Als Frau machen Sie das doch gerne

politische Aspekte von Rechtsprechung und Gesetzesvorhaben; rechtliche Aspekte von politischem Agieren

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Cordelia
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Re: Als Frau machen Sie das doch gerne

Beitrag von Cordelia » 13.08.18, 21:15

Verdienst hängt nicht nur davon ab, was frau tut (oder nicht tun tut) sondern richtet sich auch nach der Bewertung von Arbeit. Frauenberufe sind auch deshalb schlechter bezahlt, weil es Frauenberufe sind und bezeichnenderweise sinken die Durchschnittslöhne auch in Männerberufen, je mehr Frauen sich für diesen Beruf entscheiden. Ökonomisch ist das nicht erklärbar, die einzig plausible Erklärung dafür ist die kulturelle Abwertung der Arbeit von Frauen (Quelle: The feminization of occupations and change in wages)

CDS
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Re: Als Frau machen Sie das doch gerne

Beitrag von CDS » 14.08.18, 09:16

Cordelia hat geschrieben:Verdienst hängt nicht nur davon ab, was frau tut (oder nicht tun tut) sondern richtet sich auch nach der Bewertung von Arbeit. Frauenberufe sind auch deshalb schlechter bezahlt, weil es Frauenberufe sind und bezeichnenderweise sinken die Durchschnittslöhne auch in Männerberufen, je mehr Frauen sich für diesen Beruf entscheiden. Ökonomisch ist das nicht erklärbar, die einzig plausible Erklärung dafür ist die kulturelle Abwertung der Arbeit von Frauen (Quelle: The feminization of occupations and change in wages)
Naja, über diese Studien - insbesondere die aus USA - kann man sich treffend streiten.
Richtig ist: Statistisch werden Frauen tatsächlich schlechter bezahlt als Männer, allerding ist der Unterschied bei weitem nicht so groß wie von Feministinen gerne proklamiert wird.
Die dort gerne verwendeten 15-20% weniger an Einkommen ignorieren geflissentlich das die durschnittliche Arbeitszeit bei Frauen niedriger ist. Bereinigt man das landet man bei so ca. 2% Unterschied. Nur kann man mit 2% aber eben keine reißerischen Campagnen machen.
Weitergehende Untersuchungen woher diese 2% jetzt rühren gibt es meines Wissens nach nicht. Vielleicht verhandeln Frauen einfach nur schlechter - was ja aber wiederum kein Fehler der Männer ist .....

FelixSt
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Re: Als Frau machen Sie das doch gerne

Beitrag von FelixSt » 14.08.18, 10:07

Dieses weinerliche Geschreibe von Hobbyfeministinnen, deren einzige Instrumente im Nachplappern gefälschter Statistiken und in der Verwendung von "frau" statt "man" bestehen, kann man doch sowieso nicht ernstnehmen.
Ich empfehle jedem, selbst zu denken und es sich nicht von unseren Forengutmenschen wie z.B. lottchen abnehmen zu lassen.

windalf
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Re: Als Frau machen Sie das doch gerne

Beitrag von windalf » 14.08.18, 11:37

Frauenberufe sind auch deshalb schlechter bezahlt, weil es Frauenberufe sind
Auch in dem Bereich gilt Angebot und Nachfrage.
Ökonomisch ist das nicht erklärbar, die einzig plausible Erklärung dafür ist die kulturelle Abwertung der Arbeit von Frauen
Hallo schon in der Gleichberechtigung angekommen. Es gibt keine Frauen und Männerberufe mehr. Jeder macht das worauf er Lust hat...
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Celestro
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Re: Als Frau machen Sie das doch gerne

Beitrag von Celestro » 14.08.18, 13:55

CDS hat geschrieben: Die dort gerne verwendeten 15-20% weniger an Einkommen ignorieren geflissentlich das die durschnittliche Arbeitszeit bei Frauen niedriger ist. Bereinigt man das landet man bei so ca. 2% Unterschied. Nur kann man mit 2% aber eben keine reißerischen Campagnen machen.
Weitergehende Untersuchungen woher diese 2% jetzt rühren gibt es meines Wissens nach nicht. Vielleicht verhandeln Frauen einfach nur schlechter - was ja aber wiederum kein Fehler der Männer ist .....
Gestern im Radio haben die "durchgesagt", daß es bereinigt 5% sind. Was oftmals kein "schlechter verhandeln" sein kann, da ich selbst aus tarifgebundenen Firmen solche Fälle kenne. Und da fangen die Frauen nach der Ausbildung mit der gleichen Summe an, werden aber deutlich seltener befördert. Kann sich jeder überlegen, woran das wohl liegt ... :roll:

Charon-
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Re: Als Frau machen Sie das doch gerne

Beitrag von Charon- » 14.08.18, 14:12

Celestro hat geschrieben:Gestern im Radio haben die "durchgesagt", daß es bereinigt 5% sind
Das kommt immer drauf an, wie man die Bereinigung durchführt, aber mehr als 5% hab ich bisher nirgendwo berechnet gesehen.
Celestro hat geschrieben:werden aber deutlich seltener befördert. Kann sich jeder überlegen, woran das wohl liegt
Naja, das kann man z.B. am öffentlichen Dienst sehen, da ist die Frauenquote in den Organisationen bei 60%+, die höheren Tätigkeiten liegen aber zumeist bei Männern. Geht man dann durch die Bewerbungsverfahren der Vergangenheit stellt man fest: Je höher die Bezahlung, umso geringer die Anzahl der weiblichen Bewerber
Um der allgemeinen Sprachverwirrung des Siezens entgegenzuwirken, biete ich jedem Nutzer das dänische Umgangsduzen an.

FelixSt
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Re: Als Frau machen Sie das doch gerne

Beitrag von FelixSt » 14.08.18, 14:16

Ja, furchtbar! Man sollte die Frauen zwingen, sich zu bewerben, notfalls unter Androhung empfindlicher Strafen! :lachen:
Ich empfehle jedem, selbst zu denken und es sich nicht von unseren Forengutmenschen wie z.B. lottchen abnehmen zu lassen.

Cordelia
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Re: Als Frau machen Sie das doch gerne

Beitrag von Cordelia » 14.08.18, 14:33

CDS hat geschrieben:Richtig ist: …Bereinigt man das landet man bei so ca. 2% Unterschied
Über die Studie des IW Köln (Institut der Deutschen Wirtschaft), die zu diesem Ergebnis kommt, kann man sich mindestens genauso trefflich streiten. Der bereinigte Gender-Pay-Gap stimmt in etwa mit dem des Statistischen Bundesamts überein, nur werden dann weitere Faktoren herausgerechnet bzw. weiter statistisch simuliert bis halt nur noch 2 % über bleiben.

Solche Simulationen sind irreführend und dienen nur dazu, die Verdienstunterschiede kleinzurechnen. Was erklärbar ist, ist noch lange nicht gerechtfertigt. Die unterschiedlichen Erwerbsbiografien und Verdienstunterschiede summieren sich im Laufe des Erwerbslebens und münden in einer massiven Rentenlücke. Das können sich Frauen nicht mehr leisten – und ihre Männer auch nicht.
windalf hat geschrieben:Auch in dem Bereich gilt Angebot und Nachfrage.
Dann müssten in der Pflege Super-Gehälter bezahlt werden. Dass dem nicht so ist, müsste doch eigentlich zu denken geben
windalf hat geschrieben:Hallo schon in der Gleichberechtigung angekommen. Es gibt keine Frauen und Männerberufe mehr. Jeder macht das worauf er Lust hat...
Als Frauenberuf gelten Berufe, deren Frauenanteil über 70 % beträgt. Entsprechendes gilt für Männerberufe.
Charon hat geschrieben:Das kommt immer drauf an, wie man die Bereinigung durchführt, aber mehr als 5% hab ich bisher nirgendwo berechnet gesehen.
„2014 lag er bundesweit bei 6 % (unbereinigter Gender Pay Gap 2014: 22 %). Das heißt, dass Frauen bei vergleichbarer Qualifikation und Tätigkeit pro Stunde durchschnittlich 6 % weniger als Männer verdienten.“
Untersuchungen der Ursachen des Verdienstunterschieds sind alle vier Jahre auf Basis der Verdienststrukturerhebung möglich. Aktuell liegen Ergebnisse für das Jahr 2014 vor.
Statistisches Bundesamt
Zuletzt geändert von Cordelia am 14.08.18, 14:36, insgesamt 1-mal geändert.

windalf
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Re: Als Frau machen Sie das doch gerne

Beitrag von windalf » 14.08.18, 14:36

Dann müssten in der Pflege Super-Gehälter bezahlt werden. Dass dem nicht so ist, müsste doch eigentlich zu denken geben
Wiso müssten. Bedarf heißt nicht, dass die Zahlungsbereitschaft (oder das Zahlungsvermögen) dafür da ist... Eine hochpreisige Leistung wird halt ggf. weniger nachgefragt als wenn diese günstiger wäre.
Als Frauenberuf gelten Berufe, deren Frauenanteil über 70 % beträgt. Entsprechendes gilt für Männerberufe.
Ja und? Es wird ja keine Frau (und auch kein Mann) gezwungen in einem als Frauen- oder Männerberuf geltenden Beruf zu arbeiten.
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

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Re: Als Frau machen Sie das doch gerne

Beitrag von Cordelia » 14.08.18, 19:19

windalf hat geschrieben:Wiso müssten. Bedarf heißt nicht, dass die Zahlungsbereitschaft (oder das Zahlungsvermögen) dafür da ist... Eine hochpreisige Leistung wird halt ggf. weniger nachgefragt als wenn diese günstiger wäre.
Deine Argumentation hinkt. Steigt die Nachfrage nach Pflegekräften, müssten auch die Löhne und Arbeitsbedingungen steigen. Tun sie aber nicht. Dazu ist Pflege nicht günstig sondern ziemlich teuer und die (zweistelligen) Renditen werden von Investoren nicht zuletzt eingefahren, weil am Personal gespart wird.

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Re: Als Frau machen Sie das doch gerne

Beitrag von windalf » 15.08.18, 07:31

Deine Argumentation hinkt. Steigt die Nachfrage nach Pflegekräften, müssten auch die Löhne und Arbeitsbedingungen steigen. Tun sie aber nicht. Dazu ist Pflege nicht günstig sondern ziemlich teuer und die (zweistelligen) Renditen werden von Investoren nicht zuletzt eingefahren, weil am Personal gespart wird.
Und wenn das im Ergebnis den meisten Gewinn versprechen sollte, dann ist das doch marktwirtschaftlich alles richtig gelaufen. Ist doch in den anderen Berufen genauso. Wer mehr verdienen möchte sollte sich nicht aufregen, dass sein Job schlecht bezahlt wird sondern sich einen Job suchen in dem gut bezahlt wird...
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

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Re: Als Frau machen Sie das doch gerne

Beitrag von Charon- » 15.08.18, 10:38

Cordelia hat geschrieben:Statistisches Bundesamt
Siehe "aber mehr als 5% hab ich bisher nirgendwo berechnet gesehen."

Ohne die zugrunde liegende Rechnung des statistischen Bundesamtes bringt die Aussage relativ wenig. Und wenn man auf der Website unter FAQ auf "Wie wird der bereinigte PayGap berechnet" klickt, bekommt man eine Weiterleitung auf die Seite mit dem FAQ. Das hilft wenig.
Cordelia hat geschrieben:müssten auch die Löhne und Arbeitsbedingungen steigen
Wenn das entsprechend ausgehandelt wird, wird es aber nicht. Nur 10% der Beschäftigten sind in Gewerkschaften, so dass es bei jeder Pflegekraft liegt, ihr Gehalt selber auszuhandeln. Und da scheint es erstaunliche Probleme zu geben, dies umzusetzen, wobei mir nicht klar ist, warum. Es herrscht angeblich ein Riesenbedarf an Kräften, warum gibt es dennoch so viele Pflegekräfte, die quasi für ein Apfel und ein Ei arbeiten?
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Re: Als Frau machen Sie das doch gerne

Beitrag von windalf » 15.08.18, 13:35

Es herrscht angeblich ein Riesenbedarf an Kräften, warum gibt es dennoch so viele Pflegekräfte, die quasi für ein Apfel und ein Ei arbeiten?
Weil sich teuer niemand leisten kann/will... Es wird hauptsächlich über festgelegte Tarife aus Versicherungsleistungen abgerechnet (und dabei vermutlich auch nicht immer viel nach unten durchgereicht). Wer mehr will kann das ja bekommen muss es nur selbst bezahlen und schwupp ist die Nachfrage auf einmal dafür nicht da...

Es geht aber an der Diskussion vorbei. Es gibt halt einen Markt und wenn einem das Einkommen bzw. die Einkommenshöhe so wichtig ist, dann sollte man sich halt für einen Bereich entscheiden in dem entsprechend bezahlt wird und nicht jammern, dass in dem Bereich in dem man lieber arbeiten möchte nicht das Gewünschte bezahlt wird.
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

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Re: Als Frau machen Sie das doch gerne

Beitrag von Cordelia » 15.08.18, 15:04

Charon hat geschrieben:Ohne die zugrunde liegende Rechnung des statistischen Bundesamtes bringt die Aussage relativ wenig...
In diesem Beitrag werden erstmals Ergebnisse zum bereinigten Gender Pay Gap für die sechzehn Bundesländer vorgelegt und die Vorgehensweise bei deren Ermittlung vorgestellt
Verdienstunterschiede zwischen Frauen und Männern nach Bundesländern

Berechnungsmethode des unbereinigten Gender Pay Gaps des Stat. Bundesamts und Erläuterung des Verfahrens...zur Berechnung des bereinigten Indikators
Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen 2006
Charon hat geschrieben:Wenn das entsprechend ausgehandelt wird, wird es aber nicht. Nur 10% der Beschäftigten sind in Gewerkschaften...
Es gibt keinen Flächentarifvertrag. Die kommunalen Arbeitgeber zahlen nach Tarif öffentlicher Dienst, die Wohlfahrtsverbände haben Haustarifverträge (und eigenes Arbeitsrecht da Kirche) und der BPA-Arbeitgeberverband, der die kommerziell geführten Heime vertritt, hat wieder eigene Regelungen. Der Präsident des BPA (früher FDP-Fraktionsvorsitzender) lehnt es ab mit Verdi Tarifverhandlungen zu führen. Worum es ihm geht liegt auf der Hand, er will sie grundsätzlich vermeiden.
Charon hat geschrieben:Und da scheint es erstaunliche Probleme zu geben, dies umzusetzen, wobei mir nicht klar ist, warum. Es herrscht angeblich ein Riesenbedarf an Kräften, warum gibt es dennoch so viele Pflegekräfte, die quasi für ein Apfel und ein Ei arbeiten?
Pflege ist ein Frauenberuf, es gibt viele Quereinsteiger wie Frauen nach der Familienzeit die froh sind, überhaupt einen Arbeitsplatz zu finden. Die schlechte Bezahlung hat aber auch mit der gesellschaftlichen Einstellung zu tun – um auf den thread zurückzukommen. In den skandinavischen Ländern wurde die öffentliche Unterstützung der Pflege systematisch ausgebaut, während es bei uns nach wie vor an der Wertschätzung für Arbeit mangelt, die traditionell unbezahlt und von Frauen gemacht wurde. "Machen wir doch gerne“…
windalf hat geschrieben:Es gibt halt einen Markt und wenn einem das Einkommen bzw. die Einkommenshöhe so wichtig ist, dann sollte man sich halt für einen Bereich entscheiden in dem entsprechend bezahlt wird und nicht jammern, dass in dem Bereich in dem man lieber arbeiten möchte nicht das Gewünschte bezahlt wird.
Nicht besonders hilfreich wenn man bedenkt, dass uns die Pflege gerade unterm Hintern wegbricht. Was fehlt sind qualifizierte Fachkräfte. Dagegen hilft weder das Anwerben unqualifizierter Hilfskräfte noch das Werben im Ausland, das hat schon in der Vergangenheit nicht funktioniert. Um Pflegeberufe attraktiver zu machen braucht es bessere Arbeitsbedingungen und entsprechende Löhne.

windalf
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Re: Als Frau machen Sie das doch gerne

Beitrag von windalf » 15.08.18, 21:11

Nicht besonders hilfreich wenn man bedenkt, dass uns die Pflege gerade unterm Hintern wegbricht. Was fehlt sind qualifizierte Fachkräfte. Dagegen hilft weder das Anwerben unqualifizierter Hilfskräfte noch das Werben im Ausland, das hat schon in der Vergangenheit nicht funktioniert. Um Pflegeberufe attraktiver zu machen braucht es bessere Arbeitsbedingungen und entsprechende Löhne.
Das ist aber ein anderes Problem. Wir streiten uns hier eigentlich nicht über Pflege sondern über "Als Frau machen Sie das doch gern"...
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