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Nun auch sozialistische Tagträumer bei der FDP

Verfasst: 21.02.19, 13:08
von windalf
https://www.n-tv.de/politik/FDP-stellt- ... 68119.html
Von den Jobcentern forderte Kober eine "Kaltakquise" von Arbeitsplätzen: Die Betreuer müssten gezielt auf Arbeitgeber zugehen und dort um Jobs für Hartz-IV-Empfänger werben.
Arbeitgeber reißen sich darum irgendwelche "offenen Stellen" völlig personenungebunden dem Staat mit dem Versprechen einer Bezahlung zur Verfügung zu stellen. Der Staat darf dann auf diese Stellen jeden draufpacken, der ihn gerade am meisten kostet. Die Firmen müssen die Stellen dann so schneiden, dass die Tätigkeit so einfach ist, dass da jeder der da vorbeigesprungen kommt diese Stelle ohne weitere Erklärung bei gleicher (Mindest-)Performance erfüllen kann...

Ne ist klar. Eine Top-Idee. :lachen: :lachen: :lachen:

Warum man sowas bei der FDP findet verstehe ich allerdings nicht mehr

Re: Nun auch sozialistische Tagträumer bei der FDP

Verfasst: 21.02.19, 17:32
von Celestro
windalf hat geschrieben:Die Firmen müssen die Stellen dann so schneiden, dass die Tätigkeit so einfach ist, dass da jeder der da vorbeigesprungen kommt diese Stelle ohne weitere Erklärung bei gleicher (Mindest-)Performance erfüllen kann...
Von einfachen Tätigkeiten ist im Artikel überhaupt keine Rede. Ob das daran liegen könnte, daß Ihre Interpretation einfach nur absurd ist ? :roll:

Re: Nun auch sozialistische Tagträumer bei der FDP

Verfasst: 21.02.19, 17:56
von windalf
Celestro hat geschrieben:
windalf hat geschrieben:Die Firmen müssen die Stellen dann so schneiden, dass die Tätigkeit so einfach ist, dass da jeder der da vorbeigesprungen kommt diese Stelle ohne weitere Erklärung bei gleicher (Mindest-)Performance erfüllen kann...
Von einfachen Tätigkeiten ist im Artikel überhaupt keine Rede.
Für alle anderen Tätigkeiten wird es ja sonst noch abstruser...

Re: Nun auch sozialistische Tagträumer bei der FDP

Verfasst: 22.02.19, 00:13
von Celestro
windalf hat geschrieben: Für alle anderen Tätigkeiten wird es ja sonst noch abstruser...
Weil ... Ihrer Meinung nach ein Hartz 4 Empfänger nur ein strunzdummer Mensch sein kann, der nichts vernünftiges auf die Kette bekommt ? :roll:

Re: Nun auch sozialistische Tagträumer bei der FDP

Verfasst: 22.02.19, 10:57
von Evariste
Celestro hat geschrieben: Weil ... Ihrer Meinung nach ein Hartz 4 Empfänger nur ein strunzdummer Mensch sein kann, der nichts vernünftiges auf die Kette bekommt ? :roll:
Sowas habe ich mir auch gedacht.

Mir ist auch nicht klar, wie man von dem Begriff "Kaltakquise" auf
windalf hat geschrieben: Arbeitgeber reißen sich darum irgendwelche "offenen Stellen" völlig personenungebunden dem Staat mit dem Versprechen einer Bezahlung zur Verfügung zu stellen. Der Staat darf dann auf diese Stellen jeden draufpacken, der ihn gerade am meisten kostet.
Üblicherweise geht es bei einer Akquise darum, ein bestimmtes Produkt / eine bestimmte Dienstleistung zu platzieren. Das könnte z. B. ein qualifizierter AL2-Empfänger, der zwar gute Arbeit macht, oder sich nicht so gut verkaufen kann. Oder jemand mit Lücken im Lebenslauf, oder, oder... Viele Firmen sind sehr schnell dabei, Bewerber aus allen möglichen Gründen auszusortieren, da wäre ein bisschen "Kaltakquise" von seiten des JC durchaus sinnvoll.

Re: Nun auch sozialistische Tagträumer bei der FDP

Verfasst: 25.02.19, 06:44
von windalf
Weil ... Ihrer Meinung nach ein Hartz 4 Empfänger nur ein strunzdummer Mensch sein kann, der nichts vernünftiges auf die Kette bekommt ?
Wäre es anders bräuchte er ja keine Hilfe bei der Suche nach einem Job...
Das könnte z. B. ein qualifizierter AL2-Empfänger, der zwar gute Arbeit macht, oder sich nicht so gut verkaufen kann.
Hast du als Arbeitgeber mal bei der "Agentur" nach Mitarbeitern angefragt. Da kommt die Crème de la Créme kann ich dir sagen?
Viele Firmen sind sehr schnell dabei, Bewerber aus allen möglichen Gründen auszusortieren, da wäre ein bisschen "Kaltakquise" von seiten des JC durchaus sinnvoll.
Es ist wohl eher so, dass es aktuell schwierig ist Stellen zu besetzen. Obwohl es eine riesen Nachfrage auf Seiten der Arbeitgeber gibt, können diese Stellen nahezu nicht oder nur schwer besetzt werden obwohl ein Heer Arbeitsloser Hartz IV-Empfänger bereit steht. Was sagt uns das über die Qualifikation dieser Personen?

Re: Nun auch sozialistische Tagträumer bei der FDP

Verfasst: 25.02.19, 06:53
von Tastenspitz
Bei einer Arbeitslosenquote von 2,4% im Januar hier in der Gegend würde ich nicht von einem Heer sprechen wollen. Viele davon sind Stellenwechsler, die schon was haben und nur kurz in der Statistik auftauchen. Der Rest ist oft aufgrund persönlicher Einschränkungen schlicht nicht vermittelbar.

Re: Nun auch sozialistische Tagträumer bei der FDP

Verfasst: 25.02.19, 07:04
von windalf
Viele davon sind Stellenwechsler, die schon was haben und nur kurz in der Statistik auftauchen
Diese Stellenwechsler beziehen im Allgmeinen aber ALG1 und nicht ALG2
Der Rest ist oft aufgrund persönlicher Einschränkungen schlicht nicht vermittelbar.
Und für diese nicht vermittelbaren Personen meint der Vogel von der FDP man möge nun zu den Arbeitgebern rennen und denen da ein paar Arbeitsplätze aus dem Kreuz leiern. Ich bleibe dabei. Erstaunlich, dass so ein Vorschlag von der FDP kommt...

Heiße Luft

Verfasst: 25.02.19, 07:58
von winterspaziergang
Nichts als heiße Luft, die niemand hilft. Allein das hier
Arbeitslosengeld II, die Kosten für Unterkunft und Heizung, das Wohngeld und der Kinderzuschlag sollten zusammengefasst werden, um das "nervenaufreibende Ämter-Hopping" zu beenden.
ist Unfug. Nicht, weil man das so machen könnte, sondern weil es kein "nervenaufreibende Ämter-Hopping" gibt. Wer ALG-II bezieht, erhält von dort die Kosten der Unterkunft und hat mit Wohngeld nichts zu tun. Muss also nicht "hoppen".

Und wer den Kinderzuschlag beantragt, muss das einmal tun. Was so nervenaufreibend sein soll, bleibt offen.

Verdeckt wird allerdings, die personelle Unterbesetzung und offenbar unzureichende Qualifikation der Sachbearbeiter vor Ort, die wohl zu allerlei (formal oder inhaltlich fehlerhaften Bescheiden für die Bezieher und "Auslastung" der Sozialgerichte führt. Dies dürfte kaum gelöst sein, dass man all diese Sachbearbeiter unter ein Dach packt. Vielleicht wird es eher schlimmer, denn man muss weniger davon auf eine Stelle setzen, wenn die Ämter ja zusammengelegt werden ... Wenn ein SB schon von einem Ressort überfordert ist...
Und für diese nicht vermittelbaren Personen meint der Vogel von der FDP man möge nun zu den Arbeitgebern rennen und denen da ein paar Arbeitsplätze aus dem Kreuz leiern. Ich bleibe dabei. Erstaunlich, dass so ein Vorschlag von der FDP kommt...
nun, wenn man sich die inhaltliche Qualifikation etlicher Minister anschaut und welche Pläne sie machen, die eine schier unglaubliche Unkenntnis bis Ignoranz der Materie offenbart, von der sie gerade reden, muss man sich nicht wundern, dass sie die Notwendigkeit der Qualifizierung von Arbeitnehmern, um für den AG in Frage zu kommen, unterschätzen.
Oder einfacher: Wenn man selbst einen Job innehat, ohne Ahnung wovon man spricht oder von dem, was man tut, kann man sich schwer vorstellen, dass das außerhalb der Ministerien u.v.a. in der freien Wirtschaft doch noch ein wenig anders läuft.
Dies ist parteiübergreifend.

Re: Nun auch sozialistische Tagträumer bei der FDP

Verfasst: 25.02.19, 09:38
von MarcoW75
windalf hat geschrieben:
Obwohl es eine riesen Nachfrage auf Seiten der Arbeitgeber gibt, können diese Stellen nahezu nicht oder nur schwer besetzt werden obwohl ein Heer Arbeitsloser Hartz IV-Empfänger bereit steht. Was sagt uns das über die Qualifikation dieser Personen?
Die Frage müsste eher lauten,was uns das über die Qualifikation derer sagt, die diese Jobs eigentlich vermitteln sollen. Kein Mensch erwartet, dass Arbeitsvermittler jeden nur denkbaren Beruf bis aufs I-Tüpfelchen kennt, aber in vielen Fällen reicht einfach schon ein bißchen gesunder Menschenverstand,um zu sehen, dass manche Sachen nicht praktikabel sind. Da muss ich nur mal meinen Beruf ankucken: als Fachinformatiker für Systemintegration bin ich als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung nicht wirklich zu gebrauchen (genausowenig wie es andersrum auch der Fall wäre). Genauso wenig sinnvoll ist es, wenn Leute Jahrzehnte nach Ausbildungsende plötzlich wieder in ihrem ursprünglich erlernten Beruf tätig werden sollen. Meine Mutter sollte nach dem Willen des Arbeitsamtes z.B. wieder als Friseurin arbeiten...den Beruf hat sie zuletzt 1973 (!) ausgeübt.

Re: Nun auch sozialistische Tagträumer bei der FDP

Verfasst: 25.02.19, 09:52
von Charon-
[color=#FF4000]winterspaziergang[/color] hat geschrieben:Wer ALG-II bezieht, erhält von dort die Kosten der Unterkunft und hat mit Wohngeld nichts zu tun. Muss also nicht "hoppen".
Das ist so nicht richtig, wer ALG II bezieht, erhält KdU, das ist wohl richtig, allerdings kann es sehr wohl sein, dass er "hoppen" muss, nämlich dann, wenn er schwankendes Einkommen bezieht und zeitweise (drei Monate am Stück) in der Lage ist, den Bedarf mit Wohngeld zu decken und zeitweise nicht (siehe § 12a S. 2 Nr. 2 SGB II)

Gleiches gilt auch für den Kinderzuschlag, der ist übrigens nicht das Kindergeld, sondern eine eigenständige Leistung (siehe § 6a BKGG), der muss alle sechs Monate neu beantragt werden.
[color=#FF4000]winterspaziergang[/color] hat geschrieben: die personelle Unterbesetzung und offenbar unzureichende Qualifikation
Die hat dieselbe Ursache: Hohe Fluktuation auf Grund der Arbeitsbedingungen. Führt halt dazu, dass viele Leute den Bereich verlassen und nur wenige nachrücken.
[color=#FF4000]winterspaziergang[/color] hat geschrieben: etlicher Minister anschaut
Da die FDP keine Minister stellt, dürfte der Vorschlag nicht von einem Minister kommen.

[color=#FF4000]winterspaziergang[/color] hat geschrieben:dass sie die Notwendigkeit der Qualifizierung von Arbeitnehmern, um für den AG in Frage zu kommen
Aber das ist doch genau der Sinn der Kaltakquise: Der Vermittler geht auf einen AG zu und fragt, ob der in seinem Bereich weitere Personaleinstellungen plant, denn man hätte jemanden, der zwar die richtigen Qualifikationen habe, aber leider Schulden, Drogensucht, keine Deutschkenntnisse oder was auch immer. Und dann hat der Vermittler mit dem AG auszuloten, was der Betreffende bekommen müsste, damit der AG ihn einstellen würde (z.B. Entzug, Coaching, Zuschüsse zum Lohn etc.).

Ob dieser "Ochsenmarkt" sinnvoll ist, das weiß ich nicht, ich bin aber nicht verwundert, dass die FDP mit dieser Idee hausieren geht, denn so besteht für die AG zumindest die Chance, einen halbwegs brauchbaren Mitarbeiter zu einem Bruchteil der eigentlich anfallenden Kosten zu bekommen.
MarcoW75 hat geschrieben: bin ich als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung nicht wirklich zu gebrauchen
Aber genau da ist dann doch die Philosophie der Leistungen angesetzt: Man kann entweder sagen "Tja, dann müssen wir warten, bis was für die Systemintegration frei wird" oder man fragt eben, was ein Fachinformatiker an Zusatzqualifikationen braucht, um auch in der Anwendungsentwicklung eingesetzt werden zu könnnen. Und letzteres ist nunmal die Grundlage der derzeitigen Gesetze.
MarcoW75 hat geschrieben: Meine Mutter sollte nach dem Willen des Arbeitsamtes z.B. wieder als Friseurin arbeiten...den Beruf hat sie zuletzt 1973 (!) ausgeübt.
Und da wieder die Frage: Was hätte deine Mutter denn gebraucht, um wieder als Friseurin zu arbeiten?

Re: Nun auch sozialistische Tagträumer bei der FDP

Verfasst: 25.02.19, 10:02
von Evariste
windalf hat geschrieben: Es ist wohl eher so, dass es aktuell schwierig ist Stellen zu besetzen. Obwohl es eine riesen Nachfrage auf Seiten der Arbeitgeber gibt, können diese Stellen nahezu nicht oder nur schwer besetzt werden obwohl ein Heer Arbeitsloser Hartz IV-Empfänger bereit steht. Was sagt uns das über die Qualifikation dieser Personen?
Wenig. Ein Bewerber, der länger als 12 Monate arbeitslos ist, wird von vielen Firmen bereits zu Beginn des Bewerbungsverfahrens sortiert. Da wird die Qualifikation gar nicht erst geprüft. (Liegt natürlich auch daran, dass viele dieser Bewerbungen nur losgeschickt werden, weil das JC viele Bewerbungen sehen will, ob wohl sie nicht zielführend sind.)

Und zum Thema Vermittlungshemmnisse, in einem Artikel der FAZ von 2013 findet man eine Grafik zu dem Thema, mit folgender Rangfolge:
Starkes Hemmnis: Alleinerziehe Frau, Kind unter 3 Jahre; Frau mit Partner; Kind unter 3 Jahre; im Alter 51 bis 64 Jahre
Mittleres Hemmnis: Kontinuierliche Grundsicherungsempfänger; Schwere gesundheitliche Einschränkung
Geringes Hemmnis: Kein Schulabschluss/Kein Ausbildungsabschluss; Zuwanderer/Sprache im Haushalt nicht Deutsch

Re: Nun auch sozialistische Tagträumer bei der FDP

Verfasst: 25.02.19, 11:05
von windalf
Geringes Hemmnis: Kein Schulabschluss/Kein Ausbildungsabschluss; Zuwanderer/Sprache im Haushalt nicht Deutsch
Ne ist klar. Ganz geringes Hemmnis. Das stand tatsächlich in einem Artikel der FAZ? Wenn in der Firma in der ich arbeite jemanden eingestellt werden soll, dann entscheiden wir uns lieber für den ohne Schulabschluss als für die Informatikerin mit vermeintlich großen Handycap wegen alleinerziehend.

Re: Nun auch sozialistische Tagträumer bei der FDP

Verfasst: 25.02.19, 11:37
von Evariste
windalf hat geschrieben:
Geringes Hemmnis: Kein Schulabschluss/Kein Ausbildungsabschluss; Zuwanderer/Sprache im Haushalt nicht Deutsch
Ne ist klar. Ganz geringes Hemmnis. Das stand tatsächlich in einem Artikel der FAZ? Wenn in der Firma in der ich arbeite jemanden eingestellt werden soll, dann entscheiden wir uns lieber für den ohne Schulabschluss als für die Informatikerin mit vermeintlich großen Handycap wegen alleinerziehend.
Hier der Link: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ ... 74574.html

Die Rangfolge stammt vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit und basiert wohl durchaus auf Fakten:
Ein „durchschnittlicher Hartz-IV-Empfänger“ finde, statistisch gesehen, mit einer Wahrscheinlichkeit von 17 Prozent nach 8 Monaten einen Arbeitsplatz, der ihn aus der Grundsicherung holt, sagt Trappmann. Hat der Empfänger keinen Ausbildungsabschluss, betrage die Wahrscheinlichkeit noch 11 Prozent. Gehe es um eine Frau mit Kleinkind, sinke die Chance auf weniger als 3 Prozent.
Es handelt sich aber um eine reine Ex-post-Betrachtung, d. h. es geht nur um die objektive Wahrscheinlichkeit, eine neue Arbeit zu finden. Ob das gerechtfertigt ist oder vielleicht doch eher an den Vorurteilen der Arbeitgebern liegt, dazu sagt die Statistik nichts.

Vor diesem Hintergrund muss man wohl auch die Aussage
Der Rest ist oft aufgrund persönlicher Einschränkungen schlicht nicht vermittelbar.
verstehen, die "persönliche Einschränkungen" sind nicht immer Drogensucht o. ä., sondern es geht dabei um durchaus "normale" Dinge, wie dass eine Frau ein Kind bekommt oder ein Mensch irgendwann die 50 überschreitet. Schwupps, schon ist man schwer vermittelbar.

Re: Nun auch sozialistische Tagträumer bei der FDP

Verfasst: 25.02.19, 12:20
von winterspaziergang
Charon- hat geschrieben:
Das ist so nicht richtig, wer ALG II bezieht, erhält KdU, das ist wohl richtig, allerdings kann es sehr wohl sein, dass er "hoppen" muss, nämlich dann, wenn er schwankendes Einkommen bezieht und zeitweise (drei Monate am Stück) in der Lage ist, den Bedarf mit Wohngeld zu decken und zeitweise nicht (siehe § 12a S. 2 Nr. 2 SGB II)

Gleiches gilt auch für den Kinderzuschlag, der ist übrigens nicht das Kindergeld, sondern eine eigenständige Leistung (siehe § 6a BKGG), der muss alle sechs Monate neu beantragt werden.
stimmt, was für eine Zumutung! Das muss dringend geändert werden
Charon- hat geschrieben:
die personelle Unterbesetzung und offenbar unzureichende Qualifikation
Die hat dieselbe Ursache: Hohe Fluktuation auf Grund der Arbeitsbedingungen. Führt halt dazu, dass viele Leute den Bereich verlassen und nur wenige nachrücken.
aha und ändert das was am erstgenannten?
Charon- hat geschrieben:
etlicher Minister anschaut
Da die FDP keine Minister stellt, dürfte der Vorschlag nicht von einem Minister kommen.
gut, wenn man mit Korinthen handelt, holt man ein Bruchstück einer Aussage, reißt es aus dem Zusammenhang, beißt sich daran natürlich fest und lässt den Kern der Aussage- egal ob Minister oder nicht, es wurde ja bewusst verallgemeinernd und parteiübergreifend (nicht verstanden?) geschrieben- einfach mal weg.
So diskrediert man eine Aussage, statt sich mit ihr auseinander zu setzen. In der Politik in der Tat an der Tagesordnung. Einfach verdrehen, bis es passt. So wie folgendes:
Charon- hat geschrieben:
MarcoW75 hat geschrieben: Meine Mutter sollte nach dem Willen des Arbeitsamtes z.B. wieder als Friseurin arbeiten...den Beruf hat sie zuletzt 1973 (!) ausgeübt.
Und da wieder die Frage: Was hätte deine Mutter denn gebraucht, um wieder als Friseurin zu arbeiten?
[/quote]
der ist gut! :lol:
:liegestuhl: