Öl- und Gasheizungen

politische Aspekte von Rechtsprechung und Gesetzesvorhaben; rechtliche Aspekte von politischem Agieren

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Altbauer
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Öl- und Gasheizungen

Beitrag von Altbauer »

Zur Zeit etliche Berichte über Pläne der Regierung Öl- und Gasheizungen ganz zu verbieten oder/und mit erheblichen Auflagen zu belegen.

Frage:
Kann die Bundesregierung (ggfs. das zuständige Ministerium) so eine Regelung verordnen oder muß dazu ein Gesetz eingebracht und auf dem üblichen Weg der Gesetzgebung (Bundestag/Bundesrat) beschlossen werden?
ExDevil67
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Re: Öl- und Gasheizungen

Beitrag von ExDevil67 »

So wie ich das verstehe wird da aktuell ein entsprechender Gesetzentwurf geschrieben.
ktown
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Re: Öl- und Gasheizungen

Beitrag von ktown »

Was heißt muss? Diese gesetzlichen Regelungen gibt es schon und werden nun nur noch angepasst.
Das waren in der Vergangenheit die EnEV in Verbindung mit dem EnEG und EEWärmeG und wurde nun vereinigt im GEG
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Tastenspitz
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Re: Öl- und Gasheizungen

Beitrag von Tastenspitz »

Warum sollte sie das nicht können. Das ist Tagesgeschäft...
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Heiko66
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Re: Öl- und Gasheizungen

Beitrag von Heiko66 »

Das Schlimsmte bei dem ganzen Spiel ist, dass denen mal wieder nichts anderes einfällt als über Verbote zu agieren statt die Rahmenbedinungen entsprechend zu setzen die dafür sorgen, dass die Bürger sich automatisch entsprechend verhalten.

Gaspreise auf 12 Cent zu deckeln und Strom auf 40 Cent führt bei einer erwarteten technischen JAZ von etwas 2,8 von Luftwärmepumpen eher nicht dazu sich für die Wärmepumpe entscheiden zu wollen.

Auf die Spitze treibt es dann die im Hintergrund geführte Diskussion hinsichtlich "Abschaltungen"

https://www.pv-magazine.de/2023/01/18/b ... n-koennen/

die dann noch mehr dafür sorgen eine Beschaffung weiter in die Zukunft zu verschieben, weil die Rahmenbedingungen die zukünftig gelten sollten gar nicht klar sind. Wenn eine Wärmepumpe nicht 24/7 läuft, muss die anders dimensioniert werden. Wer aber jetzt zu groß dimensioniert zahlt drauf und wenn nicht entsprechend gepuffert wird geht die WP bei dauernder Taktung schneller kaputt. Wer aber zu klein dimensioniert bekommt die Bude ggf. nicht warm.

Die Bürger brauchen nicht ständig irgendwelche Bevormundungen sondern einfach mal verlässliche Rahmenbedingungen. Das ist so traurig, dass eine grüne Partei es nicht auf die Reihe bekommt als mit was anderem als Verboten die Zukunft gestallten zu wollen.
ktown
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Re: Öl- und Gasheizungen

Beitrag von ktown »

Auf den technischen Schwachsinn den sie hier zum besten geben, gehe ich mal nicht ein weil es nicht in dieses Forum gehört und mal abgesehen davon das er falsch ist, ist es auch nur reißerisch.
Zum rechtlichen Aspekt nur soviel. Das meiste was auch in dem Artikel zum Besten gegeben wird ist heute schon Alltag und in Gesetzen und Verordnungen aufgeführt.
Einzig die Verschärfung die angedacht ist, ist das was nun kommt.
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Heiko66
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Re: Öl- und Gasheizungen

Beitrag von Heiko66 »

Auf den technischen Schwachsinn den sie hier zum besten geben, gehe ich mal nicht ein weil es nicht in dieses Forum gehört
Wohl eher weil Sie keine Ahnung von dem Thema haben schwurblen SIe lieber von technischem Schwachsinn. Ist ja einfacher als inhaltlich damit auseinander zu müssen...
Das meiste was auch in dem Artikel zum Besten gegeben wird ist heute schon Alltag und in Gesetzen und Verordnungen aufgeführt.
Wenn man keine Ahnung hat kann man sowas natürlich behaupten. Es ging mir auch nicht um den Artikel im speziellen sondern um die Ankündigung das entsprechend (Was auch immer dann entsprechend in der Praxis heißt) das lieber einschränken zu wollen statt die Netze für die Last zu dimensionieren, mit dem Ergebnis das Ganze wieder noch unattraktiver zu gestallten => ALso über Verbote regieren.

Um entsprechend gezielt abschlaten zu können, müsste es auch die Infrastruktur dafür geben, egal was SIe in irgend ein Gesetzestext schreiben. Die Rahmebedingungen sind ja gar nicht so aufgesetzt, also das man Wärmepumpen und Wallboxen gezielt abschalten könnte. Die kläglichen Versuche da Tarife mit Einsparmöglichkeiten anzubieten, die von den Zählerkosten direkt wieder aufgfressen werden, habe doch bisher dazu geführt, dass fast alle die sich das installieren das an ihrem ganz normalen Stromzähler hängen zu haben. Da kann man nichts einzeln abschalten, egal was da geregelt wird. Da geht nur ganz aus oder gar nicht.
Einzig die Verschärfung die angedacht ist, ist das was nun kommt.
Ach so. Na dann ist das natürlich gar nicht schlimm...
ktown
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Re: Öl- und Gasheizungen

Beitrag von ktown »

Heiko66 hat geschrieben: 01.03.23, 14:28 Wohl eher weil Sie keine Ahnung von dem Thema haben schwurblen SIe lieber von technischem Schwachsinn.
Wenn sie meinen, dann lasse ich sie in ihrem Glauben.
Heiko66 hat geschrieben: 01.03.23, 14:28 Wenn man keine Ahnung hat kann man sowas natürlich behaupten.
Auch hier will ich sie gerne in ihrem Glauben bestätigen. Meine Lebenszeit ist mir zu wichtig als ich Lust dazu habe mit ihnen über die nächsten 15 Seiten Karussell zu fahren.
Heiko66 hat geschrieben: 01.03.23, 14:28Es ging mir auch nicht um den Artikel im speziellen sondern um die Ankündigung das entsprechend (Was auch immer dann entsprechend in der Praxis heißt) das lieber einschränken zu wollen statt die Netze für die Last zu dimensionieren, mit dem Ergebnis das Ganze wieder noch unattraktiver zu gestallten => ALso über Verbote regieren.
Also ich habe so einige Immobilien (teilweise schon über 15 Jahre) mit der Technologie am laufen und bisher gab es keine einzige Abschaltung durch den Netzbetreiber.
Nur weil es ein Gesetz dies ermöglicht, muss es nicht heißen, dass es so sein wird. Tja und wer die Gesetze kennt und die Immobilie entsprechend EnEV bzw. jetzt GEG gebaut hat, der brauch sich ob solcher Abschaltszenarien keine Gedanken machen. Es wird weder an Warmwasser noch an Wohnungswärme fehlen.
Heiko66 hat geschrieben: 01.03.23, 14:28statt die Netze für die Last zu dimensionieren
Da gibt es viele Sichtweisen ob dieser Problematik. Ich z.B. gehöre eher zu der Fraktion die sagt:
Speichert die überschüssige Energie dort wo sie entsteht. Es gibt genügend Möglichkeiten und Szenarien diesen Überschuss zu nutzen und/oder zu anderen Zeiten zu verteilen.
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

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Heiko66
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Re: Öl- und Gasheizungen

Beitrag von Heiko66 »

Wenn sie meinen, dann lasse ich sie in ihrem Glauben.
Womit dann bewiesen wäre Sie geben nur heiße Luft von sich...
Also ich habe so einige Immobilien (teilweise schon über 15 Jahre) mit der Technologie am laufen und bisher gab es keine einzige Abschaltung durch den Netzbetreiber.
Na sowas. Schon mal darüber nachgedacht es könnte daran liegen, dass derzeit das Stromnetz die über direkte Verheizung fossiler Brennstoffe gewonne Energie derzeit gar nicht kompensieren muss?
Tja und wer die Gesetze kennt und die Immobilie entsprechend EnEV bzw. jetzt GEG gebaut hat, der brauch sich ob solcher Abschaltszenarien keine Gedanken machen. Es wird weder an Warmwasser noch an Wohnungswärme fehlen.
Weil der Strom ja aus der Steckdose kommt. Wenn Sie kein 100% autarkes System gebaut haben, dann ist jeder ihrer Immobilien am Ende von einer Abschaltung betroffen/bedroht. Wer gibt hier angeblich reißerische Meldungen von sich?
Da gibt es viele Sichtweisen ob dieser Problematik. Ich z.B. gehöre eher zu der Fraktion die sagt:
Speichert die überschüssige Energie dort wo sie entsteht. Es gibt genügend Möglichkeiten und Szenarien diesen Überschuss zu nutzen und/oder zu anderen Zeiten zu verteilen.
Ja ich gehöre auch zu der Franktion die sagt löst das bitte indem ihr an dem Problem arbeitet und entsprechende Rahmenbedingungen schafft und nicht über Verbote.
MGH
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Re: Öl- und Gasheizungen

Beitrag von MGH »

Mal ein paar Eckpunkte.
Wirkungsgrad
Viele Wärmepumpen kommen auf Wirkungsgrade von 1:4 manche sogar auf 1:6 unter durchschnittlichen / guten Bedingungen. also erheblich besser als die von Ihnen angenommenen 1:2,7.
Wenn man das dann noch mit eigenem PV-Strom kombiniert kann das (im Frühjahr bis Herbst) keine Gasheizung billiger. Einzig eine überschaubare Zeit (die in den Normen eher ungünsitger angesetzt wird als die Realität der letzten Jahre) mit kalten bis sehr kalten Temperaturen verschlechtert den Wirkungsgrad insbes. bei Luft-Wärmepumpen deutlich, bleibt im Jahresmittel aber immer noch über den genannten 2,7.

Abschaltungen
Entweder über Pufferspeicher und / oder über Speichermasse im Gebäude lassen sich Zeiten mit kalten Nächten oder kurzen Stromspitzen, an denen ein Energieversorger viellleicht mal abschaltet, problemlos überbrücken. Wirklich 24/7 würde die Wärmepumpe nicht mal bei -20 C außen, vollem Warmwasserverbrauch und voller Heizung in allen Räumen laufen, da entsprechende "Reserven" in den Werten eingerechnet sind.

Lebensdauer
Die jetzt eingebauten Heizungen laufen bis 2040, vielleicht sogar bis 2050. Es macht wenig Sinn, jetzt Bürgern zu erlauben, ne neue Ölheizung einzubauen, um dann in 5 oder 10 Jahren diese noch fast neuwertige Anlage verschrotten zu lassen. Kohlekraftwerke haben Ihren Horizont in Sichtweite, Strom aus regenerativen Quellen wird immer günstiger und damit mehr gebaut, auch Speicher und Netzausbau gehen stetig voran.

Auch wenn die Preise derzeit wieder etwas sinken und somit bei Manchen wieder konkurrenzfähig sind, gehe ich davon aus, das fossile Energie mittelfristig (z. B. auf eine Heizungs-Lebensdauer gesehen) durch zus. Steuern, Kosten für höhere Umweltauflagen, Strafzölle usw. in der breiten Masse unwirtschaftlich wird. Einzelne Ausnahmen wird es geben...
Heiko66
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Re: Öl- und Gasheizungen

Beitrag von Heiko66 »

Viele Wärmepumpen kommen auf Wirkungsgrade von 1:4 manche sogar auf 1:6 unter durchschnittlichen / guten Bedingungen. also erheblich besser als die von Ihnen angenommenen 1:2,7.
Sie sollten nicht COP mit JAZ verwechseln...
Wenn man das dann noch mit eigenem PV-Strom kombiniert kann das (im Frühjahr bis Herbst) keine Gasheizung billiger.
Zufälliger Weise bin ich Besitzer mehrerer Photovoltaikanlagen (und die auf dem Dach meines von mir bewohnten Domiziels hat über 10 kWPeak) und ich kann Ihnen sagen von November bis Februar ist die Ausbeute mehr als nur mau. Es mag auch mal einen vereinzelten guten Sonnentag geben aber im Schnitt ist die Tagesproduktion nahe Null. Alles was reinkommt geht direkt für den Eigenbedarf drauf bevor ich überhaupt nur darüber nachdenken könnte damit die Wärmepumpe zu beglücken. Was hilft es mir besonders viel Warmwasser im Sommer machen zu können, wenn ich das Wasser aber dann brauche wenn es kalt ist und die Wärmepumpe (so Sie ihre ENergie aus der Luft zieht) froh ist noch aus einer kWh Strom 2 kWh Wärme machen zu können?

Und den Use-Case: Nutzer der im Sommer gern lange mit heißen Wasser duscht und sich damit die Wärmepumpe schön rechnet halte ich für einen schlechten Witz

Vorweg noch einmal: Ich bin definitiv kein Feind der Wärmepumpe sondern ich sage entweder ist Strom zu teuer oder Gas zu billig.
Entweder über Pufferspeicher und / oder über Speichermasse im Gebäude lassen sich Zeiten mit kalten Nächten oder kurzen Stromspitzen, an denen ein Energieversorger viellleicht mal abschaltet, problemlos überbrücken. Wirklich 24/7 würde die Wärmepumpe nicht mal bei -20 C außen, vollem Warmwasserverbrauch und voller Heizung in allen Räumen laufen, da entsprechende "Reserven" in den Werten eingerechnet sind.
SIe geben mir aber wohl Recht, dass man eine zu beschaffende Wärmepumpe komplett anders dimensioniert, wenn man zum Beispiel einen Wärmepumpentarif nimmt, der aktuell ca 6/24 Stunden pro Tag dazu führt die Wärmepumpe nicht nutzen zu können. Lustiger Weise ist das in Kombination mit einer Photovoltaikanlagen besonders kontraproduktiv, weil derzeit alle umgesetzten technischen Lösungen dazu führen, dass die Wärmepumpe auch dann abgeschaltet wird, wenn SIe gerade selbst Strom ohne ENde produzieren (und diesen dann für besonders günstig einspeisen um dann wenn die Wärmepumpe wieder läuft extrem teuer zurück zu kaufen). Wer also eine Photovoltaikanlage sein eigen nennt wird noch schwieriger überzeugbar sein netzdienlich die Wärmepumpe mit einer Abschaltvorichtung zu installieren (und deswegen ein größeres Gerät zu kaufen, damit dieses dann auch netzdienlich betrieben werden kann)
Die jetzt eingebauten Heizungen laufen bis 2040, vielleicht sogar bis 2050. Es macht wenig Sinn, jetzt Bürgern zu erlauben, ne neue Ölheizung einzubauen, um dann in 5 oder 10 Jahren diese noch fast neuwertige Anlage verschrotten zu lassen.
Ja genau und mir ist das unbegreiflich wie man jetzt mit der Verbotsnummer um die Ecke kommen kann statt einfach Rahmenbedingungen zu setzten, dass jeder der tauscht sich für die Wärmpumpe entscheidet (und zwar möglichst für eine netzdienliche betreibbare WP). Die jetztigen Rahmenbedingungen sagen aber kauf die jetzt noch schnell eine neue Gasheizung. Das mag eine ökologische Katastophe sein ist aber eine ökonomische Entscheidung die sich selbst wenn man die Heizung dann nur 10 Jahre betreibt mit hoher Wahrscheinlichkeit rechnet. Wer 2022 schnell eine Wärmepumpe hat einbauen lassen muss sich jetzt ziemlich veräppelt verkommen und sich sagen wäre ich mal bei Gas geblieben und hätte das noch ein bisschen ausgesessen.
Auch wenn die Preise derzeit wieder etwas sinken und somit bei Manchen wieder konkurrenzfähig sind, gehe ich davon aus, das fossile Energie mittelfristig (z. B. auf eine Heizungs-Lebensdauer gesehen) durch zus. Steuern, Kosten für höhere Umweltauflagen, Strafzölle usw. in der breiten Masse unwirtschaftlich wird. Einzelne Ausnahmen wird es geben...
Wer in die luxeriösen Situation ist wie scheinbar ktwon, Sie oder ich mal eben einen hohen 5-stelligen oder 6-stelligen Betrag aus dem Hut zaubern zu können, wird das wohl so sehen. Die anderen nicht. Die wählen dann bald Frau Wagenknecht...
MGH
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Re: Öl- und Gasheizungen

Beitrag von MGH »

wer ein Gebäude hat, für das eine Heizung in 6-stellingen Kosten notwendig ist, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst in einer halbwegs "luxuriösen Situation"... ;-)

Ich kenne den Unterschied, die Werte gehen aber auf "Normklima" und "Normheizverhalten" ein, wodurch sie zwar untereinander vergleichbar, alleine aber für die Kalkulation der tatsächlichen zu erwartenden Kosten im Jahresverlauf trotzdem zu ungenau sind. Und wenn ich einen nicht unerheblichen Teil des Jahres mit besseren Wirkungsgraden und günstigerem Strom rechnen kann, muß ich die Gesamtkosten nicht "künstlich" hochtreiben...

Ich weiß ja nicht, welcher Stromanbieter Ihren Wärmestrom liefert, aber 6 Std / Tag ist arg viel und bei meinem Tarif komm ich eher auf 6 Std / Monat... wenn überhaupt.
Wer so den Stromverbrauch beobachtet, sieht i.d.R. Sonntag Mittags ne deutliche Spitze, die den Rest der Woche erheblich übersteigt. Wenn da das Netz zu "schwitzen" beginnt, wird gesprerrt.

Beim Neubau ist es jetzt schon so, das ohne Solarthermie oder andere Maßnahmen die Gasheizung alleine nicht zulässig ist.
Gleichzeitig gibt es aber im Bestand manche Bauten, die ohne Sanierung (Dämmung) nicht (halbwegs Sinnvoll) mit Wärmepumpen beheizt werden können. Denen kann der Staat auch nicht einfach so ne Heizung verbieten.
Ansonsten gibt es sowohl staatliche (BAFA / KfW) als auch Landes- und Kommunale Förderprogramme, die eben eine Heizung mit regenerativer Quelle fördern... so weit, das teilweise die Hersteller / Heizungsbauer mit dem liefern / einbauen nicht hinterher kommen. Der Anreiz ist für Viele da, auch wenn es "kurzfristig" jetzt manchmal wieder günstiger ist, Gas einzubauen... wie lange halt?

Welche Einzelmaßnahme der Regierung nun tatsächlich die richtige ist, wird jeder anders sehen. man könnte noch mehr Förderungen ausrufen, oder andere Stellschrauben drehen. man muß nur darauf achten, das man mit jeder Maßnahme oft auch manchmal ein paar "Falsche" mit erwischt oder sich dann ungewollte Eigendynamigen ergeben.

Wer es besser als die Regierung kann, sollte bitte nicht hier schreiben, sondern entweder selbst politisch aktiv werden oder als Berater für die Regierung arbeiten... ;-)
Heiko66
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Re: Öl- und Gasheizungen

Beitrag von Heiko66 »

@MGH
Im Gegensatz zu ktwon der den anderen immer nur Unwissen unterstellt um das Eigene zu kaschieren macht es ja Spaß mit ihnen zu streiten...
wer ein Gebäude hat, für das eine Heizung in 6-stellingen Kosten notwendig ist, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst in einer halbwegs "luxuriösen Situation"...
Das ist nicht zwangsläufig so. Die arme Witwe mit dem schlecht isolierten Haus die 40.000 kWh pro Jahr braucht, bräuchte auch einen 6 stelligen Betrag um da mal Wärmepumpe, Sanierung und Fußbodenheizung einzubauen.

Bei der Witwe bleibt nur ausziehen aber es gibt auch diverse Familien die noch in Häusern wohnen die gerne in diesem Bereich verbrauchen. Mal davon abgesehen, dass es ggf. ein Problem darstellt mal eben ein anderen Heim bis zur fertigen Sanierung zu finden haben die auch nicht Summe in dieser Größenordnung auf Tasche. Und wenn die 1000 EUR im Monat allein fürs Heizen vom Netto brauchen wird es mehr als eng beim durchschnittlichen Familienbudget.
Ich weiß ja nicht, welcher Stromanbieter Ihren Wärmestrom liefert, aber 6 Std / Tag ist arg viel und bei meinem Tarif komm ich eher auf 6 Std / Monat... wenn überhaupt.
Das sind die üblichen Wärmepumpentarife bei denen Sie einen vermeintlichen günstigern Strompreis bekommen, wenn Sie dafür eine Box installieren bei denen der Anbeiter dann (meist für 2 mal 3 Stunden am Tag) bei den üblichen Hochverbrauchszeiten abschaltet. Also das was es eigentlich für ein möglichst stabiles Netz braucht, wenn Wärmepumpen in Massen installiert werden, was aber aus wirtschaftlicher Sicht bei fast allen Anwedungsfällen das ist, was sich freiwillig keiner installiert. Mit dem Ergebnis, dass sich derzeit alle Wärmepumpen installieren, die für einen netzdienlichen Betrieb nicht geeignet sind, wenn man nicht frieren möchte.

Vielleicht bekomt man das ja zukünftig eingefangen, wenn alle gezwungen werden einen sich einen von Angebot und Nachfrage sich in kleinem Zeitintervall ändernden Stompreis zu bezahlen. Dann würden die Wärmepumpenbesitzer von ganz alleine anfangen zu versuchen dann zu heizen, wenn es günstig ist. Die dafür notwendigen Geräte sind derzeit noch nicht flächendeckend installiert
Beim Neubau ist es jetzt schon so, das ohne Solarthermie oder andere Maßnahmen die Gasheizung alleine nicht zulässig ist.
Solarthermie wird aus meiner Sicht eher ein Nischenprodukt werden. Jedes Modul was Sie da oben draufpacken kostet Sie ein Modul Photovoltaik und wenn sie eine Wärmepumpe haben können Sie ja aus der kWh Strom auch wieder mehrere kWh-Wärme machen. Da ist das Solarthermiemodul nicht bsser als die mit durch Wärmepumpe veredelte kWh Strom und sie haben nur wieder zusätzliche Technik die teuer aufgebaut und instandgehalten werden möchte. Würde ich keinem empfehlen mehr zu verwenden. Muss schon eher ein krasse Spezialfall sein, wo das noch sinnvoll ist.
Der Anreiz ist für Viele da, auch wenn es "kurzfristig" jetzt manchmal wieder günstiger ist, Gas einzubauen... wie lange halt?
Ich mache mal folgende Rechnung auf: Wenn Sie sich jetzt ein Angebot für eine Wärmepumpe holen um Ihre Gasheizung zu ersetzen rufen die derzeit (zumindest wenn Sie nicht im Winter umbauen wollen) 40 TEUR (und zwar für den Einbau eine Luftwärmepumpe) minus Förderung auf. Eine Gasheizung bekommen SIe für 8 bis 10 TEUR eingebaut. Wenn Sie obig genanntes ungedämmtes 40.000 kWh Haus haben landen Sie bei 12 Cent die kWh über 10 Jahre bei 48 TEUR für Brennmaterial plus 10 TEUR (so SIe eine alte Heizung ersetzten). Das schaffen Sie mit einem nicht gedämmten Haus ohne Flächenheizung nie mit der Wärmepumpe gegen anzukommen. Und die Wette das die Strompreise innerhalb der nächsten 10 Jahre mal sinken werden, dürfte wohl ähnlich sein wie ein Sechser im Lotto. Selbst bei 20 Cent die kWh für Gas werden SIe im ungedämmten Haus ohne Flächenheizung mit der Gasheizung gegen die Wärmepumpe nicht verlieren. Daher wird dieses Verbot dazu führen, dass alle die noch können und nicht das nötige Kleingeld für die große Lösung haben schnell noch eine Gasheizung verbauen. Die richtigere Maßnahme wäre a) den Eigeneinbau einer Wärmepumpe auch zu fördern (und nicht nur wenn das Handwerker das macht wenn er gerade mal Zeit hat) und b) den Strompreis für Wärmepumpenstrom deutlich zu subventioineren verbunden mit der Auflage diese auch "abschaltbar" zu machen (und um das schmackhaft zu machen müsste der Photovoltaiknachteil ausgeglichen werden)... Die derzeitigen Tarife für Wärmepumpenstrom liegen nicht selten 2 Cent unter dem anderem Strompreis. Das lohnt sich überhaupt nicht und verbunden dann mit einer Photovoltaikanlage einfach nur noch ein Minusgeschäft.

Die Rechnung geht natürlich anders aus, wenn Sie den Gaspreis der nahen Zukunft mit mehr als 12 Cent ansetzen aber es spricht wenig dafür. Es werden massiv Kapazitäten aufgebaut um Flüssigas beziehen zu können und wenn Sie den Gaspreis innerhalb kurzer Zeit wieder bei 20 Cent oder mehr verorten, dann bricht das wieder zu vielen Leuten das Genick. Das würde nur gehen, wenn die Grünen alleine regieren könnten (und eine potentiellen Aufstand niederknüppeln ließen). Das eigentlich Problem ist, sie bekommen den Strompreis innerhalb der nächsten 10 Jahre nicht gedrückt (und danach auch nur, wenn man jetzt mal endlich was dafür tut. Ein weiteres Jahr hat man ja schon wieder verbummelt)

Im Ergebnis ist das Problem aus meiner Sicht wer jetzt freiwillig umsteigt mag zwar etwas für sein ökologisches Gewissen tun. Dafür wird er dann aber ökonomisch bestraft. Aussitzen und verzögern hingegen wird belohnt. Was ist denn aus der großen Ankündigung geworden dafür zu sorgen, dass diejenigen die die Wärempumpe letztes Jahr eingebaut haben nicht blöd aus der Wäsche gucken => Genau nix.

Die Leute in meinem Umfeld mit Haus aus dem Bestand (20.000 kWh oder mehr Verbrauch p.a.) die alle rechnen können bauen sich Photovoltaik aufs Dach so noch nicht geschen aber packen sich trotzdem noch die Gasheizung in den Keller. Aussitzen oder schnell noch neue Gasheizung einbauen ist bei aktuellen Rahmenbedingungen die Strategie der Wahl. <= Genau das ist meine Kritik.
Wer es besser als die Regierung kann, sollte bitte nicht hier schreiben, sondern entweder selbst politisch aktiv werden oder als Berater für die Regierung arbeiten...
Wenn die mich als Berater haben wollen, können die mich gern für eine hohen Tagessatz am Tag kaufen. Das ist der Preis den auch alle meine anderen Kunden zahlen und ich kann mich über Aufträge und Anfragen nicht beschweren. IT läuft seit Jahren wie geschnitten Brot. Selbst in die Politik geht doch fast nur nur wer es am Markt nicht aus eigener Kraft schaffen würde über 4000 Brutto zu bekommen (und die Fähigkeit mitbringt ständig etwas anderes zu sagen als er eigentlich sagen möchte)....

FAZIT: Das eigentlich Problem ist, dass er Strompreis zu hoch ist und man den Gaspreis aber nicht (oder nur langsfristig) hochschrauben kann ohne einen Volksaufstand zu provozieren. Für alle die nicht neugebaut haben oder schon ein extrem gut gedämmtes Haus haben, bleibt bei stumpfer Rechnugn die Wärmepumpe mittelfristig ein Draufzahlprodukt, das wegen Handwerkermangel auch nicht kurzfristig zu haben ist.

Es gibt ja statt Zentralheizung auch noch die schnelle Möglichkeit Klimaanlagen (pusten dann halt beim Heizen) zu verbauen. Aber auch hier sind die Kosten für das Gerät ein Witz aber mit dem Handwerker kommt da schnell Faktor 10 drauf. Der Staat könnte imho den Tausch ganz einfach extrem beschleunigen (unter der Annahme das Materialproblem lässt sich zeitnah lösen), indem er es halt fördert wenn die Leute sich die Wärmepumpen selbst einbauen. Von den Videos im NEtz die es schon gibt abgesehen, könnte man ja ein paar brauchbare zuätzliche hochladen. Mittlerweile kann jeder das Display seines Mobiltelefons tauschen aber die Vorausetzungen eine Monoblock-WP an die Heizungsanlage anschließen zu können wird keinen zugetraut. Dabei ist das einfach nur aufwenidge stumpfe Arbeit, die beim Handwerker ein Vermögen kostet. Das was es braucht das Gerät an den Sicherungskasten zu bringen und/oder mit Kühlmittel zu befüllen/an den Heizkreislauf anzuschließen, kostet fast nix, wenn das alles in Eingearbeit halbwegs vorbereitet ist. Das sind alles total einfache aber lästige Arbeiten die sich ein Handwerker königlich vergüten lässt. Sie finden aber keinen Handwerker der Lust hat für 2 Stunden Arbeit bei Ihnen vorbeizuschauen um das "final anzuschließen". Die bieten alle am Markt nur das Komplettpaket. Der Staat müsste einfach nur einige dieser Handwerker bereithalten (oder entsprechende Verträge schließen) und den Eigeneinbau fördern. So schnell kann man kaum gucken wie die Wärmepumpen und Klimaanlagen dann aus dem Boden schießen... Löst dann allerdings noch nicht das Problem mit Dämmung und Flächenheizung. Das ist mal nicht eben so in ein paar Tagen selber gemacht und produziert hohe Kosten...

Eine ganz einfache Lösung Hausbesitzer Wärmepumpen installieren zu lassen schmackhaft zu machen könnte auch sein, das Stromnetz als Puffer für Photovoltaik nutzen zu können. Im Ergebnis wären das rückwärtsdrehende Zähler verwenden. Dann können Sie sich vor Hausbesitzern die eine Wärmepumpe einbauen wollen kaum noch retten. Sie würden das Problem mit dem im Sommer produzierten Strom was sinnvolles zu machen, damit der im Winter zur Verfügung steht dann "einfach zentral" lösen müssen, statt jedem Haushalt irgendwie nahezulegen er soll doch speichern was er im Sommer produziert um es im Winter zu verbrauchen.
MGH
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Re: Öl- und Gasheizungen

Beitrag von MGH »

also ich hab hier ein Angebot auf dem Tisch liegen, für eine neue Wärmepumpe (Grundwasser) im Austausch für 42.000 EUR ist aber für ein Gebäude mit über 600 m² Wohnfläche, also nicht für ein kleines EFH...
Und ich hab hier die Zahlen eines 4-Familien-Hauses auf dem Tisch BJ 57-69 die auch etwa bei 40.000 kWh liegen. Will jetzt nicht unterstellen, das Ihre Werte falsch sind, es gibt aber Häuser, die nicht ganz so extrem sind, oder der Eigentümer halt nicht erst nach 50 Jahren mal überlegt, was zu modernisieren. Klar gibt es auch solche, würde es aber nicht als den Durchschnitt bezeichnen.

Gleichzeitig rechnet sich bei schlecht gedämmten Häusern mit hohem Verbrauch fast jede energetische Sanierung, da man recht hohe Einsparungen erreichen kann. Auch wird durch die Sanierung der Wohnwert und auch der Gebäudewert gesteigert, wofür man die Kosten anteilig anrechnen muß (auch wenn das Geld trotzdem erstmal notwendig ist)
Bei den ganz schlechten Bestandsbauten kommt dann bei der Förderung noch der "Worst-Performing-Building"-Bonus oben drauf wofür die Förderung nochmals um 10% steigt. Die Kosten kann man teilweise noch von der Steuer absetzen oder auf die Miete umlegen.

Der Staat macht also schon was.... die Details zu Anforderungen und Förderungen erläutert gerne der Energieberater ihres Vertrauens....
Der Staat kann es aber nicht jedem zu 100% recht machen, der mündige Bürger darf sich auch selber etwas anstrengen und irgendwer muss halt anschieben, das sich was bewegt... entweder mit Zuckerbrot oder Peitsche... ;-)
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Re: Öl- und Gasheizungen

Beitrag von Heiko66 »

also ich hab hier ein Angebot auf dem Tisch liegen, für eine neue Wärmepumpe (Grundwasser) im Austausch für 42.000 EUR ist aber für ein Gebäude mit über 600 m² Wohnfläche, also nicht für ein kleines EFH...
Wie groß das Gebäude ist spielt ja formal für den Preis keine Rolle. Es kommt auf den Wärmebedarf des Gebäudes an. Grundwasserwärmepumpe wollte man mir im Grundwasserschutzgebiet bisher nicht erlauben. So wichtig ist der Klimaschutz dann auch wieder nicht :wink:

Ich habe mir 5 Angeboten legen lassen. Davon abgesehen dass niemand bereit war die Wärmepumpe eines japanischen Herstellers die ich habe wollte zu installieren...

Die Angebote mit Wärmepumpe die ich selbst direkt für 10k-12 TEUR inkl. Einbaumaterial einkaufen könnten lagen mit Einbau zwischen 35 und tatsächlich 55 TEUR. Dieser ganze Hick Hack war mir irgendwann zu blöd. Ich habe mir das Material meines Wunschherstellers jetzt einfach selbst bestellt und baue mir für 20k (mit deutlich besserem Material als mir angeboten) die Wärmepumpe selbst ein. Ist ja kein Rocket Science und bei Monoblock braucht man auch kein "großen Klimaschein". Die Gasheizung betreibe ich einfach weiter und schmeiße die an, wenn die Wärmpepumpe unwirtschaftlich wird. (Was beim aktuellen Gaspreisen mehr oder weniger von November bis Februar so sein wird und garantiert auch noch die nächsten 10 Jahre so sein wird).

Der Staat macht also schon was.... die Details zu Anforderungen und Förderungen erläutert gerne der Energieberater ihres Vertrauens....
Ich sage ja nicht, dass der Staat nichts macht sondern ich sage er macht im Wesentlichen das Falsche und weil das nicht funktioniert wird dann wieder mal die Verbotskeule ausgepackt.
Und das System ist ja ähnlich wie bei der Versicherung gestrickt. Die ganzen vermeintlichen Einsparungen und Förderungen kommen zum Großteil nicht bei dem an der die beantragt. 3 Angebote für den Einbau einer Wärmepumpen enthielten Dienstleistungsangebote mit saftigen Preisen für die Unterstützung bei der Förderungsbeantragung. Auf meine Anmerkungen hin diese optionale Leistung würde ich nicht benötigen und mich selbst darum kümmern bekam ich nur zur Antwort man hätte auch genug andere Kunden die diese Dienstleistung zu schätzen wissen. Hinzu kam dann, dass die auch noch bis zu 70% Anzahlung wollten (natürlich ein Treuhänder nicht gewünscht) bevor die auch nur einen Handschlag beginnen.

Bei der aktuellen Marktmacht der Installateure und der Gestaltung des Förderregelwerks sorgt der Staat nur dafür, dass mal mindestens der Großteil der Förderung von Hanwerk abgegriffen wird und nicht bei demjenigen der die Heizung einbauen lassen möchte.
Der Staat kann es aber nicht jedem zu 100% recht machen, der mündige Bürger darf sich auch selber etwas anstrengen und irgendwer muss halt anschieben, das sich was bewegt... entweder mit Zuckerbrot oder Peitsche...
Wenn der Bürger denn so mündig ist warum dann wieder mit Verboten agieren? Entweder sind wir alles Kleinkinder den alles abgenommen werden muss oder aber man muss einfach nur die Rahmenbedingungen ordentlich machen dann braucht es auch keine Verbote.
Gleichzeitig rechnet sich bei schlecht gedämmten Häusern mit hohem Verbrauch fast jede energetische Sanierung, da man recht hohe Einsparungen erreichen kann.
Besonders schön, wenn SIe das dann noch mit dem Dankmalschutz abstimmen müssen (ein Glück geht diese Kelch an mir vorbei). Dem Denkmalschutz ist Klimaschutz dann ganz egal...
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