil der Steuerzahler möchte. Nur wählen ließ sich dieses Programm nicht. Hätte hinsichtlich diesen Punktes sicherlich mit großer Mehrheit gewonnen.

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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.


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BeitragVerfasst: 06.10.17, 13:42 
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windalf hat geschrieben:
Naja Fakt ist schon mal, dass die Kohle nicht vom Himmel fällt. Was an Flüchtlingskosten "verbrannt wird", ist an Steuersenkunden weniger möglich. Es wird wohl keiner drumherkommen zu behaupten, die Flüchtlinge liegen uns nicht auf der Tasche.


Neben der Frage, woher das Geld kommt muss man auch die Frage stellen, wo das Geld dann hingeht. Es wird eine Flüchtlingsunterkunft gebaut - das Geld bekommt ein Bauunternehmen, dessen Arbeitnehmer und über die Steuern (Gewerbe-, Gewinn-, Einkommenssteuer...) auch der Staat. Es wird Geld für Essen und Kleidung ausgegeben (oder gleich Gutscheine für Sachleistungen) - das Geld landet also im Einzelhandel, dessen Angestellten und beim Staat.

So wenig, wie das Geld nicht "vom Himmel fällt", verschwindet es "im Gulli".

Ist der letzte Satz so gemeint, wie er da steht? Dann hat ja auch keiner ein Problem mit den Ausgaben. ;-)


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BeitragVerfasst: 06.10.17, 16:25 
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Komisch das noch keiner auf die Idee gekommen ist die Hartz IV-Sätze auf 5000 EUR pro Monat zu erhöhen. Schließlich kommt bei diesem tollem perpetum mobile das Geld ja quasi von alleine durch die Ankurbelung der Binnenkonjunktur wieder rein.

Warum diese Ankurbelung nicht klappen soll wenn man den Steuerzahler direkt sein sauer verdientes Geld ausgeben lässt statt es andere tun zu lassen leuchtet dann auch nicht direkt ein. Schließlich kann der Steuerzahler ja auch den Bauunternehmer beauftragen seinen Keller zu fliesen.

Zitat:
So wenig, wie das Geld nicht "vom Himmel fällt", verschwindet es "im Gulli".

Ist wie an der Börse. Das GEld ist ja nicht weg es hat nur jemand anders. Bei der Börse kann der Mitspieler (Steuerzahler) aber selbst entscheiden ob er es zum Fenster für andere herausschmeißen möchte...

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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.


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BeitragVerfasst: 06.10.17, 17:05 
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Charon- hat geschrieben:
q.e.d

"q.e.d."? Da würde ich eher für deinen ganzen Beitrag in derselben Sprache (leicht abgewandelt) mit Ovid antworten: "Quamquam es sub aqua sub aqua maledicere temptas"! ("sub aqua"! passt ja auch bestens zu deiner "Atemlosigkeit")
Naja, da du kneifst: Tschüss, Sharon! (Charon ist übrigens ein männlicher Vorname: bei Ariel Scharon ist Scharon aber der Familienname! Familiennamen folgen keiner Systematik, sondern sind insofern frei wählbar - Naja, kann man schon mal verwechseln - in der Atemlosigkeit...!) [/quote]

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BeitragVerfasst: 06.10.17, 17:47 
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windalf hat geschrieben:
Was an Flüchtlingskosten "verbrannt wird", ist an Steuersenkunden weniger möglich.


Was wird denn an Flüchtlingen "verbrannt"? Wie wäre es denn mal mit Zahlen? Ich lege mal welche vor: Laut Bundesregierung hat der Bund 2016 insgesamt 22 Milliarden für Flüchtlinge gezahlt. 10 Milliarden gingen an die Kommunen für die Bezahlung der Unterkünfte, die Aufwandsentschädigung der Lotsen, der Koordinierungsstellen etc., alles Kosten, die direkt an deutsche Bürger gehen. 2,1 Milliarden gingen an Integrationskurse (=Bildungsträger). 7,1 Milliarden gehen in die Bekämpfung der Fluchtursachen (=Türkei, Libyen), bleiben noch knapp drei Milliarden, die tatsächlich an die Flüchtlinge gehen, das wären bei 40 Millionen Steuerpflichtigen umgerechnet 75 Euro an Steuersenkung im Jahr. Aber ich bin gerne bereit, mir andere Zahlen anzusehen.

windalf hat geschrieben:
Da wir von den Pfosten die nur Kosten in ihrem Leben verursachen aber nie für die Gesellschaft einzahlen.


Und was machen die "Pfosten" mit dem Geld, welches wir zur Verfügung stellen? Kaufen sie vielleicht Produkte im Supermarkt? Erhöhen sich dadurch die Umsätze der Supermärkte, weil mehr Leute die Produkte kaufen? Ich würde mich ja davon überzeugen lassen, dass die "Pfosten" das Geld der deutschen Wirtschaft entziehen, wenn mir jemand nachvollziehbar darstellen würde, dass das Geld angespart oder in die entsprechenden Heimatländer überwiesen wird, dazu fehlt mir aber derzeit jede Basis.

windalf hat geschrieben:
Bevor das Argument kommt Renter und Co. haben ja in der Vergangenheit eingezahlt


Wie sieht es mit erwerbsunfähigen Menschen mit Behinderung aus, die erhalten auch Sozialhilfe, ohne jemals was eingezahlt zu haben

windalf hat geschrieben:
ist die Hartz IV-Sätze auf 5000 EUR pro Monat zu erhöhen


Das wäre Unfug, denn diese Beträge würden zur Ansparung verwendet werden, und damit wäre das Geld aus dem Kreislauf gezogen werden.

Es gibt aber durchaus Berechnungen, die den Regelbedarf auf 600-700 Euro setzen würden, mit der Begründung, dass dieses Geld komplett für den Konsum verwendet würde und damit die Wirtschaft ankurbeln würde.

windalf hat geschrieben:
Schließlich kann der Steuerzahler ja auch den Bauunternehmer beauftragen seinen Keller zu fliesen.


Da sind wir bei Maslow und Co. Der Steuerzahler hat seine Grundbedürfnisse (Haus ist vorhanden) gedeckt, Keller fliesen ist zwar ganz nett, braucht er aber nicht. Der Hartzer, ebenso wie der Flüchtling, braucht aber erstmal das Haus. Es besteht also volkswirtschaftlich beim Steuerzahler das höhere "Risiko", dass er sein Geld (statt es in den Keller zu stecken) beiseite legt, während dies bei Hartzer und Flüchtling weniger wahrscheinlich ist, denn für den Steuerzahler bedeutet das beiseite legen nur den Verzicht auf Luxus, für Hartzer und Flüchtlinge hingegen den Verzicht auf Grundbedürfnisse.

windalf hat geschrieben:
Bei der Börse kann der Mitspieler (Steuerzahler) aber selbst entscheiden ob er es zum Fenster für andere herausschmeißen möchte


Nein, kann er nicht, er investiert Geld in einen Dritten, ob das Geld "zum Fenster rausgeschmissen ist" oder ihm persönlich einen Gewinn bringt, kann er aber nicht beeinflußen.

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BeitragVerfasst: 06.10.17, 18:08 
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Zitat:
das wären bei 40 Millionen Steuerpflichtigen umgerechnet 75 Euro an Steuersenkung im Jahr. Aber ich bin gerne bereit, mir andere Zahlen anzusehen.

Und für den der viele Steuern zahlt sind das deutlich mehr als 75 EUR pro Jahr. Hinzu dürften übrigens noch diverse Kosten für Bürokratie/Gerichte usw. kommen...

Zitat:
Und was machen die "Pfosten" mit dem Geld, welches wir zur Verfügung stellen? Kaufen sie vielleicht Produkte im Supermarkt? Erhöhen sich dadurch die Umsätze der Supermärkte, weil mehr Leute die Produkte kaufen?

Wenn mir das GEld nicht genommen wird gebe ich es ja auch aus. Ich kaufe vielleicht nicht mehr Butter im Supermarkt als ich jetzt kaufe. Dafür gebe ich es für andere Produkte/Dienstleistungen aus.

Zitat:
Wie sieht es mit erwerbsunfähigen Menschen mit Behinderung aus, die erhalten auch Sozialhilfe, ohne jemals was eingezahlt zu haben

Wenn die eine deutschen Pass haben dann muss man wohl dafür zahlen. Ich sage ja vom Prinzip her nur, dass wir davon nicht noch weitere Importieren sollten...

Zitat:
Da sind wir bei Maslow und Co. Der Steuerzahler hat seine Grundbedürfnisse (Haus ist vorhanden) gedeckt, Keller fliesen ist zwar ganz nett, braucht er aber nicht. Der Hartzer, ebenso wie der Flüchtling, braucht aber erstmal das Haus. Es besteht also volkswirtschaftlich beim Steuerzahler das höhere "Risiko", dass er sein Geld (statt es in den Keller zu stecken) beiseite legt, während dies bei Hartzer und Flüchtling weniger wahrscheinlich ist, denn für den Steuerzahler bedeutet das beiseite legen nur den Verzicht auf Luxus, für Hartzer und Flüchtlinge hingegen den Verzicht auf Grundbedürfnisse.

In jedem Falle profitiert jemand anders von den Früchten der Arbeit des Steuerzahlers der dafür schuften musste...

Zitat:
Nein, kann er nicht, er investiert Geld in einen Dritten, ob das Geld "zum Fenster rausgeschmissen ist" oder ihm persönlich einen Gewinn bringt, kann er aber nicht beeinflußen.

Ja eben. In dem Fall hat er sogar die Chance auf einen Gewinn. Bei dem Invest in Flüchtlinge (zumindest in die, die man nicht gebrauchen kann) ist dieses Invest aber direkt zum Fenster rausgeschmissen. Bei dem Invest in Aktien hingegen (unabhängig von den Gewinnchancen) entscheiden ist zumindest selbst, ob ich da mitspielen möchte. Ich kann die Kohle stattdessen auch einfach verprassen. Ganz sicher würde ich das Geld aber freiwillig nicht für ein vermeintliches gutes "Gutmenschengefühl" irgendjemanden schenken, sondern es lieber selbst ausgeben.

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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.


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BeitragVerfasst: 07.10.17, 07:01 
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windalf hat geschrieben:
ür den der viele Steuern zahlt sind das deutlich mehr als 75 EUR pro Jahr


Nämlich wieviel? Wieviele Steuern würde derjenige, der viele Steuern zahlt, denn sparen, wenn die 3 Milliarden für Steuersenkungen ausgegeben würden?

windalf hat geschrieben:
Hinzu dürften übrigens noch diverse Kosten für Bürokratie/Gerichte usw. kommen.


Wie wäre es mal mit einer Bezifferung?

windalf hat geschrieben:
gebe ich es ja auch aus.


Tust du das? Du gibst also jeden Monat jedes Geld aus, welches du einnimmst? Du legst dir nichts zurück, hast keine Kapitalversicherungen, nichts, du verkonsumierst dein komplettes Einkommen jeden Monat?

windalf hat geschrieben:
Wenn die eine deutschen Pass haben dann muss man wohl dafür zahlen.


Warum muss man das? Wenn eine Mehrheit der Deutschen tatsächlich dafür wäre, dass man Steuersenkungen vor Sozialleistungen stellen muss, wäre es das einfachste von der Welt, Sozialleistungen völlig abzuschaffen.

windalf hat geschrieben:
Früchten der Arbeit des Steuerzahlers der dafür schuften musste


Stimmt, nennt sich Gemeinwesen. Wer das Gegenmodell erleben möchte, der lebe doch mal ein paar Monate in bestimmten Gebieten in Afrika, da gibt es keine Steuern und keine Sozialleistungen, es kann aber passieren, dass der benachbarte Warlord zur der Überzeugung gelangt, ihm gehöre alles, was der ehemalige Steuerzahler so besitzt.

windalf hat geschrieben:
Bei dem Invest in Flüchtlinge (zumindest in die, die man nicht gebrauchen kann) ist dieses Invest aber direkt zum Fenster rausgeschmissen


Das ist bei dem Invest in die Aktien von Pleiteunternehmen nichts anderes.

windalf hat geschrieben:
Ganz sicher würde ich das Geld aber freiwillig nicht für ein vermeintliches gutes "Gutmenschengefühl" irgendjemanden schenken, sondern es lieber selbst ausgeben.


Um es mal auf den rein wirtschaftlichen Standpunkt runterzubrechen: Da kommen Leute aus anderen Landen ans Mittelmeer, mit dem Ziel, Deutschland zu erreichen. Im Prinzip gibt es drei Etappenmöglichkeiten: a) ich halte die Leute auf der anderen Seite des Meeres fest und zahle viel Geld an die Länder jenseits des Meeres (das passiert gerade in diesem Jahr), b) ich halte die Leute an meiner Seite des Meeres fest und zahle den Ländern dort Geld, damit die das bewerkstelligen können oder c) ich lasse die Leute zu mir kommen und gebe denen Geld, damit die bei mir leben können.

Bei welcher Alternative sind meine Einflussmöglichkeiten auf die Menge des gezahlten Geldes und die Chance, dass ich davon noch was wiedersehe, am höchsten?

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Um der allgemeinen Sprachverwirrung des Siezens entgegenzuwirken, biete ich jedem Nutzer das dänische Umgangsduzen an.


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BeitragVerfasst: 07.10.17, 19:45 
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Zitat:
Nämlich wieviel? Wieviele Steuern würde derjenige, der viele Steuern zahlt, denn sparen, wenn die 3 Milliarden für Steuersenkungen ausgegeben würden?

Das dürfte vom persönlichen Steuersatz abhängen. Fakt ist wenn 75 EUR der Durchschnitt sind und man verdient über dem Durchschnitt dann wären es mehr als 75 EUR...

Zitat:
Wie wäre es mal mit einer Bezifferung?

Ich meine gestern gelesen zu haben 2 Mio. Ausländer beziehen in Deutschland mittlerweile Hartz IV. Da sind wir dann schon alleine dafür im 2-stelligen Milliardenbereich an Kosten.

Zitat:
Tust du das? Du gibst also jeden Monat jedes Geld aus, welches du einnimmst? Du legst dir nichts zurück, hast keine Kapitalversicherungen, nichts, du verkonsumierst dein komplettes Einkommen jeden Monat?

Nö ich lege eine feste Summe jeden Monat zurück. Den Rest verbrenne ich...

Zitat:
Warum muss man das? Wenn eine Mehrheit der Deutschen tatsächlich dafür wäre, dass man Steuersenkungen vor Sozialleistungen stellen muss, wäre es das einfachste von der Welt, Sozialleistungen völlig abzuschaffen.

Das wäre natürlich ein Traum. Da dürfte aber kein Gericht in Deutschland mitspielen.

Zitat:
Das ist bei dem Invest in die Aktien von Pleiteunternehmen nichts anderes.

JA aber da treffe ich die Entscheidung selbst wem ich mein Geld hinterherwerfe (oder ob ich es selbst ausgebe und lebe mit den Konsequenzen)

Zitat:
Bei welcher Alternative sind meine Einflussmöglichkeiten auf die Menge des gezahlten Geldes und die Chance, dass ich davon noch was wiedersehe, am höchsten?

Am höchsten dürften die Chancen sein, wenn man den Leuten die Illusion raubt hier länger auf Steuerzahlerkosten leben zu dürfen. Führt eine Flucht nicht zum gewünschten Erfolg ist die Nummer ganz schnell durch...

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...fleißig wie zwei Weißbrote
0x2B | ~0x2B
Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.


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BeitragVerfasst: 07.10.17, 19:53 
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... und damit hoffentlich auch für Charon verständlich, hier einmal wirtschaftlich ausgedrückt:
Wenn alles das, was der deutsche Steuerbürger (finanziell) als "Input" in Flüchtlinge/Asylanten steckt, als "Output" letztlich adäquat zu ihm zurückkommen würde, dann würde nicht auch hier in Deutschland die Schere zwischen Arm und Reich ständig weiter auseinander klaffen.
Wo ist bei den "Flüchtlingen/Asylanten" also der "Produktions-Verlust"? Antwort: In der von mir oben wiedergegebenen, zweifellos der allgemeinen Situation entsprechenden Aussage eines Berufsschullehrers, dass in seinem Schreiner-Kurs auf Dauer so gut wie keiner von "seinen Hoffnungslosen" für die Wirtschaft irgendwie tauglich sein wird.
Wenn als "Output" also keine re-investierende Produktionskraft, sondern größtenteils nur "Ausschuss" (in Form weiterer "Sozialfälle") erzeugt wird, dann ergibt sich als Gesamt-Saldo unterm Strich eben ein "Minus" für den "Investor", sprich: insbesondere für die große Masse der gering- und normalverdienenden deutschen Steuerzahler, die diese Verluste leider auch nicht "steuerlich absetzen" können ...!

Aber diese rein wirtschaftliche, monitäre Sichtweise nur auf der Grundlage von "belastbaren Zahlen" (Charon schmeißt ständig mit Zahlen herum, hat aber übrigens selbst noch bei keiner einzigen davon auch nur ansatzweise die Quelle ihrer Herkunft belegt und/oder den Nachweis ihrer angeblichen "Belastbarkeit" erbracht!) erscheint mir nur als ein Baum in einem ganzen Wald (den Charon vor lauter Einzel-Erbsenzählerei ganz offensichtlich auch nicht erkennen kann!): Deutschland kann finanzielle Einbußen wesentlich leichter wegstecken als die inzwischen längst eingetretene brandgefährliche soziale Spaltung und politische Radikalisierung in unserer Gesellschaft und die sich daraus ergebenden weiteren gesellschaftlichen, politischen und auch wirtschaftlichen Schadens-Folgen, die ganz offensichtlich (außer natürlich für Charon...) durch Merkels unverantwortbaren Alleingang bei der unkontrollierten Grenzöffnung vor zwei Jahren und ihre bisherige Zuwanderungspolitik verursacht und verschuldet worden sind.

Und: Ja, ich zahle lieber für Flüchtlinge und für deren Unterbringung und Versorgung außerhalb Deutschlands und außerhalb der EU mit, als dass sie hier unseren bisherigen gesellschaftlichen Frieden zerstören und als "von vornherein wirtschaftlich Hoffnungslose" in einem Schreiner- oder sonstigen Berufsausbildungskurs herumsitzen und da auch noch das Ausbildungs-Niveau der einheimischen Azubis drastisch absenken, indem sie allein schon wegen i.d.R. fehlender Sprachkenntnisse auch bei ihnen den Lehr- bzw. Lern-Fortschritt massiv "ausbremsen" ...!

(Echt schade, dass Charon darauf nicht mehr antworten kann, weil er sich ja bei mir bereits verbindlich verabschiedet hat und er mit einer "Trotzdem-Rückkehr" doch sicherlich nicht den Anschein erwecken will, dass seine bisher nur frei in den Raum geworfenen "belastbaren Zahlen" dann mglw. als genauso unzuverlässig erscheinen und angesehen werden könnten wie seine schriftliche Zusicherung mir gegenüber ...! :mrgreen:)

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Nach dem "Grundgesetz der Intelligenz" kann keiner dümmer daherreden als er selber ist. Trotzdem ist alles, was ich hier äußere, in jeder Hinsicht unverbindlich!


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