Politik und der Mut das auszusprechen was man denkt

politische Aspekte von Rechtsprechung und Gesetzesvorhaben; rechtliche Aspekte von politischem Agieren

Moderator: FDR-Team

Charon-
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 1652
Registriert: 12.07.06, 20:45

Re: Politik und der Mut das auszusprechen was man denkt

Beitrag von Charon- » 16.03.18, 14:39

windalf hat geschrieben:Nein das ist das Ergebnis von die Mitarbeiter spielen die Kosten nicht mehr rein...
Das Ergebnis von "Mitarbeiter spielen die Kosten nicht mehr rein" ist "weniger Nachfrage"? Bist du dir da sicher, dass das die Reihenfolge sein soll. Worauf ich aber eigentlich hinaus will, ist die Tatsache, dass zwischen "weniger Nachfrage" und "spielt die Kosten nicht rein" kein (zwingender) Zusammenhang besteht.
windalf hat geschrieben:Gegenüber früher kann man sich für unter 100 EUR auch etwas zusammenbasteln, dass das ganz genau trackt


Du meinst also, du hast an alle Stromverbraucher einen Sensor angeschlossen (auch an den Herd?), wobei jeder Sensor ca. 10 Euro kostet. Heisst selbst bei einer 1 Zimmerwohnng mit Bad und Küche drei Deckenlampen, ein Rechner/Fernseher, eine Waschmaschine, ein Kühlschrank, sind schon mal 60 Euro Investitionskosten, also ca. 15% des monatlichen Budgets...
windalf hat geschrieben:Heute in Zeiten des Internets ist das ja ein Traum..
Vorausgesetzt, man hat die Möglichkeiten, dahin zu kommen, wo es das kostengünstige gibt, oder kann sich die Übersendung leisten...
windalf hat geschrieben: Dafür habe ich dann (neben der Schule/Uni) zu viel verdient...
War nicht deine Behauptung, du hättest als Student von weniger gelebt, als ein Hartz IV-Empfänger heutzutage?
Um der allgemeinen Sprachverwirrung des Siezens entgegenzuwirken, biete ich jedem Nutzer das dänische Umgangsduzen an.

windalf
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 14648
Registriert: 27.01.05, 02:00
Wohnort: Internet

Re: Politik und der Mut das auszusprechen was man denkt

Beitrag von windalf » 16.03.18, 22:37

Das Ergebnis von "Mitarbeiter spielen die Kosten nicht mehr rein" ist "weniger Nachfrage"? Bist du dir da sicher, dass das die Reihenfolge sein soll.
Du erhöhst die Löhne und musst daher dann die Preise erhöhen. Weil du die Preise erhöhst sinkt die Nachfrage und du kannst die Mitarbeiter nicht mehr auslasten. Kosten tun die aber immer noch genauso viel. Die Variante du erhöhst die Preise nicht und machst auf Dauer minus dürfte kein tragfähiges Geschäftskonzept sein...
Du meinst also, du hast an alle Stromverbraucher einen Sensor angeschlossen (auch an den Herd?)
Nein ich habe die bei mir unten am Stormzähler angeschlossen. Software ist mittlerweile so schlau das selbst auszurechnen was ungefähr welcher Verbraucher gewesen ist... Das bekommt man auch so raus. Heute geht das nur bequemer. Man kann auch einfach eine Exceltabelle nehmen und mit nem Gerät für 10 EUR (das man sich auch beim Stromversorger für umsonst borgen kann, wenn man die 10 EUR nicht ausgeben möchte) den Verbrauch von jedem einzelnen Gerät ermitteln...
Vorausgesetzt, man hat die Möglichkeiten, dahin zu kommen, wo es das kostengünstige gibt, oder kann sich die Übersendung leisten...
Man muss nur ein bisschen suchen dann gibt es auch etwas in der eigenen Region. Transportieren kann man auch zu Fuß, mit Bollerwagen, ÖPNV oder Fahrrad
War nicht deine Behauptung, du hättest als Student von weniger gelebt, als ein Hartz IV-Empfänger heutzutage?
Ja meine Sparquote war hoch. Ich hatte zum Ende hin zwar deutlich mehr aber ich habe trotzdem mein Lebensstandard nicht erhöht gehabt. Am Ende des Studiums hatte ich schon die ersten 50 TEUR durch sparen und Geld anlegen zusammen
...fleißig wie zwei Weißbrote
0x2B | ~0x2B
Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Evariste
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2371
Registriert: 31.12.15, 17:20

Re: Politik und der Mut das auszusprechen was man denkt

Beitrag von Evariste » 17.03.18, 09:57

windalf hat geschrieben:
Das Ergebnis von "Mitarbeiter spielen die Kosten nicht mehr rein" ist "weniger Nachfrage"? Bist du dir da sicher, dass das die Reihenfolge sein soll.
Du erhöhst die Löhne und musst daher dann die Preise erhöhen. Weil du die Preise erhöhst sinkt die Nachfrage und du kannst die Mitarbeiter nicht mehr auslasten. Kosten tun die aber immer noch genauso viel. Die Variante du erhöhst die Preise nicht und machst auf Dauer minus dürfte kein tragfähiges Geschäftskonzept sein...
Um das mal in einen Kontext zu setzen... das ist ein Thema, mit dem sich ganze Zweige der Wirtschaftswissenschaften beschäftigen und die werden sich bis heute nicht einig. Von daher ist die Diskussion eigentlich müßig.

Man kann auch einfach eine Exceltabelle nehmen und mit nem Gerät für 10 EUR (das man sich auch beim Stromversorger für umsonst borgen kann, wenn man die 10 EUR nicht ausgeben möchte) den Verbrauch von jedem einzelnen Gerät ermitteln...
Aha. Und was kostet ein Excel-Lizenz? Jedenfalls deutlich mehr als 10 Euro. Da gibt's auch keinen Rabatt für Hartz-IV-Empfänger. Ich vermute aber, Sie meinen OpenOffice :)

Cordelia
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 814
Registriert: 28.01.14, 22:27

Re: Politik und der Mut das auszusprechen was man denkt

Beitrag von Cordelia » 17.03.18, 10:30

windalf hat geschrieben:Du erhöhst die Löhne und musst daher dann die Preise erhöhen. Weil du die Preise erhöhst sinkt die Nachfrage und du kannst die Mitarbeiter nicht mehr auslasten. Kosten tun die aber immer noch genauso viel. Die Variante du erhöhst die Preise nicht und machst auf Dauer minus dürfte kein tragfähiges Geschäftskonzept sein...
Faszinierend, wie einfach manche gestrickt sind. Dass die Reallöhne eingebrochen sind während die Unternehmensgewinne sprudeln wird genauso ausgeblendet wie die Tatsache, dass gute Löhne den Binnenmarkt stützen.
windalf hat geschrieben:Nein ich habe die bei mir unten am Stormzähler angeschlossen. Software ist mittlerweile so schlau das selbst auszurechnen was ungefähr welcher Verbraucher gewesen ist...
Selbst das kannst Du Dir mitunter sparen. Was Stromfresser sind ist ja mittlerweile bekannt, die Frage ist was nützt Dir Deine tolle Software wenn Du z.B. in einer Mietwohnung mit Durchlauferhitzer sitzt. Abschalten? Du könntest Dir eine neue Wohnung suchen, dann hast Du aber schon das nächste Problem. Es gibt keine bezahlbaren Wohnungen. Und was macht Oma Krause von nebenan, die aufgrund ihrer Erkrankungen körperlich und kognitiv eingeschränkt ist und weder mit Internet noch Stromzählern umzugehen weiß? Hat die sich Deine Solidarität verdient oder ist sie auch selbst schuld?

Deine ganze Argumentation basiert auf dem Leistungsversprechen, das in der Realität doch längst gescheitert ist. Es wird versucht sich nach unten abzuschotten, weil man nicht zu den loosern zählen möchte und ignoriert dabei die gesellschaftlichen Verwerfungen, die die Einflüsterer dieser neoliberalen Politik damit anrichten. Gestern abend gegen 19.30 Uhr kam wieder mal ein Paketbote. Vor einigen Monaten ein anderer am Samstag nachmittag, mit dem ich mich kurz unterhalten habe. Tagsüber fährt er Lkw, abends und am Wochenende trägt er Pakete aus. Anders kommt er nach eigenen Aussagen nicht über die Runden. Leistet der etwa nichts oder anders gefragt, was haben Manager vom Schlage Grube geleistet, das solche Abfindungen rechtfertigen könnte?
Ende Januar 2017 erklärte Rüdiger Grube im Streit mit dem Aufsichtsrat seinen sofortigen Rücktritt. Die Bahn zahlte ihm im Geschäftsjahr 2,3 Millionen Euro - für 30 Tage im Amt

Charon-
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 1652
Registriert: 12.07.06, 20:45

Re: Politik und der Mut das auszusprechen was man denkt

Beitrag von Charon- » 17.03.18, 11:31

windalf hat geschrieben:und du kannst die Mitarbeiter nicht mehr auslasten. Kosten tun die aber immer noch genauso viel
Alles richtig, der entscheidende Punkt ist aber, dass auch ein nicht zu 100% ausgelasteter Mitarbeiter nicht zwingend seine Kosten nicht mehr einspielt (insbesondere dann nicht, wenn er ohnehin derzeit nur den Minimallohn bekommt). Um das mal in Zahlen zu legen: Eine Friseurin, die am Tag 8 Stunden arbeitet und 8,84 Euro die Stunde erhält (also inkl. AG Anteil ca. 10 Euro die Stunde kostet), während sie jede Stunde einen Haarschnitt für 20 Euro fertigt, spielt selbst dann noch "ihre Kosten" rein, wenn die Nachfrage um 50% sinkt. Natürlich fallen da noch Fixkosten wie Räumlichkeiten etc. mit rein, aber die fallen nicht weg, nur weil man die Mitarbeiterin entlässt.
windalf hat geschrieben:Software ist mittlerweile so schlau das selbst auszurechnen was ungefähr welcher Verbraucher gewesen ist.


Und wo ist jetzt der Unterschied dazu, jeden Tag auf den Stromzähler zu gucken, die Differenz zu nehmen und zu schätzen, was da wohl welchen Anteil verbraucht hat? Wozu brauche ich einen eigenen Erfasser, wenn der auch nur schätzt?
windalf hat geschrieben:das man sich auch beim Stromversorger für umsonst borgen kann
Das kann man leider nicht immer, das ist das Problem, gerade dann, wenn man in günstigen Tarifen läuft.
windalf hat geschrieben:mit Bollerwagen, ÖPNV oder Fahrrad
Was dann alles wieder Geld kostet, und z.B. bei Fernsehern oder Kühlschränken auch nicht wirklich funktioniert.
windalf hat geschrieben:aber ich habe trotzdem mein Lebensstandard nicht erhöht gehabt.
Mit dem Unterschied, dass du Notfälle aus den vorhandenen Rücklagen decken konntest, wenn es denn mal notwendig war.

Aber gut, deine damalige Lebenssituation ist auch hier nicht wirklich relevant, was noch aussteht ist die Definition von Armut, anhand derer die Aussage von Hr. Spahn zu messen wäre, die fehlt mir nach wie vor.
Um der allgemeinen Sprachverwirrung des Siezens entgegenzuwirken, biete ich jedem Nutzer das dänische Umgangsduzen an.

windalf
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 14648
Registriert: 27.01.05, 02:00
Wohnort: Internet

Re: Politik und der Mut das auszusprechen was man denkt

Beitrag von windalf » 17.03.18, 13:33

Alles richtig, der entscheidende Punkt ist aber, dass auch ein nicht zu 100% ausgelasteter Mitarbeiter nicht zwingend seine Kosten nicht mehr einspielt (insbesondere dann nicht, wenn er ohnehin derzeit nur den Minimallohn bekommt). Um das mal in Zahlen zu legen: Eine Friseurin, die am Tag 8 Stunden arbeitet und 8,84 Euro die Stunde erhält (also inkl. AG Anteil ca. 10 Euro die Stunde kostet), während sie jede Stunde einen Haarschnitt für 20 Euro fertigt, spielt selbst dann noch "ihre Kosten" rein, wenn die Nachfrage um 50% sinkt. Natürlich fallen da noch Fixkosten wie Räumlichkeiten etc. mit rein, aber die fallen nicht weg, nur weil man die Mitarbeiterin entlässt.
Um es abzukürzen. In den Bereichen großer Konkurrẹnz wie zum Beispiel Haare schneiden, Putzen usw (Dienstleistungen die sich ggf. auch leicht selbst erledigen lassen wenn die einem zu teuer werden) wird nahe Grenzkosten produziert. Wenn man weit entfernt von Grenzkosten ist, ist da natürlich noch Spiel drin...
Und wo ist jetzt der Unterschied dazu, jeden Tag auf den Stromzähler zu gucken
Man bekommt es noch genauer, wenn man es wissen will. Brauchen tut man das natürlich nicht. Man spart sich Aufwand fürs Aufschreiben und kann sowas wie Meldungen versenden, wenn da etwas schief läuft bzw man sich außerhalb Plan bewegt. Beim auf dem Stromzähler gucken und abschreiben muss man den eigenen Schweinehund überwinden das auch zu tun. Mir scheint es gibt nur wenige Leute so wie ich, die da auch tatsächlich tun... Mitleid mit den Leuten die nach nem Jahr völlig überrascht jammern es wäre eine so hohe Nachzahlung fällig habe ich aber nicht. Das hätte man vorher wissen können (und wusste es nur aus reiner Faulheit nicht)...
Das kann man leider nicht immer, das ist das Problem, gerade dann, wenn man in günstigen Tarifen läuft.
Dann kauft man sich so ein Gerät halt. Das kostet nahezu nix...
Was dann alles wieder Geld kostet, und z.B. bei Fernsehern oder Kühlschränken auch nicht wirklich funktioniert.
Na klar geht das. Man muss es nur wollen...
Mit dem Unterschied, dass du Notfälle aus den vorhandenen Rücklagen decken konntest, wenn es denn mal notwendig war.
Aber nicht von Anfang an. Ich bin auch bei Null gestartet... Kann jeder machen. Man muss es nur wollen und konsequent umsetzen. Wer es nicht tut soll nicht jammern sondern einfach mal für die Konsequenzen seines Handelns (oder Unterlassen) einstehen.
Aha. Und was kostet ein Excel-Lizenz? Jedenfalls deutlich mehr als 10 Euro. Da gibt's auch keinen Rabatt für Hartz-IV-Empfänger. Ich vermute aber, Sie meinen OpenOffice
Eine alte bekommst du geschenkt. Aber man kann natürlich auch Freeware verwenden. Sorry aber das sind echt alles keine relevanten Kostenposten sich selbst zu ertüchtigen besser zu wirtschaften. Das Invest rechnet sich innerhalb kürzester Zeit
...fleißig wie zwei Weißbrote
0x2B | ~0x2B
Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Charon-
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 1652
Registriert: 12.07.06, 20:45

Re: Politik und der Mut das auszusprechen was man denkt

Beitrag von Charon- » 17.03.18, 17:14

windalf hat geschrieben: wird nahe Grenzkosten produziert
Natürlich wird es das, wäre dem nicht so, müssten ja die Preise nicht erhöht werden, um die gestiegenen Kosten auf den Konsumenten umzulegen. Der entscheidende Part ist eben, dass eine sinkende Nachfrage nicht zwingend bedeutet, dass die Angestellten "ihre Kosten nicht reinholen".
windalf hat geschrieben:kann sowas wie Meldungen versenden
Vorausgesetzt, der Sensor ist im WLAN oder man hat ein Smartphone...

Aber eigentlich ging meine Frage eher dahin, wie es einem helfen soll zu wissen, was man am Tag verbraucht, wenn man letztendlich gar nicht weiß, was den Verbrauch verursacht. Es bingt einem wenig, wenn man den Kühlschrank austauscht, nur um dann festzustellen, dass der Boiler in der Küche die ganze Zeit geheizt hat, weil er kaputt war.
windalf hat geschrieben:Mitleid mit den Leuten die nach nem Jahr völlig überrascht jammern es wäre eine so hohe Nachzahlung fällig habe ich aber nicht
Um die ging es auch nie, soweit ich den Gesprächsverlauf überblicke...
windalf hat geschrieben:Das kostet nahezu nix...
10 Euro pro Sensor sind nun nicht "nahezu nix", insbesondere dann nicht, wenn man evtl. mehrere Lampen in einem Zimmer hat, oder mehrere elektronische Geräte (Kaffemaschine z.B. oder Wasserkocher).
windalf hat geschrieben: Ich bin auch bei Null gestartet.
Ja, was denn nun? " Ich bin auch bei Null gestartet" oder "Dafür habe ich dann (neben der Schule/Uni) zu viel verdient"?
windalf hat geschrieben:Na klar geht das. Man muss es nur wollen [..]. Kann jeder machen. Man muss es nur wollen und konsequent umsetze
Hmm, ich glaube, da sind wir dann am Ende der quantifizierbaren Aussagen und gehen über zu Dogmen.
Um der allgemeinen Sprachverwirrung des Siezens entgegenzuwirken, biete ich jedem Nutzer das dänische Umgangsduzen an.

windalf
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 14648
Registriert: 27.01.05, 02:00
Wohnort: Internet

Re: Politik und der Mut das auszusprechen was man denkt

Beitrag von windalf » 17.03.18, 17:31

Aber eigentlich ging meine Frage eher dahin, wie es einem helfen soll zu wissen, was man am Tag verbraucht, wenn man letztendlich gar nicht weiß, was den Verbrauch verursacht
Das bekommt man wenn man will ziemlich gut raus. Ich weiß bei mir ziemlich genau was welches Gerät so verbraucht (wieviel Watt es so zieht und ob das eher eine Grundlast ist oder eher ein kurzfristiger Verbrauch )...
Vorausgesetzt, der Sensor ist im WLAN oder man hat ein Smartphone...
Wiso im WLAN? Bei mir hängt der im LAN. Ein Smartphone brauchst du auch nicht (auch wenn das praktischer ist). Kannst einfach ne Mail verschicken oder guckst dir halt den Verbrauch einfach so an wenn du willst. Es gibt diverse technische Möglichkeiten. Ist halt wie im richtigen Leben. Man kann sich immer selbst helfen. Man muss sich nur umgucken und für die einen passende Alternative entscheiden ...
Es bingt einem wenig, wenn man den Kühlschrank austauscht, nur um dann festzustellen, dass der Boiler in der Küche die ganze Zeit geheizt hat, weil er kaputt war.
Warum sollte man das auch tun ohne vorher gemessen zu haben? Beim Kühlschrank hat man außer Neu kaufen auch wenig Hebel. Man kann zwar die Temperatur ein bisschen höher drehen aber da passiert nicht viel. Beim Boiler hingegen hat man viel mehr Hebel indem man einfach weniger warmes Wasser verbraucht. Bei 25 kWatt die die Dinger nicht selten ziehen kommt man ganz schnell auf die Idee lieber nur ganz kurz oder kalt zu duschen (und besser nicht baden zu gehen)...
10 Euro pro Sensor sind nun nicht "nahezu nix", insbesondere dann nicht, wenn man evtl. mehrere Lampen in einem Zimmer hat, oder mehrere elektronische Geräte (Kaffemaschine z.B. oder Wasserkocher).
Du verstehst es immer noch nicht. Man brauch nur ein Messgerät und ermittelt den Verbrauch für jedes einzelne Gerät (Mehr als 10 EUR braucht es dafür nicht oder man beschafft sich so ein Ding gebraucht noch günstiger oder borgt sich eins). Damit lässt sich relativ gut über 90% des Verbrauchs erklären. Wenn man es gern genauer hätte kann man die von mir vorgeschlagene Schaltung am Zähler unten anbringen. Wirtschaftlicher wird es dadurch nicht. Ist halt nur einfach, wenn alle Daten automatisch geloggt werden...
Ja, was denn nun? " Ich bin auch bei Null gestartet" oder "Dafür habe ich dann (neben der Schule/Uni) zu viel verdient"?
Ich bin mit 16 bei Null gestartet. Und wer mir erzählen will man kann nicht nebenbei Abitur machen und studieren und seinen Lebensunterhalt finanzieren dem beweise ich gern das Gegenteil. Ich habe sozusagen einen POC gemacht (Proof of Concept). Wenn ich das sogar mit Schule und Uni nebenbei schaffe meinen Lebensunterhalt selbst sicherzustellen, dann ist das wenn man sich nebenbei nicht (weiter)bildet ein Kinderspiel.
...fleißig wie zwei Weißbrote
0x2B | ~0x2B
Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Charon-
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 1652
Registriert: 12.07.06, 20:45

Re: Politik und der Mut das auszusprechen was man denkt

Beitrag von Charon- » 18.03.18, 06:47

windalf hat geschrieben:Bei mir hängt der im LAN
Das kann ja sein, ist aber schwierig, wenn man im Mehrfamilienhaus lebt, und der Stromzähler im Keller hängt..
windalf hat geschrieben: Es gibt diverse technische Möglichkeiten. Ist halt wie im richtigen Leben
Ja, und manche Möglichkeiten stehen zur Verfügung, und manche nicht.
windalf hat geschrieben:Warum sollte man das auch tun ohne vorher gemessen zu haben?
Aber genau da sind wir ja wieder bei dem Problem, dass man dann für jeden Verbraucher einen Sensor braucht.
windalf hat geschrieben:Beim Boiler hingegen hat man viel mehr Hebel indem man einfach weniger warmes Wasser verbraucht.
Hilft nur wenig, wenn das Gerät kaputt ist und deshalb immer heizt...
windalf hat geschrieben:Du verstehst es immer noch nicht. Man brauch nur ein Messgerät und ermittelt den Verbrauch für jedes einzelne Gerät
Scheinbar verstehe ich es wirklich nicht. Du schreibst "Software ist mittlerweile so schlau das selbst auszurechnen was ungefähr welcher Verbraucher gewesen ist". Das ist für mich eine Schätzung, die nichts mit dem realen Verbrauch zu tun hat. Wie du mit einem Sensor für jedes einzelne Gerät ermitteln willst, erschließt sich mir nicht, außer, du schließt den Sensor jeden Monat an ein anderes Gerät an (was in der Sache ein bisschen sinnlos ist).
windalf hat geschrieben:Ich bin mit 16 bei Null gestartet.
Versuchen wir doch mal hier den Bogen zu schlagen: Würdest du sagen, du warst mit 16 arm?
Um der allgemeinen Sprachverwirrung des Siezens entgegenzuwirken, biete ich jedem Nutzer das dänische Umgangsduzen an.

windalf
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 14648
Registriert: 27.01.05, 02:00
Wohnort: Internet

Re: Politik und der Mut das auszusprechen was man denkt

Beitrag von windalf » 18.03.18, 10:29

Das kann ja sein, ist aber schwierig, wenn man im Mehrfamilienhaus lebt, und der Stromzähler im Keller hängt..
Ich sagte ja schon es gibt diese Möglichkeit sich das einfacher zu machen. Als ich noch in diesem Mehrfamilienhaus gewohnt habe, war es ein Stück weit aufwendiger indem man mit dem von mir genannten Gerät Handaufschreibungen macht und den Zählerstand so wo wie es einem möglich ist aufschreibt und hochrechnet. Um seine Kosten im Griff zu behalten reichen diese Informationen...
Ja, und manche Möglichkeiten stehen zur Verfügung, und manche nicht.
Eben und dann verwendet man die, die einem zur Verfügung stehen. Im Falle des Strombezugs ist der Nachteil, dass diese (Zeit-)Aufwendiger sind.
Aber genau da sind wir ja wieder bei dem Problem, dass man dann für jeden Verbraucher einen Sensor braucht.
Es nervt langsam. Nein braucht man nicht...
Hilft nur wenig, wenn das Gerät kaputt ist und deshalb immer heizt...
Wenn dem so wäre fliegt bei 25kW ziemlich schnell eine Sicherung oder aber die brennt die Hütte ab. Irgendwas muss die Heizleistung ja aufnehmen. Das Problem gibt es in der Praxis nicht.
Scheinbar verstehe ich es wirklich nicht. Du schreibst "Software ist mittlerweile so schlau das selbst auszurechnen was ungefähr welcher Verbraucher gewesen ist". Das ist für mich eine Schätzung, die nichts mit dem realen Verbrauch zu tun hat.
Auch wenn ich messe ist das mit Abweichungen verbunden. Die Frage ist, ist das genau genug.
Wie du mit einem Sensor für jedes einzelne Gerät ermitteln willst, erschließt sich mir nicht, außer, du schließt den Sensor jeden Monat an ein anderes Gerät an (was in der Sache ein bisschen sinnlos ist).
Du misst einfach die Leistungsaufnahme für ein Gerät. Du brachst da nicht monatelang messen. Wenn du die Leistungsaufnahme hast kannst du sehr gut hochrechnen.
Versuchen wir doch mal hier den Bogen zu schlagen: Würdest du sagen, du warst mit 16 arm?
Ne da nicht mehr. Ich bin ja ausgezogen, weil ich mir einen Job besorgt habe und mich neben der Schule selbst finanziert habe...
...fleißig wie zwei Weißbrote
0x2B | ~0x2B
Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Evariste
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2371
Registriert: 31.12.15, 17:20

Re: Politik und der Mut das auszusprechen was man denkt

Beitrag von Evariste » 18.03.18, 11:35

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was diese ganze Diskussion über Sensoren, Verbrauchsmessung etc. überhaupt bringt.

Auch wenn ich weiß, welches Gerät wieviel kWh pro Tag verbraucht, heißt das ja noch lange nicht, dass ich mit diesem Wissen etwas Sinnvolles anfangen kann.

Den Kühlschrank kann ich nicht einfach tageweise abschalten, um Strom zu sparen. Essen zubereiten muss ich mir ja auch irgendwie, ganz ohne Herd (und Dunstabzugshaube) geht es nicht. Eine Geschirrspülmaschine verbraucht ordentlich Strom, ist aber unter dem Strich oft billiger als von Hand zu spülen. Das gilt erst recht für die Waschmaschine.

Der beste Weg, um Strom zu sparen, ist, sich aktuelle Geräte anzuschaffen. Das ist aber für einen Hartz-IV-Empfänger schwierig. Und die gebrauchten Geräte, die es billig gibt, sind halt schon etwas älter.

windalf
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 14648
Registriert: 27.01.05, 02:00
Wohnort: Internet

Re: Politik und der Mut das auszusprechen was man denkt

Beitrag von windalf » 18.03.18, 11:54

Auch wenn ich weiß, welches Gerät wieviel kWh pro Tag verbraucht, heißt das ja noch lange nicht, dass ich mit diesem Wissen etwas Sinnvolles anfangen kann.
Doch. a) weiß ich wo ich am Ende landen werde und bin nicht von irgendwelchen Nachzahlungen überrascht und b) gibt es diverse Geräte deren Verbrauch ich (durch weniger Nutzung) steuern kann.

Wenn ich einen alten Fernseher habe der 300W nimmt, dann weiß ich halt, dass mich 12 Stunden laufen lassen ca. einen EURO kostet... Wenn ich weiß, dass ne Stunde Duschen auf schön warm 25 kWh verballert, dann weiß ich auch wo ich am besten den Hebel ansetze um Strom zu sparen. Wenn ich weiß ,dass das der Wasserkocher 2000 Watt nimmt, dann ist es vielelicht schlau nur soviel Wasser warm zu machen wie man benötigt. Wenn ich weiß, dass ein Trockner 3 kWh verballert ist es vielelicht schlau doch zu versuchen die Wäsche anders trocken zu kriegen. EBenfalls ein großer Hebel ist es Stand-By-Verbrauch zu vermeiden.usw...
Der beste Weg, um Strom zu sparen, ist, sich aktuelle Geräte anzuschaffen.
Der beste Weg ist es sparsam mit der Ressource umzugehen...
...fleißig wie zwei Weißbrote
0x2B | ~0x2B
Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Charon-
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 1652
Registriert: 12.07.06, 20:45

Re: Politik und der Mut das auszusprechen was man denkt

Beitrag von Charon- » 18.03.18, 12:41

windalf hat geschrieben: Irgendwas muss die Heizleistung ja aufnehmen. Das Problem gibt es in der Praxis nicht.
Ja, das Wasser, was im Boiler steht, und beständig aus der Leitung nachgefüllt wird. Das Problem ist in der Praxis tatsächlich recht häufig, weil gerade bei alten Geräten der Temperaturfühler leicht falsch sitzen kann und dann einfach nicht richtig funktioniert.
windalf hat geschrieben: Wenn du die Leistungsaufnahme hast kannst du sehr gut hochrechnen.
Vorausgesetzt, ich erfasse dann noch, wann das Gerät wie lange an war im letzten Monat. Es bringt mir z.B. wenig zu wissen, dass ein Fernser alle 12 Stunden Laufzeit ein Euro kostet, wenn ich nicht weiß, wie lange der diesen Monat schon lief.
windalf hat geschrieben:Ne da nicht mehr.


Du hast bei null angefangen, warst aber nicht arm?

Und ergänzend: Wenn du sagst "da nicht mehr" heisst das, du warst vorher arm?
Evariste hat geschrieben:Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was diese ganze Diskussion über Sensoren, Verbrauchsmessung etc. überhaupt bringt.
Das ist eine Stellvertreterdiskussion. Die Ausgangsthese war: "Man ist nicht arm, wenn die Grundbedürfnisse gedeckt werden". Nun wird diese These erweitert um "Wenn ein Grundbedürfnis nicht gedeckt ist, ist man trotzdem nicht arm, wenn man selber schuld an der fehlenden Deckung ist". Die finale These wird voraussichtlich sein "Man ist immer schuld, weil es immer eine Möglichkeit gibt, wenn man nur will".

Diese drei Thesen kann man anhand diverser Stellvertreter ausarbeiten, von Nahrung über Unterkunft bis hin zu Arbeitslosigkeit, hier ist es gerade Strom.
Um der allgemeinen Sprachverwirrung des Siezens entgegenzuwirken, biete ich jedem Nutzer das dänische Umgangsduzen an.

Evariste
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2371
Registriert: 31.12.15, 17:20

Re: Politik und der Mut das auszusprechen was man denkt

Beitrag von Evariste » 18.03.18, 15:00

windalf hat geschrieben:
Auch wenn ich weiß, welches Gerät wieviel kWh pro Tag verbraucht, heißt das ja noch lange nicht, dass ich mit diesem Wissen etwas Sinnvolles anfangen kann.
Doch. a) weiß ich wo ich am Ende landen werde und bin nicht von irgendwelchen Nachzahlungen überrascht und b) gibt es diverse Geräte deren Verbrauch ich (durch weniger Nutzung) steuern kann.

Wenn ich einen alten Fernseher habe der 300W nimmt, dann weiß ich halt, dass mich 12 Stunden laufen lassen ca. einen EURO kostet... Wenn ich weiß, dass ne Stunde Duschen auf schön warm 25 kWh verballert, dann weiß ich auch wo ich am besten den Hebel ansetze um Strom zu sparen. Wenn ich weiß ,dass das der Wasserkocher 2000 Watt nimmt, dann ist es vielelicht schlau nur soviel Wasser warm zu machen wie man benötigt. Wenn ich weiß, dass ein Trockner 3 kWh verballert ist es vielelicht schlau doch zu versuchen die Wäsche anders trocken zu kriegen. EBenfalls ein großer Hebel ist es Stand-By-Verbrauch zu vermeiden.usw...
Das sind alles schöne Beispiele für Verschwendung, die sind aber mittlerweile allgemein bekannt. Dafür braucht man jedenfalls keine Verbrauchsmessung. Der Punkt ist aber doch, auch wenn ich das alles beachte, dann stoße ich irgendwann an Grenzen und kann meinen Verbrauch nicht mehr weiter drücken, ohne ans Eingemachte zu gehen.
Charon- hat geschrieben: Das ist eine Stellvertreterdiskussion.
Kommt mir jetzt auch so vor.

Windalf geht davon aus, dass jeder sowohl die Einnahmenseite als auch die Ausgabenseite unter Kontrolle hat. Das mag für einen jungen, arbeitsfähigen Single zutreffen. Sobald der Single aber Kinder bekommt, älter wird, gesundheitliche Probleme auftreten, wird es schwierig.

windalf
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 14648
Registriert: 27.01.05, 02:00
Wohnort: Internet

Re: Politik und der Mut das auszusprechen was man denkt

Beitrag von windalf » 18.03.18, 19:34

Das sind alles schöne Beispiele für Verschwendung, die sind aber mittlerweile allgemein bekannt. Dafür braucht man jedenfalls keine Verbrauchsmessung. Der Punkt ist aber doch, auch wenn ich das alles beachte, dann stoße ich irgendwann an Grenzen und kann meinen Verbrauch nicht mehr weiter drücken, ohne ans Eingemachte zu gehen.
Man hat halt Budget x und muss dann halt gucken das ganze für sich Nutzenmaximiert einzusetzen. Einfach nur ohne nachzudenken verbrauchen ist ganz sicher nicht Nutztenmaximierend
Windalf geht davon aus, dass jeder sowohl die Einnahmenseite als auch die Ausgabenseite unter Kontrolle hat.
Das ist ja leider gerade nicht so. Es liegt aber an einem selbst. Jeder kann das. Man muss es nur wollen.
Sobald der Single aber Kinder bekommt, älter wird, gesundheitliche Probleme auftreten, wird es schwierig.
Was soll daran schwieriger sein dann Einnahmen und Ausgaben im Blick zu haben. Ich bin jetzt älter mit Kindern und trotzdem weiß ich hinreichend exakt wieviel reinkommt und was raus geht und warum das so ist. In Zeiten von Excel gibt es eigentlich keine Entschuldigung warum man das nicht weiß. Es nicht zu wissen sollte man sich leisten können. Wenn jemand der alimentiert wird meint sich das auf Steuerzahlerkosten leisten zu können, dann habe ich weder Verständnis noch Mitleid...
Ja, das Wasser, was im Boiler steht, und beständig aus der Leitung nachgefüllt wird.
Das merkt man doch relativ schnell und stellt das Problem dann halt ab. Das ist kein spezielles Hartz-IV-Problem
Vorausgesetzt, ich erfasse dann noch, wann das Gerät wie lange an war im letzten Monat.
Oder du schreibst dir einfach in hinreichend kleinen Zeitintervallen Zählerstände auf und rechnest hoch und guckst ob die da landest was du für Strom Budgetiert hast. Wenn nicht musst du halt Gegensteuern.
Du hast bei null angefangen, warst aber nicht arm?
Ich hatte ja alles was ich brauche. Warum soll ich arm gewesen sein. Dach übern Kopf, Essen... Bildung gabs dazu noch umsonst.
Und ergänzend: Wenn du sagst "da nicht mehr" heisst das, du warst vorher arm?
Ja. Ich hatte da mein Schicksal aber auch nicht selbst in der Hand.
Wenn ein Grundbedürfnis nicht gedeckt ist, ist man trotzdem nicht arm, wenn man selber schuld an der fehlenden Deckung ist".
Nein wenn die fehlende Deckung auf Grund schlechten wirtschaftens entsteht. Sorry aber wenn der Steuerzahler den Spaß bezahlt, dann kann er wohl auch erwarten, dass vernünftig gewirtschaftet wird und nicht Geld zum Fenster rausschmeißen und dann am Ende rumjammern, dass es nicht reicht...
Die finale These wird voraussichtlich sein "Man ist immer schuld, weil es immer eine Möglichkeit gibt, wenn man nur will".
Hinsichtlich eines langfristigen Hartz-IV-Bezuges ist das auch so. Man hat ja ggf. jahrelang Zeit etwas daran zu ändern und den Arsch hochzubekommen...
...fleißig wie zwei Weißbrote
0x2B | ~0x2B
Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Antworten