Kriegsbeute oder schlicht Diebstahl? Ware und Transportmittel konfiszieren?

politische Aspekte von Rechtsprechung und Gesetzesvorhaben; rechtliche Aspekte von politischem Agieren

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Zafilutsche
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Kriegsbeute oder schlicht Diebstahl? Ware und Transportmittel konfiszieren?

Beitrag von Zafilutsche »

In einem Artikel las ich u.a:
Die beiden Schiffe „Matros Posynitsch“ und „Matros Koschka“ haben dem Bericht zufolge den Hafen mittlerweile verlassen, laut dem Satelliten-Dienstleister „Marinedingsbums“ befinden sie sich noch auf See. Die Bilder sind laut einem Fernsehsender qualitativ so gut, dass die Verladung aus den Getreide-Silos auf die Schiffe genau erkennbar sei.

Ob es sich bei der Ladung tatsächlich um ukrainisches Getreide handelt, kann nicht geklärt werden. Auf der von Russland annektierten Krim wird allerdings kaum Getreide angebaut."

Mit einer sog Isotropenanalyse kann bewiesen werden, woher genau das Getreide kommt bzw woher dieses nicht gekommen ist.
Die Frachter durchqueren internationales Gewässer und kreuzen ggf. Seegebiete andere Länder.
Dürfte ein betroffenes Land bzw. Anrainerstaat solch ein Schiff "aufbringen" und ggf. wenn das Material tatsächlich gestohlen worden ist diese Ware und das Schiff konfiszieren?
Bei manchen Staaten gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat. [Freiheit f. Assange]
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Re: Kriegsbeute oder schlicht Diebstahl? Ware und Transportmittel konfiszieren?

Beitrag von Zafilutsche »

Nennt sich offenbar "Amtshilfe" und gilt als Diebstahl.
Bei manchen Staaten gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat. [Freiheit f. Assange]
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