Neuabgabe des EV´s - Fragen dazu -

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gnoemli
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Neuabgabe des EV´s - Fragen dazu -

Beitrag von gnoemli » 15.04.09, 01:12

hallo,

habe folgenden Fall / folgendes PRoblem...

A wurde zur erneuten abgabe der ev geladen, mit der begründung, daß er sich seine verhältnisse aufgrund arbeitsaufnahme geändert hätten.
A hat vor 6 monaten einen 400 euro job angenommen in dem er durchschnittlich 260euro verdient, da er aber weiterhin Leistungen nach ALG/SLG II bezieht natürlich mit diesen Sozialleistungen verrechnet werden, so daß nachweislich am Ende des Monats etwa 130euro mehr übrig bleiben als ohne nebenjob.
Die Schulden bei seinem vermieter-dem kläger (selbst rechtsanwalt)- belaufen sich derzeit auf 840euro. Ursprünglich waren es mal knapp 3500...der großteil wurde also sogar bereits beglichen....A möchte sich nun natürlich die kosten der ev ersparen, da die schulden in 8, max.9monaten eh abgezahlt hätte und wie gesagt nachweisliche nun keinen pfändbaren mehrgewinn durch seine nebentätigkeit hat
Kann A die Abgabe der EV irgendwie herauszögern, da er auch zweifel an der richtigkeit der errechneten restschuld hat. habe hier gelesen, dass ich einspruch gegen die pflicht zur abgabe der ev einlegen kann, dabei allerdings unbedingt folgenden satz sagen muss :„Ich lege geeignete Rechtsmittel ein“

wie sinnvoll ist das in diesem fall? kommen dadurch auch noch weitere kosten auf A zu? A könnte die restschuld in den nächsten 2-3monaten zahlen, der vermeter und kläger besteht trotzdem auf die abgabe der ev. (der kläger hat sogar beim finazamt pfändungsbeschlüsse eingereicht, um etweige steuerrückzahlungen für 2007&2008 zuerhalten, obwohl er weiß, daß er A seit 4jahren hartz 4 bekommt! )

kann ich ohne weitere kosten zu verursachen ein paar tage oder wochen zeitgewinnen, um die schulden zu bezahlen, wenn ich widersprcuh gegen die pflicht zur abgabe der ev einlege?


vielen dank schon mal

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