Antrag an das Vollstreckungsgericht notwendig?

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Rolfe
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Antrag an das Vollstreckungsgericht notwendig?

Beitrag von Rolfe »

Seid gegrüßt,

der A. ist in einer berufsständischen Versorgungseinrichtung frühberentet und muss die Pfändung
seiner Rente befürchten.
Er bekommt seine Rente brutto = netto überwiesen, muss als freiwilliges Mitglied einer gesetzlichen
Krankenkasse seine Beiträge selber von der Bruttorente überweisen.
Reicht es aus, wenn er seiner Rentenstelle eine Kopie des Beitragsbescheides seiner Krankenkasse
übersendet, damit die Rentenstelle diesen Betrag bei einer möglichen Pfändung der Rente
als pfändungsfrei berücksichtigt?
Oder muss A. einen Beschluss des Vollstreckungsgerichts beantragen?
Wenn Letzteres: muss er bis zur Pfändung warten oder kann er sich den Beschluss prophylaktisch
holen, falls künftig Pfändungen kommen?

Gruß Rolfe

FM
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Re: Antrag an das Vollstreckungsgericht notwendig?

Beitrag von FM »

Eine berufsständische Versorgungseinrichtung wird vermutlich nicht wissen können, welches sonstige Einkommen der Kunde hat (z.B. von anderen ähnlichen Einrichtungen, von der DRV, aus sonstigen Versicherungen, aus Arbeit etc.) und kann deshalb kaum beurteilen, ob er seine KV-Beiträge ausschließlich aus diesen Versorgungsbezügen finanziert.

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