Welcher Test gilt für die Arbeit?

politische Aspekte von Rechtsprechung und Gesetzesvorhaben; rechtliche Aspekte von politischem Agieren

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o0Julia0o
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Welcher Test gilt für die Arbeit?

Beitrag von o0Julia0o »

mal rein fiktional:

"Geimpfte und Genesene müssen das belegen - zum Beispiel mit dem gelben Impfpass, ein Impfzertifikat über eine App oder ein Genesennachweis. Ungeimpfte, die nicht von zu Hause arbeiten können, müssen dem Arbeitgeber einen tagesaktuellen Test (oder maximal 48 Stunden alten PCR-Test) vorlegen."
Quelle: https://www.(Wortsperre: Firma).net/magazine/ratgeber/j ... n-36360074
-> (Wortsperre: Firma)

Welcher Test ist jetzt genau gemeint mit "tagesaktuellen Test"? Bürgertest oder Selbsttest?
blackylein
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Re: Welcher Test gilt für die Arbeit?

Beitrag von blackylein »

Wenn Sie den Selbsttest zertifizieren können, reicht ein Selbsttest. Da dies jedoch nicht möglich sein wird, muss es ein Bürgertest sein.
Oder Sie verhandeln mit dem Chef, dass Sie den Test jeden Morgen auf der Arbeit machen können.
hawethie
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Re: Welcher Test gilt für die Arbeit?

Beitrag von hawethie »

Was sagt denn die Vorschrift des Landes zu der Frage?
Was wird in deinem Bundesland in den Medien (Presse, Funk, Fernsehen) so zu dem Thema gesagt?
Da dürfte sich diese Frage eigentlich erledigt haben.
Was du nicht willst, das man dir will, das will auch nicht -
was willst denn du.
Aus Erfahrung: Krebsvorsorge schadet nicht.
ExDevil67
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Re: Welcher Test gilt für die Arbeit?

Beitrag von ExDevil67 »

hawethie hat geschrieben: 24.11.21, 08:45 Was sagt denn die Vorschrift des Landes zu der Frage?
Kann da überhaupt das Land was zu sagen? 3G am Arbeitsplatz ist doch afaik eine Bundesregelung. Evtl könnte das örtliche Gesundheitsamt (wenn es vor lauter Kontaktverfolgung überhaupt dazu kommt) noch sagen was es akzeptieren würde im Rahmen einer Kontrolle.
o0Julia0o
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Re: Welcher Test gilt für die Arbeit?

Beitrag von o0Julia0o »

Zertifizierung
Sollte es nicht irgendein Gesetz dafür geben wo drinsteht ob Bürgertest oder Selbsttest zählt? Selbsttest nur wenn ich ihn selbst zertifizieren kann.
Kann jeder Arbeitgeber den Selbsttest beaufsichtigen? Hier steht nichts davon, dass er irgendwie anders qualifiziert sein muss: " Möglich sind auch Selbsttests im Betrieb unter Aufsicht oder durch vom Arbeitgeber beauftragte Dritte." Also kann ich den Test für eine Kollegin beaufsichtigen und sie den Test für mich? Für NRW wäre dieses Gesetz doch dafür zuständig: https://fvn.de/assets/addons/pdf_viewer ... assung.pdf
Dort steht aber nichts von einem Zertifikat.

Arbeitszeit?
Was ist mit der Methode beim Arbeitgeber testen. Muss der Arbeitgeber das tun? 2x die Woche ist er doch dazu verpflichet, oder nicht? Also einen Selbsttest unter Aufsicht (weil er zertifiziert sein muss). Darf der Test also 2x die Woche in die Arbeitszeit fallen und als Arbeitszeit gelten?
"Arbeitgeber müssen ihren Arbeitnehmern, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, mindestens zwei Corona-Tests pro Woche anbieten."
Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/ ... he-1892108

15 Minuten
"Grundsätzlich gilt: Beschäftigte und auch die Arbeitgeber selbst dürfen eine Arbeitsstätte nur betreten, wenn sie einen Nachweis mit sich führen, der ihren 3G-Status belegt. Lediglich zwei Ausnahmen gibt es: entweder um sich in der Arbeitsstätte testen oder impfen zu lassen. "
Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/un ... q-101.html

Muss der Arbeitgeber einen dann 15 Minuten im Raum warten lassen oder darf er ihn nach der Stäbcheneinführung für die 15 Wartezeit, die der Test dann benötigt, von der Arbeitstätte verweisen?
hambre
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Re: Welcher Test gilt für die Arbeit?

Beitrag von hambre »

oOJuliaOo hat geschrieben:Sollte es nicht irgendein Gesetz dafür geben wo drinsteht ob Bürgertest oder Selbsttest zählt? Selbsttest nur wenn ich ihn selbst zertifizieren kann.
Ja, das findet man in § 2 Nr. 7 SchAusnahmV
oOJuliaOo hat geschrieben:Kann jeder Arbeitgeber den Selbsttest beaufsichtigen?
Ja
oOJuliaOo hat geschrieben:Hier steht nichts davon, dass er irgendwie anders qualifiziert sein muss: " Möglich sind auch Selbsttests im Betrieb unter Aufsicht oder durch vom Arbeitgeber beauftragte Dritte."
Richtig, um festzustellen, dass derjenige den Testauch tatsächlich zu der angegebenen Zeit durchgeführt hat, benötigt man keine besondere Qualifikation.
oOJuliaOo hat geschrieben:Also kann ich den Test für eine Kollegin beaufsichtigen und sie den Test für mich?
Wenn beide vom AG mit der Beaufsichtigung von Tests beauftragt wurden, dann würde das gehen. Dem AG würde ich aber von so etwas abraten, da die Missbrauchsgefahr zu groß ist.
oOJuliaOo hat geschrieben:Für NRW wäre dieses Gesetz doch dafür zuständig: https://fvn.de/assets/addons/pdf_viewer ... assung.pdf
Dort steht aber nichts von einem Zertifikat.
Nein, es handelt sich um Bundesrecht, was hier greift.
oOJuliaOo hat geschrieben:Was ist mit der Methode beim Arbeitgeber testen. Muss der Arbeitgeber das tun? 2x die Woche ist er doch dazu verpflichet, oder nicht? Also einen Selbsttest unter Aufsicht (weil er zertifiziert sein muss).
Nein, dazu ist der AG nicht verpflichtet. Ob die Zeit als Arbeitszeit gilt oder nicht, entscheidet der AG.
oOJuliaOo hat geschrieben:Arbeitgeber müssen ihren Arbeitnehmern, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, mindestens zwei Corona-Tests pro Woche anbieten.
Sie müssen das Testkit zur Verfügung stellen. Sie müssen den Test aber nicht beaufsichtigen. Damit ist so ein Selbsttest aber wertlos für die neue 3G-Regel am Arbeitsplatz.
oOJuliaOo hat geschrieben:Muss der Arbeitgeber einen dann 15 Minuten im Raum warten lassen
Nach meiner Auffassung ja.
o0Julia0o
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Re: Welcher Test gilt für die Arbeit?

Beitrag von o0Julia0o »

Dankesehr hambre!
hambre hat geschrieben: 24.11.21, 17:33 Ja, das findet man in § 2 Nr. 7 SchAusnahmV
"im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, erfolgt"
Na dann bin ich, wenn ich doch den Test schon 50x gemacht habe, selbst geeignet um den Test zu überprüfen. Oder darf der Arbeitgeber das abelehnen?
hambre hat geschrieben: 24.11.21, 17:33 Ja
Obowohl er kein Zertifikat hat zur Beaufsichtigung? Kann ich mich dann selbständig machen, mir selbst den Test bestätigen und mein Arbeitgeber muss diesen Test akzeptieren?
hambre hat geschrieben: 24.11.21, 17:33 Richtig, um festzustellen, dass derjenige den Testauch tatsächlich zu der angegebenen Zeit durchgeführt hat, benötigt man keine besondere Qualifikation.
Aber ist solch ein Test dann auch gültig?
hambre hat geschrieben: 24.11.21, 17:33 Wenn beide vom AG mit der Beaufsichtigung von Tests beauftragt wurden, dann würde das gehen. Dem AG würde ich aber von so etwas abraten, da die Missbrauchsgefahr zu groß ist.
Und ein Zertifikat brauchen diese Arbeitnehmer nicht zur Testbeaufsichtigung(so dass dieser dann als gültig ist)?
hambre hat geschrieben: 24.11.21, 17:33 Nein, dazu ist der AG nicht verpflichtet. Ob die Zeit als Arbeitszeit gilt oder nicht, entscheidet der AG.
Wenn der AG also die Beaufsichtitung des Tests verweigert, dann muss der Arbeitnehmer 5x die Woche einen Bürgertest machen. Dann rechnet sich - da nur 4 Bürgertests bezahlt werden, Hartz4 eher als arbeiten zu gehen im Zweifel.
hambre hat geschrieben: 24.11.21, 17:33 Sie müssen das Testkit zur Verfügung stellen. Sie müssen den Test aber nicht beaufsichtigen. Damit ist so ein Selbsttest aber wertlos für die neue 3G-Regel am Arbeitsplatz.
Wenn der Arbeitgeber jedoch den Test beaufsichtig, dann erspart man sich 3x den Kauf eines Testkits. Und privat darf man das Testkit dann auch verwenden wie man möchte, z.B. den Weihnachtsbaum schmücken und seinem Arbeitgeber das Bild senden. Der Arbeitgeber kann die Ausgabe der 2 Testkits pro Woche nicht verweigern?
hambre hat geschrieben: 24.11.21, 17:33 Nach meiner Auffassung ja.
Gut, er muss jar gar nichts. Er kann den Arbeitnehmer dann auch außerhalb des Firmengeländes warten lassen. Was ist, wenn es gewittert oder ich von Bösewichten verfolgt werde? Muss der Arbeitgeber mich dann bereits ohne die 15-Minuten-Dauer hinein verstreichen zu lassen hineinlassen?
blackylein
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Re: Welcher Test gilt für die Arbeit?

Beitrag von blackylein »

o0Julia0o hat geschrieben: 24.11.21, 21:47 Dankesehr hambre!
hambre hat geschrieben: 24.11.21, 17:33 Ja, das findet man in § 2 Nr. 7 SchAusnahmV
"im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, erfolgt"
Na dann bin ich, wenn ich doch den Test schon 50x gemacht habe, selbst geeignet um den Test zu überprüfen. Oder darf der Arbeitgeber das abelehnen?

Für den eigenen Test zuhause benötigt man keine Eignung. In Betrieben sieht das anders aus. Zumal eine Schulung für Covid-19-Tests der geringste Aufwand darstellt.
hambre hat geschrieben: 24.11.21, 17:33 Ja
Obowohl er kein Zertifikat hat zur Beaufsichtigung? Kann ich mich dann selbständig machen, mir selbst den Test bestätigen und mein Arbeitgeber muss diesen Test akzeptieren?

Selbstständigkeit alleine reicht nicht. Fürs gültiges zertifizieren von Covid-19-Tests werden einige Dinge mehr benötigt. Ua eine Zulassung vom Gesundheitsamt/Ordnungsamt.
hambre hat geschrieben: 24.11.21, 17:33 Richtig, um festzustellen, dass derjenige den Testauch tatsächlich zu der angegebenen Zeit durchgeführt hat, benötigt man keine besondere Qualifikation.
Aber ist solch ein Test dann auch gültig?
hambre hat geschrieben: 24.11.21, 17:33 Wenn beide vom AG mit der Beaufsichtigung von Tests beauftragt wurden, dann würde das gehen. Dem AG würde ich aber von so etwas abraten, da die Missbrauchsgefahr zu groß ist.
Und ein Zertifikat brauchen diese Arbeitnehmer nicht zur Testbeaufsichtigung(so dass dieser dann als gültig ist)?
hambre hat geschrieben: 24.11.21, 17:33 Nein, dazu ist der AG nicht verpflichtet. Ob die Zeit als Arbeitszeit gilt oder nicht, entscheidet der AG.
Wenn der AG also die Beaufsichtitung des Tests verweigert, dann muss der Arbeitnehmer 5x die Woche einen Bürgertest machen. Dann rechnet sich - da nur 4 Bürgertests bezahlt werden, Hartz4 eher als arbeiten zu gehen im Zweifel.

Das ist die freiwillige Entscheidung der Impfgegner.
Es war alle Zeit der Welt, um sich impfen zu lassen. Und es gab genügend Zeit und Impfstoff.
hambre hat geschrieben: 24.11.21, 17:33 Sie müssen das Testkit zur Verfügung stellen. Sie müssen den Test aber nicht beaufsichtigen. Damit ist so ein Selbsttest aber wertlos für die neue 3G-Regel am Arbeitsplatz.
Wenn der Arbeitgeber jedoch den Test beaufsichtig, dann erspart man sich 3x den Kauf eines Testkits. Und privat darf man das Testkit dann auch verwenden wie man möchte, z.B. den Weihnachtsbaum schmücken und seinem Arbeitgeber das Bild senden. Der Arbeitgeber kann die Ausgabe der 2 Testkits pro Woche nicht verweigern?
hambre hat geschrieben: 24.11.21, 17:33 Nach meiner Auffassung ja.
Gut, er muss jar gar nichts. Er kann den Arbeitnehmer dann auch außerhalb des Firmengeländes warten lassen. Was ist, wenn es gewittert oder ich von Bösewichten verfolgt werde? Muss der Arbeitgeber mich dann bereits ohne die 15-Minuten-Dauer hinein verstreichen zu lassen hineinlassen?
Es gibt Schirme und Regenjacken bei schlechtem Wetter.
Und bei Bösewichten kann die Polizei gerufen werden.
o0Julia0o
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Re: Welcher Test gilt für die Arbeit?

Beitrag von o0Julia0o »

Dankeschön blackylein!
blackylein hat geschrieben: 24.11.21, 22:15 Für den eigenen Test zuhause benötigt man keine Eignung. In Betrieben sieht das anders aus. Zumal eine Schulung für Covid-19-Tests der geringste Aufwand darstellt.

Wieso zu Hause? Das Gesetzt gilt für die Arbeit: "im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, erfolgt". Da ist von betrieblicher Testung die Rede.
Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/schausnahmv/__2.html
blackylein hat geschrieben: 24.11.21, 22:15 Es gibt Schirme und Regenjacken bei schlechtem Wetter.

Und bei Bösewichten kann die Polizei gerufen werden.
Ich spreche von Blitzen, da wäre ein Schirm ja ungünstig. Und die Polizeit ist nicht schneller als die Bösewichte, zumal man auf dem Weg zur Arbeit kein Telefonkasten gefunden hätte.
blackylein hat geschrieben: 24.11.21, 22:15 Es war alle Zeit der Welt, um sich impfen zu lassen. Und es gab genügend Zeit und Impfstoff.
Versprochen hat die Politik keinen Impfzwang. Also das Gegenteil von dem, was jetzt da ist. Ich kann ja auch Jemanden nicht Zwingen sich in die Hose zu machen, aber ihn erschießen oder in in Hartz4 drängen, wenn er es nicht tut. Das ist ein Zwang.
Old Piper
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Re: Welcher Test gilt für die Arbeit?

Beitrag von Old Piper »

oOJuliaOo hat geschrieben: Also einen Selbsttest unter Aufsicht (weil er zertifiziert sein muss).
Das mit der Zertifizierung haben Sie falsch verstanden, glaube ich. Der Test muss zertifiziert sein, nicht der Tester bzw. die Testaufsicht.
oOJuliaOo hat geschrieben:Versprochen hat die Politik keinen Impfzwang. Also das Gegenteil von dem, was jetzt da ist. Ich kann ja auch Jemanden nicht Zwingen sich in die Hose zu machen, aber ihn erschießen oder in in Hartz4 drängen, wenn er es nicht tut. Das ist ein Zwang.
Ja, blöd gelaufen. Aber versprechen kann man sich schon mal.
Aber mal im Ernst: Es wird keinen Impfzwang geben! Diskutiert wird aktuell über die Einführung einer Impfpflicht. Googeln Sie mal nach dem Unterschied zwischen "Zwang" und "Pflicht".
Es war sicherlich ein Fehler, dass die Politik vor etwa einem Jahr eine Impfpflicht ausgeschlossen hat.
Wenn es nicht so viele Impfgegner gäbe, bräuchten wir diese Diskussion nicht. Mit ein paar unbelehrbaren Egoisten kann man auch in einer Pandemie umgehen, aber es sind halt einfach zu viele.
MfG
Old Piper
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Behörden- und Gerichtsentscheidungen sind zwar oft recht mäßig, aber meistens rechtmäßig.
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Re: Welcher Test gilt für die Arbeit?

Beitrag von o0Julia0o »

Dankesehr Old Piper!
Old Piper hat geschrieben: 25.11.21, 08:55 Ja, blöd gelaufen. Aber versprechen kann man sich schon mal.
Es war kein Versprechen, es war versprochen! Und selbst, wenn es ein Versprecher gewesen wäre, wäre das für die Aufhebung dieses Arguments genug: "Es war alle Zeit der Welt, um sich impfen zu lassen. Und es gab genügend Zeit und Impfstoff."
Zudem war ein Teil dieser Impfstoffmenge AstraZeneca - welches nach 4 Monaten gebenüber einem Ungeimpften 19% häufiger zu einer symptomatischen Corona-Infektion führt, wenn man damit geimpft wurde.

Ich meinte das mit dem Zwang aus der sicht der geimpft werdenden. Doch auch Ärzte werden gewzungen Jemandem zu impfen:
https://www.focus.de/gesundheit/news/ei ... 27159.html

Es gibt ja verschiedene Formen von Gewalt, z.B. politisch motiviert wie hier.

"(2) Unter Wahrung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit sollen die Regelungen dieser Verordnung im Zusammenwirken mit dem fortschreitenden Schutz der Bevölkerung durch das Impfen und der Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger Rahmenbedingungen für das öffentliche und private Leben setzen"
Quelle: https://fvn.de/assets/addons/pdf_viewer ... assung.pdf

Montag vs. Feiertag
1. Arbeitnehmer hat um 7.00 Uhr Schichtbeginn.
2. Prüfungsperson vom Arbeitgeber hat erst um 10.00 Uhr Schichtbeginn.
3. Sein Vertreter ist den kompletten Tag krank gemeldet
4. Das Bürgertestzentrum öffnet erst um 9.00 Uhr
5. Es ist Montag oder der Vortag war ein Feiertag.
blackylein
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Re: Welcher Test gilt für die Arbeit?

Beitrag von blackylein »

Das ist aber nicht das Problem des AGs, sondern des AN
lottchen
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Re: Welcher Test gilt für die Arbeit?

Beitrag von lottchen »

o0Julia0o hat geschrieben: 25.11.21, 10:08 Doch auch Ärzte werden gewzungen Jemandem zu impfen
Blödsinn. Die Uni hat sich nur entschieden ihre Studenten nicht mehr zu diesem Arzt zur Ausbildung zu schicken. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Außerdem gehe ich mal davon aus, dass nicht allein die Entscheidung des Arztes nicht mehr zu impfen zu der Uni-Meinung geführt hat sondern die Begründung des Arztes.
o0Julia0o hat geschrieben: 25.11.21, 10:08 Montag vs. Feiertag
1. Arbeitnehmer hat um 7.00 Uhr Schichtbeginn.
2. Prüfungsperson vom Arbeitgeber hat erst um 10.00 Uhr Schichtbeginn.
3. Sein Vertreter ist den kompletten Tag krank gemeldet
4. Das Bürgertestzentrum öffnet erst um 9.00 Uhr
5. Es ist Montag oder der Vortag war ein Feiertag.
In meiner Stadt wird auch am Wochenende und am Feiertag getestet. Es ist IMMER möglich, sich seine Bescheinigung zu holen. Wenn man denn will und sich rechtzeitig kümmert.
Ich empfehle, Beiträge unserer Forentrolle BäckerHD, FelixSt und Dieter_Meisenkaiser konsequent zu ignorieren!
blackylein
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Re: Welcher Test gilt für die Arbeit?

Beitrag von blackylein »

o0Julia0o hat geschrieben: 24.11.21, 22:33 Dankeschön blackylein!


blackylein hat geschrieben: 24.11.21, 22:15 Es gibt Schirme und Regenjacken bei schlechtem Wetter.

Und bei Bösewichten kann die Polizei gerufen werden.
Ich spreche von Blitzen, da wäre ein Schirm ja ungünstig. Und die Polizeit ist nicht schneller als die Bösewichte, zumal man auf dem Weg zur Arbeit kein Telefonkasten gefunden hätte.

Wieso sind Schirme bei Gewitter gefährlich?
Blitze schlagen immer in die höchsten Stellen ein, und das dürfte vor einem Firmengelände oder Stadt kaum die Schirmspitze sein.
blackylein hat geschrieben: 24.11.21, 22:15 Es war alle Zeit der Welt, um sich impfen zu lassen. Und es gab genügend Zeit und Impfstoff.
Versprochen hat die Politik keinen Impfzwang. Also das Gegenteil von dem, was jetzt da ist. Ich kann ja auch Jemanden nicht Zwingen sich in die Hose zu machen, aber ihn erschießen oder in in Hartz4 drängen, wenn er es nicht tut. Das ist ein Zwang.
Politiker sind doch wahre Weltmeister im Nichteinhalten von Versprechen.
Es waren doch gerade Wahlen, und da hieß es auch, es gibt keine Ausgangssperren mehr. Hat wie lange gehalten?
ktown
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Re: Welcher Test gilt für die Arbeit?

Beitrag von ktown »

Moderationsbeitrag
Bitte beim Thema bleiben.

Der Beitrag von oOJuliaOo hinsichtlich eines mangelhaften Impfschutz ist bitte hier zu ignorieren und max. Im Schwesterforum zu diskutieren.
Wir diskutieren hier nur rechtliche und keine medizinischen Aspekte.
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