Inkasso wegen offener Handyrechnungen eines Namensvetters

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Intimacy
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Inkasso wegen offener Handyrechnungen eines Namensvetters

Beitrag von Intimacy » 02.04.09, 19:31

Hallo Allerseits,
ich habe heute Post von einem Inkassobüro bekommen. Mir wird hierin vorgeworfen, dass ich Dienstleistungen eines Mobilfunkproviders in Anspruch genommen hätte und die hierfür fälligen Rechnungen nicht bezahlt habe. Da ich seit Jahren keinen Vertrag mehr bei dem Provider habe, kam mir die Sache gleich spanisch vor. Also gleich angerufen und nachgehakt um welche Forderungen es sich hierbei handelt. Die kompetente und auskunftsfreudige Dame erklärte mir dann, dass es sich hierbei um aufgelaufene Rechnungen im Zeitraum September – Dezember 2008 handele. Lt. ihrer Aussage wurde der Vertrag im September 08 abgeschlossen und wegen Nichterfüllung der vertraglichen Pflichten (Zahlung) vom Provider vorzeitig im Dez. 08 gekündigt. Jetzt konnte ich im Laufe des Gespräches weiterhin in Erfahrung bringen, dass der Vertragspartner zwar meinen Namen innehatte, aber angeblich in einer anderen Straße hier im Ort lebte. Das kuriose ist dabei, dass es die angegebene Hausnummer überhaupt nicht gibt. Auch habe ich erhebliche Zweifel, dass er wirklich denselben Namen hat wie ich, da ich mal in Erfahrung gebracht hatte, dass es meinen Namen nur einmal in Deutschland gibt. Aber zurück zum Thema. Nach erfolgloser Zustellung seitens des Inkasso Unternehmens ist man wohl irgendwie auf mich gekommen und fordert nun die offenen Rechnungen + Mahnspesen von mir ein. Da ich seit nunmehr 6 Jahren unter der jetzigen Anschrift wohne, kann ich demzufolge nicht unter der beim Vertragsabschluss angegeben Anschrift einen Mobilfunkvertrag abgeschlossen haben. Wie würdet ihr in einem solchen Fall verfahren? Ich werde wohl diesbezüglich morgen eine Bescheinigung vom Einwohnermeldeamt einholen, damit ich dem Inkassobüro beweisen kann, dass ich schon seit geraumer Zeit hier wohne. Würdet ihr sonst irgendwelche Schritte einleiten? Im Voraus vielen Dank für Eure Meinungen

danyb
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Beitrag von danyb » 02.04.09, 21:40

Ich würde die Forderung einfach vollumfänglich zurückweisen und der Gegenseite den Rechtsweg anheimstellen.
Mehr ist nicht nötig

lg
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Kobayashi Maru
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Re: Inkasso wegen offener Handyrechnungen eines Namensvetter

Beitrag von Kobayashi Maru » 03.04.09, 07:52

Intimacy hat geschrieben:Ich werde wohl diesbezüglich morgen eine Bescheinigung vom Einwohnermeldeamt einholen, damit ich dem Inkassobüro beweisen kann, dass ich schon seit geraumer Zeit hier wohne.
Nö. Das IB muß beweisen, daß eine Forderung gegen den angeblichen Schuldner existiert. :arrow: wie danyb
SusanneBerlin hat geschrieben:Im Forum darf jeder seine unqualifizierte Meinung oder Erfahrungswerte schreiben.

erlotanier
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Beitrag von erlotanier » 10.04.09, 13:00

Sie müssen überhaupt nichts beweisen. Teilen Sie dem Inkassobüro einmalig mit, dass
es sich wohl um einen Namensvetter handelt.
Falls Sie einen Mahnbescheid bekommen, legen Sie Widerspruch ein, und gehen Sie zu
einem Rechtsanwalt. Dann haben Sie keinen Ärger mehr damit.

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