PSK-Auskehrungskonto

Moderator: FDR-Team

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cromacoma
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PSK-Auskehrungskonto

Beitrag von cromacoma »

Hallo+Guten Morgen!
Gepfändete Beträge landen bei einem Pfändungsschutzkonto auf dem PSK-Auskehrungskonto.
Was passiert mit den Beträgen, die der Gläubiger nicht abruft?
Bleiben die auf ewig bei der Bank, bekommt sie der Schuldner wieder zurück, oder....??
Vielen Dank für alles was weiterhilft + Gute Wünsche aus Hamburg
cromacoma

Stefanie145
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Re: PSK-Auskehrungskonto

Beitrag von Stefanie145 »

Hallo,

die Frage ist für mich nicht ganz nachvollziehbar.

Die Pfändungs- und Überweisungsbeschlüsse weisen die Banken in der Regel direkt an, die gepfändeten Beträge auch an den Gläubiger zu überweisen. Der Gläubiger muss die Beträge daher nicht noch extra abrufen.

Bei einer Kontenpfändung wir entweder das Konto komplett gesperrt oder pfändbare Beträge wird separiert und nach Ablauf der Schuldnerschutzfrist an den Gläubiger ausgezahlt. Sollte der Gläubiger in dieser Zeit die Pfändung zurücknehmen, zum Beispiel weil sich die Zahlung der Schuldners mit der Pfändung überschnitten hat, wird der separierte Betrag wird wieder freigegeben.

cromacoma
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Re: PSK-Auskehrungskonto

Beitrag von cromacoma »

Guten Morgen,
vielen Dank für die Hinweise.
Die Pfändungsprozedur läuft aber anders ab:
Vom Gläubiger-Girokonto wird ein Betrag X gepfändet und landet auf einem Unterkonto des Gläubiger-Girokontos, weil der Gläubiger 30 Tage Zeit hat der Pfändung zu widersprechen.
Die Banken sind grundsätzlich nicht dazu verpflichtet den gefändeten Betrag weiter zu reichen - manche machen's manche nicht.
Die HASPA (Sparkasse Hamburg) wurde vor einigen Jahren für einen ca. 10 Jahre "aufgehobenen" Betrag Verzugszinsen an den Gläubiger zu bezahlen.
Ich denke, dass Dank intensiver Lobbyarbeit, sich die Banken mit "aufheben" des gepfändetetn Geldes eine goldene Nase verdienen.
Von den Millionen Pfändungen bleibt sicherlich ein gewisser Pozentsatz für immer liegen - das Gläubigerkonto gibt's nicht, der Gläubiger ist verstorben oder hat ein Konto im Ausland ......
Die Frage ist darf die Bank den gepfändeten Betrag bis zum Sankt Nimmerleinstag "aufheben" ?
Könnte der Gläubger nach xx Monaten/Jahren nicht das Geld zurückverlangen?
Vielen Dank für alles, was weiterhilft und Gute Wünsche aus Hamburg
cromacom

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