Recht auf Bildung für geimpfte Jugendliche

politische Aspekte von Rechtsprechung und Gesetzesvorhaben; rechtliche Aspekte von politischem Agieren

Moderator: FDR-Team

Lex generalis(t)
Topicstarter
noch neu hier
Beiträge: 1
Registriert: 03.08.21, 19:01

Recht auf Bildung für geimpfte Jugendliche

Beitrag von Lex generalis(t) »

Hallo,

in anbetracht der nun bald startenden Schulen und der absehbar kommenden "schul-lockdown" besteht die Frage ob geimpfte Jugendliche überhaupt in dieser Form vom regulären Schulunterricht ferngehalten werden dürfen. Denn eigentlich ist mit der Impfung alles mögliche gegen eine Pandemie getan und somit Einschränkungen des Grundrechts nicht mehr rechtmäßig. Kinder und Jugendliche haben soweit ich weiß nicht nur die Pflicht sondern auch ein Recht auf Bildung! Oder sehe ich das falsch?

Gibt es da schon eine rechtliche Grundlage?
Wie sieht diese aus?

Danke im Voraus
Elektrikör
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 5722
Registriert: 01.06.07, 18:45
Wohnort: Wehringen

Re: Recht auf Bildung für geimpfte Jugendliche

Beitrag von Elektrikör »

Hallo,

"Schule zuhause" --> Recht auf Bildung erfüllt

Von irgendwelcher Qualität steht da nix (dann dürfte es auch mit "Präsenz-Unterricht" in manchen Schulen schwierig werden)


MfG
Alles hier von mir geschriebene stellt meine persönlichGanzFürMichAlleineMeinung dar
Falls in einer Antwort Fragen stehen, ist es ungemein hilfreich, wenn der Fragesteller diese auch beantwortet
Froggel
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 3715
Registriert: 19.05.05, 16:17
Wohnort: Niedersachsen

Re: Recht auf Bildung für geimpfte Jugendliche

Beitrag von Froggel »

Lex generalis(t) hat geschrieben: 03.08.21, 19:10und der absehbar kommenden "schul-lockdown"
Es ist die Frage, ob es wieder einen Schul-Lockdown generell gibt oder ob er einer Quarantänesituation geschuldet ist. Findet die Schule wegen einer Quarantäne nicht statt, sind natürlich auch geimpfte Schüler davon betroffen, denn die Impfung schützt nicht unbedingt vor Ansteckung, sondern minimiert die Schwere einer Erkrankung. Das Virus übertragen können aber auch geimpfte Kinder, die möglicherweise keine oder nur schwache Symptome haben.
Grundsätzlich sollte man aber davon ausgehen, dass bei einer höheren Impfquote unter Schülern das Problem mit der Quarantäne oder eines Schul-Lockdowns seltener vorkommen dürfte als bisher. Abgesehen davon würde ich jetzt nicht im Vorwege die Pferde scheu machen, sondern einfach mal abwarten, wie sich das Ganze entwickelt. Getrennten Unterricht für geimpfte (= Unterricht in der Schule) und ungeimpfte Kinder (= Unterricht zu Hause) wird es aber allein aus logistischen Gründen sicher nicht geben.
Ich bin kein Jurist.
- alle Angaben ohne Gewähr -
fodeure
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2681
Registriert: 06.06.10, 20:51

Re: Recht auf Bildung für geimpfte Jugendliche

Beitrag von fodeure »

Froggel hat geschrieben: 03.08.21, 19:44denn die Impfung schützt nicht unbedingt vor Ansteckung,
In der Regel schon und nur wenn mal ausnahmsweise doch nicht dann gilt
Froggel hat geschrieben: 03.08.21, 19:44 sondern minimiert die Schwere einer Erkrankung.
Froggel hat geschrieben: 03.08.21, 19:44Das Virus übertragen können aber auch geimpfte Kinder, die möglicherweise keine oder nur schwache Symptome haben.
Auch das ist die absolute Ausnahme und hat keinerlei Relevanz für das Infektionsgeschehen.
Heiko66
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 833
Registriert: 23.10.20, 11:05

Re: Recht auf Bildung für geimpfte Jugendliche

Beitrag von Heiko66 »

fodeure hat geschrieben: 03.08.21, 22:15
Froggel hat geschrieben: 03.08.21, 19:44denn die Impfung schützt nicht unbedingt vor Ansteckung,
In der Regel schon und nur wenn mal ausnahmsweise doch nicht dann gilt
Froggel hat geschrieben: 03.08.21, 19:44 sondern minimiert die Schwere einer Erkrankung.
Froggel hat geschrieben: 03.08.21, 19:44Das Virus übertragen können aber auch geimpfte Kinder, die möglicherweise keine oder nur schwache Symptome haben.
Auch das ist die absolute Ausnahme und hat keinerlei Relevanz für das Infektionsgeschehen.
Wäre es anders würde man sich ja auch schon fast fragen warum die Kinder überhaupt auf die Idee kommen sollten sich impfen zu lassen. Das Risiko einer schweren Erkrankung liegt für diese Altersgruppe eher nah bei Null, so dass auch die STIKO sich nicht getraut hat eine Impfempfehlung auszusprechen, weil das höchstens einen Nutzen für die gesammte Gesellschaft aber nicht unbedingt einen gesundheitlichen Nutzen für den einzelnen Jugendlichen haben muss, der das Risiko der Impfung übersteigt.

Wenn man dann noch sagt übrigens, wenn du dich impfen lässt ändert sich für DIch persönlich nichts. Nachdem deine ALtersklasse die letzten 1,5 Jahre schon zu Gunsten der Älteren verzichtet hat, solltst du jetzt noch ein fragliches gesundheitliches Risiko für die Gesellschaft eingehen, dass Dir dann am Ende aber ggf. auch nicht gedankt wird. Wir garantieren oder versprechen DIr da nix. Das ist ganz bestimmt nicht der Weg die Impfbereitschaft unter den Jugendlichen zu erhöhen, ein weiters Opfer für die Gesellschaft zu bringen. Aber zumindest ist die Politik da konsequent. Entscheidungen werden weiterhin bevorzugt zu Lasten der jungen Generation getroffen, für die das Virus nahezu kein Risiko darstellt. Ins Risiko den Viruseintrag zu erhöhen geht man bei Maßnahmen lieber zu Nutzen der älteren Generation. Hat sich ja die letzten 1,5 Jahre bewährt.
winterspaziergang

Re: Recht auf Bildung für geimpfte Jugendliche

Beitrag von winterspaziergang »

Heiko66 hat geschrieben: 04.08.21, 08:14 Wenn man dann noch sagt übrigens, wenn du dich impfen lässt ändert sich für DIch persönlich nichts. Nachdem deine ALtersklasse die letzten 1,5 Jahre schon zu Gunsten der Älteren verzichtet hat,
so denkt nur, wem es am Allerwertesten vorbei geht, wenn eigene ältere Angehörige vorzeitig und unter solchen Umständen sterben könnten
solltst du jetzt noch ein fragliches gesundheitliches Risiko für die Gesellschaft eingehen, dass Dir dann am Ende aber ggf. auch nicht gedankt wird.
stimmt, man sollte Medaillen verteilen, dass sich jemand herablässt, auf lebenswichtige Parties zu verzichten, damit andere sowas unwichtiges wie ihr Leben behalten
Wir garantieren oder versprechen DIr da nix. Das ist ganz bestimmt nicht der Weg die Impfbereitschaft unter den Jugendlichen zu erhöhen, ein weiters Opfer für die Gesellschaft zu bringen.
mit der Haltung, die hier durchscheint, "Solidargemeinschaft, nur, wenn es mir nützt (und andere z.B. für meine Krankenversorgung, Schule, Uni usw. zahlen)" garantiert nicht.
Aber zumindest ist die Politik da konsequent. Entscheidungen werden weiterhin bevorzugt zu Lasten der jungen Generation getroffen, für die das Virus nahezu kein Risiko darstellt. Ins Risiko den Viruseintrag zu erhöhen geht man bei Maßnahmen lieber zu Nutzen der älteren Generation. Hat sich ja die letzten 1,5 Jahre bewährt.
ja, sowas aber auch! Dass man Maßnahmen für die ergreift, die ein hohes Risiko haben 10-20 Jahre ihres Lebens zu verlieren und erstickend von dieser Welt zu scheiden und nicht an die denkt, die zwar in ihrer Freizeit gern am Handy und Laptop, Social Media aller Art hängen, es aber als Zumutung empfinden könnten, wenn sie dies für begrenzte Zeit in Sachen Unterricht machen sollen.
Völlig unverständlich. (den Ironie-Button spare ich mir)
Zafilutsche
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 6583
Registriert: 24.07.07, 10:47
Wohnort: Rhein/Ruhrgebiet

Re: Recht auf Bildung für geimpfte Jugendliche

Beitrag von Zafilutsche »

winterspaziergang hat geschrieben: 04.08.21, 09:12
Heiko66 hat geschrieben: 04.08.21, 08:14 Wenn man dann noch sagt übrigens, wenn du dich impfen lässt ändert sich für DIch persönlich nichts. Nachdem deine ALtersklasse die letzten 1,5 Jahre schon zu Gunsten der Älteren verzichtet hat,
so denkt nur, wem es am Allerwertesten vorbei geht, wenn eigene ältere Angehörige vorzeitig und unter solchen Umständen sterben könnten
Eine mangelnde Empathie kann nicht bemängelt werden. Manche Personen haben diese Gabe, andere haben das weniger stark ausgeprägt. Damit wird man und der Gesetzgeber leben müssen. Letztlich entstehen ja genau durch diese Differenzen die Regelungen und Vorschriften.
Und zu:
Lex generalis(t) hat geschrieben: 03.08.21, 19:10 ...Denn eigentlich ist mit der Impfung alles mögliche gegen eine Pandemie getan und somit Einschränkungen des Grundrechts nicht mehr rechtmäßig.
Möchte ich die Frage stellen, ob mit der "Impfung" wirklich alles "getan" ist? Ich denke, mehr ist immer möglich. Ob das dann angemessen ist, steht auf einem anderen Blatt. Zumindest im Erkrankungsfall mit Todesfolge oder sehr schweren irreversiblen Gesundheitsschäden stellt sich die Moralische Frage: Hat man wirklich genug getan?
Bei manchen Staaten gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat. [Freiheit f. Assange]
FM
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 20990
Registriert: 05.12.04, 16:06

Re: Recht auf Bildung für geimpfte Jugendliche

Beitrag von FM »

Froggel hat geschrieben: 03.08.21, 19:44 Ganze entwickelt. Getrennten Unterricht für geimpfte (= Unterricht in der Schule) und ungeimpfte Kinder (= Unterricht zu Hause) wird es aber allein aus logistischen Gründen sicher nicht geben.
Es wäre denkbar, dass man schulübergreifend Klassen aus geimpften Schülern und Lehrern bildet. Also z.B. alle geimpften Schüler aus den drei Gymnasien einer Stadt und aus derselben Jahrgangsstufe zu einer Klasse zusammen fasst. Unmittelbar zum Schuljahresanfang müsste das ganz gut gehen, danach wird es schwieriger (weil auch bei gleichem Lehrplan nicht unbedingt immer die gleiche Reihenfolge und die gleiche Auswahl der Unterrichtsgegenstände stattfindet).
Heiko66
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 833
Registriert: 23.10.20, 11:05

Re: Recht auf Bildung für geimpfte Jugendliche

Beitrag von Heiko66 »

so denkt nur, wem es am Allerwertesten vorbei geht, wenn eigene ältere Angehörige vorzeitig und unter solchen Umständen sterben könnten
Fakt ist doch die Älteren haben "systembedingt" nun einmal eine deutlich kürzere Restlebensdauer als die Jüngeren. Das Risiko-Nutzen-Verhältnis bei der Impfung ist bei den Älteren im Erwartungswert extrem hoch. Selbst wenn der gegebene Impfstoff Langzeitfolgen nach sich ziehen könnte, ist die Wahrscheinlichkeit immer noch hoch, dass es das bessere Lotterielos war sich für die Impfung zu entscheiden. Bei nicht so hoher Restlebensdauer sind Langzeitfolgen eher auch kein Problem.

Bei nicht direkt von der Krankheit betroffenen sieht die Lage ganz anders aus. Den älteren Angehörigen geht bestimmt auch nicht am Allerwertesten vorbei, dass die Jüngeren gern mit teilweise Restlebensdauer >90 Jahre sich jetzt mal eben etwas spritzen lassen sollen, was für Sie selbst in gar keinen (bekannten) sinnvollen Risiko-Nutzen-Verhältnis steht aber im Fall des Falles mit den Konsequenezn dieser Entscheidung noch Jahrzehnte leben müssen.

Die STIKO kommt nicht umsonst zu diesem Schluss das erst einmal nicht empfehlen zu wollen. Es ist eine Frechheit jetzt von der jungen Generation direkt wieder dieses Opfer zu verlangen. Dem Opa mit erhöhter Restlebensdauer 10 Jahre ist es bestimmt auch nicht egal, ob der Enkel dann 90 seiner eigenen Jahre lang für diese 10 Jahre lange bezahlen muss.

Wenn man von der jungen Generation jetzt schon wieder ein weiteres Opfer verlangt, dann sollte man das auch entsprechend würdigen und ihr sagen was die dafür erhalten.
mit der Haltung, die hier durchscheint, "Solidargemeinschaft, nur, wenn es mir nützt (und andere z.B. für meine Krankenversorgung, Schule, Uni usw. zahlen)" garantiert nicht.
Und da Solidarität keine Einbahnstraße ist mal anders gefragt. Was tut denn jetzt im Anschluss die ältere Generation für die jüngere Generation? Rentenverzicht, damit die Jüngeren dann an dem zusätzlichen Schuldenabbau (der ja nur nötig war um meine und die ältere Generation dem Virus nicht direkt auszusetzen) nicht ersticken. Im Moment sehe ich nur, dass alle Lasten bei den Jüngeren abgeladen werden und ein Opfer nach dem nächsten von der jüngeren Generation die eigentlich gar nicht direkt betroffen ist gefordert wird.
ja, sowas aber auch! Dass man Maßnahmen für die ergreift, die ein hohes Risiko haben 10-20 Jahre ihres Lebens zu verlieren und erstickend von dieser Welt zu scheiden und nicht an die denkt, die zwar in ihrer Freizeit gern am Handy und Laptop, Social Media aller Art hängen, es aber als Zumutung empfinden könnten, wenn sie dies für begrenzte Zeit in Sachen Unterricht machen sollen.
Begrenzte Zeit sagt sich so schön. Die, die kein Abitur machen sind üblicher Weise 10 Jahre im Bildungssystem Schule. 15% davon sind jetzt schon zum Teufel gejagt worden. Wieivele dürfen es den noch sein ihrere Meinung nach. Erst ab 30% darf genölt werden oder wieviel stellen SIe sich so vor ist noch akzeptabel?

Aber ich sehe da ein ganz anderes Problem. Es ist ok, wenn es keine anderen Maßnahmen gibt die Schule zu schließen um den Viruseintrag zu reduzieren. Es ist aber nicht ok andere Dinge mit VIruseintrag (wie zum Beispiel eine Fussball-EM) zu akzeptieren und damit die Schule zu gefährden. Es gab ständig Bekundungen das Letzte was schließt sind Kita und Schule (und das Erste was wieder öffnet). In der praktischen Umsetzung hat man sich aber eher überlegt nach dem Bereich Kultur ist wohl der Bildungsbereich lieber das Erste was schließt und das Letzte was wieder (vollständig) öffnet.
Froggel
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 3715
Registriert: 19.05.05, 16:17
Wohnort: Niedersachsen

Re: Recht auf Bildung für geimpfte Jugendliche

Beitrag von Froggel »

FM hat geschrieben: 04.08.21, 09:47
Froggel hat geschrieben: 03.08.21, 19:44 Ganze entwickelt. Getrennten Unterricht für geimpfte (= Unterricht in der Schule) und ungeimpfte Kinder (= Unterricht zu Hause) wird es aber allein aus logistischen Gründen sicher nicht geben.
Es wäre denkbar, dass man schulübergreifend Klassen aus geimpften Schülern und Lehrern bildet. Also z.B. alle geimpften Schüler aus den drei Gymnasien einer Stadt und aus derselben Jahrgangsstufe zu einer Klasse zusammen fasst. Unmittelbar zum Schuljahresanfang müsste das ganz gut gehen, danach wird es schwieriger (weil auch bei gleichem Lehrplan nicht unbedingt immer die gleiche Reihenfolge und die gleiche Auswahl der Unterrichtsgegenstände stattfindet).
Denkbar ist so einiges, zumindest im städtischen Bereich. Ich sehe bei so einem Konstrukt allerdings die Gefahr der Bildung einer Zwei-Klassen-Gesellschaft, Geimpft gegen Ungeimpft, gebildete Schüler gegen Klassen, die aufgrund ihrer möglichen Gefährdung schneller in Quarantäne geraten und damit weniger Bildung erhalten.
Ja, es ist eine blöde Situation, insbesondere weil es immer wieder Querschläger gibt, die sämtliche Maßnahmen boykottieren, die dazu beitragen sollen, die Pandemie einzudämmen, und damit das Gegenteil dessen erreichen, was sie doch so dringend wiederhaben wollen, nämlich ihre Freiheit, tun und lassen zu können, was sie wollen. Und schon haben sie einen Grund mehr zu sagen: »Seht ihr, ich habe es doch gesagt. Das wird immer so weiter gehen.« Das nennt sich selbsterfüllende Prophezeiung.
Ich bin kein Jurist.
- alle Angaben ohne Gewähr -
fodeure
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2681
Registriert: 06.06.10, 20:51

Re: Recht auf Bildung für geimpfte Jugendliche

Beitrag von fodeure »

winterspaziergang hat geschrieben: 04.08.21, 09:12
Heiko66 hat geschrieben: 04.08.21, 08:14 Wenn man dann noch sagt übrigens, wenn du dich impfen lässt ändert sich für DIch persönlich nichts. Nachdem deine ALtersklasse die letzten 1,5 Jahre schon zu Gunsten der Älteren verzichtet hat,
so denkt nur, wem es am Allerwertesten vorbei geht, wenn eigene ältere Angehörige vorzeitig und unter solchen Umständen sterben könnten
So argumentiert nur, wem es völlig entgangen ist, daß wir jetzt eine völlig andere Situation haben als vor 1,5 Jahren.
winterspaziergang hat geschrieben: 04.08.21, 09:12
solltst du jetzt noch ein fragliches gesundheitliches Risiko für die Gesellschaft eingehen, dass Dir dann am Ende aber ggf. auch nicht gedankt wird.
stimmt, man sollte Medaillen verteilen, dass sich jemand herablässt, auf lebenswichtige Parties zu verzichten, damit andere sowas unwichtiges wie ihr Leben behalten
Du hast aber schon verstanden, daß es in diesem Thread um Bildung und nicht um Parties geht? Abgesehen davon ist die Argumentation Party oder Tod ohnehin völlig unsinnig. Und auch wenn dir persönlich das nicht einleuchten mag, auch Parties sind nicht unwichtig. Aber das paßt wohl nicht in dein Schwarz-Weiß-Denkschema.
winterspaziergang hat geschrieben: 04.08.21, 09:12 (den Ironie-Button spare ich mir)
Das ist auch besser so. Du scheinst den Unsinn, den du hier von dir gibst, offensichtlich ohnehin ernst zu meinen.
winterspaziergang

Re: Recht auf Bildung für geimpfte Jugendliche

Beitrag von winterspaziergang »

fodeure hat geschrieben: 04.08.21, 12:41 Du hast aber schon verstanden, daß es in diesem Thread um Bildung und nicht um Parties geht?
ja, aber Du hast nicht verstanden, dass es zuvor allgemein um den Verzicht der Jugend ging
fodeure hat geschrieben: 04.08.21, 12:41Abgesehen davon ist die Argumentation Party oder Tod ohnehin völlig unsinnig. Und auch wenn dir persönlich das nicht einleuchten mag, auch Parties sind nicht unwichtig. Aber das paßt wohl nicht in dein Schwarz-Weiß-Denkschema.
Nur gut, dass Du so differenziert bist und Deine Sachlichkeit bewahrst, auch wenn Du die Meinung eines anderen nicht teilst.

Wie wärs, wenn Du erstmal übst, nicht gleich persönlich zu werden, nachschlägst was schwarz-weiß-Schema wirklich ist und dann sehen wir weiter, ok? :kopfstreichel:
fodeure hat geschrieben: 04.08.21, 12:41
winterspaziergang hat geschrieben: 04.08.21, 09:12 (den Ironie-Button spare ich mir)
Das ist auch besser so. Du scheinst den Unsinn, den du hier von dir gibst, offensichtlich ohnehin ernst zu meinen.
wie gesagt, ich schätze Deine differenzierte und sachliche Art zu schreiben :lol:
FM
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 20990
Registriert: 05.12.04, 16:06

Re: Recht auf Bildung für geimpfte Jugendliche

Beitrag von FM »

Froggel hat geschrieben: 04.08.21, 12:38 Denkbar ist so einiges, zumindest im städtischen Bereich. Ich sehe bei so einem Konstrukt allerdings die Gefahr der Bildung einer Zwei-Klassen-Gesellschaft, Geimpft gegen Ungeimpft,
Das wird sich ohnehin nicht vermeiden lassen, wenn eine nächste Welle kommt. Wobei aber jeder selbst die Entscheidung hat, zu welcher Klasse er gehört. Das wird nicht nur Schulen betreffen, sondern auch Theater, Kinos, Gaststätten (ja das ist anders als Schule freiwillig).

Die Idee mit den "Geimpften-Klassen" geht nicht nur in der Stadt. Auch auf dem Land ist es zumindest bei weiterführenden Schulen inzwischen üblich, dass Transporte über 5, 10 oder 20 km per Schulbus nötig sind. Da kann man dann auch innerhalb eines Landkreises eine solche Klasse organisieren. Schwieriger wird es bei jüngeren Kindern, für die eine Impfung nicht erlaubt oder nicht empfohlen ist.

Am Präsenzunterricht der "Geimpften-Klassen" könnten auch zeitnah getestete Schüler teilnehmen, was aber dann den Eltern wohl so um die 100 Euro in der Woche kosten wird (bei Schülern ab dem für Impfungen möglichen Alter, bei jüngeren nicht).
fodeure
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2681
Registriert: 06.06.10, 20:51

Re: Recht auf Bildung für geimpfte Jugendliche

Beitrag von fodeure »

winterspaziergang hat geschrieben: 04.08.21, 19:04ja, aber Du hast nicht verstanden, dass es zuvor allgemein um den Verzicht der Jugend ging
Darüber könnte man zwar streiten, aber auch dort war nirgendwo von lebenswichtigen Parties die Rede.
winterspaziergang hat geschrieben: 04.08.21, 19:04Nur gut, dass Du so differenziert bist und Deine Sachlichkeit bewahrst, auch wenn Du die Meinung eines anderen nicht teilst.
Schon mal darüber nachgedacht, daß dies in der selbstgefälligen, arroganten und oberlehrerhaften Art und Weise des anderen begründet ist?
winterspaziergang hat geschrieben: 04.08.21, 19:04Wie wärs, wenn Du erstmal übst, nicht gleich persönlich zu werden, nachschlägst was schwarz-weiß-Schema wirklich ist und dann sehen wir weiter, ok?
Wenn du glaubst, daß so eindeutige und einfache Begriffe wie Schwarz-Weiß-Denkschema nachgeschlagen werden müssen, dann solltest du vielleicht selbst erst noch etwas üben, bevor du hier Beiträge verfaßt.
fodeure hat geschrieben: 04.08.21, 12:41wie gesagt, ich schätze Deine differenzierte und sachliche Art zu schreiben
Sagt jemand, dessen Beiträge in der Regel jede Sachlichkeit vermissen lassen. Aber bitte, wenn du meinst.
ktown
FDR-Moderator
Beiträge: 26336
Registriert: 31.01.05, 08:14
Wohnort: Auf diesem Planeten

Re: Recht auf Bildung für geimpfte Jugendliche

Beitrag von ktown »

Moderationsbeitrag
Liebe FDR-Mitglieder,

hier eine kleine Erinnerungsstütze, als Sie hier Neu-User waren. :wink:
Wichtiger Hinweis

Forenregel-Hinweis

Lieber Foren-Nutzer, herzlich willkommen! Bitte lesen und beachten Sie unsere Juriquette (=Forenregeln)! Hier das Wichtigste nochmals in Kürze:

Individuelle Rechtsberatung ist hier verboten aber die Erklärung der Rechtslage erlaubt.
Fragen Sie daher am Ende Ihres Beitrags immer: Wie ist die Rechtslage?
Verwenden Sie niemals Produkt- oder Firmennamen!
Namens-Abwandlungen, die einen leichten und eindeutigen Rückschluß auf den eigentlichen Klarnamen zulassen, sind ebenso unerwünscht.
Schreiben Sie immer in einem höflichen Ton!
Nutzen Sie unsere Suchfunktionen, um nachzuschauen, ob die gleiche Frage schon beantwortet wurde!
Posten Sie Ihren Beitrag nur ein mal auch wenn es Themenüberschneidungen zu anderen Foren gibt!


Ich bestätige und beachte hiermit diese Regeln
(Du musst hiernach noch 5 weitere Nachrichten bestätigen)
Es bedankt sich für die Beachtung

Ihr FDR-Moderatorenteam

(Die Eingriffe der Moderatoren bitte ausschließlich im Forum für Mitgliederinformation u. Support kommentieren.)


Achja, und wer meint diese nicht einhalten zu müssen, können wir auch mal für 14 Tage vor die Tür setzen.
Antworten